Energiewende in der Industrie: PTB testet Messverfahren für Wasserstoff Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 16. November 2020 PTB und Salzgitter Flachstahl vereinbaren Kooperation für die Untersuchung von Wasserstoffmengen-Messtechnik für Prozesssteuerung und -optimierung (WK-intern) - Wasserstoff gewinnt nicht nur als klimaneutraler Energieträger zunehmend an Bedeutung, sondern auch als erneuerbares Prozessgas in der Stahlherstellung. Wird der Wasserstoff mithilfe regenerativ erzeugten Stroms hergestellt, lassen sich bei der Stahlproduktion erhebliche Mengen an CO2-Emissonen vermeiden. Das Wissen um eine geeignete Wasserstoff-Mengenmesstechnik, mit der sich industrielle Produktionsprozesse überprüfen und steuern lassen, ist jedoch noch lückenhaft. Aus diesem Grund haben die Salzgitter Flachstahl GmbH und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) einen Kooperationsvertrag geschlossen mit dem Ziel, bereits verfügbare Messtechnik auf ihre Eignung und Eigenschaften zu prüfen und Messverfahren
STIHL arbeitet an dem Vorhaben, weltweit keinen CO2-Fußabdruck mehr zu hinterlassen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 16. November 2020 STIHL wird klimaneutral STIHL wird in Deutschland ab 2021 klimaneutral Internationale Produktionsstandorte folgen 2022, Vertriebsgesellschaften ab 2023 Steigerung der Energieeffizienz um mindestens 40 Prozent bis 2030 geplant (WK-intern) - STIHL arbeitet an dem Vorhaben, weltweit keinen CO2-Fußabdruck mehr zu hinterlassen. Dazu hat das Unternehmen nun mit seiner Klimastrategie die Leitplanken für das kurz-, mittel- und langfristige Handeln zum Klimaschutz festgelegt. In einem ersten Schritt werden ab dem Jahr 2021 alle Werke in Deutschland und die Vertriebszentrale in Dieburg klimaneutral gestellt. Im Fokus stehen dabei die unmittelbar beeinflussbaren direkten und indirekten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2 gemäß Greenhouse Gas Protocol). So wird künftig der gesamte Strombedarf durch
Fördermittel-Verordnung der EU-Taxonomie: Wie ein Nachhaltigkeitsfilter funktionieren kann Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 16. November 2020 WWF und Wuppertal Institut haben einen Leitfaden entwickelt, um Konjunktur- und Förderprogramme nachhaltig zu gestalten (WK-intern) - Eine klare Ausrichtung brauchen Investitionen und Fördermittel für einen Transformationsschub der Wirtschaft. Bisher hat die Bundesregierung keine nachhaltigen Leitplanken an die Konjunkturpakete zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gesetzt. Ministerien und Behörden müssen aber Gelder gezielt an die Qualität und Leistung koppeln, um die Transformation - etwa in der Autoindustrie - zu beschleunigen. Wie dies in der Praxis funktioniert, haben der WWF Deutschland und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in dem vierstufigen Leitfaden "Nachhaltigkeitsfilter für öffentliche Mittel" ausgearbeitet. "Die milliardenschweren Konjunkturpakete sind letztlich Steuergelder
Energieplanwirtschaft der GroKo: Sonnensteuer, Stilllegung funktionsfähiger Solar-Anlagen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 16. November 202016. November 2020 Vorzeitiges Aus für halbe Million Solar-Anlagen (WK-intern) - Marktforscher: Gesetzesentwurf zum EEG 2021 führt bis 2030 zur Stilllegung von bis zu 447.000 Solarstromanlagen in Deutschland und zu erheblichem wirtschaftlichen Schaden Solarwirtschaft und Bundesrat fordern Verzicht auf Marktbarrieren In den kommenden zehn Jahren droht die Stilllegung von bis zu 447.000 noch funktionsfähigen Solarstromanlagen in Deutschland. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im Auftrag der Solar- und Speicherbranche untersuchten die Wissenschaftler, welche Auswirkungen der vorliegende Gesetzesentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf den Weiterbetrieb ausgeförderter Solarstromanlagen hat. Dr. Martin Ammon, Studienleiter und Geschäftsführer von EUPD Research: „Die Mehrzahl der Betreiber werden ihre Solaranlagen abschalten, sobald
Brennstoffemissionshandelsgesetz tritt am 01.01.2021 in Kraft – welche Auswirkungen hat dies? Dezentrale Energien Mitteilungen Technik 16. November 2020 Ab dem 01.01.2021 unterliegen fossile Brennstoffe und Kraftstoffe einer CO2-Bepreisung. (WK-intern) - Was bedeutet dies für Betreiber von Heizkesseln und KWK-Anlagen? Welche Regelungen gelten betreffend der Kostenweitergabe? Am 01. Januar 2021 tritt das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) in Kraft. Die Einführung der CO2-Bepreisung für Brennstoffe in Form eines nationalen Emissionszertifikatehandels ist ein zentrales Instrument der Bundesregierung zur Erreichung ihrer Klimaziele für 2030. Unter den neuen nationalen Zertifikatehandel fallen Emissionen fossiler Brennstoffe, die nicht über den europäischen Emissionshandel (EU-ETS) erfasst sind. Dies sind in erster Linie solche in den Bereichen Mobilität und Wärme, gleichermaßen bei Unternehmen und Haushalten. Dies wird erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit fossil betriebener Heizkessel
Geothermiekongress mit positivem Fazit beendet Geothermie Veranstaltungen 15. November 2020 Mit Erdwärme für mehr Klimaschutz bei Wärme, Kälte, Strom und Mobilität (WK-intern) - Nach dem einwöchigen Digital-Geothermiekongress DGK zieht der veranstaltende Bundesverband Geothermie (BVG) ein positives Fazit. Mehr als 780 Besucher aus 21 Ländern erlebten an fünf intensiven Kongresstagen eine optimistische Branche. Eine Woche lang diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auf dem Digital-Geothermiekongress (DGK) über aktuelle Entwicklungen in der Branche – fachlich, wirtschaftlich und auch politisch. In einem Punkt waren sich alle Beteiligten einig: Bei der Bekämpfung der Klimakrise führt an der Erdwärmenutzung kein Weg vorbei. Die Geothermie hat das Potenzial, ein entscheidender Hebel im Ringen um die Einhaltung der Pariser Klimaziele
Netzstabilisierung: RWE Generation erhält Zuschlag für Gaskraftwerk in Biblis Mitteilungen Technik 14. November 2020 Besondere netztechnische Betriebsmittel Anlage hält eine Reserve-Leistung von 300 Megawatt bereit Inbetriebnahme ist für Oktober 2022 vorgesehen (WK-intern) - RWE Generation hat bei der Ausschreibung „besonderer netztechnischer Betriebsmittel“ vom Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Amprion den Zuschlag für den Bau und den Betrieb eines Gaskraftwerks am Standort Biblis erhalten. Die sogenannte Netzstabilitätsanlage wird südlich des derzeitigen Kraftwerksgeländes gebaut. Sie wird eine gesicherte elektrische Leistung von 300 Megawatt bereitstellen und soll bis Oktober 2022 den Betrieb aufnehmen. „Wir freuen uns, dass der Standort Biblis den Zuschlag erhalten hat. Die hervorragende Infrastruktur am Standort und unser zuverlässiges sowie flexibles Anlagenkonzept haben sich durchgesetzt. Wir können somit in Zukunft einen wichtigen Beitrag
Umweltministerkonferenz sprechen sich für naturverträglichen Ausbau der Windenergie aus Behörden-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Windenergie Windparks 14. November 2020 Energiewirtschaft begrüßt weiteren Dialog zu Artenschutz-Standards (WK-intern) - Im Rahmen der Umweltministerkonferenz (UMK) wurde diese Woche über Standardisierungen bei der Anwendung des Artenschutzrechts beraten, welche den naturverträglichen Ausbau der Windenergie erleichtern sollen. BDEW, BEE, bne, BWE und VKU begrüßen die Ankündigung, den vorgelegten Entwurf nachzubessern. Ein praktikabler standardisierter Bewertungsrahmen zur Ermittlung eines erhöhten Tötungsrisikos an Windenergieanlagen bzw. Signifikanzrahmen wäre ein wichtiger Baustein für die notwendige Beschleunigung des Windenergieausbaus. Die unsichere Rechtslage und fehlende Regelungen zur Umsetzung des Artenschutzes bremsen seit Jahren Genehmigungsprozesse und damit den Ausbau der Windenergie aus. Die Energie-Verbände begrüßen den Beschluss der UMK, diesen Prozess im Dialog mit der Energiewirtschaft
Schwellen- und Entwicklungsländer leiden am meisten unter Coronafolgen Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. November 2020 BMU startet Ideenwettbewerb für einen nachhaltigen Wiederaufbau in Schwellen- und Entwicklungsländern Neuer Förderaufruf zur Bewältigung der Corona-Pandemie (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium sucht ab sofort weltweit Ideen für Projekte zum Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dafür startet jetzt im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative ein weiteres themenspezifisches Auswahlverfahren unter dem Leitmotiv: „Creating Green Societies in Challenging Times“. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Schwellen- und Entwicklungsländer sind besonders stark von den sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Mit der neuen Förderrunde der Internationalen Klimaschutzinitiative unterstützen wir die Länder dabei, die Krise zu bewältigen. Gleichzeitig machen wir deutlich, wie Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel
EEG 2021 sollte auf Innovation und Europa ausrichten werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie Wasserstofftechnik 13. November 2020 dena-Stellungnahme zur EEG-Novelle mehr Marktnähe und engere Anbindung an europäische Beschlüsse besonders positiv: Ausrichtung des Stromsektors auf Klimaneutralität (WK-intern) - Die Deutsche Energie-Agentur (dena) begrüßt viele Punkte im derzeit vorliegenden Gesetzesentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Er nimmt ein deutlich ambitionierteres Niveau in den Blick als die bestehenden Regelungen. Aus Sicht der dena müsste der Entwurf allerdings an mehreren Stellen die Ausrichtungen auf die neuen klimapolitischen Ziele deutlicher angehen. Das neue EEG soll einen spürbaren Impuls für den engagierten Ausbau erneuerbarer Energien geben. Dafür muss es aus Sicht der dena so gestaltet sein, dass es Innovationen fördert, marktnah und europäisch ausgerichtet ist und gleichzeitig deutlich
TU Darmstadt entwickelt die nächste Generation Energiespeicher E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 13. November 2020 TU Darmstadt: EU fördert Projekt „SIMBA“ mit acht Millionen Euro (WK-intern) - Ein Konsortium unter Leitung der TU geht neue Wege zur nachhaltigen Energiespeicherung. Das Projekt „SIMBA“ strebt die Entwicklung einer sicheren, kostengünstigen und umweltschonenden Natrium-Festkörperbatterie für den stationären Einsatz an, die ein wesentliches Problem der Energiewende lösen helfen könnte. Die EU fördert nach einer kompetitiven Ausschreibung SIMBA mit acht Millionen Euro im Rahmen des „Horizon 2020“-Programms. Das Projekt SIMBA („Sodium-Ion and sodium Metal Batteries for efficient and sustainable next-generation energy storage“) wird von einem internationalen Konsortium getragen und am Institut für Materialwissenschaft der TU Darmstadt von Professor Ralf Riedel und Dr. Magdalena Graczyk-Zajac
Salzgitter AG schreib Geschichte mit „Grünen Flachstahlprodukten“ Mitteilungen Ökologie Technik 13. November 2020 Erste Bramme für Grünen Flachstahl erfolgreich produziert (WK-intern) - Salzgitter AG erweitert Produktspektrum um CO2-arme Stahlgüten Die Salzgitter AG hat die erste CO2-arme, grüne Stahlbramme (Vorprodukt für die Walz- und Weiterverarbeitungsprozesse) erfolgreich im Werk Peine produziert. Der Konzern wird seinen Kunden damit noch vor Ende 2020 Grüne Flachstahlprodukte in einem differenzierten Abmessungs- und Gütenspektrum anbieten. Der CO2-Fußabdruck dieser Produkte ist 75 % kleiner als derjenige aus konventioneller Produktion. Nach Umbau einer Stranggießanlage ist es jetzt möglich, das lebhafte Interesse an solchen Werkstoffen zu bedienen. Die Brammen werden anschließend bei der Salzgitter Flachstahl GmbH zu Warm- und Kaltband ausgewalzt. Diese umweltfreundlichen Stahlprodukte sind für alle