Klimaziel erhöhen und Erneuerbaren-Ausbau voran bringen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 3. Mai 2021 BEE begrüßt Ankündigung von Bundesumweltministerin Schulze, Novelle des Klimaschutzgesetzes vorzulegen. Wind Onshore mindestens verfünf- bis versechsfachen Klimaziel für 2030 erhöht (WK-intern) - Aber auch der Erneuerbaren-Ausbau muss vorangebracht werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat am Wochenende angekündigt, zeitnah eine Novelle des Klimaschutzgesetzes vorzulegen, in der das Klimaziel für 2030 erhöht und ein neues Zwischenziel für 2040 hinterlegt werden soll. „Wir begrüßen es, dass die Umweltministerin so zügig nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts handeln will. Da die Anpassung des nationalen Klimaziels an das neue EU-Klimaziel ohnehin ansteht, gibt es gleich zwei Gründe, die Novelle des Klimaschutzgesetzes schnellstmöglich voranzubringen“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Im Zuge dieser Novellierung
Das Cluster EEHH veranstaltet erstes Barcamp Grüner Wasserstoff am 2. Juni Veranstaltungen Wasserstofftechnik 3. Mai 2021 Technische Machbarkeit ist nicht alles: I Weitere Erfolgsfaktoren (WK-intern) - Es muss etwas passieren, damit Deutschland bis 2050 klimaneutral werden kann. Noch wird zu viel CO2 in die Atmosphäre gegeben. Der Einsatz von grünem Wasserstoff soll das ändern. Wegen seiner vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten gilt das chemische Element Wasserstoff in Kombination mit erneuerbarem Strom als Wunderwaffe gegen den menschengemachten Klimawandel. Über die Technologien, der Produktion von unterschiedlichen Wasserstoffarten sowie den mittlerweile zahlreichen Projekten wird bereits viel berichtet. Das erste Barcamp des Cluster Erneuerbare Energien Hamburg am 2. Juni 2021 rollt das Thema Grüner Wasserstoff aus der gesellschaftlich-politischen Perspektive auf. Wenn die Technologie nicht allein der Schlüssel
Ersatz für Elektromobilität? oder eine Ergänzung? die neuen Ottokraftstoff mit 20 Prozent weniger CO₂-Ausstoß Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie Technik 3. Mai 20213. Mai 2021 Bosch, Shell, Volkswagen entwickeln erneuerbaren Ottokraftstoff mit 20 Prozent weniger CO₂-Ausstoß (WK-intern) - Verkauf von Blue Gasoline im Laufe des Jahres auch an regulären Tankstellen geplant Blue Gasoline Ottokraftstoff enthält bis zu 33 Prozent erneuerbare Anteile. Shell gleicht verbleibende CO₂-Emissionen über zertifizierte Kompensationsmaßnahmen aus. Der Kraftstoff entspricht der Norm EN 228/E10 und kann in allen Ottomotoren eingesetzt werden. Bosch ersetzt an Werktankstellen normales Benzin durch Blue Gasoline. Stuttgart – Das Angebot an erneuerbaren, CO₂-reduzierten Kraftstoffen wächst. Nach dem R33 Blue Diesel kommt von Bosch, Shell und Volkswagen jetzt auch ein CO₂-reduzierter Ottokraftstoff. Der Blue Gasoline genannte Sprit besteht ebenfalls aus bis zu 33 Prozent erneuerbaren Anteilen und
H2NORD erzeugt aus Wind- und Solarstrom Wasserstoff „Von der Küste in den Tank“ Kooperationen Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 3. Mai 2021 Energiepark Emden geht in die zweite Stufe: H2NORD erzeugt Wasserstoff „Von der Küste in den Tank“ (WK-intern) - In Ostfriesland entsteht eine regionale Wasserstoffwirtschaft auf Basis von lokal erzeugtem Ökostrom. Keimzelle hierfür ist der Ende 2020 gegründete Energiepark Emden. Dessen Gründungsgesellschafter GP JOULE, Terravent und Brons Gruppe haben nun mit der H2NORD eine weitere gemeinsame Tochtergesellschaft geschaffen. Sie soll in einer Elektrolyseanlage mit bis zu 50 Megawatt Leistung grünen Wasserstoff erzeugen und diesen zunächst über drei Tankstellen in Ostfriesland vertreiben. Für die Elektrolyse wird ausschließlich regionaler Grünstrom genutzt, unter anderem Solarenergie aus dem Energiepark Emden. Partnerschaft für grünen Wasserstoff soll weiter wachsen Mit der neuen
OVG: Eine teilweise Verschattung des Solardaches sei hinzunehmen Behörden-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 3. Mai 2021 Schädlicher Schatten: Eigentümer einer Solaranlage wandte sich gegen seinen Nachbarn (WK-intern) - Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte. Er klagte dagegen vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit, denn hier liege ein Verstoß gegen das Gebot der Rücksichtnahme vor. Doch die Richter wiesen nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS darauf hin, dass die landesrechtlichen Abstandsvorschriften eingehalten worden seien. Sie dienten ja gerade dazu, die Nachbarn vor zu
Rechtsgutachten bestätigt teilweise Verfassungswidrigkeit des EEG 2021 Bioenergie Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Mai 2021 Mit Unterstützung des Fachverbands Biogas und des Netzwerks Flexperten haben mehrere Betreiber bei der renommierten Kanzlei von Bredow Valentin Herz eine rechtsgutachterliche Stellungnahme zum in letzter Minute des Gesetzgebungsverfahrens angepassten § 50a im EEG 2021 in Auftrag gegeben. (WK-intern) - Die Gutachter kommen dabei zu folgender Einschätzung: Der § 50a Absatz 1 Satz 2 EEG 2021 ist nicht nur äußerst unglücklich formuliert und einer Auslegung kaum zugänglich, sondern wegen Verstoßes gegen das Rückwirkungsverbot und den Gleichheitsgrundsatz auch verfassungswidrig. Die Rechtsfolge der einzig praktikablen Auslegung scheint, dass es den Flexzuschlag nunmehr nur für installierte Leistung, die in der Anschlussförderung zugebaut wird, gibt. Für alle
PIRATEN meinen Bundesverfassungsgericht sei für Klimaschutz zuständig Mitteilungen Ökologie 2. Mai 2021 PIRATEN begrüßen das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes: Verbesserungen am Klimaschutzgesetz sind notwendig Schon lange fordern wir daher ein effektives Lobbyregister Jetzt so zu tun, als würde man das Urteil begrüßen, ist die größte Lüge der Neuzeit ein wirkungsloses Gesetz auf Drängen Dritter Kontrolle der Einflüsterer von Ministerien und Abgeordneten (WK-intern) - Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes [1] bekräftigt die Forderungen nach weiteren gesetzlichen Regelungen für den Klimaschutz. Dass es für die Zeit nach 2030 noch keinerlei Plan gibt, wie weiter fortgefahren wird, das darf nicht sein. Ein Teilplan wie momentan, der nur eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen von 55% gegenüber 1990 vorsieht , ist vollkommen unzureichend. Denn damit bleibt unklar,
Bundesverfassungsgericht für Klima zuständig: Klimaschutzgesetz verstößt gegen Grundgesetz-Verfassung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. Mai 20212. Mai 2021 "Eine sehr gute Nachricht, nicht nur für den Klimaschutz" (WK-intern) - Erste Reaktionen auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach das Klimaschutzgesetz in Teilen grundgesetzwidrig ist Das Bundesverfassunsgericht urteilte, dass das Klimaschutzgesetz teilweise gegen das Grundgesetz verstößt. Denn es verpflichtet zwar dazu, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu mindern. Wie genau diese Emissionen nach 2030 reduziert werden, das habe das Klimaschutzgesetz nicht vorgegeben. Um das „Paris-Ziel“ zu erreichen, müssten dann die noch erforderlichen Minderungen immer dringender und kurzfristiger erbracht werden. Von diesen künftigen Emissionsminderungspflichten sei "praktisch jegliche Freiheit potenziell betroffen, weil noch nahezu alle Bereiche menschlichen Lebens mit
Solar- und Wasserstoff Kombi: PS-HyTech und Anumar gründen Anumar-Wasserstoff GmbH Kooperationen Solarenergie Wasserstofftechnik 1. Mai 2021 Am Mittwoch, 28.04.2021, unterschrieben Peter Stadthalter, Geschäftsführer der PS-HyTech GmbH sowie die Geschäftsführer der Anumar Gruppe, Andreas Klier und Markus Brosch die Gründungspapiere der Anumar-Wasserstoff GmbH. (WK-intern) - Wasserstoff stellt eine wesentliche Säule der Energiewende dar und hat den Vorteil, dass er gespeichert und transportiert werden kann. Damit ist der Energieträger eine sinnvolle Ergänzung zu großen Solarkraftwerken. Um dieses Potenzial technisch und wirtschaftlich zu nutzen, haben sich die beiden Unternehmen auf eine enge Zusammenarbeit verständigt. „Mit Peter Stadthalter haben wir die notwendige technische Expertise im Boot und können zukünftig die grüne Stromerzeugung im Sinne der Energiewende unterstützen.“, äußert sich Andreas Klier zur Kooperation. Konkret soll
Klimaschutz hat Verfassungsrang – Solaranlagen: ansteckend & enkelfähig Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 1. Mai 2021 Bundesnetzagentur registriert 28 Prozent mehr installierte Photovoltaik-Leistung zum Jahresauftakt Studie des Potsdam Institut für Klimaforschung: Wo es viele gibt, werden noch mehr installiert (WK-intern) - Solarwirtschaft appelliert an Politik: Karlsruher Klimaschutz-Urteil schnell umsetzen, solare Investitionsbereitschaft von Bürger/innen und Unternehmen stärker für konsequenten Klimaschutz nutzen und Gesetze enkelfähig machen Solaranlagen gelten inzwischen allenthalben als generationsübergreifend sinnvolle und damit als enkelfähige Anschaffungen. Dass sie in der unmittelbaren Nachbarschaft auch ansteckend sein können, haben nun Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung herausgefunden. Gleichzeitig berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft von einem weiteren Anziehen der Photovoltaik-Nachfrage. Von der Bundesregierung erwartet er, das jüngste Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts schnell umzusetzen und Marktbeschränkungen für
Dr. Matthias Jurytko übernimmt die Leitung des Brennstoffzellen-Joint Ventures cellcentric Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 1. Mai 2021 Dr. Matthias Jurytko wechselt zum 1. Juni 2021 von der Daimler Truck AG als Geschäftsführer und CEO zu cellcentric, dem Brennstoffzellen-Joint Venture der Daimler Truck AG und der Volvo Group. (WK-intern) - Als derzeitiger Standortleiter des Mercedes-Benz Werks Wörth und ehemaliger Standortleiter des Mercedes-Benz Werks Gaggenau verfügt Dr. Matthias Jurytko über langjährige Erfahrung in der Leitung und Weiterentwicklung der Daimler Truck-Werke sowie umfangreiche Expertise im Lkw-Geschäft. Stuttgart / Wörth am Rhein – Dr. Matthias Jurytko, derzeit Leiter Standort und Produktion des Mercedes-Benz Werks in Wörth, wechselt zum 1. Juni 2021 zu cellcentric, dem Brennstoffzellen-Joint Venture der Daimler Truck AG und der Volvo
Kompetenzzentrum schlägt Ansätze für Artenschutz und Windenergie an Land vor Ökologie Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks 1. Mai 2021 Mit Dichtezentren Artenschutz und Windenergieausbau voranbringen? (WK-intern) - Fachgespräch zeigt unterschiedliche Wege der Bundesländer auf und plädiert für einheitlichere Kriterien. Mit Hilfe von Dichtezentren für windenergiesensible Arten sollen artenschutzrechtliche Konflikte bereits auf der Ebene der Planung vermindert werden. Welche Ansätze die Länder entwickelt haben, um einerseits einen wirksamen Artenschutz und andererseits den Ausbau der Windenergie an Land zu ermöglichen, war Gegenstand eines digitalen Fachgesprächs am 29. April 2021 mit rund 150 Teilnehmenden. „Die Ausweisung von Vorranggebieten für die Windenergie ist ein entscheidender Hebel, um den Ausbau der Windenergie voranzutreiben”, betonte Dr. Elke Bruns, Abteilungsleiterin im Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE). Durch Dichtezentren als Teil