EU scheitert bei der Einigung auf ein gemeinsames Klimaziel Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 4. Juli 2019 Mitgliederumfrage des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH): (WK-intern) - Industrie unzufrieden mit bundespolitischen Maßnahmen zur Energiewende Die EU scheitert bei der Einigung auf ein gemeinsames Klimaziel; der Bundesregierung fehlt eine stimmige Vision für die Zukunft unserer Energieversorgung - die Umsetzung der Energiewende hakt. 42 Prozent der Befragten der EEHH-Umfrage meinen, dass für die Energiewende zu wenig getan werde. Mehr als ein Fünftel ist sogar der Meinung, dass Deutschland im internationalen Vergleich massiv zurückliege. Um die klimapolitischen Ziele noch zu erreichen, ergreifen immer mehr führende deutsche Industrieunternehmen die Eigeninitiative. Die Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur hat im Juni 2019 unter ihren Mitgliedsunternehmen eine Umfrage zur aktuellen
Nationale Glyphosat-Verbote verstoßen gegen Europarecht Aktuelles Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2019 Nationale Glyphosat-Verbote unvereinbar mit EU-Recht (WK-intern) - Ein vollständiges Verbot von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln durch einzelne Mitgliedstaaten verstößt gegen Europarecht. Zu diesem Fazit kommt der Endbericht des interdisziplinären Forschungsprojekts "Nationale Machbarkeitsstudie zum Glyphosatausstieg" der Universität für Bodenkultur in Wien, der unmittelbar vor dem entsprechenden Beschluss im österreichischen Nationalrat veröffentlicht wurde. Nach Ansicht des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) ist die Argumentation der Wissenschaftler klar und deutlich. "Seit zehn Jahren haben wir in Europa einen gemeinsamen Rechtsrahmen für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln - mit den weltweit strengsten Anforderungen an die Sicherheit der Wirkstoffe. Ein wichtiges Ziel dieser Verordnung war es, durch die Harmonisierung den Binnenmarkt
Klagegemeinschaft fordern sofortigen Stopp des Tagebau Jänschwalde Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2019 Deutsche Umwelthilfe und Grüne Liga fordern sofortigen Stopp des Tagebau Jänschwalde um weitere Wasserabsenkung zu vermeiden und legen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin ein Verwaltungsgericht Cottbus gab Deutscher Umwelthilfe und Grüner Liga in Eilentscheidung recht Entscheidung lässt jedoch Weiterbetrieb des Tagebaus Jänschwalde bis zum 1. September 2019 zu Umweltverbände legen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin ein Grundwasserabsenkung und Bohrarbeiten für neue Entwässerungsbrunnen müssen sofort aufhören, um geschützte Moor- und Feuchtgebiete vor der Austrocknung zu bewahren Die Klagegemeinschaft aus Deutscher Umwelthilfe (DUH) und der Grünen Liga hat am heutigen Donnerstagmorgen, den 4. Juli, beim Oberverwaltungsgericht Berlin Beschwerde gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Cottbus zum Tagebau Jänschwalde eingereicht. Das
Energiewirtschaft meldet 15 Prozent weniger CO2 bei der Stromerzeugung im ersten Halbjahr 2019 Mitteilungen Ökologie Technik 4. Juli 2019 Im ersten Halbjahr 2019 wurde bei der Stromerzeugung rund 15 Prozent weniger CO2 emittiert als im Vorjahreszeitraum: (WK-intern) - Nach ersten Berechnungen sind die CO2-Emissionen von 136 Millionen Tonnen auf voraussichtlich 116 Millionen Tonnen zurückgegangen. Diese Entwicklung ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Die milde Witterung, den gestiegenen CO2-Preis im Emissionshandel und ein Halbjahresrekord bei den Erneuerbaren Energien – sie deckten erstmals rund 44 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. „Das zeigt erneut: Die Energiewirtschaft unternimmt massive Anstrengungen bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes. Ihre Emissionen werden 2020 voraussichtlich fast 40 Prozent unter denen des Jahres 1990 liegen. Jetzt müssen auch der Verkehrs- und der Wärmesektor
Expertenkommission für Fracking übergibt ersten Bericht an den Deutschen Bundestag Behörden-Mitteilungen Ökologie 3. Juli 2019 Bisher keine Anträge auf Probebohrungen (WK-intern) - Die Expertenkommission Fracking hat zum 30. Juni 2019 den ersten Bericht über ihre Tätigkeit vorgelegt. Der Bericht der Kommission enthält neben allgemeinen Geschäftsgrundlagen der Kommissionsarbeit einen Ausblick auf die Arbeitsplanung für die kommenden zwei Jahre. Da Anträge auf Erprobungsbohrungen zurzeit nicht vorliegen, besteht die wesentliche Aufgabe der Kommission zunächst darin, den Stand der Technik im internationalen Umfeld zusammenzufassen. Die Kommission hatte am 16. Mai 2019 mit einer konstituierenden Sitzung in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Das sechsköpfige Gremium setzt sich aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener deutscher Forschungsinstitutionen und Fachbehörden zusammen, die im Juli 2018 von der Bundesregierung berufen
Ökostromgesetz zur Errichtung der genehmigten Windräder bedarf Nachbesserungen Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Juli 2019 Initiativanträge sind nur erster Schritt Gesetz bedarf Nachbesserungen und muss noch im Juli beschlossen werden, um die Errichtung der genehmigten Windräder rasch zu ermöglichen Mit dem Einbringen der Initiativanträge für den Abbau der Warteschlange der genehmigten Ökostromkraftwerke ist der erste Schritt getan. Damit Windkraftwerke wirklich gebaut werden können, muss erst eine Einigung im Parlament erfolgen. „Es freut mich, dass das Engagement für Klimaschutzmaßnahmen deutlich zugenommen hat. Das Entscheidende wird aber sein, ob sich die Parteien auf eine Sondersitzung einigen, damit das Gesetz noch im Juli in Kraft treten kann“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. „Dies ist die Feuerprobe für die Parlamentsparteien,
Tiefseebergbau bedroht marine Ökosysteme Ökologie 3. Juli 2019 Greenpeace-Report: Lizenzen für eine Million Quadratkilometer Meeresboden erteilt (WK-intern) - Der im großen Stil geplante Abbau von Manganknollen in der Tiefsee droht einzigartige marine Ökosysteme zu zerstören und ganze Arten auszulöschen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Greenpeace-Report (online https://act.gp/31TspNm). Länder wie China, Korea, Großbritannien, Frankreich, Russland und Deutschland planen in den Bergbau am Meeresboden einzusteigen, um sich den Zugang zu begehrten Metallen und seltenen Erden zu sichern. "Die Tiefsee ist das größte Ökosystem der Welt und beherbergt einzigartige Kreaturen, die wir kaum erforscht haben", sagt Dr. Christian Bussau, Meeresexperte von Greenpeace. "Die Bundesregierung darf bei diesem Wettlauf um die Zerstörung der Meere
G20-Flugreise-Analyse: Diese Staatschefs sind die größten CO2-Sünder Mitteilungen Ökologie 2. Juli 2019 Die Reiseplattform fromAtoB analysiert die Auslandsflugstrecken der G20-Staatschefs (WK-intern) - Japans Premierminister Shinzō Abe mit den höchsten CO2-Emissionen. Trump ist nur die Nummer 2 Merkel liegt bei den größten Klima-Sündern im Mittelfeld und verursachte trotz großer Reisedistanz vergleichsweise geringen CO2-Ausstoß Beim G20-Gipfel am Wochenende in Osaka haben die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrienationen und der EU auch die Klimapolitik ins Auge genommen. Doch welcher G20-Staatschef hat durch seine bisherigen Flugreisen die größten CO2-Emissionen verursacht? Die Reiseplattform fromAtoB (www.fromAtoB.de) hat in einer aktuellen Analyse alle 259 Auslandsflugreisen der G20-Präsidenten aus dem vergangenen Jahr analysiert und die damit verbundenen CO2-Emissionen der verschiedenen Flugzeugmodelle errechnet. Japans
Gurit meldet erfolgreichen Abschluss der Übernahme des PET-Recycling-Geschäfts in Italien Ökologie Technik 2. Juli 2019 Gurit reports successful closing of acquisition of PET recycling operation in Italy (WK-intern) - Zurich, Switzerland – Gurit (SIX Swiss Exchange: GUR) today reports the successful closing of the acquisition of the PET recycling production facilities from Valplastic S.r.l. in Italy, as reported on April 17, 2019. With the conclusion of the asset purchase agreement, Gurit Italy PET Recycling S.r.l. will supply Gurit’s existing PET core production with recycled PET flakes and granules used for extrusion. Gurit has now secured quality and cost effective raw material supplies and extended its value chain from the recycled bottle down to a finished quality core kit
„Gipfeltreffen“ der Energiekommunen Schleswig-Holsteins auf dem Aschberg Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 1. Juli 2019 91.000 Euro Preisgeld: Sieben Kommunen, die KielRegion und ein Ehrenamtler erfolgreich bei EnergieOlympiade 2019 (WK-intern) - Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) lädt nach 2015 und 2017 zum dritten Mal zum „Gipfeltreffen der Energiekommunen“ auf den Aschberg in Ascheffel ein. Dort werden im Rahmen der „EnergieOlympiade“ vorbildliche kommunale Energieprojekte ausgezeichnet. Gewonnen haben 2019 die Städte Elmshorn, Meldorf, Neustadt in Holstein, Norderstedt und Preetz, das Amt Hüttener Berge sowie die Gemeinde Henstedt-Ulzburg. Erfolgreich war auch die KielRegion. Mit Willy Kanow aus Schenefeld wurde außerdem erneut ein engagierter kommunaler Ehrenamtler mit einem Sonderpreis gewürdigt. Insgesamt stellt die EKSH 2019 ein Preisgeld von 91 T€ zur
Förderprogramm: Bundesumweltministerium sucht innovative Ideen zur Anpassung an den Klimawandel Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 30. Juni 2019 Mit dem Programm „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ werden Projekte bis zu 300 000 Euro gefördert (WK-intern) - Wie können wir uns gegen die Folgen des Klimawandels wappnen? Um besser gegen Hitzeperioden oder Hochwasser gerüstet zu sein, fördert das Bundesumweltministerium mit dem Programm "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" Leuchtturmprojekte zur Klimaanpassung sowie den Aufbau von regionaler Zusammenarbeit. Dafür stellt das Bundesumweltministerium Kommunen, Unternehmen und gesellschaftliche Akteure bis zu 300 0000 Euro unterstützt zur Verfügung. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Unsere Umwelt wird durch den Klimawandel verletzlicher. Auch in Deutschland müssen wir uns dringend an die Auswirkungen des Klimawandels anpassen. Das haben uns nicht zuletzt
Trump scheitert bei G20 mit Versuch, Allianz gegen Pariser Klimaabkommen zu schmieden Kooperationen Ökologie 30. Juni 2019 G20-Gipfel: 19 Mitglieder bekennen sich zu Unumkehrbarkeit des Parisabkommens Germanwatch fehlen allerdings klare Aussagen zum 1,5-Grad-Limit Deutschland sollte über Weltsicherheitsrat, EU und in bilateralen Partnerschaften starke Akzente für Klimaschutz setzen (WK-intern) - Mit Erleichterung reagiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die Einigung von 19 der G20-Staaten auf eine gemeinsame Position zum Pariser Klimaabkommen. „Das ist eine krachende Niederlage für US-Präsident Trump. Trotz seines massiven diplomatischen Drucks auf Gastgeber Japan und trotz seines Versuchs, eine Anti-Klimaschutz-Allianz mit Saudi-Arabien, der Türkei, Brasilien und Russland aufzubauen, gibt es jetzt einen 19-zu-1-Text, der die Unumkehrbarkeit des Pariser Abkommens betont“, so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. 19 der