Heutige Energiesteuer nicht mehr zeitgemäß – Mehr Klimaschutz erfordert höheres Reformtempo Bioenergie E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. März 2021 MWV und IWO zum Kongress "Energie Cross Medial" in Berlin (WK-intern) - "Wenn die EU die Klimaziele höhersteckt, müssen wir auch das Reformtempo in Deutschland erhöhen. Dies erfordert auch eine grundlegende Reform der Energiesteuer", erklärten Prof. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), und Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Mobilität (IWO), auf dem Kongress "Energie Cross Medial". "Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Klimaziele sowohl im Verkehr als auch im Wärmesektor bis 2030 nicht allein durch Elektrifizierung zu stemmen sind. Wir brauchen für Autos, Nutzfahrzeuge, Schiffe, Flugzeuge und Heizungen daher weiterhin flüssige und speicherbare Energieträger, die aber zunehmend klimafreundlich
10-Punkte-Plan für die Bundesregierung zum Ausbau der Ladeinfrastruktur E-Mobilität Mitteilungen Ökologie 3. März 2021 Elektromobilität: Ausbau der Ladeinfrastruktur nimmt weiter Fahrt auf Zahl der öffentlichen Ladepunkte steigt auf knapp 40.000 Förderanträge für über 300.000 private Ladestationen gestellt BDEW präsentiert 10-Punkte-Plan zum weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur (WK-intern) - Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur nimmt weiter an Fahrt auf: 39.538 öffentliche Ladepunkte sind aktuell im Ladesäulenregister des BDEW gemeldet, jede siebte davon ist ein DC-Schnelllader. Damit sind innerhalb von drei Monaten rund 3.800 neue Ladepunkte hinzugekommen. Der Zuwachs um gute 10 Prozent trotz Corona-Lockdown macht deutlich: Der Ausbau der öffentlichen Ladepunkte geht ungebremst weiter. Beim Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur ist ebenfalls ein deutlicher Anstieg zu beobachten: Laut Bundesverkehrsministerium wurden seit Beginn des Förderprogramms
Das Baugewerbe will die Klimaschutzziele durch kluge Innovation erreichen Mitteilungen Ökologie Technik 3. März 20213. März 2021 Keine Abgaben auf Primaärrohstoffe (WK-intern) - "Wir werden die Klimaschutzziele nicht durch Verbote erreichen können, sondern nur durch Innovation und kluge politische Rahmensetzung. Der öffentlichen Hand kommt dabei eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion zu." Dieses erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, heute in der Sachverständigenanhörung des Bauausschusses im Deutschen Bundestags. Pakleppa verwies darauf, dass sich die Branche von der Überarbeitung der Mantelverordnung eine bessere Verwertung mineralischer Abfällen und eine höhere Akzeptanz von Recycling-Baustoffen erhofft. "Leider ist der Fehler im System geblieben: Selbst gütegesicherte Recyclingbaustoffe gelten als Abfall. Es fehlt weiter eine Gleichstellung mit Primärbaustoffen. Das verhindert einen höheren Einsatz der innovativen und
Statt Braunkohleabbau, werden jetzt in der Lausitz synthetische Treibstoffe aus ÖKO-Strom hergestellt Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Wasserstofftechnik 3. März 2021 PtX Lab Lausitz bringt synthetische Treibstoffe aus dem Labor in den Luft- und Seeverkehr (WK-intern) - Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben heute mit Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach den Startschuss für das PtX Lab Lausitz gegeben. Bei einem ersten Fachdialog zu PtX sprachen sie mit Führungskräften aus Forschung und Unternehmen zu Kooperationen für die Entwicklung von Power-to-X-Technologien, die aus Strom („Power“) erst Wasserstoff und anschließend weitere Treib- und Kraftstoffe („X“) produzieren. Das neue Kompetenzzentrum soll internationaler Anlaufpunkt für grünen Wasserstoff und dessen Folgeprodukte werden. In Cottbus treiben künftig Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen gemeinsam die Entwicklung von Power-to-X-Technologien voran. Für
Die GGEW hat eine PV-Freiflächenanlage in Erbach (Odenwald) errichtet Ökologie Solarenergie 3. März 2021 Bensheim/Erbach - Bis 2050 soll Strom in Deutschland nahezu vollständig aus Erneuerbaren Energien stammen. Photovoltaik spielt dabei eine wichtige Rolle. Carsten Hoffmann, Vorstand GGEW AG, erklärt: „Mit Blick auf die politischen Ziele der Regierung wird die GGEW AG ihren Erzeugungsanteil von Photovoltaik durch weitere Projekte erhöhen, daher haben wir in Erbach-Lauerbach im Odenwald einen neuen Solarpark errichtet.“ Dr. Peter Traub, Bürgermeister der Kreisstadt Erbach, betont: „So kritisch viele von uns die unverhältnismäßig starken Ausbaupläne der Windenergie im Odenwaldkreis sehen, so sehr wollen doch auch wir einen Beitrag für die Energiewende leisten. Wir freuen uns daher über die erfolgreiche Fertigstellung der Anlage in unserem
Brüssel einigt sich nicht auf eine neue Energiecharta, folgt jetzt der Rückzug aus der EU? Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. März 2021 Vertrag über die Energiecharta: Beginn einer weiteren Runde von Reformverhandlungen in der Sackgassen, während 800.000 Menschen den Rückzug aus der EU fordern (WK-intern) - Die vierte Runde des Modernisierungsprozesses des Energiecharta-Vertrags (ECT) beginnt heute, am 2. März. Das ECT kann jedoch nicht reformiert werden. Zunächst müssen Änderungen einstimmig vorgenommen werden, was signifikante Verbesserungen sehr unwahrscheinlich macht. Zweitens fehlt allen Reformvorschlägen, einschließlich der EU, der Ehrgeiz, diesen Vertrag an das Pariser Abkommen anzupassen. Energy Charter Treaty: Entering yet another round of dead-end reform negotiations while 800,000 people demand the EU to withdraw The fourth round of the Energy Charter Treaty (ECT) modernisation process kicks off
Revision der Bestimmung der Schallemissionswerte an Windanlagen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 2. März 2021 FGW e.V. verabschiedet Revision 19 der TR 1 „Bestimmung der Schallemissionswerte“ (WK-intern) - Der Fachausschuss Lärm hat auf der Sitzung am 26.01.2021 die 19. Revision der TR 1 „Bestimmung der Schallemissionswerte“ verabschiedet. Die TR 1 wurde in ihrer 19. Revision vollständig überarbeitet und richtet sich nun an den Vorgaben aus der IEC 61400-11 Ed. 3.1. Darüber hinaus wurden die Anforderungen gerade in Bezug auf die schalltechnische Nachweisführung nach BImSchG erweitert und bestimmte Angaben konkretisiert (z. B. zu verwendender Toleranzbereich der Leistungskennlinie oder zu verwendende Frequenzauflösung der Schmalbandanalyse). Grundsätzlich erfolgt die Bestimmung der schalltechnischen Parameter wie Schallleistungspegel und Tonhaltigkeit im Nahbereich einer Windenergieanlage (WEA) für
Immer mehr Deutsche erfüllen sich den Traum vom Eigenheim im Grünen Bioenergie Ökologie Verbraucherberatung 2. März 2021 Rekordbilanz für GRIFFNER: 2020 wurden um 25 Prozent mehr GRIFFNER Häuser verkauft. (WK-intern) - Immer mehr Deutsche setzen auf den ökologischen Hausbau von GRIFFNER. 2 Millionen Euro Investition in neue Produktionsmethoden. Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom Haus im Grünen und setzen dabei auf den ökologischen Holzbau des österreichischen Traditionsunternehmens GRIFFNER: Im vergangenen Jahr erreichte die Anzahl der verkauften Häuser bei GRIFFNER mit einem Plus von 25 Prozent im Vergleich zu 2019 einen neuen Rekordwert. „Die Sehnsucht nach dem Eigenheim ist groß und dabei ist es für die Menschen auch immer wichtiger, dass sie sich mit möglichst natürlichen Baustoffen umgeben. Die
Zur Landtagswahl in Baden-Württemberg setzen alle Parteien auf die Grundlastfähigkeit der Wasserkraft im Lande Bioenergie Mitteilungen Ökologie 2. März 2021 Landtagswahl Baden-Württemberg / Energie (WK-intern) - Landtagskandidaten setzen auf Grundlastfähigkeit der Wasserkraft Antworten auf Wahlprüfsteine der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke zeigen Sympathie für dezentrale und ökologische Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen In einem sind sich die Parteien in Baden-Württemberg einig: Sie alle betonen die Grundlastfähigkeit der kleinen Wasserkraft. Sie könne die Volatilität der Photovoltaik- und Windkraftanlagen ausgleichen und das Stromnetz stabilisieren. Das geht aus den Antworten von 102 der insgesamt 420 Landtagskandidaten von Grünen, CDU, SPD, FDP, Linke und AfD sowie der offiziellen Stellungnahmen der Parteien auf acht Wahlprüfsteine der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg (AWK e. V.) hervor. Auseinander gehen die Meinungen zur transparenten Abwägung der Belange
Svenja Schulze fördert Nord-Süd-Zusammenarbeit im Klimaschutz und Biodiversitätsschutz Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. März 2021 Internationales Förderprogramm für deutsche NRO‘s: BMU stärkt Nord-Süd-Zusammenarbeit im Klimaschutz (WK-intern) - Zweite Förderrunde mit den Schwerpunkten Anpassung an den Klimawandel und Beteiligung in Klimaschutzprozessen Das Bundesumweltministerium hat im Rahmen seiner Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) die zweite Förderrunde der „IKI Medium Grants“ für Kleinprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern gestartet. Gesucht werden Ideen für Projekte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zur Anpassung an den Klimawandel oder zu Beteiligungsprozessen für ambitionierten Klimaschutz. Pro Projekt kann ein Förderbetrag zwischen 300.000 und 800.000 Euro gewährt werden. Die Laufzeit der Projekte muss zwischen zwei und drei Jahren liegen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige zivilgesellschaftliche Initiativen, Organisationen und Unternehmen sowie Bildungsinstitutionen mit Sitz
Mannheims Weg zur Klimaneutralität erklärt in der „Energierahmenstudie Mannheim“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. März 2021 Wuppertal Institut untersuchte im Auftrag von MVV Rahmenbedingungen und Schwerpunkte, wie Mannheim bis spätestens 2050 vollständig klimaneutral werden kann – Strom, Wärme, Verkehr und Industrie im Blick (WK-intern) - Die Stadt Mannheim kann spätestens bis zum Jahr 2050 vollständig klimaneutral werden und damit einen maßgeblichen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens auf kommunaler Ebene leisten. Das ist das zentrale Ergebnis der „Energierahmenstudie Mannheim – Wege zur Klimaneutralität“, die das Energieunternehmen MVV in Abstimmung mit der Stadt bei dem international renommierten Wuppertal Institut in Auftrag gegeben hat. Die Studie untersucht und beschreibt die Handlungsmöglichkeiten und Umsetzungsvoraussetzungen in den Bereichen Strom, Wärme, Verkehr und Industrie. In der Energierahmenstudie beschreiben die Autorinnen und
Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung sowie Netzmanagement, Steuerungstechnik und Energieoptimierung Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 1. März 2021 Digitalisierung sowie Energie- und Ressourceneffizienz im Fokus (WK-intern) - Magdeburg/Berlin/Helsinki - Finnland zählt zu den am stärksten digitalisierten Ländern weltweit und ist gerade im Bereich „Smart Energy“ gut aufgestellt. Kein Wunder also, dass auch sachsen-anhaltische Unternehmen zunehmend innovative Produkte und Dienstleistungen aus dem skandinavischen Land nachfragen. Im Fokus stehen hierbei neben IT-Technologien vor allem Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung sowie Netzmanagement, Steuerungstechnik und Energieoptimierung. Um bestehende Kontakte zu vertiefen und Möglichkeiten für neue Projekte auszuloten, gibt es heute und morgen eine Online-Kooperationsbörse mit Vertretern/innen von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerkpartnern aus Sachsen-Anhalt und dem Großraum Helsinki. Unter Leitung von Staatssekretär Thomas Wünsch (Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft