Ohne rasche Ausschreibungen für Gaskraftwerke ist Kohle-Ausstieg 2030 nicht zu schaffen Mitteilungen Technik 19. November 2023 BDEW-Chefin Andreae: "Warten sehr ungeduldig" - "Jeder Tag zählt" (WK-intern) - Osnabrück. Deutschlands Energiewirtschaft (BDEW) hat Wirtschaftsminister*in Habeck (Grüne) zu mehr Tempo bei Gaskraftwerken gedrängt. "Wir warten sehr ungeduldig auf die Ausschreibungen des Bundes, für die es noch grünes Licht der EU-Kommission braucht", sagte BDEW-Chefin Kerstin Andreae im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Der Bau solcher hochmodernen Kraftwerke dauere vom Antrag bis zur Vollendung rund sechs Jahre. "Wenn es nicht in wenigen Wochen losgeht, ist das nicht rechtzeitig zu schaffen, dann müssten Kohlekraftwerke wieder hochgefahren werden." Kohle sei nicht nur der klimaschädlichere Energieträger, sondern werde wegen der CO2-Steuer auch immer teurer für
Frankfurter Rundschau kennt die Lösung aus dem Finanz-Fiasko der Ampelregierung heraus zu kommen Aktuelles Erneuerbare & Ökologie 19. November 2023 Die Ampel im Notstand (WK-intern) - Die Ampel muss das Fiasko mit dem Klima- und Transformationsfonds, in dem das Milliardenloch gähnt, konstruktiv nutzen - nämlich zu einer Neukonzeption ihrer Finanzpolitik, vor allem im Umwelt- und Klimabereich. Der wichtigste Punkt dabei: Abbau der umweltschädlichen Subventionen. Es ist doch hirnverbrannt, dass der Staat jedes Jahr viele Milliarden Euro für sie ausgibt, um dann mit seiner Klimapolitik die unerwünschten Folgen wieder einzudämmen. Nach einer Liste des Umweltbundesamts würde alleine die Abschaffung von 41 staatlichen Förderposten unter anderem für Dieselsprit, Dienstwagen oder Flugreisen mehr als 60 Milliarden Euro bringen. Hier steckt das Geld, das aktuell fehlt. Damit
Tunnelbau für Highspeed-Züge funktioniert wie eine kleine Fabrik unter der Erde Forschungs-Mitteilungen Technik 19. November 202319. November 2023 Bauingenieur-Studentin Leyla Paksoy absolviert berufspraktisches Semester in London bei Europas größtem Infrastrukturprojekt HS2 (WK-intern) - Der Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke High Speed 2 (HS2) in Großbritannien gilt als Europas größtes Infrastrukturvorhaben. Als Bauingenieur*in an diesem Mega-Projekt beteiligt zu sein, gehört sicherlich zu den eindrücklichsten Berufserfahrungen. Dies kann Leyla Paksoy bestätigen. Die 23-Jährige studiert an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) Bauingenieurwesen im 7. Semester und ist kürzlich zurückgekehrt aus London, wo sie auf der HS2-Tunnelbaustelle ein berufspraktisches Semester (BPS) absolviert hat. Über die vorwiegend unterirdisch geplante Strecke von der Londoner Euston Station nach Birmingham sollen einmal Züge mit bis zu 360 Stundenkilometern
DVGW zum verabschiedeten Wärmeplanungsgesetz Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 19. November 2023 Zum verabschiedeten Gesetz zur Kommunalen Wärmeplanung erklärt Jörg Höhler, Präsident des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW): (WK-intern) - "Das heute vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz zur Kommunalen Wärmeplanung (WPG) verfehlt bei weitem sein Ziel, Planungssicherheit für das Wasserstoffnetz auf der Verteilnetzebene in Deutschland herzustellen. Es benachteiligt ganz klar Kommunen, die für ihre vor Ort ansässige Industrie auf Wasserstoff setzen, indem im Gesetz kein Planungsinstrument für die Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff benannt wird. Erneut vergibt der Gesetzgeber eine Chance, auf Technologieoffenheit zu setzen, und verlangsamt dadurch das Tempo der Energiewende. Konkret ist nicht nachvollziehbar, dass das Gesetz keinen Verweis auf die
Neue Generation von PV-Stromrichtern werden kleiner, leichter und kosteneffizienter Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 19. November 202319. November 2023 Photovoltaik-Stromrichter: Kleiner, leichter und kosteneffizienter durch höhere Taktfrequenzen und reduzierte Verluste (WK-intern) - In dem vom BMWK geförderten Projekt »PV-MoVe« haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE in Kassel gemeinsam mit ihren Industriepartnern Infineon Technologies AG und SUMIDA Components & Modules GmbH von 2019 bis 2023 untersucht, wie sich Methoden zur aktiven Reduktion von Schaltverlusten dazu nutzen lassen, Photovoltaik-Stromrichter kleiner, leichter und kosteneffizienter herzustellen. Durch neuentwickelte Zusatzbeschaltungen konnten in einem 50 kW Photovoltaik-Wechselrichter die Schaltfrequenzen in der DC-Eingangsstufe um den Faktor 2,5 bis 3 und der Wechselrichter-Ausgangsstufe um den Faktor 10 bis 12,5 gesteigert werden. Ziel des Projektes »PV-MoVe - Methoden,
Immer weniger Baugenehmigungen in Deutschland: Wohnen darf nicht zum Luxusgut werden. Aktuelles Verbraucherberatung 18. November 2023 Wohnungsbau muss oberste Priorität bekommen (WK-intern) - "Der Wohnungsbau ist in einer tiefen Krise", kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen. Nach dem spektakulären Urteil zum Schutz der Schuldenbremse appelliert Pakleppa, die Ampel müsse jetzt die richtigen Prioritäten setzen. "Im September verzeichnete das Statistische Bundesamt zum Vorjahresmonat einen Rückgang um fast 30 Prozent (29,7 Prozent). Bis September wurden in diesem Jahr fast 77.000 Wohnungen weniger genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Bei den Mehrfamilienhäusern erteilten die Behörden 27 Prozent weniger Baugenehmigungen, bei Einfamilienhäusern waren es minus 38 Prozent. Die Politik darf Hausbauer und Bauwillige nicht weiter im Stich lassen.
Stadtwerke Flensburg Transformationsplan für Klimaneutralität 2035 Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 18. November 2023 Am 16 November 2023 haben die Stadtwerke Flensburg den Transformationsplan (Trafo-Plan) zur Klimaneutralität bis 2035 der Flensburger Ratsversammlung vorgestellt. (WK-intern) - Der Flensburger Energieversorger wird mehr als 400 Millionen Euro in seine Erzeugungsanlagen und sein Fernwärmenetz investieren. Mit dem Trafo-Plan haben die Stadtwerke den politischen Ratsbeschluss zur Klimaneutralität aus dem Dezember 2022 in ein konkretes technisches und kaufmännisches Maßnahmenpaket umgesetzt. Er ist deutlich umfangreicher, konkreter und detailliierter als das Abschlussdokument aus dem Arbeitskreis Transformation mit dem Klimabegehren, welches dem Ratsbeschluss aus dem Dezember zugrunde lag. Für die technischen Geschäftsbereiche Anlagenbau und Projekte, Erzeugung, Netze sowie die Kaufleute stehen bis 2035 zahlreiche Projekte und
Memorandum of Understanding zwischen Statnett und TenneT zum grenzüberschreitendes Offshore-Netz Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Offshore Technik Windenergie 18. November 2023 TenneT und Statnett: Gemeinsam auf Kurs für grenzüberschreitendes Offshore-Netz in der Nordsee TenneT und Statnett vertiefen Zusammenarbeit, um hybriden Interkonnektor zwischen Deutschland und Norwegen zu untersuchen Durch den Anschluss von Windparks in gleich zwei Ländern wird Versorgungssicherheit erhöht und der europäische Energieaustausch effizienter (WK-intern) - Heute, am 16.11.2023 haben die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und Statnett ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um die Möglichkeiten für einen hybriden Interkonnektor zwischen Deutschland und Norwegen in der Nordsee zu untersuchen. Mit der Verbindung würden die beiden Übertragungsnetzbetreiber Nordsee-Windparks nicht wie bisher in einem Land anschließen, sondern parallel mit Norwegen und Deutschland verbinden. Die Umsetzung eines solchen hybriden Projekts könnte
50Hertz, TenneT und TransnetBW realisieren gemeinsam neue Gleichstrom-Verbindungen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik 18. November 2023 Für eine sichere Energiezukunft: (WK-intern) - 50Hertz, TenneT und TransnetBW sorgen gemeinsam mit neuen Gleichstromverbindungen für mehr Energiesicherheit Übertragungsnetzbetreiber nutzen Genehmigungsverfahren der Bundesnetzagentur und machen Tempo beim Stromnetzausbau Kooperation StromNetzDC bündelt Kapazitäten, um vier neue Gleichstrom-Verbindungen effizient zu planen und umzusetzen Im vergangenen Jahr hat der Deutsche Bundestag für neue Stromleitungs-Projekte, die von der Bundesnetzagentur genehmigt werden, ein verschlanktes Genehmigungsverfahren beschlossen. Das sogenannte Präferenzraumverfahren bildet die erste Stufe dieses neuen Genehmigungsverfahrens. Anders als bisher entfällt die Bundesfachplanung – die Übertragungsnetzbetreiber müssen keine geeigneten Räume mehr für einen Trassenverlauf suchen. Stattdessen entwickelt die Bundesnetzagentur einen fünf bis zehn Kilometer breiten Präferenzraum. In diesem planen dann
EWE NETZ schließt 100.000sten Grünstrom-Einspeiser im Nordwesten ans Netz E-Mobilität Solarenergie Verbraucherberatung 18. November 2023 Heiner Abeln 100.000ster Grünstrom-Einspeiser im Nordwesten (WK-intern) - EWE NETZ heißt Molberger Garten- und Landschaftsbauer mit seiner Photovoltaikanlage im grünsten und sichersten Netz Deutschlands willkommen Oldenburg/Molbergen - Große Freude bei Heiner Abeln in Molbergen im Landkreis Cloppenburg. Die Photovoltaik-Anlage, die sich der Unternehmer vor Kurzem auf dem Dach seines Wohnhauses installieren ließ, ist die 100.000ste an das Stromnetz von EWE NETZ in Ems-Weser-Elbe angeschlossene Erneuerbare Energien-Anlage (EEG-Anlage). Börge Wenholz, Mitglied der Geschäftsleitung von EWE NETZ: „Dank dieser hohen Zahl an Einspeisern transportieren wir im Jahresmittel rund 100 Prozent Grünstrom durch unser 80.000 Kilometer langes Verteilnetz – so viel wie kein anderer vergleichbarer Netzbetreiber.“ Neben
BDEW: Der Plan der Ampel zur Wärmewende muss jetzt in die Umsetzung gehen Mitteilungen Ökologie 18. November 2023 Der Deutsche Bundestag hat heute das Wärmeplanungsgesetz verabschiedet. (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Mit dem Wärmeplanungsgesetz ist nun ein weiterer zentraler Baustein zur Umsetzung der Wärmewende vom Bundestag beschlossen worden. Die kommunale Wärmeplanung soll für Kommunen, für Bürgerinnen und Bürger und die Energieversorgungsunternehmen der zentrale Navigator in der Wärmewende werden. Sie setzt den Rahmen für die künftig verfügbaren Infrastrukturen, dem Rückgrat der zukünftigen, klimaneutralen Wärmeversorgung. Richtigerweise hat die Koalition auf den letzten Metern noch einige wichtige Änderungen in das Wärmeplanungsgesetz aufgenommen. Dazu gehört unter anderem die vereinfachte Nutzung regional verfügbarer Biomasse. Diese kann gerade in bestimmten ländlichen Gebieten und kleineren
Generalzolldirektion: Mindestquote für fortschrittliche Biokraftstoffe 2022 um 930 Prozent übererfüllt Bioenergie Mitteilungen 17. November 2023 Die Mineralölindustrie hat den ihr gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanteil an fortschrittlichen Biokraftstoffen im Jahr 2022 um rund 930 Prozent übererfüllt. (WK-intern) - Mit einer Gesamtminderung von 8,79 Prozent haben die Mineralölunternehmen auch die Vorgaben der Treibhausgasquote (THG-Quote) von sieben Prozent deutlich überschritten. Dies geht aus einer aktuellen Meldung der Generalzolldirektion (GZD) hervor. Mineralölunternehmen sind verpflichtet, mindestens 0,2 Prozent der von ihnen in den Kraftstoffmarkt gebrachten Energie mit fortschrittlichen Biokraftstoffen abzudecken. Ihre Treibhausgaseinsparungen können doppelt auf die THG-Quote angerechnet werden, wenn mehr fortschrittliche Biokraftstoffe eingesetzt werden, als es der gesetzliche Mindestanteil vorgibt. Alternativ kann die Mineralölindustrie die über die Verpflichtung hinausgehenden Mengen auch auf die