Holzleichtbeton als Material für die Sanierung von Außenwänden Forschungs-Mitteilungen 21. März 201220. März 2012 Neues Forschungsprojekt an der Ohm-Hochschule wird von der Stiftung Bayerisches Baugewerbe mit 40.000 Euro gefördert Holzverbundwerkstoffe sind vielfältig einsetzbar und werden auch immer mehr im Hochbau verwendet. Ein neues gemeinsames Forschungsprojekt von Prof. Dr. Roland Krippner von der Fakultät Architektur und Prof. Dr. Thomas Freimann von der Fakultät Bauingenieurwesen der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg befasst sich deshalb mit „Holzleichtbeton als Material für die Sanierung von Außenwänden“. Die Stiftung Bayerisches Baugewerbe unterstützt das Forschungsprojekt, das im Januar startete und bis März 2013 läuft, mit einer Förderung in Höhe von 40.000 Euro. Kooperationspartner ist die Firma L. u. H. Keilholz GmbH in Nürnberg. „Es bestehen eine Reihe von
Neue Impulse für die europäische Energieforschung Forschungs-Mitteilungen 20. März 201219. März 2012 Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) findet heute die Fachkonferenz "Energieforschung in Europa: Deutschlands Beitrag zum SET-Plan" statt. Rund 120 Teilnehmer, darunter Vertreter der Europäischen Kommission, der Europäischen Mitgliedstaaten, Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreter der am Energieforschungsprogramm beteiligten Bundesressorts, suchen gemeinsam nach Wegen einer verbesserten Zusammenarbeit bei Forschung, Entwicklung und Demonstration im Energiebereich. Der Staatssekretär im BMWi, Stefan Kapferer: "Der Umbau unserer Energiesysteme kann nur mit neuen und innovativen Technologien gelingen. Das ist die zentrale Botschaft des neuen Energieforschungsprogramms der Bundesregierung, das wir im August letzten Jahres verabschiedet haben. Zur Umsetzung des Programms haben wir beschlossen, die Fördermittel insbesondere
Weltrekord: Jülicher Brennstoffzelle bricht 40.000-Stunden-Marke Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Technik 19. März 2012 Mit neuer Bestmarke erstmals fit für stationäre Anwendungen Jülich, 19. März 2012 – Eine planare Festoxid-Brennstoffzelle aus Jülich hat die Grenze von 40.000 Betriebsstunden überschritten. Damit übertraf sie weltweit erstmalig den Grenzwert für den wirtschaftlichen Einsatz in stationären Anwendungen, der einer Betriebszeit von 5 Jahren entspricht. Wegen des guten Wirkungsgrads und der hohen Betriebstemperatur zielt die Entwicklung dieses Brennstoffzellentyps insbesondere auf ortfeste Anwendungen ab, wie etwa dezentrale Anlagen zur Versorgung privater Haushalte. Der Jülicher Teststack wird noch in einer Laborumgebung betrieben, besteht aber bereits aus allen Komponenten, die ein mögliches kommerzielles Produkt später enthalten wird. Er wird betrieben mit Wasserstoff, der mit
METALLVERKNAPPUNG BETRIFFT ENERGIEWENDE: PROJEKT „FEASIBLE FUTURES“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 19. März 2012 Das vom Österreichischen Klima- und Energiefonds (KLIEN) der Österreichischen Bundesregierung geförderte Forschungsprojekt „Feasible Futures“ untersucht, in welchem Ausmaß Versorgungskrisen bei fossilen und metallischen Stoffen die Wende hin zu erneuerbaren Energien beeinflussen und vielleicht gefährden. Erneuerbare Energietechnologien wie etwa Photovoltaik oder die für den Ausgleich von Schwankungen erneuerbarer Energiequellen verwendeten Speichertechnologien verwenden Metalle, die nicht endlos vorhanden sind. Dazu kommt, dass viele Metalle nicht nur für erneuerbare Energietechnologien, sondern auch für andere industrielle Nutzungen von großer Bedeutung sind. Natürliche Ressourcengrenzen können so durch Nutzungskonkurrenz verschärft werden. Auch bei Massenmetallen wie etwa Kupfer ist eine problemlose Verfügbarkeit nicht garantiert. Dr. Werner Zittel, Energieexperte der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH
Forschung: kostengünstige Massenfertigung von leitfähigen organischen Molekülen für Photovoltaikanlagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 19. März 201218. März 2012 Leuchtend weiß, lösungsmittelfreie lumineszierende organische Flüssigkeiten für die organischen Elektronik Die Zukunft wird von einer organischen Elektronik dominiert werden, im Gegensatz zur aktuellen Siliziumtechnologie. Ein internationales Forscherteam stellt in der Zeitschrift Angewandte Chemie jetzt eine leuchtende organische Flüssigkeit vor, die wie Tinte aufgetragen werden kann. Werden zwei weitere Farbstoffe darin gelöst, entsteht eine weiß leuchtende Paste, die einen neuen Weg zu Anwendungen wie großflächigen Displays und weißen Leuchtdioden eröffnen könnte. Heutige Ansätze für eine organische Elektronik bestehen meist aus Kunststoff-Folien als Träger, auf die Leiterbahnen und Bauelemente aus leitfähigen organischen Molekülen kostengünstig aufgedruckt oder aufgeklebt werden. Daher ist die organische Elektronik als „Wegwerfelektronik“
Stromnetzwerke der Zukunft erfordern ein Denken in ganz neuen Dimensionen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 19. März 201218. März 2012 Ein Chemnitzer und ein Münchner Professor plädieren für ein internationales „SuperGrid für erneuerbare Energien“ Fachkonferenz an der TU Chemnitz widmet sich auch dem Thema Stromnetzwerke der Zukunft Um Europa mit möglichst viel Strom aus regenerativen Quellen zu versorgen, würden angesichts des schwankenden Angebots von Sonne und Wind große zusätzliche Energiespeicher wie Pumpspeicherkraftwerke notwendig. „Doch wenn wir das im europäischen Rahmen durchdenken und für die jeweilige Form der regenerativen Energie jeweils die ertragreichsten Standorte wählen, so können sich regionale Erzeuger und industrielle Großtechnik sinnvoll ergänzen“, meint Prof. Dr. Josef Lutz, Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit an der Technischen Universität Chemnitz. „Um dies zu
Wie man Boden und Wasser vor Tierarzneimittel-Rückständen schützen kann Forschungs-Mitteilungen 19. März 201218. März 2012 Gießener Forscherinnen und Forscher an BMBF-gefördertem Verbundprojekt zu nachhaltigem Wassermanagement beteiligt Übergabe des Bewilligungsbescheides durch den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Helge Braun am 16. März 2012 Die Abwässer von Betrieben mit intensiver Tierhaltung können Rückstände von Tierarzneimitteln sowie antibiotikaresistente Bakterien enthalten – eine Belastung für den Boden, aber auch für Grund- und Oberflächenwasser. Mit dieser Problematik beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) um Prof. Dr. Gerd Hamscher, Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie (ILL) am Fachbereich 08, und Prof. Dr. Dr. Peter Kämpfer, Institut für allgemeine Mikrobiologie (IAM) am Fachbereich 09, höchst erfolgreich. Sie erhalten für ihre Arbeit nun eine Förderung
Erstes Micro Smart Grid wurde auf dem EUREF-Campus in Berlin eingeweiht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 18. März 2012 Energiewende in Berlin-Brandenburg: Einweihung Micro Smart Grid auf dem EUREF-Campus Die Energiewende ist gesetzt. Doch noch kann man sich so recht keine sichere Energieversorgung vorstellen, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Dabei haben wir viel mehr natürliche Energien, als wir tatsächlich brauchen. Was fehlt, ist eine stabile Versorgung, die aber nur mit neuen Speichern funktioniert. Je höher der Anteil der Regenerativen ist, umso volatiler wird die Versorgung und umso kostbarer wird die Speicherung. Elektrische Autos, die in Flotten betrieben werden, können hierzu einen wesentlichen Beitrag liefern. Eine intelligen-te Poolsteuerung ermöglicht eine Speicherverfügbarkeit, ohne dass die Nutzung der Fahrzeuge eingeschränkt
Schwerkraft ist Klima – Zehn Jahre Klimaforschungssatelliten GRACE Forschungs-Mitteilungen 18. März 2012 Wieviel Eis verliert Grönland wirklich? – Bewegung im Erdmantel? – Genug Wasser für alle? „Schwerkraft ist Klima“ – Zehn Jahre Klimaforschungssatelliten GRACE Wieviel Eis verliert Grönland wirklich? – Bewegung im Erdmantel? – Genug Wasser für alle? Der Gletscherschwund auf Grönland konnte jetzt erstmals mit hoher Genauigkeit aus dem All gemessen werden. Pünktlich zum zehnten Geburtstag der ZwillingssatellitenGRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) ergibt sich ein scharfes Bild, das auch die räumliche Verteilung der Gletscherschmelze präzisiert. Bis zu 240 Gigatonnen Massenverlust musste der grönländische Eisschild zwischen 2002 und 2011 verkraften. Das entspricht einem Meeresspiegelanstieg von etwa 0,7 mm pro Jahr. Möglich wurden diese Aussagen
Forschung: Elektromobilität birgt keine unbekannten Risiken für Beschäftigte E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 17. März 201216. März 2012 BAuA-Gutachten schätzt Technikfolgen für Arbeitsschutz ab Dortmund - Nach dem Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung sollen sich künftig deutlich mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge im Verkehr bewegen. Die dafür notwendige Einführung der neuen Technologie birgt keine unbekannten Risiken für Beschäftigte in Produktion, Wartung und Entsorgung. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. „Mittel- bis langfristig besteht kein außergewöhnlicher oder spezifischer Handlungsbedarf für den Arbeitsschutz“, sagt BAuA-Experte Tobias Bleyer. „Zwar muss man mit Risiken durch höhere Spannungen und neue Gefahrstoffe rechnen. Diese lassen sich aber durch die konsequente Umsetzung bestehender Sicherheitsanforderungen bewältigen.“ Der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität soll
Hoffnungsträger Lithium-Batterie E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 17. März 201216. März 2012 Sei es bei der Energieversorgung oder der Elektromobilität – Batterien sind eine Schlüsselkomponente. Auf der Hannover-Messe vom 23. bis 27. April stellen Forscher Lithium-Batterien mit verbesserten Eigenschaften vor: Sie sind schnell aufladbar, biegsam, druckstabil oder optimal gekühlt. Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft – davon sind die Experten überzeugt. Doch bis die leise surrenden Stromer den Verbrennungsmotor gänzlich ablösen können, müssen noch einige Herausforderungen gemeistert werden. Etwa die Energieversorgung: Die Batterien müssen sicher, zuverlässig und preisgünstig sein. Vielversprechend sind unter anderem Lithium-Zellen, sie haben die höchste Energiedichte. Doch nicht nur in Elektroautos finden diese Batterien Anwendung – auch zum Speichern von Wind- und Sonnenenergie, für
Die sechsten Leipziger Biogas-Fachgespräche finden am 21. März 2012 statt Forschungs-Mitteilungen Sachsen Solarenergie 16. März 2012 Der Anlagenbetrieb in der Zukunft steht im Mittelpunkt der Märzausgabe der Leipziger Biogas-Fachgespräche. Es sind dabei wieder Referenten zu Gast, die unterschiedliche Aspekte des Themas betrachten. Peter Vaßen vom Ingenieurbüro Vaßen - Büro für Energie und Umwelt wird die Voraussetzungen für den zukünftigen Betrieb von Biogasanlagen aus Sicht eines Umweltgutachters beleuchten. Die Sicht der Genehmigungsbehörde in Bezug auf die Anlagengenehmigung steht im Fokus des Vortrages von Angelika Jerchau-Lahr der Landesdirektion Chemnitz. Danach referiert Christian Krebs zur Identifikation und Quantifizierung von Emissionen aus Biogasanlagen und zum Schluss stellt Peter Gamer des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) das Thema Methanemissionen –