Ringen um Konsens auf dem Wiesbadener Energiegipfel Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 8. November 2011 In zwei Tagen sollen die Ergebnisse des Wiesbadener Energiegipfels vorgestellt werden. Wie er aussehen wird, ist weiter unklar. Nach einem Kompromiss-Vorschlag sollen auch Kommunen künftig mit Solar und Wind Geld verdienen dürfen. Man sei bereit, bei der Erzeugung Erneuerbarer Energien jetzt doch die wirtschaftliche Betätigung der Kommunen zumindest eingeschränkt mitzutragen, sagte FDP-Fraktionsvize Wolfgang Greilich am Dienstag. Allerdings dürften sich die Kommunen nur auf Gemeindegebiet oder in der Region betätigen. Außerdem will die FDP, dass die Kommunen zu mindestens 50 Prozent private Betreiber ins Boot holen. Der Kompromiss wird auch von der CDU unterstützt. Lesen Sie mehr auf hr-online Foto: Hermann Betken
Bis zum Jahresende höhere Fördersätze für energieeffiziente Anlagen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Kleinwindanlagen Ökologie Solarenergie Windenergie 8. November 2011 Die Zeit drängt: Höhere Förderung für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen noch bis zum Jahresende. Für besonders energieeffiziente Anlagenkombinationen gibt es nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt noch bis zum Jahresende höhere Fördersätze. Private Haushalte sollten daher schnell handeln und die neue Heizungsanlage noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen. Privatpersonen können eine Förderung nämlich erst dann beantragen, wenn die neue Anlage in Betrieb genommen wurde. Zu beachten ist, dass der Förderantrag bis zum 30. Dezember 2011 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen muss, damit die verbesserten Fördersätze anwendbar sind. Beispielsweise können private Haushalte, die bis
PNE WIND AG veröffentlicht Neun-Monats-Zahlen 2011 Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Windenergie Wirtschaft 7. November 2011 Cuxhaven, 7. November 2011 – Der Windpark-Projektierer PNE WIND AG (ISIN DE000A0JBPG2) hat heute den Bericht über die Entwicklung in den ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2011 vorgelegt. Geprägt ist die Unternehmensentwicklung von den Aktivitäten im Offshore-Bereich sowie der Weiterentwicklung der Projektpipeline von Windparks im In- und Ausland. Dies ist mit erheblichen Vorleistungen verbunden. Aufgrund dieser Vorlaufkosten für künftig ergebniswirksam werdende Windpark-Projekte hat die PNE WIND AG die ersten neuen Monaten 2011 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von -0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 7,9 Mio. Euro) abgeschlossen. Da kurz- und mittelfristig positive Ergebnisse vor allem aus dem Offshore-Bereich erwartet werden,
Wer sind die Gewinner des EU-Emissionshandels? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. November 2011 Neue Studie über EU-Emissionshandel: Industrie bunkert CO2-Zertifikate im Wert von vielen hundert Millionen Euro Die Hälfte aller in Deutschland ausgestoßenen CO2-Emissionen unterliegt dem europäischen Emissionshandel. Die Bundesregierung sollte also ein elementares Interesse am Funktionieren dieses zentralen Klimaschutzinstrumentes haben. In der Studie „Der Klimagoldesel: Wer sind die Gewinner des EU-Emissionshandels?“ weist die britische Umweltorganisation „Sandbag Climate Campaign“ nach, dass der Emissionshandel in Deutschland – statt die Industrie zum Klimaschutz zu motivieren – vor allem großen Unternehmen der Stahl-, Zement- und Chemiebranche als profitable Einnahmequelle dient. Welche Unternehmen sich am meisten am Emissionshandel bereichern und was die Politik dagegen tun sollte erläutern „Sandbag Climate Campaign“,
Mikrogasturbinen – Greenvironment schließt Kooperation mit polnischem Stadtwerk MEC Kolobrzeg Kooperationen Mitteilungen Ökologie 6. November 20116. November 2011 Die Greenvironment Plc (WKN: A1JLT1 / Symbol: GIV1) freut sich bekanntzugeben, dass man mit dem polnischen Stadtwerk Miejska Energetyka Cieplna Kolobrzeg Spolka z o.o. (MEC Kolobrzeg) eine Kooperation zur Installation von Mikrogasturbinen in der Region Kolobrzeg abgeschlossen hat. Es ist geplant, bereits im Frühjahr 2012 eine C200-Mikrogasturbine (200 kWel) als Pilotanlage in Betrieb zu nehmen. Kolobrzeg hat rund 45.000 Einwohner und liegt im Nordwesten Polens an der Südküste der Ostsee. MEC Kolobrzeg (http://www.mec.kolobrzeg.pl) ist ein Fernwärme-Unternehmen, das im Jahre 1973 gegründet wurde und mit einer Produktionskapazität von 113 MWth in Kolobrzeg tätig ist. In 2010 verkaufte MEC Kolobrzeg mehr als 800.000
Neuer Steckbrief zur EU-Ressourcenpolitik – ganz oben auf der politischen Agenda Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. November 2011 Die EU-Kommission hat Ressourcenpolitik 2011 ganz oben auf die politische Agenda gesetzt. Im Januar erschien die Rohstoffstrategie, im Februar die Leitinitiative Ressourcenschonendes Europa und im September der Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa. Aber was steht eigentlich konkret in diesen langen Strategiepapieren? Welche Ziele werden gesetzt, wie verbindlich sind sie und mit welchen Instrumenten sollen sie erreicht werden? Zur Erleichterung des Überblicks hat die EU-Koordination die wichtigsten Inhalte dieser Strategien zusammengefasst und in den politischen Kontext eingeordnet. DNR-Steckbrief EU-Ressourcenpolitik
Wettlauf mit dem Klimawandel Berlin Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. November 2011 Das Leben im Meer ist dem globalen Klimawandels noch stärker ausgesetzt als Pflanzen und Tiere an Land, wie eine Studie in der heutigen Ausgabe des Fachmagazins Science berichtet. Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung von Wolfgang Kiessling, Professor am Museum für Naturkunde Berlin, hat die globalen Klimadaten der letzten 50 Jahre analysiert und erstmals die Geschwindigkeit des Klimawandels an Land und in den Ozeanen verglichen. Wasser erwärmt sich weit langsamer als Luft. Deshalb ist der Temperaturanstieg in den Ozeanen langsamer als am Land. Die räumlichen Temperaturunterschiede im Meer sind ebenfalls viel geringer als an Land. Daraus ergibt sich für die meisten
Erneuerbare Energien bis 2050 der kostengünstigste Energieträger für Europa Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 3. November 20116. November 2012 Mit der englischen Übersetzung seines Sondergutachtens „Wege zur 100% erneuerbaren Energieversorgung“ veröffentlicht der SRU erstmals die Szenarienergebnisse für 36 Länder Europas und Nordafrikas. Für jedes einzelne Land wurde ein kostenoptimierter Mix aus erneuerbaren Energien kalkuliert und ein hoher Selbstversorgungsanteil angenommen. Die Windenergie ist für die meisten europäischen Länder die kostengünstigste Technik, im Mittelmeerraum setzen sich aber auch hohe Anteile von Sonnenergie durch. Inklusive der Kosten für Netzausbau- und Speicher kann eine vollständig regenerative und zur jeder Zeit verfügbare Stromversorgung zu Kosten von durchschnittlich 65 €/MWh erreicht werden – in einigen Ländern sogar für weniger. Das Pumpspeicherpotential Norwegens reicht aus, um europaweit als
Kreislaufwirtschaftsgesetz/Biogas: Neuregelungen im Abfallrecht erschweren Genehmigung Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. November 20112. November 2011 Im Bundestag wurde jetzt das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) verabschiedet. Grundlage ist die europäische Abfallrahmenrichtlinie, die Deutschland als EU-Mitgliedsstaat in nationales Recht umsetzen musste. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz unterliegt Gülle, die energetisch in Biogasanlagen genutzt werden soll, neben dem Veterinär- und Düngerecht künftig auch dem Abfallrecht. Diese Regelung stößt beim Fachverband Biogas auf Kritik. Es bleibe sachlich nicht nachvollziehbar, warum die Europäische Kommission, die von Deutschland vorgeschlagene Ausnahme so kategorisch ablehne, betont der Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas e.V., Dr. Claudius da Costa Gomez. Denn Gülle, die unvergoren in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt wird, unterliege weiterhin nicht dem Abfallrecht. Der gleiche Status sollte
Rückschlag für den Klimaschutz! Neues EEG gefährdet den Bau von Holz-Heizkraftwerken Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 28. Oktober 2011 Dringend notwendige Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen in der Wärmeversorgung von Industriekunden werden durch das EEG 2012 verhindert! Wörrstadt, 28. Oktober 2011. Die im Deutschen Bundestag beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefährdet den Ausbau von Biomassekraftwerken in Deutschland. Damit torpediert die Regierung ihre eigenen Ziele zur Reduktion der CO2-Emissionen. Um diese zu erreichen, ist ein massiver Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien auch in der Wärmeversorgung von Industriekunden notwendig, die für einen hohen Anteil des bundesweiten CO2-Ausstosses verantwortlich ist. „Der Wärmeverbrauch der Industrie verursacht mit einem Anteil von 43% fast die Hälfte des gesamten Ausstoßes von CO2-Emissionen dieses Sektors,“ so die
Experten begrüßen Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern – warnen jedoch vor Euphorie Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie Solarenergie Windenergie 26. Oktober 2011 Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Anhörung) - 26.10.2011. Berlin: (hib/AHE) Die Nutzung Erneuerbarer Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern wird von Experten einhellig begrüßt, wirft aus ihrer Sicht jedoch eine ganze Reihe technischer und entwicklungspolitischer Fragen auf Im ersten Teil einer Anhörung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ging es am Mittwoch um die Frage, inwieweit die nordafrikanischen Länder von Desertec, einem groß dimensionierten geplanten Solarstrom-Projekt in der Sahara, profitieren können. Im zweiten Teil diskutierten die Abgeordneten mit den Sachverständigen Potenzial und Grenzen kleiner dezentraler und lokaler Energielösungen in Entwicklungsländern. Paul van Son von der Desertec Industrial Initiative nannte die Gewinnung von
Deutschland darf die europäische Bodenrahmenrichtlinie nicht länger blockieren Mitteilungen Ökologie 21. Oktober 2011 Der Deutsche Naturschutzring (DNR), der SPD-Europaabgeordnete und Vorsitzender des EU-Umweltausschusses Jo Leinen und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) haben heute vor einer Veranstaltung in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, ihre Blockade eines umfassenden europäischen Bodenschutzrechts aufzugeben und sich für die Wiederaufnahme von Verhandlungen der EU-Bodenrahmenrichtlinie einzusetzen. Verbindliche Zielvorgaben und Bodenschutzstandards, die möglichst über die deutschen Bodenschutzregelungen hinausgehen, seien überfällig. „1998 hat die deutsche Umweltministerin Angela Merkel eine Initiative zur besseren Berücksichtigung von Bodenschutzbelangen auf EU-Ebene gestartet, heute blockiert sie als Bundeskanzlerin den Vorschlag für eine EU-Bodenrahmenrichtlinie“, betonte DNR-Vizepräsident Hartmut Vogtmann. Deutschland ist Spitzenreiter beim Flächenverbrauch in Europa. Zwischen