Werbung Geothermie-Studie für den Großraum München erschienen Forschungs-Mitteilungen Geothermie 12. Dezember 2013 Vibrationsfahrzeuge im Zentrum von Unterhaching. © LIAG Langzeitprognosen für die süddeutsche Geothermie Im Voralpenland boomt die Geothermie. Allein im Großraum München sind 15 geothermische Wärmezentralen bzw. Kraftwerke in Betrieb oder im Bau. (WK-intern) – Das BINE-Projektinfo „Tiefe Geothermie dauerhaft nutzen“ (17/2013) präsentiert die Ergebnisse einer grundlegenden Untersuchung zu den regionalen Auswirkungen. Mit dem dabei entwickelten Simulationsrechenmodell lassen sich die wechselseitige Beeinflussung der Anlagen, der Langzeitbetrieb und das Fündigkeitsrisiko neuer Planungen besser prognostizieren. Im süddeutschen Molassebecken, der Region zwischen Donau und Alpen, liegt das bedeutendste Thermalwasservorkommen Europas. Viele Gemeinden in der Region nutzen diesen natürlichen Bodenschatz in der Tiefe bereits oder planen Anlagen. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass sich die verschiedenen Anlagen thermisch nicht gegenseitig beeinflussen und die lokalen Anlagen über Jahrzehnte betrieben werden können. Das Simulationsmodell macht es zukünftig möglich, die regionalen Auswirkungen neuer Geothermie-Anlagen vorab zu berechnen und umgekehrt deren Messwerte aus den Bohrungen zur Kalibrierung in das Simulationsmodell einzupflegen. Das Forschungsprojekt wurde unter Leitung des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) in Hannover gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt, der HydroConsult GmbH, der Geothermie Neubrandenburg GmbH & Aquasoil GmbH und dem Geophysikalischen Observatorium der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. Das BINE- Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder Tel: 0228 92379-0. PM: BINE Weitere Beiträge:Computer Vision-Technologie - DFKI ist Partner im EU- Projekt: Eyes of ThingsDie 4. Industrielle Revolution und was Additive Manufacturing damit zu tun hatEU-Forschungsprogramm Shift²Rail - DLR forscht am Bahnverkehr der Zukunft