IPHT-Jena: Neues spektroskopisches Messverfahren zur Erforschung von Solarkraftstoffen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 24. August 2012 (WK-intern) - Zum ersten Mal konnten detaillierte Messungen einer durch Laserlicht beschleunigten chemischen Reaktion auf molekularer Ebene gemacht werden. Mit Hilfe eines speziellen Mikroskopes haben Wissenschaftler des Institutes für Photonische Technologien Jena (IPHT) und der Universität Jena in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Utrecht die Photokatalyse in zuvor unerreicht hoher Auflösung untersucht. Die Ergebnisse können dazu beitragen profitable Solarkraftstoffe zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden am 19. August 2012 im renommierten Journal „Nature Nanotechnology“ veröffentlicht. Ausgewählte chemische Reaktionen können durch Sonnenlicht und gleichzeitigem Kontakt mit einem Katalysator beschleunigt werden. Diese photokatalytischen Reaktionen lassen sich jetzt auf molekularer Ebene verfolgen. Dies ermöglicht ein neues Messverfahren,
Rösler informiert sich beim DLR Stuttgart über Energiespeicher der Zukunft Forschungs-Mitteilungen 23. August 2012 (WK-intern) - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler besuchte am 23. August 2012 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart. Der Minister informierte sich über den Stand von Forschung und Entwicklung bei Energiespeichern. Speicher sind eine Schlüsselkomponente im Energiesystem der Zukunft. Sie können Fluktuationen der Erneuerbaren Energien im Stromnetz ausgleichen und damit einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren Versorgung leisten. DLR-Forscher entwickeln auf diesem Gebiet neuartige Batterien und Wärmespeicher und arbeiten an Herstellungsverfahren von Wasserstoff und alternativen Brennstoffen. Wissenschaftler forschen für den Umbau des Energiesystems Bei einem Rundgang durch das DLR Stuttgart besuchte der Bundesminister Forschungslabore und anlagen und tauschte sich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus.
ThyssenKrupp System Engineering GmbH eröffnet neues Batterie-Technikum Forschungs-Mitteilungen 22. August 2012 (WK-intern) - Offizielle Eröffnung des Batterie-Technikums im Beisein des Sächsischen Ministerpräsidenten Tillich Die ThyssenKrupp System Engineering GmbH eröffnet heute in Pleißa bei Chemnitz ein neues Batterie-Technikum. Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS ist Partner und untersucht hier in eigens dafür eingerichteten Laboren neue Technologien für die Fertigung kostengünstiger und stabiler Lithium-Ionen-Elektroden. Bereits seit mehr als einem Jahr arbeiten die ThyssenKrupp System Engineering GmbH und das Fraunhofer IKTS gemeinsam mit den mittelständischen Unternehmen KMS Technology Center GmbH und AWEBA Werkzeugbau GmbH in dem von der sächsischen Aufbaubank geförderten Projekt »LiFab« zusammen. Die im Projekt entwickelten Lösungsansätze für die effiziente und kostengünstige Fertigung
Anpflanzungen entlang innerstädtischer Straßen reduziert die Luftverschmutzung Forschungs-Mitteilungen News allgemein 22. August 2012 (WK-intern) - „Grüne Wände” gegen Luftverschmutzung Anpflanzungen an Straßen reduzieren die Belastungen deutlicher als bislang angenommen. Stärker als bislang angenommen, nämlich um bis zu 30 Prozent statt um ein bis zwei Prozent, könnte eine stärkere Begrünung entlang innerstädtischer Straßen die Luftverschmutzung reduzieren. Das haben Dr. Thomas Pugh, jetzt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), und seine Kollegen von den Universitäten Birmingham und Lancaster in einer Studie herausgefunden. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology veröffentlicht. Bäume, Büsche oder Kletterpflanzen können in den „Häuserschluchten“ aus Glas und Beton für bessere Luft sorgen, so das Ergebnis der Studie. „Gerade dort
Neues Lehrkonzept am KIT verknüpft Studium, Wissenschaft und Praxis Baden-Württemberg Forschungs-Mitteilungen 22. August 201222. August 2012 (WK-intern) - Motiviert studieren: Lernen – Forschen – Anwenden Land fördert im Programm „Willkommen in der Wissenschaft“ Mit „Lernen – Forschen – Anwenden: Studieren für Einsteiger“ setzt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein Lehrkonzept um, das von Anfang an auf große Praxisnähe und die intensive Beteiligung der Studierenden setzt: In „Living Labs“ setzen sich die Studierenden sowohl mit aktuellen Forschungsthemen als auch mit industriellen Trends auseinander. Ziel ist dabei auch, die Studienmotivation zu fördern und Abbruchquoten zu senken. Das Land Baden-Württemberg fördert das Konzept in den kommenden drei Jahren mit knapp 300.000 Euro. „Das Lehrkonzept integriert die drei Teilbereiche Studium, Wissenschaft und
Die Technische Universität Wien präsentiert neues Konzept für Öko-Gebäude Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 21. August 2012 (WK-intern) - Erstmals ist Österreich beim renommierten Wettbewerb „Solar Decathlon“ vertreten. Das Konzept für den österreichischen Beitrag ist nun fertig. Der Countdown läuft: An der TU Wien laufen die Vorbereitungen für die Teilnahme am Architektur-Wettbewerb „Solar Decathlon 2013“ in Kalifornien. Zum ersten Mal hat sich eine österreichische Universität für diesen prestigeträchtigen Wettbewerb qualifiziert, bei dem verschiedene Universitäten ökologisch nachhaltige Vorzeige-Gebäude errichten. Das Team von Prof. Karin Stieldorf (Institut für Architektur und Entwerfen, TU Wien) ist eines von nur zwei europäischen Teams, die am Solar Decathlon im Oktober 2013 teilnehmen dürfen. Nach intensiven Planungsarbeiten steht nun das architektonische Konzept, das beim Wettbewerb realisiert werden
DLR nimmt ein neues Forschungsflugzeug in Einsatz Forschungs-Mitteilungen 20. August 201220. August 2012 (WK-intern) - Mit HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) hebt die europäische Klima- und Umweltforschung ab: Das Forschungsflugzeug ist weltweit einzigartig und soll neue Dimensionen in der Erfoschung der Atmosphäre erschließen. Die feierliche Übergabe von HALO an die Wissenschaft erfolgte am 20. August 2012 im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Oberpfaffenhofen durch Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Betreiber von HALO ist die DLR-Forschungsflugabteilung. Das Institut für Physik der Atmosphäre des DLR gehört zu den Gründungsvätern des Projektes und ist einer der größten wissenschaftlichen Nutzer von HALO. "Ich freue mich, dass wir mit HALO die Möglichkeiten
Am Internationalen Geothermiezentrum in Bochum wird fachlich ausgezeichnet gebohrt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Technik 17. August 2012 (WK-intern) - Offiziell zertifiziert: Am Internationalen Geothermiezentrum in Bochum wird fachlich ausgezeichnet gebohrt Die Hochschule Bochum ist seit dem vergangenen Jahr Eigentümerin einer Bohranlage, die am Internationalen Geothermiezentrum (GZB) in Bochum für den wissenschaftlichen Betrieb zum Einsatz kommt. Nun hat die Hochschule gegenüber einer zentralen Prüfstelle auch offiziell nachgewiesen, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind, mit der Bohranlage den erneuerbaren Energieträger Erdwärme zu gewinnen. Im Juli wurde die Zertifizierung nach „W 120“ erfolgreich abgeschlossen. Eine bestellte Auditorin der Zertifizierungsstelle Zert-Bau in Berlin besuchte das GZB im Juli, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen, ob es in Bochum ein neues „Fachunternehmen“ für Geothermiebohrungen gibt. Die
CEEC: Energiespeicher der Zukunft erforschen und entwickeln Forschungs-Mitteilungen Technik 17. August 2012 (WK-intern) - Zentrum für Energie und Umweltchemie (CEEC) entsteht in Jena Wer hat sich nicht schon geärgert, weil der „schwere“ Akku des Laptops nicht nur das Gewicht wesentlich erhöht, sondern auch gerade dann den Strom aufgibt, wenn man noch Wichtiges schreiben will? Als Nutzer träumt man dann von einem leichten Akku, der in kürzester Zeit wieder aufgeladen ist und danach das Gerät stundenlang mit Strom versorgt. Damit dies nicht länger ein Traum bleibt, wird in Jena das deutschlandweit einzigartige Zentrum für Energie und Umweltchemie (Center for Energy and Environmental Chemistry Jena – CEEC Jena) entstehen. Die Politik hat gerade den Weg freigemacht und
Konferenz zum Anthropozän, dem Zeitalter der menschengemachten Umwelt Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Veranstaltungen 16. August 2012 (WK-intern) - Eingriff in die Natur, globale Erwärmung, Überdüngung, Aussterben von Tier.- und Pflanzenarten Globale Erwärmung, Überdüngung von Ökosystemen, Ausrottung von Tieren und Pflanzen und Ausbreitung von nicht-einheimischen Organismen: Das sind nur einige Beispiele dafür, wie Menschen die physikalischen, chemischen und biologischen Bedingungen auf der Erde verändert haben. Diese Eingriffe verändern die Natur in einem Ausmaß, das Wissenschaftler veranlasst, von einem neuen geologischen Zeitalter zu sprechen: dem Anthropozän – dem Zeitalter der menschengemachten Natur. Wissenschaftler befassen sich mit dieser „ökologischen Neuartigkeit“ von Montag bis Mittwoch, 27. bis 29. August, auf einer Konferenz im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. Die Natur- und
Uni Rostock: Verlängerung des Forschungsprogramms zur Ozeanversauerung Forschungs-Mitteilungen 11. August 20126. November 2012 (WK-intern) - Die Universität Rostock ist wieder mit einem wichtigen Teilprojekt beteiligt Kohlendioxid lässt nicht nur die Temperaturen in der Atmosphäre steigen, sondern auch die Ozeane saurer werden. Erst seit einigen Jahren sind Meereswissenschaftler auf diese Entwicklung aufmerksam geworden. Die weit reichenden Folgen für Organismen – von winzigen Einzellern über Korallen und Fischen bis hin zu Walen – werden nun fieberhaft erforscht. Mit BIOACID übernahm Deutschland 2009 eine Vorreiterrolle in der internationalen Meeresforschung. Federführend für das Projekt ist das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel. Die Universität Rostock war mit einem wichtigen Teilprojekt über Mikroalgen auf Sedimenten der Ostsee beteiligt. BIOACID - der Name
FH-Frankfurt: Erholungsgebiet im ErneuerPark, Erneuerbare Energien erlebbar machen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 11. August 2012 (WK-intern) - Ein Abendessen auf dem Windrad: Studierende der FH FFM wollen Erneuerbare Energien erlebbar machen Studierende des Bachelor-Studiengangs „Geoinformation und Kommunaltechnik“ der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) haben ein Erholungsgebiet, den „ErneuerPark“, entworfen. Ziel des Projekts war es, Erneuerbare Energien erlebbar zu machen und dadurch die ländliche Entwicklung und den dortigen Tourismus zu stärken. Betreut wurden sie von Prof. Dr. Martina Klärle vom Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der FH FFM. Kooperationspartner waren der Main-Kinzig-Kreis und SPESSARTregional e.V. Die Studierenden präsentierten den anwesenden Vertreter/innen des Main-Kinzig-Kreises ihr Konzept. „Wir wollen Erneuerbare Energien für die Bevölkerung zugänglich machen. Die Vorschläge der Studierenden fanden