Staatssekretärin Quennet-Thielen prämiert Spitzencluster BioEconomy Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 12. März 20126. November 2012 Clusterkonferenz am 23. und 24. Februar 2012 in Berlin Anlässlich der Clusterkonferenz am 23. und 24. Februar 2012 in Berlin prämierte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen den Spitzencluster BioEconomy Mitteldeutschland als einen der fünf Gewinner der dritten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs. Zu den ersten Gratulanten gehörte Bundesforschungsministerin Annette Schavan, die Clustermanager Stephan Witt und den wissenschaftlichen Koordinator des Clusters, Professor Thomas Hirth, zu ihrem Erfolg beglückwünschte. Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Cornelia Quennet-Thielen, prämierte im Beisein der EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn, den mitteldeutschen Spitzencluster BioEconomy auf der Clusterkonferenz 2012 in Berlin. Professor Thomas Hirth, wissenschaftlicher Koordinator des Spitzenclusters und Initiator
RAVE – Offshore-Windparks ersetzen Atomkraftwerke Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore 12. März 201211. März 2012 Offshore-Windenergie kann einen Großteil der bisherigen Energie aus deutschen Atomkraftwerken ersetzen. Ein Jahr nach Fukushima zeigt das Forschungsprojekt RAVE das Potential der Offshore-Windenergie. „Sie ist ein unverzichtbares Standbein für einen ausgewogenen Strommix aus erneuerbaren Energien. Der erste deutsche Offshore-Windpark "alpha ventus" ist ein Meilenstein für die Nutzung der Windenergie in der Nordsee“, betonte Prof. Jürgen Schmid, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung, bei einer Veranstaltung zum BMBF-Wissenschaftsjahr „Zukunftsprojekt Erde“. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 hat die Bundesregierung im Sommer vergangenen Jahres beschlossen, in Deutschland deutlich schneller als zuvor
Grönlands Eismassen könnten komplett schmelzen bei 1,6 Grad globaler Erwärmung Forschungs-Mitteilungen News allgemein 11. März 2012 Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. Heute werden bereits 0,8 Grad globale Erwärmung beobachtet. Ein massives Schmelzen von Land-Eis könnte langfristig zu einem Anstieg des Meeresspiegels von mehreren Metern beitragen und betrifft daher möglicherweise das Leben vieler Millionen Menschen. Wie lange es dauert bis
Neue Designideen für Elektrofahrzeuge E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 11. März 201210. März 2012 Ein vom Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH koordiniertes Projekt liefert überzeugende Gestaltungsansätze für Elektrofahrzeuge „Entwickeln Sie ein innovatives Design für ein elektrisch angetriebenes Stadtfahrzeug.“ Diese Aufgabe stand im Zentrum eines Designwettbewerbs, ausgelobt im Juli 2011 vom europäischen Verbundprojekt ELVA, das vom Institut für Kraftfahrzeuge (ika) koordiniert wird. Aus über 30 Teilnehmern wurde nun von einer Expertenjury der Gewinner ermittelt. Der Entwurf „worme“ des spanisches Automobildesigners Jorge Biosca erhält den ersten Platz. Der Entwurf „Kabuki“ des Italieners Enrico Gatto kam zusammen mit dem Konzept „Bugaboo“ des Ungarn László Fogarasi-Benkö auf Platz 2. Elektrisch angetriebene Fahrzeuge erlauben neue Wege in Gestaltung und Design. Die Partner des
Überhitzter Wasserdampf trocknet Lebensmittel Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. März 2012 Zur Trocknung von Lebensmitteln kommt meist energieaufwendige Heißluft zum Einsatz. Am Fraunhofer IGB wurde ein Verfahren zur Trocknung mit überhitztem Wasserdampf entwickelt und in einer kontinuierlichen Anlage realisiert, die bei Atmosphärendruck arbeitet. Damit kann der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent und die Trocknungszeit um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Das zu trocknende Gut wird zudem hygienisiert. Für die Herstellung von Trockenobst, Kartoffelchips, Instantprodukten und Trockenfutter muss den Nahrungsmitteln Wasser entzogen werden. In der Regel werden die Lebensmittel in großen Trocknungsanlagen mit Heißluft getrocknet. Doch hierbei wird viel Energie verbraucht: Allein die Trocknung kann bis zu 90 Prozent der gesamten für die
obsAIRve: Vorhersagen zur Luftqualität jetzt online Forschungs-Mitteilungen 10. März 20129. März 2012 „Wie sauber ist meine Luft?“ Bürger, Unternehmen und Behörden in ganz Europa können das ab sofort online erfahren: Das neue Serviceportal obsAIRve stellt laufend Dreitages-Prognosen sowie aktuelle Beobachtungen der Luftqualität für Orte und Regionen in Europa zur Verfügung. Sämtliche Informationen werden klar und leicht verständlich präsentiert. Smartphone-Besitzer können diese Informationen auch über eine App beziehen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) lieferte das wissenschaftliche Know-How für den frei verfügbaren Dienst und betreut das Projekt fachlich. obsAIRve ist ein Gemeinschaftsprojekt mit T-Systems, der GAF AG sowie dem Österreichischen Umweltbundesamt und ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms GMES (Global Monitoring for Environment and Security) der Europäischen
Biokerosin bewährt sich im Flugbetrieb Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 9. März 2012 DLR-Abgasmessungen beim ersten Einsatz von bio-synthetischem Kerosin im Linienbetrieb bei Lufthansa Auf 1.187 Linienflügen testete die Lufthansa AG Biokerosin im Langzeitversuch. Dabei wurde eines der Triebwerke des Airbus A321 mit einer Treibstoffmischung mit 50 Prozent bio-synthetischem Kerosin betrieben. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchten den Schadstoffausstoß beider Triebwerke. Das Ergebnis zeigt: Biokerosin kann problemlos im Flugbetrieb eingesetzt werden und erzeugt keinen höheren Schadstoffausstoß als marktübliches Kerosin. "Biokerosin ist mindestens gleichwertig" Zum ersten Mal wurde bei dem Langzeitversuch Biokerosin im Linienbetrieb einer Fluggesellschaft eingesetzt. Joachim Buse, Vice President Aviation Biofuel der Deutschen Lufthansa AG zieht eine positive Bilanz: "Auf den
Raumzeit-Podcast: Energie der Zukunft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 9. März 2012 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) In der 33. Ausgabe des Podcasts Raumzeit geht es um die zukünftige Energieversorgung. Studien des DLR zu einer Nutzung von Solarthermie und anderen erneuerbaren Energieformen sowie der Errichtung von speziellen Stromtrassen im Mittelmeerraum legten dabei in den vergangenen Jahren die Grundlagen für die DESERTEC-Initiativen, die einen umfassenden und kollektiven Umbau der Energie-Infrastruktur Europas, des Nahen Ostens und Nordafrikas zum Ziel haben. Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Franz Trieb vom Institut für Technische Thermodynamik des DLR in Stuttgart, welche Erkenntnisse hier in den vergangenen Jahren gewonnen werden konnten und welche Handlungsoptionen sich für die
FuE GmbH der FH Kiel übernimmt mit FINO1 zweite Offshore-Forschungsplattform Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Offshore 9. März 2012 Seit Anfang Februar betreibt die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH (FuE-Zentrum FH Kiel GmbH) die Forschungsplattform FINO1. Sie liegt etwa 56 Kilometer nördlich von Borkum an der Westseite des ersten deutschen Offshore-Windparks Alpha-Ventus. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde die Betriebsführung für fünf Jahre vom Bundesamt für Umwelt, Strahlenschutz und Reaktorsicherheit (BMU) vergeben. Mit einem technisch überzeugenden Angebot hatte sich die FuE-Zentrum FH Kiel GmbH gegen harte Konkurrenz durchgesetzt. Zurzeit findet die Übergabe vom Germanischen Lloyd als langjährigem FINO1-Betreiber an das FuE-Zentrum statt. Die GmbH hat bereits Erfahrung im Betrieb von Offshore-Plattformen: Sie plante und baute die 80 Kilometer westlich von Sylt liegende
ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat neue Geschäftsführung Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 9. März 2012 Dr. Niklas Martin hat am 1. März die Geschäftsführung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) übernommen und tritt damit die Nachfolge von Dr. Gerd Stadermann an, der nach zwölf Jahren als Geschäftsführer am 30. April in den Ruhestand geht. Die Geschäftsstelle in Berlin-Adlershof ist das Informations- und Kommunikationszentrum des Verbunds und Ansprechpartner für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Dr. Niklas Martin (38) ist beim FVEE mit dem Ziel angetreten, das Vertrauen in die Realisierbarkeit der Energiesystemtransformation zu stärken: „Die wissenschaftliche Forschung für erneuerbare Energien hat in den vergangenen Jahren eine rasche Entwicklung vollzogen und damit deren Wettbewerbsfähigkeit unterstützt. Die Mitgliedseinrichtungen des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien erforschen
IASS startet Forschungsinitiative „Plattform Energiewende“ (TPEC) Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 9. März 20129. März 2012 „Gemeinschaftswerk Energiewende: Zwischenstand und Wege zum Erfolg“ TPEC-Auftaktveranstaltung mit Prof. Dr. Klaus Töpfer und Prof. Dr. Matthias Kleiner fand am 7. März in Berlin statt Eine umfassende und rasche Umgestaltung des Energiesystems, wie sie mit der Energiewende in Deutschland angestrebt wird, kann nur gelingen, wenn sie von einem breiten, dauerhaften gesellschaftlichen Konsens getragen wird. Dies hatte die Ethik-Kommission „Sichere Energieversorgung“ Ende Mai 2011 festgestellt und ist Grundlage für die deutsche Energiewende. Das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) startet nun eine Initiative – die „Plattform Energiewende“ (TPEC für den englischen Titel „Transdisciplinary Panel on the Energy Change“) – um das Gemeinschaftswerk Energiewende voranzubringen.
Wirtschaftsinformatiker sind mit Cebit-Resonanz sehr zufrieden Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Veranstaltungen 9. März 2012 „Mobex-Tool“ der Trierer Uni-Forscher stößt bei Besuchern auf großes Interesse Noch ist die Cebit, die weltweit größte Messe für Informationstechnik, nicht zu Ende. Für die Wirtschaftsinformatiker der Universität Trier lässt sich aber schon zwei Tage vor Toresschluss bilanzieren: Der Weg nach Hannover hat sich gelohnt. Ihre Produkte und Angebote finden reges Interesse. Es ergaben sich bereits viele erfolgsversprechende Gespräche, die zu Projekten und Kooperationen führen könnten. Die Wirtschaftsinformatiker der Universität Trier präsentieren auf der Messe am Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland-Pfalz in Halle 26 das „Mobex-Tool“. Mit Hilfe dieses Werkzeugs lässt sich viel Zeit und Geld bei der Vorbereitung umfangreicher IT-Projekte sparen. Das Mobex-Tool