Wie heizt ein Sandhaufen einen finnischen Ort mit 5.000 Einwohnern? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Technik Videos 3. November 20263. November 2026 Im finnischen Ort Pornainen helfen rund 2.000 Tonnen glühend heißes Gestein dabei, Wohnhäuser, Schulen und Kindergärten zu beheizen. (WK-intern) - Wie kann gewöhnlicher Sand wie eine riesige Batterie funktionieren? In diesem Video schauen wir uns an, wie dieser Wärmespeicher aufgebaut ist, warum er mit billigem Strom geladen wird und wie die gespeicherte Wärme zurück ins Fernwärmenetz des Ortes gelangt. Wir erfahren, was der Wind damit zu tun hat, welche Rolle Strompreisschwankungen spielen und wie Algorithmen entscheiden, wann die Batterie aufgeheizt und wann ihre Reserve genutzt wird. Wenn dich ungewöhnliche Technologien, Energie, Ingenieurwesen und wissenschaftliche Ideen interessieren, die schon heute in der realen Welt funktionieren
BSW Solar: Kommunale Wärmepläne lassen enormes Potenzial liegen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 2. November 2026 Studie von Fraunhofer ISE und Öko-Institut zeigt große Lücke zwischen Solarthermie-Potenzial und geplanter Nutzung (WK-intern) - BSW-Solar fordert stärkere Berücksichtigung bei der Umsetzung der kommunalen Wärmewende – Praxisbeispiele zeigen, wie Sonnenwärme fossile Brennstoffe ersetzen kann Deutschlands Kommunen verfügen über enorme Potenziale zur klimafreundlichen Wärmeerzeugung aus Sonnenenergie. Genutzt werden sollen davon bislang jedoch nur Bruchteile. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Fraunhofer ISE und Öko-Institut (KOMpare 2026): In 377 untersuchten Wärmeplänen für insgesamt 938 Kommunen wird ein Solarthermie-Potenzial von rund 457 Terawattstunden pro Jahr ausgewiesen. Das ist das größte der darin erfassten Energiepotenziale. Dennoch berücksichtigen nur knapp 40 Prozent der untersuchten Kommunen Solarthermie in
Forschungsprojekt SPIRIT-E legt den Grundstein für bidirektionales Laden E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Oktober 2026 E-Lkw als rollende Stromspeicher: Elektro-Lkw können zum aktiven Teil des Energiesystems werden. (WK-intern) - Eine aktuelle Studie zeigt, dass die technische Machbarkeit der bidirektionalen Energienutzung bereits heute gegeben ist: Im Reallabor wurde die Rückspeisung von Strom mit bis zu 350 kW sowohl in lokale Energienetze als auch in das öffentliche Stromnetz nachgewiesen. Zudem wurden Vehicle-to-Vehicle-, Vehicle-to-Site- und Vehicle-to-Grid-Anwendungen mit batterieelektrischen Lkw erstmals öffentlich demonstriert. Für den Markthochlauf kommt es nun auf geeignete Netzanschlüsse, einheitliche Standards und wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle an. Nach drei Jahren Laufzeit endet das Forschungsprojekt SPIRIT-E unter Beteiligung des Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) mit einem klaren Ergebnis: Elektro-Lkw können Strom nicht
Studie: Salzschmelze-Speicher liefern bis zu sechs Prozent mehr Energie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 31. Oktober 2026 Studie im Fachjournal „Energies“ – Erstarrungswärme erstmals gezielt genutzt – Grundlage für Industriespeicher DUALstorePLUS (WK-intern) - Forscher der Technischen Universität (TU) Graz und der börsennotierten Grazer Emerald Horizon AG haben erstmals gezeigt, dass Salzschmelze-Speicher auch jene Wärme gezielt nutzen können, die beim Erstarren des Salzes frei wird. Aus demselben Speichervolumen lassen sich damit rund sechs Prozent mehr Energie gewinnen, das entspricht für CALstore, dem thermischen Speicher des DUALstorePLUS Systems 300kWh bzw. einer Masseneinsparung von fast 2000kg, bzw. bei 10 CALstore 20-Fuß Containern einen ganzen Container. Die Ergebnisse wurden am 13. Oktober im internationalen Fachjournal „Energies“ veröffentlicht. „Salzschmelze-Speicher sind eine ausgereifte Technologie – aber sie
KIT-Forschende und Partner analysieren kalorische Kühltechnologien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Oktober 2026 Klimafreundliches Kühlen – Review zeigt Fortschritte, offene Fragen und Wege zu nachhaltigen Systemen (WK-intern) - Mit steigenden Temperaturen wächst weltweit der Bedarf an Kühlung. Bislang wird diese Nachfrage vor allem von konventionellen Kühlsystemen gedeckt, die gasförmige Kältemittel mit hohem Treibhausgaspotenzial verwenden. Kalorische Kühlung könnte eine nachhaltige Alternative darstellen, weil sie feste Materialien statt herkömmlicher Kältemittel nutzt. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben gemeinsam mit internationalen Partnern den Stand entsprechender Systeme analysiert. Sie zeigen, welche Fortschritte es gibt und was eine Anwendung noch erschwert. Ergebnisse in Nature Energy. (DOI: 10.1038/s41560-026-02143-1) Der Juni 2026 endete laut Deutschem Wetterdienst mit einer historischen Hitzewelle. Da solche
EU-Kommission legt neuen Rahmen für Klimaresilienz vor Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Oktober 2026 Klimarisiken verursachen Milliardenverluste Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen zeigen, wie stark der Klimawandel Europa bereits trifft. Da sich Europa etwa doppelt so schnell erwärmt wie der globale Durchschnitt und 75 % der Bevölkerung in Städten und Ballungsräumen leben, steigt der Handlungsdruck. Die wirtschaftlichen Schäden durch Klimafolgen beliefen sich zwischen 2022 und 2025 auf schätzungsweise 200 Milliarden Euro. Mit dem neuen EU-Rahmen für Klimaresilienz will die Europäische Kommission Klimaanpassung systematisch in allen wichtigen Politikbereichen verankern und insbesondere lokale und regionale Behörden unterstützen. Für die Anpassung der europäischen Infrastruktur und Wirtschaft an künftige Klimabedingungen werden jährlich Investitionen von rund 70 Milliarden Euro benötigt. Diese
Grubenwasser für die Wärmewende: Fraunhofer IEG trifft gezielt Bergwerk in 120 Metern Tiefe Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Oktober 2026 Ehemalige Bergwerke könnten künftig einen wichtigen Beitrag zur Wärme- und Kälteversorgung von Wohngebäuden und Gewerbeeinheiten leisten. (WK-intern) - Das Fraunhofer IEG hat in Bochum nun vier Bohrungen in ein ehemaliges, heute geflutetes Kohlebergwerk im Rahmen des EU-Projekts PUSH-IT erfolgreich abgeschlossen. Mit seiner mobilen Bohranlage BO.REX traf das Team in rund 120 Metern Tiefe jeweils einen nur wenige Meter breiten Stollen. Die Bohrungen zeigen, dass sich geflutete Bergwerke mit konventioneller Geothermie-Bohrtechnik erschließen lassen und als Wärmequelle oder Wärmespeicher nutzbar werden können. „Der Untergrund ist eine bisher zu wenig beachtete Ressource in der Wärmetransformation. Das Projekt hat gezeigt, dass sich Grubenwasser auch in nicht mehr zugänglichen
CO₂-Infrastrukturen planen: Von der Quelle bis zum Investitionsbedar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 30. Oktober 2026 Das Fraunhofer-Exzellenzcluster »Integrierte Energiesysteme« CINES bietet eine neue Methodik zur standortscharfen Planung von CO₂-Transportinfrastrukturen an. (WK-intern) - Der Ansatz verbindet alle Planungsschritte konsistent: Er reicht von multimodalen Transportanalysen über optimierte Trassenführungen und technische Auslegung von Pipelines bis hin zum Investitionsbedarf. Berücksichtigt werden dabei künftige Entwicklungen des Energiesystems sowie reale Standorte von CO2-Quellen und -Senken. Industrieunternehmen und Netzbetreiber erhalten so eine technisch und wirtschaftlich informierte Entscheidungsgrundlage für eigene CCS- und CCU-Vorhaben und Wertschöpfungsketten. Während der methodische Rahmen nun als Studie im Journal of CO2 Utilization erschienen ist, stellen die Forschenden dessen Weiterentwicklung sowie konkrete Anwendungsfälle in einem Webinar am 9. November vor. »Trotz der künftig
Paradoxon: Nordeuropa leidet unter Stromüberschuss – Strompreise steigen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Solarenergie Verbraucherberatung Wasserstofftechnik Windenergie Windparks 29. Oktober 2026 Investitionen in Onshore-Windkraft und Solarenergie stützen Stromüberschuss in Nordeuropa; Preise dürften steigen – so StormGeo (WK-intern) - Die jüngste Analyse des regionalen Energiemarktes hebt die mittelfristige Preisprognose an – trotz einer geringeren Stromnachfrage infolge eines reduzierten Einsatzes von grünem Wasserstoff. Laut dem aktuellen „Nordic Long-Term Power Market Outlook 2026–2055“ von StormGeo wird Nordeuropa weiterhin einen Netto-Stromüberschuss aufweisen – entgegen der Erwartung eines kurzfristigen Defizits. Grund dafür ist ein unerwarteter Rückgang der Stromnachfrage für die Produktion von Wasserstoff und „grünem Stahl“ in der Region. Der Anbieter von Energiemarktanalysen hebt zudem seine mittelfristige Strompreisprognose bis 2030 an, was den weiteren Ausbau von Onshore-Windkraft und Solarenergie fördern
Energiesystem in grundlegendem Wandel: Sonnenenergie auf Wachstumskurs Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 29. Oktober 2026 APG-Factbox September: Im Erneuerbarenmix verschieben sich die Gewichte grundlegend. (WK-intern) - Die in den Sommermonaten vorherrschende Trockenheit hielt auch im September (KW 36-39) in Österreich an und stellte für die Stromversorgung im Land durchaus eine Herausforderung dar. Rückgang der erneuerbaren Erzeugung um mehr als ein Fünftel Die erneuerbare Erzeugung verringerte sich im Vorjahresvergleich um 21 Prozent. Ausschlaggebend dafür war die weiter anhaltende Trockenheit mit einer drastischen Reduktion der Wasserkraft in der Höhe von 37 Prozent im Vergleich zum September 2025. Dieser Einbruch bei der Wasserkraft konnte nur zum Teil durch die Photovoltaik und zu einem geringen Anteil durch die Windkraft abgefedert werden. Die
Bundesregierung fördert neue Testinfrastruktur für die Windenergie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Oktober 2026 Fraunhofer IFAM schafft mit FOKUS-Wind eine bundesweit einzigartige Validierungskette für autonome Offshore-Systeme (WK-intern) - Mit einer Förderung von 8,85 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) baut das Fraunhofer IFAM eine neue Forschungsinfrastruktur für die Windenergie auf. Im Vorhaben FOKUS-Wind entsteht an den Institutsstandorten Bremen, Cuxhaven und Helgoland erstmals eine durchgängige Test- und Validierungskette für autonome Systeme in Offshore-Windparks. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können dort künftig Drohnen, Robotik und intelligente Sensorsysteme unter praxisnahen Bedingungen entwickeln, erproben und qualifizieren. Ziel ist es, deren zuverlässigen und wirtschaftlichen Einsatz für Inspektion, Wartung und Zustandsüberwachung von Offshore-Windparks zu ermöglichen. Federal Government Funds New Wind Energy Testing
Bundesweit einzigartige Pilotlinie für neue Batteriematerialien geht in den Vollbetrieb Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 28. Oktober 2026 Kathodenmaterialien bestimmen maßgeblich die Leistung und Sicherheit von Hochleistungsbatterien. ZSW skaliert Kathodenmaterialien 135 digital vernetzte Anlagen für Industrie und Forschung (WK-intern) - Fortschritte aus der Forschung in die industrielle Zellproduktion zu überführen, ist dabei eine große Herausforderung. Dies soll künftig die neue Pilotlinie „Powder-Up!“ des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Ulm leisten: Als erste unabhängige Anlage in Deutschland skaliert sie Materialien unter realen Bedingungen vom Labormaßstab auf Chargen von bis zu 100 Kilogramm zu skalieren. Die Pilotlinie ist nun in den Vollbetrieb gegangen. Mit mehr als 135 Anlagen und Geräten deckt sie die gesamte Prozesskette von der Synthese bis zur Analyse und