Ökobilanz: Die wenigsten Biotreibstoffe sind «grün» Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. Oktober 2012 (WK-news) - Neue Daten zur Ökobilanz von Biotreibstoffen Erst top, dann Flop. So liesse sich die bisherige Geschichte der Biotreibstoffe zusammenfassen. Eine neue Studie unter Leitung der Empa hat die Grundlagen für die Ökobilanz verschiedener Biotreibstoffe und deren Produktionsverfahren aktualisiert. Das Fazit: Nur wenige sind in der Gesamtbilanz umweltfreundlicher als Benzin. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach vermeintlich umweltfreundlichen Biotreibstoffen weltweit deutlich an; dies hatte einerseits einen vermehrten Anbau so genannter Energiepflanzen zur Folge, andererseits wurden innovative Herstellungsmethoden für die 2. Generation der Biotreibstoffe entwickelt. Parallel dazu haben Ökobilanzexperten die Methoden zur Umweltbeurteilung von Biotreibstoffen verfeinert und weiterentwickelt. Da Biotreibstoffe grösstenteils aus
Vestas-Studie: Global Consumer Wind 2012 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Schleswig-Holstein 8. Oktober 2012 (WK-intern) - 85 Prozent der Verbraucher fordern eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energie Husum – Verbraucher weltweit fordern einen verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Dafür sind sie auch bereit, mehr für mit Ökostrom hergestellte Produkte zu bezahlen. Parallel dazu investieren Unternehmen rund um den Globus verstärkt in nachhaltige Energie. Besonders beliebt sind Wasserkraftwerke und Windenergieanlagen, gefolgt von Elektrizität aus Biomasse und Abfall. Allerdings sind die Unterschiede in der Nutzung noch groß. Während einige bereits überwiegend auf grüne Energie umgestellt haben, setzt ein großer Teil der Unternehmen bisher noch kaum auf Strom aus erneuerbaren Quellen. Dies ist das Ergebnis der Vestas-Studien „Global Consumer Wind 2012“
TU Wien klärt wovon die nötige Betriebstemperatur von Auto-Katalysatoren abhängt Forschungs-Mitteilungen 8. Oktober 20128. Oktober 2012 (WK-intern) - An der TU Wien konnte nun geklärt werden, wovon die nötige Betriebstemperatur von Auto-Katalysatoren abhängt. Auto-Abgaskatalysatoren arbeiten schlecht, solange sie noch nicht aufgewärmt sind. Winzige Metallpartikel in einem Abgaskatalysator brauchen eine Mindesttemperatur, um effizient zu funktionieren. An der TU Wien konnten mit einer neuen Messmethode nun viele unterschiedliche Typen dieser Partikel gleichzeitig untersucht werden. Damit sind nun erstmals verlässliche Aussagen darüber möglich, wovon die Effizienz der Abgaskatalysatoren genau abhängt. Niedrige Zündungs-Temperatur gesucht „Einen großen Teil der Schadstoffemissionen verursacht ein Motor gleich nach dem Start, während der Katalysator noch kalt ist“, erklärt Prof. Günther Rupprechter vom Institut für Materialchemie der TU Wien.
EU-Ministerrat stimmt EU-Energieeffizienz-Richtlinie zu Behörden-Mitteilungen 7. Oktober 2012 (WK-intern) - Der Rat der Europäischen Union hat bei seiner Sitzung in Luxemburg die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie angenommen und damit den Weg für deren Inkrafttreten Ende November freigemacht. Mit einer Reihe von ambitionierten Maßnahmen soll das Ziel erreicht werden, die Energieeffizienz in der EU bis zum Jahr 2020 um 20 % gegenüber der prognostizierten Entwicklung zu steigern. Mit der Richtlinie wird beispielsweise der Bund verpflichtet, jährlich 3 % der in seinem Eigentum stehenden Gebäude energetisch zu sanieren. Zudem können die Mitgliedstaaten eine Energieeinsparquote für Energieunternehmen in Höhe von jährlich 1,5 % ihres durchschnittlichen Jahresabsatzvolumens der Jahre 2010-2012 einführen oder Einsparungen in gleicher Höhe durch staatliche
Fenster, die den Energieverbrauch von Gebäuden senken und die Wohnqualität erhöhen Forschungs-Mitteilungen 7. Oktober 20127. Oktober 2012 (WK-intern) - Neues EU-Projekt „HarWin“: Hohe Energieeffizienz durch innovative Fenstermaterialien Neuartige Fenster zu entwickeln, die den Energieverbrauch von Gebäuden signifikant senken und zugleich die Wohnqualität erhöhen – dies ist das Ziel eines neuen Forschungs- und Entwicklungsprojekts, das von der Europäischen Union in den nächsten drei Jahren mit rund 3,4 Mio. Euro gefördert wird. An dem Projekt sind 10 europäische Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligt. Die Koordination liegt bei Prof. Dr. Monika Willert-Porada, die an der Universität Bayreuth den Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitung innehat. Am 2. Oktober 2012 trafen sich die Projektpartner zum Kick-off-Meeting in Bayreuth, um die weiteren Arbeitsschritte festzulegen. Der Projektname „Harvesting
Bundesnetzagentur: Bürgerdialog in Erfurt zum Stromnetzausbau in Deutschland Behörden-Mitteilungen 6. Oktober 20126. Oktober 2012 (WK-intern) - Homann: Wir wollen die anstehenden Entscheidungen breit diskutieren. Mit einem Informationstag in Erfurt hat die Bundesnetzagentur den Bürgerdialog zum Ausbau des Stromnetzes in Deutschland fortgesetzt. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, begrüßte in Erfurt auch Matthias Machnig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie in Thüringen und Vorsitzender des Beirats bei der Bundesnetzagentur. Interessierte Bürger, Vertreter von Verbänden, Bürgerinitiativen, Behörden und Unternehmen diskutierten engagiert mit Experten der Bundesnetzagentur sowie externen Fachleuten über den im Zuge der Energiewende erforderlichen Ausbaubedarf für das Stromnetz und mögliche Auswirkungen auf die Umwelt. Für das Gelingen der Energiewende benötigen wir das aktive Engagement der Bürger. Nur so wird sich dieses
EnEff Bäckerei-Netzwerk auf iba 2012 – Energieeffizienz im Bäckereigewerbe Bayern Mitteilungen Veranstaltungen 5. Oktober 2012 (WK-news) - Das ZIM-Netzwerk „EnEff Bäckerei“ ist mit einem eigenen Stand auf der Internationale Bäckereiausstellung 2012 vom 16. bis 21. September in München vertreten. Auf dem Stand 275 in Halle B3 präsentiert das ttz Bremerhaven als Projektkoordinator das Netzwerk und den bisherigen Fortschritt auf dem Weg zu einer effizienteren Energienutzung im Bäckereigewerbe. Bremerhaven - Mit rund 1.700 Ausstellern ist die Internationale Bäckereiausstellung (IBA) die bedeutendste Fachmesse für Bäcker und Konditoren und bietet umfangreiche Informationen über Neuheiten aus der Backbranche. In diesem Jahr liegt der Fokus auf den Bereichen Verpackung und Prozessoptimierung. Das Netzwerkprojekt „EnEff Bäckerei“ präsentiert sich hier mit eigenem Stand (Halle
Uni-Clausthal-Zellerfeld: Erfolg für NTH-Promotionsprogramm Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Niedersachsen 5. Oktober 2012 (WK-intern) - Clausthal-Zellerfeld. Das NTH-Promotionsprogramm "Elektromobilität" wird im Rahmen der Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien vom Land Niedersachsen mit einer Millionen Euro gefördert. Die Doktorandinnen und Doktoranden erhalten über drei Jahre eine monatliche Grundfinanzierung von 1400 Euro und einen Sachkostenzuschuss in Höhe von 100 Euro. Zusätzlich gibt es eine Unterstützung für Auslandsaufenthalte, eine Kinderzulage und einen Zuschlag für die Kinderbetreuung. Aus 29 von den Hochschulen eingereichten und von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen begutachteten Anträgen wurden elf strukturierte Promotionsprogramme ausgewählt. Die gesamte Fördersumme für alle Programme, die nun an den Hochschulen starten, beträgt rund zehn Millionen Euro. "Das Neue ist die verbindlich geregelte Zusammenarbeit zwischen niedersächsischen Universitäten
Der BBU fordert nach dem AKW-Stresstest die AKW-Stilllegungen Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Oktober 2012 (WK-news) - In der Diskussion um den europaweiten Stresstest der Atomkraftwerke betont der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), dass nur die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke, und auch der sonstigen Atomanlagen, die Gefahren der hochgefährlichen Nuklearanlagen verringern kann. Udo Buchholz vom BBU-Vorstand hält es für unvorstellbar, dass mit den angedachten Nachbesserungen bei den Atomkraftwerken wirklich eine absolute Sicherheit der Bevölkerung garantiert werden kann. "Auch die Katastrophenreaktoren in Tschernobyl und Fukushima galten als sicher", bemängelt Buchholz. Und die 25 Milliarden Euro, die für die "AKW-Renovierung" vorgesehen sind, würde Buchholz lieber im Bereich der umweltfreundlichen Energien investiert sehen. Der BBU kritisiert weiterhin, dass die Gefahren der
IWR: Strompreise fallen weiter – zweifelhafte Berechnungsmethode der Spitzenlastpreise Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Oktober 2012 (WK-intern) - Münster - Die Strombörse in Leipzig hat gestern (04.10.2012) die Strompreise für den Monat September veröffentlicht. Danach hält der Rückgang der Börsen-Strompreise am Spotmarkt unvermindert an, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Für Grundlaststrom mussten nach Angaben der Strombörse im September 2012 durchschnittlich 4,47 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bezahlt werden. Das ist ein kräftiger Rückgang um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr (September 2011: 5,26 Cent pro kWh). Spitzenlaststrom kostete im September 2012 ebenfalls deutlich weniger. Laut der Strombörse in Leipzig wird ein Durchschnittswert von 5,47 Cent pro kWh (September 2011: 6,24 Cent pro kWh) angegeben.
Messe Stuttgart: Stationäre Anwendungen – Brennstoffzelle und Batterie Baden-Württemberg Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 5. Oktober 2012 (WK-news) - 8. –10.10.2012 - Zwei Konferenzthemen - Zwei Messethemen - Vielfältige Begleitveranstaltungen Brennstoffzelle und Batterie: ein starker Verbund Seit über einem Jahrzehnt trifft sich die internationale Branche beim Brennstoffzellenforum f-cell in Stuttgart: Mehr als 1.000 Beteiligte aus 30 Ländern nutzten im letzten Jahr die f-cell Konferenz und Messe als ihre Kommunikations- und Informationsplattform. Die f-cell 2012 wird thematisch erweitert durch die Battery+Storage. Beide Konferenzen erörtern gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung. Das Konferenzprogramm ist eng verzahnt. Gemeinsame Themengebiete werden verknüpft, neue spannende Blickwinkel entstehen. Die für die jeweilige Technologie individuellen Fragestellungen werden in speziellen Vortragsforen tiefergehend diskutiert. Das Konferenzprogramm zeichnet sich nicht nur
Umsetzungsforum Industrie 4.0: Deutschland bricht auf in ein neues Zeitalter der Produktion Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 5. Oktober 2012 (WK-news) - Deutschland läutet die vierte industrielle Revolution ein. Für diesen Transformationsprozess hat der Arbeitskreis Industrie 4.0 beim Umsetzungsforum der Forschungsunion Wirtschaft - Wissenschaft am 2. Oktober 2012 im Produktionstechnischen Zentrum Berlin Strategieempfehlungen an die Staatssekretäre Dr. Georg Schütte (BMBF) und Ernst Burgbacher (BMWi, MdB) übergeben. Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung. Deutschland als Hochlohnstandort konnte die Beschäftigung und das Lohnniveau in der herstellenden Industrie dank modernster Produktionstechnologie behaupten. Eine treibende Kraft ist die Verbindung von Produktion und IT, auf die schon heute 80 Prozent aller Innovationen in der Produktionstechnologie zurückgehen. Diesen grundlegenden Transformationsprozess beschleunigen Cyber-Physical Systems (CPS)