Solar- und Windenergie auf Kurs für das 2°C-Ziel Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. April 2026 Computergestützte „Zeitreise“ zeigt: Solar- und Windenergie auf Kurs für das 2°C-Ziel, aber nicht für das 1,5°C-Ziel (WK-intern) - Wind- und Solarenergie haben sich schneller entwickelt als fast alle vorhergesagt hatten, doch ihre zukünftige Expansion vorherzusagen, bleibt überraschend schwierig. Forscher der Technischen Universität Chalmers in Schweden haben eine sogenannte computergestützte „Zeitreise“ entwickelt – ein Modell, das bestehende Prognosemethoden übertrifft, indem es mithilfe von KI-Techniken historische Wachstumsmuster verschiedener Länder analysiert. Ihre zentrale Prognose zeigt, dass Onshore-Windkraft bis 2050 voraussichtlich rund 25 Prozent des weltweiten Strombedarfs decken wird, Solarenergie etwa 20 Prozent. Dies entspricht dem 2°C-Ziel, reicht aber nicht für das 1,5°C-Ziel aus. Die Zukunftsprognose ist besonders
Ohne Einspeisevergütung gerät Mieterstrom in Gefahr – Millionen Mieter:innen betroffen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 13. April 2026 Studie warnt: Der geplante Wegfall der Einspeisevergütung im EEG würde viele Mieterstromprojekte unwirtschaftlich machen - obwohl Mehrfamilienhäuser enormes Solarpotenzial bieten (WK-intern) - Der im Entwurf des EEG 2027 vorgesehene Wegfall der Einspeisevergütung für kleine Photovoltaik-Dachanlagen würde Mieterstrom in Deutschland erheblich ausbremsen. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Energiegenossenschaft Green Planet Energy. Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy, warnt vor den Folgen: "Wenn die Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen gestrichen wird, bricht ausgerechnet dort der Zugang zu günstigem Solarstrom weg, wo er dringend gebraucht wird - in ganz normalen Mehrfamilienhäusern. Millionen Mieterinnen und Mieter würden von
Zirkulär bauen: Veröffentlichung des Umweltrates zeigt Chancen für Umwelt und Wirtschaft Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. April 2026 Den Klimaschutz im Gebäudebereich voranbringen, einen verantwortungsvollen Ressourceneinsatz fördern und bezahlbaren Wohnraum schaffen – das sind aktuelle, ehrgeizige politische Ziele. (WK-intern) - Die Umsetzung kommt aber nicht schnell genug voran. Der Umweltrat übergibt heute seine Stellungnahme „Zirkulär bauen: Bestand erhalten, Kreisläufe schließen“ an Umweltminister Carsten Schneider und Bauministerin Verena Hubertz. Der Rat gibt darin Empfehlungen für kreislaufgerechtes Bauen und Bestandserhalt. Sie zielen darauf ab, den Klima- und Umweltschutz zu stärken, Sekundärbauprodukte attraktiver zu machen und neue Geschäftsmodelle anzuregen. Zirkuläres Bauen bedeutet, gebrauchte Produkte und Materialien wieder zu verwenden, Baumaßnahmen reparaturfreundlich umzusetzen und die Gebäudesubstanz möglichst digital zu dokumentieren. Statt Gebäude abzureißen und rohstoff- sowie
Intelligente Geometrie-Vereinfachung für leistungsfähige Digital Twins Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 13. April 2026 Mit der aktuellen Version 4.9 des 3D_Evolution Simplifier präsentiert CoreTechnologie eine weiterentwickelte Lösung zur automatisierten Reduktion komplexer CAD-Daten für den Einsatz in Digital-Twin-Szenarien. (WK-intern) - Der deutsch-französische Software-Hersteller CoreTechnologie stellt die Weiterentwicklung seiner Lösung zur Reduktion komplexer CAD-Daten vor. Die aktuelle Version 4.9 des 3D_Evolution Simplifier nutzt zur gezielten Vereinfachung verstärkt die Informationen in 3D-Modellen wie Product Manufacturing Information (PMI), Attribute und Konstruktions-Features. So entstehen in einem vollautomatisierten Prozess optimierte und funktionsgerechte Digital-Twin-Modelle, die eine performante Verwendung in allen 3D-Systemen ermöglichen. Rasanter Vereinfachungsprozess Mithilfe des 3D_Evolution Simplifiers wird die interne Geometrie des Modells entfernt. Hochkomplexe Baugruppen werden sekundenschnell in deutlich reduzierte Hüll-Geometrie-Modelle überführt. Die einzelnen
Speicherung großer Mengen Wasserstoff in Bayern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 10. April 2026 Studie zeigt Alternativen zu Salzkavernen in Norddeutschland - Großes Wasserstoffspeicherpotenzial in Bayern (WK-intern) - Südbayerns geologische Formationen bieten ein bislang unterschätztes Potenzial zur Speicherung großer Mengen Wasserstoff. Damit könnten sie eine Alternative zu norddeutschen Salzkavernen sein und somit zu einer besseren geografischen Verteilung der Speicherkapazitäten beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität München (TUM) in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben (MUL) im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Damit erneuerbare Energien effektiv und nachhaltig genutzt werden können, muss es möglich sein, die erzeugte Energie zu speichern. Ein wichtiger Ansatz hierfür ist die Umwandlung in Wasserstoff, der jedoch in großen Mengen gespeichert und dem
Negative Emissionstechnologien entscheidend für Klimaneutralität 2045 Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 10. April 2026 Um die in Deutschland angestrebte Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen, reicht die reine Emissionsminderung nicht aus. (WK-intern) - Erforderlich ist zusätzlich eine aktive Entnahme von CO₂ aus der Atmosphäre durch sogenannte Negative Emissionstechnologien (Negative Emission Technologies, NETs). Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE analysiert die Rolle von NET für das Erreichen der Klimaziele. Entscheidende Faktoren sind demnach ein breiter Mix aus verschiedenen NET-Technologien sowie eine integrierte Strategie für das Energiesystem, den NET-Hochlauf und eine nachhaltige Biomassenutzung nötig. Im Jahr 2045 entnehmen die NETs zwischen 39 und 51 Millionen Tonnen schwer vermeidbarer CO₂- Emissionen. Das Studienteam betrachtete vier NETs, die mit dem
Fraunhofer reduzieren Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 9. April 2026 Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen um Faktor 10 reduziert (WK-intern) - Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gelang es, den Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen auf 1,1 Milligramm pro Watt Peak zu reduzierten. Aktuell haben TOPCon-Solarzellen im Schnitt einen Silberbedarf von 10 bis 12 Milligramm pro Watt Peak. Dafür erprobten sie ein auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren auf Pilotanlagen, die von der RENA Technologies GmbH entwickelt wurden. Durch die Kombination von ultrakurzer UV-Laserstrukturierung mit der elektrochemischen Abscheidung von Nickel, Kupfer und Silber fertigte das Forschungsteam TOPCon-Solarzellen der Wafergröße M10 mit einem Wirkungsgrad von 24 Prozent. TOPCon-Solarzellen haben im Vergleich zu PERC-Solarzellen einen erhöhten Silberverbrauch. Solarzellenhersteller stehen deshalb unter
Mehr als jedes fünfte Unternehmen glauben an negative Effekte des Klimawandels Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 8. April 20268. April 2026 Mehr als jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) in Deutschland sieht sich bereits von negativen Folgen des Klimawandels betroffen. KfW-Klimabarometer: Unter den Großunternehmen in Deutschland sind sogar 74 Prozent von Folgen der Erderwärmung betroffen Besonders energieintensive Unternehmen leiden (WK-intern) - Das sind rund 800.000 Unternehmen. Besonders große Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz leiden unter den mannigfaltigen Auswirkungen der Erderwärmung: 74 Prozent von ihnen geben an, zumindest teilweise von negativen Konsequenzen betroffen zu sein. Unter den größeren Mittelständlern mit mehr als 50 Beschäftigten - aber weniger als 500 Millionen Euro Umsatz - sehen das noch 42 Prozent so. Das sind Ergebnisse einer Sonderauswertung des
Kondensstreifen-Bildung – Der Ruß ist allein nicht entscheidend Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 6. April 2026 Neueste Erkenntnisse der Atmosphärenforschung zeigen, dass weniger Ruß nicht automatisch zu weniger Eiskristallen in Kondensstreifen führt. Ruß-Emissionen können nicht allein die Bildung von Kondensstreifen erklären, wie neueste Erkenntnisse der Atmosphärenforschung zeigen. Bei extrem schwefelarmen Kraftstoffen werden flüchtige organische Verbindungen und Schmieröl-Dämpfe zunehmend wichtig für die Bildung neuer Partikel werden. Die neuen Ergebnisse verändern das bisherige Verständnis von der Bildung von Kondensstreifen und wurden im Fachjournal "Nature" veröffentlicht. (WK-intern) - Stattdessen spielen bei niedrigen Ruß-Emissionen kleine flüssige Partikel eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Kondensstreifen. Dies wurde bei Messflügen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zusammenarbeit mit Airbus und CFM International
Stéphane Beemelmans ist neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 6. April 2026 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat einen neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden: Stéphane Beemelmans übernimmt die Position zum 1. April 2026. Stéphane Beemelmans wird zum 1. April 2026 Nachfolger von Klaus Hamacher. Der ehemalige Staatssekretär und Berater ist ein erfahrener Manager, unter anderem im Bereich der Sicherheit und Verteidigung. Schwerpunkte: Vorstand, Organisation (WK-intern) - Stéphane Beemelmans verfügt über große Erfahrung als Manager von komplexen Prozessen im öffentlichen Bereich. Er war zuvor unter anderem Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) sowie Geschäftsführer der PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH. „Mit seinen Erfahrungen und dank seiner Branchenkenntnisse auch im Bereich der Sicherheit und Verteidigung verbindet er
Brennstoffzellensysteme: Forscher nehmen multiphysikalische Zusammenhänge in den Fokus Aussteller Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 4. April 2026 Fraunhofer LBF verknüpft Werkstoffe, Komponenten und Systeme der Wasserstoffwirtschaft (WK-intern) - Welche Materialien, Komponenten und Systeme sind den komplexen Anforderungen der Wasserstoffwirtschaft langfristig gewachsen – und wie lässt sich ihre Zuverlässigkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicherstellen bzw. verbessern? Forschende aus dem Fraunhofer LBF stellen ihre aktuellen Entwicklungen zur Analyse, Bewertung und Optimierung von Wasserstoffsystemen vom 20. bis 24. April auf der HANNOVER MESSE | Hydrogen + Fuel Cells EUROPE, Halle 11, Stand E20 vor. Im Fokus stehen ganzheitliche Methoden, mit denen die Zuverlässigkeit von Materialien, Komponenten und Systemen entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette praxisnah und multiphysikalisch untersucht wird. Ganzheitlicher Ansatz: Von Material bis zum
Fraunhofer LBF verknüpft Werkstoffe, Komponenten und Systeme der Wasserstoffwirtschaft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 2. April 2026 Fraunhofer LBF erforscht ganzheitliche Zuverlässigkeit von Wasserstoffsystemen (WK-intern) - Wasserstoff ist ein Energieträger, der die Energiewende positiv beeinflusst und dem Klimawandel entgegenwirkt. Am Fraunhofer LBF entwickeln disziplinübergreifende Expertenteams neue Verfahren und Methoden zur Bewertung und Optimierung der Zuverlässigkeit von Materialien, Komponenten und Systeme der Wasserstoffwirtschaft. Dafür gestalten wir neue Testsysteme, von der Konzeptionierung, dem Design bis hin zum Aufbau, der Inbetriebnahme und Anwendung. Die Projekte umfassen die Themen Wasserstofferzeugung, -speicherung, -transport und -nutzung. Dabei bieten wir unsere Leistungen auf allen Ebenen der Wasserstoffwirtschaft an - Material, Komponente und Systeme. Auf Material-Ebene untersuchen wir Metalle, Kunststoffe oder Komposite unter realitätsnahen Bedingungen. Proben werden unter Druckwasserstoff bei