Weltweit führende Experten planen in Kiel die Zukunft der Hydrothermal-Forschung Forschungs-Mitteilungen Schleswig-Holstein 20. April 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Wie viel Metall liegt in der Tiefsee? Die Suche nach Schwarzen Rauchern und damit verbundenen Metallerzvorkommen in der Tiefsee glich bisher oft einem zufälligen Stochern in der Dunkelheit. Weltweit führende Experten für Tiefseegeologie und -geophysik planen in Kiel jetzt ein internationales Programm, um die Erkenntnisse auf diesem Gebiet entscheidend zu erweitern. Vom Kupfer, aus dem vor über 5000 Jahren das Beil des Gletschermannes Ötzi hergestellt wurde, bis hin zum Indium, das heute für Handys oder Computerchips unerlässlich ist – fast jede von Menschen erdachte Technologie ist auf metallische Rohstoffe angewiesen. Bisher wurden diese Rohstoffe auf knapp einem Drittel der Erdoberfläche, den
Tag der Erde – am 22. April: Geographische Zusammenhänge besser erkennen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. April 201219. April 2012 (WK-intern) - Am 22. April eines jeden Jahres ist der internationale „Tag der Erde“, an dem auf den aktuellen Zustand der natürlichen Grundlagen der Erde hingewiesen werden soll. Luft, Wasser, Boden und Raum werden durch Verschmutzung, Veränderung, Verbrauch oder Belastung zu immer knapperen Gütern. Lebensnotwendige Ressourcen werden zunehmend ökonomisiert, ohne die natürlichen und sozialen Folgen zu beachten. In Teilen der Welt können die Menschen den Preis für sauberes Wasser, anbaufähigen Boden und bewohnbaren Raum kaum noch bezahlen. Sie müssen sich gewaltsam nehmen, was sie dringend benötigen, und provozieren damit soziale und politische Unruhen, was ihre Lebensbedingungen weiter verschlimmert. An manchen Orten ist heute
TU-Forscher untersuchen die Manövrierbarkeit von Schiffen Forschungs-Mitteilungen 20. April 201219. April 2012 (WK-intern) - TU Berlin: 400.000 Euro für bessere Vorhersagen Mehr als 90 Prozent aller Waren werden weltweit mit Schiffen auf den Meeren transportiert. Fahrgastschiffe, Schiffe zur Energie- und Rohstoffversorgung aus dem Meer oder solche für weitere Spezialaufgaben kommen hinzu. „Für den sicheren und wirtschaftlichen Schiffsbetrieb und die Vermeidung von Kollisionen ist daher eine Grundvoraussetzung, die Manövrierbarkeit gewährleisten zu können“, sagt Prof. Dr.-Ing. Andrés Cura Hochbaum, der das Fachgebiet Dynamik Maritimer Systeme an der TU Berlin leitet. In dem Verbundprojekt PREMAN, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium, will der Experte für Meerestechnik die Prognosen für die Manövrierbarkeit anhand von teils maßstabsgetreuen Versuchen verbessern. „Manöver wie Kurshalten oder Ausweichen
Ulmer Innovationen in der Energieforschung und Regelungstechnik auf der Hannover Messe Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 19. April 201219. April 2012 (WK-news) - Vom 23. bis zum 27. April lockt die Hannover Messe Technikinteressierte aus aller Welt auf das Messegelände der niedersächsischen Landeshauptstadt. In diesem Jahr präsentieren sich zwei Institute der Universität Ulm auf der Industrieschau: Wissenschaftler um Professor Timo Jacob stellen die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Elektrochemie vor. Wenige Meter weiter zeigen Professor Knut Graichen und Dr. Tilman Utz vom Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik modellprädiktive Regelungsansätze für Magnetschwebeversuche. Die Ulmer Forscher nutzen den Gemeinschaftsstand C21 der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Baden-Württemberg International (bw-i) in Halle 2 „Research & Technology“. Am Institut für Elektrochemie der Universität Ulm wurde geforscht, als vergleichbare Einrichtungen vor der Schließung standen.
Deutschlands höchstgelegene Umweltforschungsstation auf 2650 Metern Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. April 2012 (WK-intern) - Start für ein virtuelles Alpenobservatorium auf der Zugspitze DLR-Wissenschaftler bauen Datenanalysezentrum der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus aus Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, Deutschlands höchstgelegene Forschungsstation auf 2650 Metern, nur knapp 300 Meter unterhalb der Zugspitze, vernetzt sich mit drei weiteren Observatorien im Alpenraum. Ziel dieses „Virtuellen Alpenobservatoriums“: der Austausch von Daten zur Klimaforschung sowie gemeinsame wissenschaftliche Projekte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut dafür das Datenanalysezentrum der Forschungsstation aus und schließt es an das Höchstleistungsrechenzentrum Garching und das vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum betriebene Weltdatenzentrum für Fernerkundung der Atmosphäre (WDC-RSAT) an. Unterstützt wird das virtuelle Alpenobservatorium mit einer Million Euro vom Bayerischen Staatsministerium für
Drahtlose Sensornetze für das Umweltmonitoring Forschungs-Mitteilungen 19. April 2012 (WK-intern) - BTU Cottbus und IHP nutzen gemeinsames Know-how Ergebnisse angewandter Forschung, die ein bestimmtes, oft technisches Problem lösen sollen, bieten die Möglichkeit, neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Die Miniaturisierung in der Elektronik macht hierbei gleich viele neue Anwendungsbereiche möglich. Kleinstrechner mit integrierter Sensorik und Funkkommunikation - oft auch als Sensorknoten bezeichnet - sind vielseitig, machen die Welt erfassbar und können Aufschluss über komplexe Umwelteinflüsse und potentielle Gefahren geben. Obwohl in vielen Aspekten selbst noch Forschungsgegenstand, werden drahtlose Sensornetze zunehmend genutzt und sollen in naher Zukunft auch kommerziell großflächig einsetzbar sein. Im Verbundprojekt Sens4U (Sensorknoten für Umweltmonitoring), das mit einem Gesamtvolumen von ca. 1,8
Dimmbare Energiespar-Leuchtstoffröhre mit drahtloser Steuerung Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 19. April 2012 (WK-intern) - Entwicklung einer dimmbaren Energiespar-Leuchtstoffröhre mit drahtloser Steuerung Die Idee stammt von dem Unternehmen Xtend, das Techniksystem und die Programmierung kommen von der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Vermittelt hat die Kooperation die „Innovationsallianz Nordrhein-Westfalen“. Der Prototyp wurde jetzt auf der Frankfurter Messe „Light + Building“ vom 15. bis 20. April erstmalig dem Fachpublikum vorgestellt. Bis Ende des Jahres soll der Prototyp zur Serienreife gelangen. Düsseldorf/Gelsenkirchen. Mancher Betrieb weiß, in welche Richtung die technische Entwicklung marktkonform und umweltkonform gehen sollte, hat aber nicht die Kapazität, selbst Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu leisten. Die „Innovationsallianz NRW“, ein Zusammenschluss nordhrein-westfälischer Hochschulen, vermittelt Partner für solche Projekte. Und
Leichtbau auf dem Weg in die Großserie Forschungs-Mitteilungen 19. April 20126. November 2012 (WK-intern) - Autos und Flugzeuge müssen abspecken – etwa indem möglichst viele Bauteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff CFK gefertigt werden. Bisher wurden diese Bauteile per Hand hergestellt. Nun gibt es automatisierte Fertigungsverfahren, die sich auch für Großserien im Automobilbau eignen. Autobauer und Flugzeughersteller achten penibel auf das Gewicht ihrer Modelle: Je leichter sie sind, desto weniger Sprit verbrauchen sie und desto weniger Kohlendioxid pusten sie in die Luft. Speckt ein Wagen 100 Kilo ab, so lassen sich je nach Typ und Fahrweise zwischen 0,3 und 0,6 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer einsparen. Das entspricht pro Kilometer sieben bis zwölf Gramm weniger Kohlendioxid-Emissionen. Neue Materialien, Fügetechniken
6 neue Nachwuchs-Forschergruppen zur stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 19. April 201218. April 2012 (WK-news) - Zukunftsthema in Wissenschaft und Forschung verankern Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert ab diesem Frühjahr 6 neue Nachwuchsgruppen mit insgesamt rund 7 Millionen Euro für mindestens drei Jahre. Die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen angesiedelten Gruppen arbeiten zu verschiedenen Themen stofflicher und energetischer Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Mit der Unterstützung der jungen Wissenschaftler setzt das BMELV die Förderung von Nachwuchsgruppen in den Jahren 2006 bis 2011 fort. Damit will das BMELV das Zukunftsthema Nachwachsende Rohstoffe an weiteren Forschungseinrichtungen verankern. Folgende Nachwuchsgruppen werden nun für drei Jahre - mit Option auf eine zweijährige Verlängerung - unterstützt: Technische Universität Kaiserslautern – Bioraffinerien (FKZ: 22028411) Untersuchungen
Neue Technologien und Konzepte für die Bioenergie der Zukunft Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 17. April 201217. April 2012 (WK-news) - Bioenergie als Wegbereiter der Energiewende - Deutsches Biomasseforschungszentrum Call for Papers zur Konferenz „Energetische Biomassenutzung - Neue Technologien und Konzepte für die Bioenergie der Zukunft“ am 05. November 2012 Beim Aufbruch in das Zeitalter der Erneuerbaren spielt die Bioenergie eine entscheidende Rolle, denn sie zählt zu den vielseitigsten regenerativen Energieträgern. Dringender Klärungsbedarf besteht momentan bei Fragen zur Energie- und Klimaeffizienz von Bioenergietechnologien, den Anforderungen aus dem EEG 2012 oder beim Thema Nachhaltigkeit. Diese Fragen greift die Konferenz „Energetische Biomassenutzung - Neue Technologien und Konzepte für die Bioenergie der Zukunft“ auf und lädt Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und Anlagenbetreiber am 05. November
Spin-Off des Fraunhofer ISE präsentiert Produkte auf CPV-Konferenz in Toledo Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 17. April 2012 (WK-news) - Black Photon Instruments erfolgreich mit Messtechnologie für Konzentratorsysteme Am Montag, den 16. April 2012, startete die 8. Konferenz und Messe für konzentrierende Photovoltaik-Systeme (International Conference on Concentrating Photovoltaic Systems, CPV-8) im spanischen Toledo. Die Black Photon Instruments GmbH, ein Spin-Off des Fraunhofer ISE, wird erstmals auch mit einem eigenen Messestand an diesem wichtigen Branchenevent teilnehmen. An Stand Nr. 18 präsentiert das Freiburger Unternehmen Messinstrumente und Sensoren zur Steigerung der Effizienz von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen. Black Photon Instruments hat mit dieser Spezialisierung erfolgreich eine der vielfältigen Nischen der Solarbranche genutzt. Die Black Photon Instruments GmbH, ein junges Start-Up aus Freiburg, stellt Messinstrumente und Sensoren zur
Alfred-Wegener-Institut: Müllhalde Ozeane Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. April 2012 (WK-news) - Biologen erstellen Leitfaden für eine genauere Untersuchung der Meeresverschmutzung durch Mikroplastikpartikel Große Mengen der weltweit produzierten Kunststoffe enden in den Ozeanen. Dort stellen sie eine zunehmende Bedrohung dar. Vor allem sehr kleine Objekte, sogenannte Mikroplastikpartikel, gefährden das Leben vieler Meeresbewohner. Eine Einschätzung, wie stark die Ozeane mit Mikroplastikpartikeln belastet sind, scheiterte bisher, weil weltweit vergleichbare Untersuchungsmethoden und Daten fehlen. Gemeinsam mit britischen und chilenischen Kollegen haben Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft nun alle veröffentlichten Studien zu diesem Thema ausgewertet und standardisierte Richtlinien für die Erfassung und Charakterisierung der Mikroplastik-Partikel im Meer vorgeschlagen. Angespülte Plastikflaschen gehören heutzutage ebenso