SMA informiert: Sicherer Umgang mit Photovoltaikanlagen bei Hochwasser Mitteilungen Solarenergie 20. Juli 2021 In der vergangenen Woche haben Unwetter verheerende Schäden in Regionen im Süden und Westen Deutschlands verursacht. (WK-intern) - In den Hochwassergebieten sind auch zahlreiche Solaranlagen von Überflutungen betroffen. Anlagenbetreiber, Helfer vor Ort und Installateure müssen nun wissen, was für den sicheren Umgang mit den Anlagen zu tun ist. Deshalb stellt die SMA Solar Technology AG (SMA) wichtige Informationen und Hintergrundwissen zum Umgang mit Solarsystemen bei Hochwasser zur Verfügung. Von Solaranlagen, die die Energie der Sonne emissionsfrei in Strom wandeln und so einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten, geht im normalen Betrieb keinerlei Gefahrenpotenzial aus. Aber wie bei allen elektrischen Geräten auch, ist bei Solaranlagen
Hertin ist neue Generalsekretär*innen des SRU Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. Juli 2021 Dr.*innen Hertin ist neue Generalsekretär*innen des Sachverständigenrats für Umweltfragen. (WK-intern) - Es folgt auf Dr.*innen Neßhöver, das ins Umweltbundesamt gewechselt ist. Hertin ist promoviertes Politikwissenschaftler*innen. Es war zunächst zehn Jahre in der Umweltforschung in Großbritannien und Deutschland tätig, bevor es 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen zum SRU kam. Nach einer Tätigkeit im Bundesumweltministerium kehrte es 2013 als stellvertretende Generalsekretär*innen zum SRU zurück. Nach längerer Vertretung übernimmt es nun auch formell die Leitung der Geschäftsstelle. Ratsvorsitzend*innen Prof.*innen Hornberg: "Ich freue mich sehr, dass Hertin ihr erfolgreiches arbeiten für den SRU nun dauerhaft als Generalsekretär*innen fortsetzen kann. Es begleitet die inhaltliche Ratsarbeit mit großer Kompetenz und strategischem
Hydrologe Bachmann empfiehlt besseren Hochwasserschutz als Anpassung an Klimawandel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. Juli 2021 Nachdem es offensichtlich bewiesen ist, Hochwasser gab es zu allen Zeiten und eine Klimaänderung auch, fängt die Suche nach den Schwachstellen der Verantwortlichkeit an. (WK-intern) - Endlich kommen Experten, statt Parteigünstlinge ohne Ahnung zu Wort. Der Magdeburger Hydrologe Prof. Daniel Bachmann hat sich für einen besseren Hochwasserschutz auch an kleineren und mittleren Flüssen als Anpassung an den Klimawandel ausgesprochen. An den großen Flüssen wie Rhein und Elbe sei man beim vorbeugenden Wasserschutz gut aufgestellt. "Die kleineren und mittleren Flüsse, das muss die Analyse zeigen, wurden vielleicht etwas vernachlässigt in diesem Bereich", sagte Bachmann im phoenix-Interview. Eine der wichtigsten vorbeugenden Hochwasserschutzmaßnahmen sei die Raumplanung.
Ministerpräsident*innen Söder verhindert Solarausbau in Bayern Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 20. Juli 2021 Umweltinstitut München - Klima-Ruck: Söder beim Solarausbau auf der Bremse (WK-intern) - Das bayerische Ministerpräsident*innen Söder fordert einen „Klima-Ruck in Deutschland“ und kündigt an, in Bayern das „modernste Klimaschutzgesetz“ mit den „ehrgeizigsten Zielen“ (höchsten CO2-Steuern) in Deutschland zu entwickeln. Doch konkrete Maßnahmen zur Beschleunigung der Energiewende bremst seine Regierung seit Jahren aus. Die von Söder bereits vor mehr als einem Jahr versprochene Solarpflicht für Neubauten ist so noch immer nicht umgesetzt. „Statt den Klimaschutz zu beschleunigen, steht die CSU seit Jahren auf der Bremse“, kommentiert Philip Bedall, Referent für Energiepolitik am Umweltinstitut München. „Um bei der Energiewende wirklich durchzustarten, muss Markus Söder endlich die
Wem nutzt es wenn die Forschung zu Extremwetter weiter ausgebaut wird und Meldungen nicht veröffentlicht werden? Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. Juli 2021 Bildungs- und Forschungsminister*innen Karliczek will jetzt erst mit Fördermaßnahmen Forschung zu Extremwetter weiter ausbauen lassen (WK-intern) - Vorsorge (Infrastruktur) und Katastrophenschutz sollen erst nach der Katastrophe verbessert werden BMBF fördert Forschung zu Auswirkungen des Klimawandels sowie Projekte, die Kommunen bei der Starkregenvorsorge unterstützen Durch den Klimawandel kommt es immer häufiger zu Extremwetter, wie Hitze, Starkregen oder Sturm. Diese Extremwetter-Ereignisse treffen die Menschen und ihr Lebensumfeld oft hart und unvermittelt. Im Schnitt haben sich diese Ereignisse in den vergangenen dreißig Jahren nahezu verdoppelt. Das BMBF investiert seit vielen Jahren sowohl in die Klimaforschung als auch in die zivile Sicherheitsforschung. Derzeit fließen pro Jahr rund 65
Facebook soll wegen Daten-Missbrauch vors EuGH Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Juli 2021 BREAKING: Oberster Gerichtshof fragt EuGH, ob Facebook seit 2018 die DSGVO rechtswidrig "aushebelt" (WK-intern) - Im langjährigen Zivilverfahren zwischen Max Schrems und Facebook ist der österreichische Oberste Gerichtshof (OGH) der Anregung von Max Schrems gefolgt, dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine Reihe von Fragen vorzulegen. Die vier Fragen werfen grundsätzliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Datennutzung durch Facebook bei allen EU-Nutzern auf. Gleichzeitig hat der OGH in einem Teilurteil entschieden, dass Schrems € 500 symbolischen Schadenersatz erhält, da Facebook das Recht aus Auskunft missachtet und statt einer schnellen Auskunft eine "Ostereier-Suche" veranstaltet hat. Vorlage an den EuGH, inklusive Fragen Vorlage an den EuGH (Englische Übersetzung) (1) Vorlage
Bund bei Klimaanpassung stärker in die Pflicht nehmen Mitteilungen Ökologie 20. Juli 2021 Die Verantwortlichkeit darf nicht einfach abgeschoben werden (WK-intern) - Der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, plädiert dafür, dass sich der Bund stärker am Hochwasserschutz beteiligt. Um Infrastruktur wie Abwasserleitungen oder Deiche an die Klimaveränderungen anzupassen, müsse viel Geld investiert werden, sagte Messner am Dienstag im Inforadio vom rbb. "Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die wir bisher bei den Kommunen und Ländern ablegen", so Messner. "Hier müssen wir zusammenarbeiten, damit wir die Investitionen stemmen können." Der Präsident des Umweltbundesamtes mahnte schnelles Handeln an - die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zeige, wie nötig das sei. "Es müssen oft erst Schocks kommen, damit wir verstehen, dass wir
Nachhaltigkeit ist bei Haushalts- und Elektrogeräten ein wichtiges Kaufkriterium Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Juli 2021 Studie zeigt: Beim Thema Nachhaltigkeit denken Verbraucher in der Regel zunächst an Energieeffizienz und Langlebigkeit, weniger an erneuerte, d.h. neuwertig aufbereitete Alt-Geräte. (WK-intern) - Für Anbieter der Kreislaufwirtschaft ist daher eine klare Kommunikationsstrategie wichtig, der Preis ist meist die Grundvoraussetzung. Das zeigt eine aktuelle Konsumentenstudie* der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners. Das Thema Nachhaltigkeit ist Konsumenten gerade bei Haushalts- und Elektrogeräten wichtig. So zählt Nachhaltigkeit nach Langlebigkeit, Qualität und Preis zu den wichtigsten Kaufkriterien und ist für Verbraucher damit entscheidender als zum Beispiel Vielzahl Funktionen, Design und Marke. Unter "nachhaltig" im Zusammenhang mit Haushalts- und Elektrogeräten verstehen zwei Drittel der Befragten vor allem eine
Jahrhundert-Hochwasserkatastrophe legt RWE-Kraftwerke still Mitteilungen Ökologie Technik 19. Juli 2021 RWE-Kraftwerke von der Hochwasserkatastrophe betroffen Tagebau Inden besonders in Mitleidenschaft gezogen Zahlreiche Wasserkraftwerke außer Betrieb Sicherheit aller Einsatzkräfte hat oberste Priorität RWE spendet 1 Million Euro als Soforthilfe (WK-intern) - Auch zahlreiche RWE-Standorte sind vom Hochwasser betroffen. Im Unternehmen wird intensiv daran gearbeitet, weitere Gefahren abzuwehren und Schäden einzudämmen. Dabei gilt: Die Sicherheit aller Einsatzkräfte steht an erster Stelle. Rheinisches Braunkohlenrevier: Standort Inden/Weisweiler massiv betroffen In den Tagebauen Garzweiler und Hambach ist die Lage aktuell stabil, der Betrieb nicht beeinträchtigt. Die großen Kraftwerksstandorte Niederaußem und Neurath können unverändert Strom produzieren. Der Tagebau Inden und das angeschlossene Kraftwerk Weisweiler sind dagegen massiv betroffen. Am Donnerstagmorgen war die Hochwasser führende
EU-Kommission legt „Fit for 55” Klimapaket vor Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Windenergie 12. Juli 2021 (WK-intern) - Berlin/Brüssel, 12.07.2021 - Am Mittwoch wird die EU-Kommission ihr langerwartetes Klimapaket “Fit for 55“ vorlegen. Das Maßnahmenpaket soll das neue EU-Klimaziel von mindestens 55 Prozent Treibhausgasminderung bis 2030 umsetzen und ist zentraler Bestandteil des Europäischen Green Deals. Das Paket umfasst unter anderem eine Reform des EU-Emissionshandels, verschärfte Ausbauziele für erneuerbare Energien, CO2-Grenzwerte für Pkw und verbindliche Klimaziele für alle EU-Mitgliedstaaten. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring fordert die Kommission auf, mit wasserdichten und ambitionierten Vorschlägen in die Verhandlungen mit Rat und EU-Parlament zu gehen. „Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die große Chance, ihrem Green Deal-Versprechen an die EU-Bürger*innen Taten folgen
Siemens Mobility erhält Aufträge von Amtrak in historischer Höhe von 3,4 Milliarden US-Dollar E-Mobilität Mitteilungen Technik 10. Juli 2021 Der Auftrag beinhaltet erstmals Venture-Züge mit Hybridantrieb (WK-intern) - Die Auslieferung der 73 nachhaltigen, zuverlässigen Züge erfolgt ab 2024 Der Vertrag beinhaltet Technologien für vorausschauende Wartung und digitale Überwachung in Echtzeit Es handelt sich um den größten jemals an Siemens Mobility in Nordamerika vergebenen Auftrag Siemens Mobility hat den Zuschlag für einen Vertrag in Höhe von 3,4 Mrd. USD in den Vereinigten Staaten erhalten. Der Auftrag umfasst die Konstruktion, Herstellung und technische Wartung von 73 Zügen mit unterschiedlichen Antriebsvarianten für Amtrak, die National Railroad Passenger Corporation, die das Transportwesen der Vereinigten Staaten während der letzten 50 Jahre mit der Modernisierung des Zugverkehrs grundlegend transformiert
VDI: Realistische Energiebedarfe von Wohngebäuden ermitteln Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 9. Juli 20219. Juli 2021 Um Energiebedarfe eines Ein- oder Mehrfamilienhauses abzuschätzen, verwendet man Referenzlastprofile. (WK-intern) - Die neue Richtlinie VDI 4655 bietet mit Referenzlastprofilen ein Instrumentarium für die Auslegung, Optimierung oder Wirtschaftlichkeitsberechnung von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen in Wohngebäuden wie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Wärmepumpen, Fotovoltaikanlagen oder Solarthermie. Neue Richtlinie VDI 4655 bietet Instrumentarium für die Auslegung und Wirtschaftlichkeitsberechnung Mit der Richtlinie lassen sich u.a. Prüfbedingungen für die Ermittlung des Nutzungsgrads, Auslegungskriterien und Verfahren zum Testen ableiten. Ebenso kann sie für Simulationen und Auslegungsberechnungen, beispielsweise für Wärme- und Stromspeicher, herangezogen werden. Betriebszeiten und Betriebszyklen lassen sich zur Bestimmung von Lebensdauer und Wartungsintervallen nutzen. Der Geltungsbereich der VDI 4655 erstreckt sich bei Einfamilienhäusern