Streicher gibt Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen (Erd- und Schieferöl sowie Erd- und Schiefergas) zurück Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. Dezember 2014 Firma gibt Aufsuchungserlaubnis für das Aufsuchungsfeld Rosenkranz-Nord zurück (WK-intern) - Die Firma Streicher hat das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume informiert, dass sie die Aufsuchungserlaubnis für das Aufsuchungsfeld Rosenkranz-Nord zurückgibt. KIEL - Das Gebiet liegt in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Die Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen (Erdöl oder Erdgas) war durch das zuständige Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie mit Wirkung zum 1. April 2013 erteilt worden und galt für fünf Jahre. Hintergrund Wer bergfreie Bodenschätze aufsuchen will, benötigt dazu eine Erlaubnis gemäß § 7 Bundesberggesetz (BbergG). Die Erteilung erfolgt durch die zuständige Behörde. Bei Aufsuchungserlaubnissen handelt es sich um
Emissionshandel: Herausforderungen des Energie- und Klimapakets 2030 der EU Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 20. Dezember 2014 Welche Auswirkungen wird das Energie- und Klimapaket 2030 der EU auf das europäische Emissionshandelssystem und insbesondere auf die von ihm betroffenen Unternehmen haben? (WK-intern) - Dieser Frage sind die Teilnehmer auf dem VDI-Expertenforum „Emissionshandel - Herausforderungen durch das Energie- und Klimapaket 2030 der EU“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Bonn nachgegangen und haben Handlungsempfehlungen für die betroffenen Unternehmen gegeben. Veranstalter des Expertenforums war die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN (KRdL) in Zusammenarbeit mit dem BMUB. Die Teilnehmer des VDI-Expertenforums waren sich einig, dass weitere Anpassungen des ab 2020 geplanten Emissionshandelssystem (ETS) notwendig sind, um, insbesondere
Anmerkungen zur neue Broschüre der Deutschen Wildtier Stiftung Ökologie Windenergie 20. Dezember 201419. Dezember 2014 Anmerkungen zu der Broschüre „Energiewende und Naturschutz – Windenergie im Lebensraum Wald“ (WK-intern) - Im November 2014 wurde in der überörtlichen Presse auf eine neue Broschüre der Deutschen Wildtier Stiftung hingewiesen, die von Dr. Klaus Richarz verfasst wurde, dem früheren Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Auftraggeber der Studie ist Dr. Fritz Vahrenholt, der nach seiner wechselhaften Karriere durch Politik und Energiewirtschaft zum ‚Klimaskeptiker‘ („Die kalte Sonne“) wurde und seit einiger Zeit als Alleinvorstand der Wildtierstiftung tätig ist. Mediale Aufmerksamkeit erzielte die jüngste Veröffentlichung der Stiftung mit dem Titel „Energiewende und Naturschutz - Windenergie im Lebensraum Wald“ mit
Rückgang von Wäldern: Klimawandel trifft Wälder weltweit Ökologie 20. Dezember 201419. Dezember 2014 Bereits heute verändert der menschliche Einfluss Wälder auf der ganzen Welt. (WK-intern) - Für die Zukunft kann auch ein Rückgang von Wäldern durch den von Menschen verursachten Klimawandel nicht ausgeschlossen werden - das zeigt eine kommende Woche erscheinende Sonderausgabe des Journals of Ecology, koordiniert von einem Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Um die Widerstandsfähigkeit der Wälder besser zu verstehen und zu erhöhen, ist eine Kombination von Ansätzen von örtlichen Feldversuchen bis hin zu globalen Computersimulationen nötig, erklären die Wissenschaftler. Mit Blick auf die Risiken warnen sie, dass die globale Erwärmung zusätzlichen Druck auf einige der wertvollsten Ökosysteme der Erde ausübt. "Wälder sind
Video: Friedlich in die Katastrophe Ökologie Verbraucherberatung 20. Dezember 201419. Dezember 2014 "Friedlich in die Katastrophe" - Ein Plädoyer für das Überleben, ist jetzt nun endlich auch auf Vimeo, als Stream oder Download, erhältlich. https://vimeo.com/ondemand/22006 (WK-intern) - In den 1970ern erschien unter dem Titel »Friedlich in die Katastrophe« ein Buch von Holger Strohm, das zur »Bibel der Anti-Atomkraft-Bewegung« (Der Stern) wurde. Das 1360-Seiten-Werk erlebte seitdem etliche Nach- und Neuauflagen. Nun - 40 Jahre später - hat sich der Autor mit einem jungen Filmteam zusammengetan, um seine kritische Auseinandersetzung mit der Atomkraft auf die Leinwand zu bringen. Ähnlich wie das Buch setzt sich der Film kenntnisreich mit den zahlreichen Folgen der Atomspaltung auseinander. Thematisiert werden Umwelt- und Gesundheitsschäden,
Eine Million Menschen unterzeichnen gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. Dezember 201419. Dezember 2014 Eine Million Menschen aus ganz Europa haben die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA mit den USA und Kanada unterzeichnet. (WK-intern) - Zusammen mit den mittlerweile 340 Träger-Organisationen der EBI hätten wir dafür eigentlich ein Jahr Zeit gehabt. Gebraucht haben wir gerade einmal zwei Monate – und haben damit die offizielle Anforderung an die Bürgerinitiative erreicht. Das entfaltet Wirkung: In der Regierung gehen Teile der SPD und der CSU auf Distanz zu TTIP. Gabriel und Merkel stehen zunehmend alleine da. Jetzt legen wir nach, im Netz und auf der Straße – und dafür brauchen wir Sie. Wir wollen die größte
Auswirkungen der Energiegewinnung auf die europäischen Landschaften Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 19. Dezember 2014 Wie beeinflusst der Wandel im Energiesektor die Landschaften Europas? (WK-intern) - Eine internationale Konferenz in Dresden befasst sich im September 2015 mit den Auswirkungen der Energiegewinnung auf europäische Landschaften. Bis 28. Februar können Vortragsthemen eingereicht werden. Durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und den fortdauernden Abbau fossiler Energieträger wie Braunkohle und Schiefergas verändern sich Europas Landschaften. Die Wahrnehmung und Gestaltung dieser Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der internationalen Konferenz „Energy Landscapes: Perception, Planning, Participation and Power“ der Landscape Research Group. Sie findet vom 16. bis 18. September 2015 in Dresden statt. Der Call for Papers wird Anfang Januar 2015 auf der Internetseite zur Tagung (http://lrg2015.ioer.info) veröffentlicht. Dort können
Juncker und EU-Kommission gegen geplante Verschärfung der europäischen Luftreinhaltepolitik Mitteilungen Ökologie 18. Dezember 2014 Juncker gegen saubere Luft für Europa Deutsche Umwelthilfe kritisiert Entscheidung der neuen Kommissionsspitze, die dringend notwendige Verschärfung der Luftreinhaltevorschriften zurückzuziehen Die EU-Kommission will die Verschärfung der europäischen Luftreinhaltepolitik stoppen. Dies geht aus dem gestern von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und seinem Vize Frans Timmermans vorgestellten Arbeitsprogramm hervor. Das von seinem Amtsvorgänger José Manuel Barroso 2013 vorgelegte Luftreinhaltepaket wird zurückgezogen. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) kritisiert diese Entscheidung als fatalen Fehler. „Kommissionspräsident Juncker wird mit seinem wirtschaftsliberalen Ansatz scheitern, Wachstum durch den Verzicht auf schärfere Umweltauflagen zu generieren. Aktuell beklagen wir in der EU mehr als 400.000 vorzeitige Todesfälle im Jahr als Folge hoher Luftbelastung.
Brennelementesteuer darf nicht abgeschafft werden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 18. Dezember 201417. Dezember 2014 Atommüll-Fonds: Atomkraftgegner bleiben skeptisch (WK-intern) - Bisher nur Staatssekretärs-Papier. Merkel und Gabriel müssen Verursacher-Haftung durchsetzen. Brennelementesteuer darf nicht abgeschafft werden Zum Bericht der "Süddeutschen Zeitung" über Regierungspläne für einen staatlichen Fonds für einen Teil der Atommüll-Rückstellungen erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Bei mir überwiegt die Skepsis. Bisher gibt es nur ein Papier von zwei Staatssekretären. Ob sich die Regierung deren Position zu eigen macht, bleibt aber ungewiss. Die Stromkonzerne haben bereits angekündigt, dass sie sich mit allen Mitteln gegen einen Atommüll-Fonds wehren werden, wenn sie nicht gleichzeitig von Kostenrisiken befreit werden. Als Druckmittel setzen sie dabei ihre milliardenschweren Klagen gegen den Atomausstieg
BGR gibt neues Faltblatt zur Endlagerung von hoch radioaktiver Abfälle heraus Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 17. Dezember 201416. Dezember 2014 Neues Faktenblatt zur Ton- und Tonsteinforschung (WK-intern) - Das Faktenblatt gibt einen Kurzüberblick über die Ton- und Tonsteinforschung der BGR für die Endlagerung radioaktiver Abfälle. Warum erforscht die BGR Tonstein für die Endlagerung? Welche Eigenschaften zeichnen es als Wirtsgestein besonders aus? Wie wird das Gestein „unter die Lupe“ genommen? Diese und weitere Fragen werden verständlich in dem neuen Faktenblatt „Ton- und Tonsteinforschung“ beantwortet. Die BGR erforscht seit den 1990er Jahren die Eignung von Tonstein als geologische Barriere zur Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle. Neben dem Wirtsgestein Tonstein untersucht die BGR auch das Langzeitverhalten von geotechnischen Tonbarrieren (Bentonit), die dazu dienen, die radioaktiven Abfälle zu
Hendricks täuscht das Volk – grünes Licht für Fracking geplant Mitteilungen Ökologie 17. Dezember 201416. Dezember 2014 Nach dem nun vorliegenden Gesetzentwurf bleibt nicht mehr viel von den Beteuerungen der Umweltministerin Hendricks. (WK-intern) - In den vergangenen Tagen widersprach bereits ihr Pressesprecher zentralen Punkten aus ihren Beschwichtigungsinterviews vom Wochenanfang. Nun bestätigt sich schwarz auf weiß, dass die Bundesregierung aus CDU und SPD den Kniefall vor der Frackinglobby anstrebt. Vorgesehen ist: Tightgas-Fracking in Sandgestein tiefer 3000m: generell erlaubt. Tightgas-Fracking in Sandgestein flacher 3000m: generell erlaubt. Schiefergas tiefer 3000m: generell erlaubt. (hier verortet die BGR 2/3 ihrer Schiefergas-Schätzung) Schiefergas flacher 3000m: Mit Zustimmung der Komission erlaubt (auch kommerziell!). Schieferöl-Fracking: generell erlaubt. Kohleflözgas tiefer 3000m: generell erlaubt Kohleflözgas flacher 3000m: Mit Zustimmung der Komission erlaubt (auch kommerziell!). Fracking in anderen
Erdgasförderung löste Erdbeben in Niedersachsen aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. Dezember 201416. Dezember 2014 Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe im GEOZENTRUM HANNOVER stellt Zusammenhang des Erdbebens in Niedersachsen her. (WK-intern) - Das Erdbeben vom 01.05.2014 um 10:30 Uhr MESZ bei Syke mit der Stärke 3,1 im Flachland von Niedersachsen wurde durch die Erdgasförderung in diesem Gebiet ausgelöst. Zu diesem Schluss kommen Mitarbeiter des Fachbereichs Seismologisches Zentralobservatoriums, einer Einrichtung innerhalb der oben genannten BGR, die für Deutschland auch die Einhaltung des Kernwaffenteststoppabkommens(CTBT) seismologisch überwacht. Siehe Links PM: Anonymous