Bis zu 80 Prozent weniger Stromverbrauch durch effiziente Heizungspumpen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. Oktober 2011 Vor dem Start der Heizsaison lohnt es sich für Verbraucher, einen Blick auf den Stromverbrauch der Heizungspumpe zu werfen. Da sie während der gesamten Heizperiode im Einsatz ist, kann sie bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs in einem 4-Personen-Haushalt verursachen. Alte und ungeregelte Pumpen können die Stromkosten dabei pro Jahr um bis zu 120 Euro* nach oben treiben. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt daher den Austausch alter, ineffizienter gegen moderne Pumpen. Gerade in älteren Heizungssystemen kommen Heizungspumpen zum Einsatz, die überdimensioniert sind oder ohne Steuerung betrieben werden. Sie stellen wesentlich mehr Leistung zur Verfügung als eigentlich benötigt
Wasserstoff nachhaltig produzieren und in Brennstoffzellen effizient umsetzen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Ökologie 14. Oktober 2011 RUB-Werkstoff-Engineering: Die Sonne Wasser spalten lassen. Wasserstoff umweltfreundlich herstellen. Neue Materialien sollen Wasserspaltung effizienter machen . Die nachhaltige Produktion von Wasserstoff aus nicht-fossilen Quellen ist für eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft dringend nötig. Wenn wir Wasserstoff nachhaltig produzieren, speichern und in Brennstoffzellen effizient umsetzen könnten, ginge ein technologischer Traum in Erfüllung. Bis dahin müssen aber noch sehr viele höchst komplexe materialwissenschaftliche Probleme gelöst werden. Ingenieure und Chemiker arbeiten mit diesem Ziel im Materials Research Department der RUB zusammen. Sie berichten in RUBIN Werkstoff-Engineering, der aktuellen Sonderausgabe von RUBIN, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum. RUBIN mit Fotos im Internet Den vollständigen Beitrag mit Bildern zum Herunterladen finden Sie im
Unterschiedliche Ansätze für Ressourceneffizienz in Europa Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 13. Oktober 2011 Eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage der Europäischen Umweltagentur (EEA) zeigt, dass sich die politischen Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz in den europäischen Ländern stark unterscheiden. Der kürzlich veröffentlichte Ressourceneffizienzfahrplan der EU-Kommission enthält Berechnungen, dass die Nachfrage für Nahrungsmittel, Futtermittel und natürliche Rohstoffen in Europa bis 2050 um 70 Prozent ansteigen wird. Daher seien Strategien und Maßnahmen zur effizienteren Nutzung von Ressourcen entscheidend. Die bereits existierenden Maßnahmen variieren jedoch stark zwischen den europäischen Ländern. Laut Umfrageergebnis gibt es nicht einmal eine einheitliche Definition von Ressourceneffizienz, woraus zwangsläufig eine große Bandbreite an verschiedenen Ansätzen entstehe. Berücksichtige man jedoch, dass sich jedes Land in
Universität Rostock will Maßstäbe setzen – umweltfreundliche Aquakultur Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 12. Oktober 201112. Oktober 2011 Deutschland als Standort umweltfreundlicher Aquakultur. Über 40 Wissenschaftler, Experten aus Wirtschaft und Politik sowie Vertreter aus Ministerien haben an der Universität Rostock eine Arbeitsgruppe „Aquakultur“ ins Leben gerufen. Geleitet wird sie von Professor Harry Palm vom Lehrstuhl für Aquakultur und Sea-Ranching an der Universität Rostock. „Wir laufen in Deutschland Gefahr, dass Problem der Aquakultur in andere Länder zu verschieben“, sieht Prof. Palm großen Handlungsbedarf. „Es ist berechtigt zu fragen, ob es für ein umweltbewusstes Deutschland zulässig ist, Fisch aus Regionen und Gebieten mit erheblich umweltkritischen Produktionskonzepten zu beziehen.“ Gerade aber für die Bundesrepublik sieht der Professor gute Möglichkeiten und Chancen für
Röttgen: Deutschland soll Weltmeister der Ressourceneffizienz werden Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. Oktober 2011 BMU-Entwurf eines nationalen Ressourceneffizienzprogramms vorgelegt. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat heute den Entwurf eines nationalen Ressourceneffizienzprogramms vorgelegt. Ziel des Programms ist es, die deutsche Wirtschaft vom Verbrauch neuer Rohstoffe unabhängiger zu machen und die mit der Rohstoffnutzung verbundenen Umweltbelastungen zu senken. „Ressourceneffizienz stärkt Wettbewerbsfähigkeit, fördert Innovation, sichert Arbeitsplätze und entlastet dabei die Umwelt“, betonte Röttgen und ergänzte:“Weltweit nehmen der Verbrauch an natürlichen Ressourcen und die Konkurrenz um knappe Rohstoffe rasant zu. Ein effizienter und schonender Einsatz natürlicher Ressourcen ist eine der größten wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit und auch eine Frage der Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. Ich halte Ressourceneffizienz
Kommunen sind Vorreiter im Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 11. Oktober 2011 Am 11.10.2011 treffen sich die Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager aus inzwischen über 60 klimaaktiven Kommunen Deutschlands in Osnabrück. Osnabrück gehört zu den Vorreitern im kommunalen Klimaschutz. Sowohl die Stadt als auch der Landkreis Osnabrück wollen ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um bis zu 95 Prozent reduzieren und haben dazu einen Antrag im Rahmen des Förderschwerpunkts „Masterplan 100% Klimaschutz“ bei Bundesumweltministerium gestellt. „Mit diesem Ziel spiegeln die Masterplan-Kommunen die deutschen Klimaschutzziele wider und werden als Leuchttürme für den kommunalen Klimaschutz agieren“, lobt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen das Engagement. Das Vernetzungstreffen der Klimaschutzmanager fällt zeitlich mit der Bewilligung des 2000. vom Bundesumweltministeriums geförderten Klimaschutzvorhabens
Nachhaltigkeitsstrategie: Ökologische Leitplanken setzen, natürliche Lebensgrundlagen schützen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2011 In seinem Kommentar zum Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung begrüßt der SRU die Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie: „Der Fortschrittsbericht belegt, dass die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie ein ernsthafter und aktiver Prozess ist, der Kontinuität über Legislaturperioden hinweg aufweist, das Regierungshandeln auf Nachhaltigkeitsziele verpflichtet und der Gesellschaft wichtige Impulse gibt“, betont Prof Dr. Miranda Schreurs. „Dennoch müssen die Ziele anspruchsvoller werden, um die gefährdeten „natürlichen Lebensgrundlagen“ erhalten zu können. Aktuelle internationale Berichte zeigen, dass weltweite natürliche Ressourcen und Ökosysteme übernutzt werden und dass dies bedrohliche Folgen haben kann. In einer „begrenzten Welt“ bedarf es klarer ökologischer Leitplanken für das Regierungshandeln und die Gesellschaft, letztlich auch
Deutsch-Ukrainische Partnerschaft in nachhaltigen Umwelttechnologien Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie Solarenergie 11. Oktober 2011 Deutschland und die Ukraine bauen ihre Zusammenarbeit beim Klima- und Naturschutz im Rahmen der internationalen Klimaschutzinitiative des Bundes aus. Das Ost-West-Wissenschaftszentrum der Universität Kassel startet dazu ein zweijähriges Projekt. Im Juni 2009 hat die Deutsch-Ukrainische Umweltkommission Möglichkeiten sondiert, Finanzierungsinstrumente des Kyoto-Protokolls für die Zusammenarbeit beim Klimaschutz einzusetzen. Außerdem wird Deutschland die Ukraine bei der Annäherung an EU-Standards im Umweltbereich und bei der Durchführung von EU-Partnerschaftsprojekten unterstützen. Diesen Prozess soll das Projekt unterstützen durch: - Anbahnung von Kooperationsprojekten - Gemeinsame Veranstaltungen für (Nachwuchs-)Wissenschaftler aus beiden Ländern - Aktives Marketing für die Kooperation in Forschung und Entwicklung 2009 wurde eine Vereinbarung über zukünftige Zusammenarbeit im Technologietransfer zwischen
Erstes internationales Studiensemester „Renewable Resources“ an der FH Bingen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 10. Oktober 2011 Über Grenzen hinweg natürliche Ressourcen bewahren, Kompetenzen bündeln, eine lebenswerte Zukunft mit gestalten und von einander lernen waren Grundgedanken des ersten interdisziplinären „Study Semesters Renewable Resources“, das an der Fachhochschule Bingen startete. Erneuerbare Rohstoffe und Energiequellen und deren nachhaltiger Einsatz umspannen die Fächer, mit denen sich eine international zusammengesetzte Studentengruppe aus zwei Binger Studentinnen und Studierenden aus Partnerhochschulen in Brasilien, Estland, Großbritannien, Litauen und Ungarn gemeinsam beschäftigt. Fachbereichsübergreifend stemmen 15 Dozenten der Hochschule das anspruchsvolle englischsprachige Semesterprogramm, das sich ganzheitlich allen Facetten des Themas erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit widmet. In zehn Modulen werden erneuerbare Rohstoffe und Energien, Klimawandel, Effekte und Wertschöpfung,
Europäische Umweltagentur: Treibhausgasemissionen in 2010 gestiegen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Oktober 2011 Wie die Europäische Umweltagentur (EEA) berichtete, sind die Treibhausgasemissionen EU-weit 2010 im Vergleich zum vorherigen Jahr vermutlich um 2,4% gestiegen. Laut EEA sei der Anstieg auf die wirtschaftliche Genesung von der Wirtschaftskrise zu zurückzuführen. Aber auch der kalte Winter in 2010 habe Mehremissionen durch Heizungen verursacht. 2009 seien die Emissionen im Vergleich zu 2008 aufgrund der wirtschaftlichen Rezession und dem Ausbau erneuerbarer Energien um 7,1% gefallen. Die EEA ist der Ansicht, dass weitere Maßnahmen notwendig sind, um das CO2-Reduktionsziel von 20 Prozent bis 2020 zu erreichen. Bisherige Prognosen sehen Emissionseinsparungen von 19 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 1990. Der letzte Prozentpunkt könne
Thüga Erneuerbare Energien erwirbt Waldwindpark in Biebersdorf Brandenburg Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Oktober 2011 • Erstes bundesweites Engagement der Thüga Erneuerbare Energien gelungen • Windpark wird 14 Anlagen mit 28 MW Leistung umfassen • Ökostrom aus Windkraft für 15.600 Haushalte • ca. 50.000 Tonnen CO2-Emissionen werden eingespart • Inbetriebnahme Ende 2011 Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG hat ihr erstes Windparkprojekt erworben. Die Anlage wird in Biebersdorf am Nordrand des Spreewaldes in Brandenburg errichtet. „Biebersdorf ist für uns ein Meilenstein und der erste Schritt in die Richtung eines bundesweiten Engagements in erneuerbare Energien“, so Michael Riechel, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG und Mitglied des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft. 14 Windkraftanlagen der Firma Vestas Deutschland
Deutsche Post: StreetScooter, Elektroauto für die Brief- und Paketzustellung E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Ökologie 8. Oktober 20118. Oktober 2011 Fahrzeug soll emissionsfrei und wirtschaftlich sein Neuentwicklung auf Basis des „StreetScooters“ Deutsche Post und die StreetScooter GmbH entwickeln gemeinsam mit namhaften Forschungs- und Industriepartnern ein Konzept für ein zukunftsweisendes Elektroauto speziell für die Brief- und Paketzustellung. Weiterhin sind namhafte Institute der RWTH Aachen am Projekt beteiligt. Das Ziel der Kooperation ist es, ein vollkommen neues Zustellfahrzeug zu schaffen, das die besonderen Anforderungen der Deutschen Post hinsichtlich Alltagstauglichkeit im Betrieb und Wirtschaftlichkeit erfüllt und zudem vollständig emissionsfrei unterwegs ist. Auf Basis der bereits bestehenden „StreetScooter Plattform“, die von der StreetScooter GmbH, einem Spin-Off aus dem Umfeld der RWTH Aachen, konzipiert wurde, soll bis