Schwachwindland Bayern fühlt sich benachteiligt bei Windenergie-Ausschreibung Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Videos Windenergie Windparks Wirtschaft 5. April 20265. April 2026 Bayerns Energieminister zur Benachteiligung Bayerns bei den Windenergie-Ausschreibungen des Bundes (WK-intern) - MÜNCHEN - Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat die jüngsten Ergebnisse der Ausschreibungen der Bundesnetzagentur kritisiert und fordert eine stärkere Berücksichtigung süddeutscher Standorte beim Ausbau der Windenergie. In der am 31. März beendeten Ausschreibungsrunde erhielten bundesweit rund 440 Vorhaben einen Zuschlag, darunter nur fünf aus Bayern. „Es kann nicht sein, dass Bayern als großer Industriestandort mit hohem Strombedarf bei den Zuschlägen für Windkraft quasi leer ausgeht. Das derzeitige System benachteiligt den Süden strukturell, weil es einseitig auf hohe Winderträge setzt. Das ist energiepolitisch zu kurz gedacht“, so Aiwanger. Der Minister begrüßt
Bundesinstitut BBSR versichert: Kommunale Wärmeplanung kommt voran Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. April 2026 Knapp ein Drittel lebt in Kommunen mit fertigem Wärmeplan (WK-intern) - Die kommunale Wärmeplanung kommt bundesweit voran. Ende 2025 lebten bereits 29 Prozent der Bevölkerung beziehungsweise 24,2 Millionen Menschen in Deutschland in Gemeinden mit fertiggestelltem Wärmeplan. Das geht aus einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Im Ländervergleich lag Baden-Württemberg vorn: Dort lebten 64 Prozent der Bevölkerung in Kommunen mit fertigem Wärmeplan, gefolgt von Schleswig-Holstein (51 Prozent) und Bayern (34 Prozent). Bis Ende Dezember 2025 hatten 1.359 Gemeinden (rund 13 Prozent) ihre Wärmeplanung fertiggestellt, Ende Mai 2025 waren es noch 488. Weitere 5.157 Kommunen (rund 48 Prozent) hatten Ende Dezember 2025
Strom-Report: Strommix Q1 2026: Erneuerbare legen zu Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Verbraucherberatung Windenergie Wirtschaft 2. April 2026 STROMMIX IN DEUTSCHLAND (WK-intern) - Unter dem Begriff Strommix versteht man die Zusammensetzung des in Deutschland erzeugten Stroms nach Energiequellen. Welchen Anteil die verschiedenen Energieformen am Strommix haben, ist jeden Tag unterschiedlich, denn die aktuelle Stromerzeugung in Deutschland ist abhängig von der Jahreszeit, der Tageszeit und vom Wetter. Deutlich wird das bei der Stromproduktion des gesamten Jahres bei den erneuerbaren Energien. An langen, sonnigen Sommertagen wird mehr Solarstrom erzeugt, als zum Beispiel im Winter. Der Anteil fossiler Brennstoffe am deutschen Strommix hat seit 2002 kontinuierlich abgenommen. Seit letztem Jahr wird in Deutschland auch kein Atomstrom mehr erzeugt, stattdessen gewinnen die erneuerbaren Energien zunehmend an
Bundesnetzagentur stellt Methode zur Ausweisung von Infrastrukturgebieten für Stromnetze vor Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 31. März 2026 Die Bundesnetzagentur beteiligt ab heute die Öffentlichkeit an ihrem Entwurf für eine Methode zur Ausweisung von Infrastrukturgebieten für neue Stromleitungen. (WK-intern) - „Der Ausbau der Stromnetze ist auch zukünftig eine tragende Säule der Energiewende und ist entscheidend für eine sichere Energieversorgung. Mit Infrastruktugebieten beschleunigen wir die Planungsverfahren nochmals erheblich“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Infrastrukturgebiete ersetzen die bisherige Bundesfachplanung Für neue Ausbauvorhaben im Stromübertragungsnetz können anstelle der bisherigen Bundesfachplanungsverfahren Infrastrukturgebiete ausgewiesen werden. Die Infrastrukturgebiete definieren bereits auf vorgelagerter Ebene und auf „großer Flughöhe" in Frage kommende Gebiete für die spätere Planfeststellung. Für Vorhaben in Infrastrukturgebieten entfallen dann in der Planfeststellung sowohl die Artenschutzprüfung,
BWE: Windenergie kann liefern, wenn die Politik nicht ausbremst Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 31. März 2026 Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat heute die Ergebnisse der Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 1. Februar 2026 bekanntgegeben. (WK-intern) - Das Ausschreibungsvolumen von 3.445 Megawatt (MW) wurde vollständig auf 439 Gebote bezuschlagt. Insgesamt wurden 924 Gebote mit einer Gebotsmenge von 7.858 MW eingereicht. Die Ausschreibung war damit um mehr als das Doppelte überzeichnet. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert liegt mit 5,54 Cent je Kilowattstunde (kWh) nochmals deutlich unter dem Wert der vergangenen Ausschreibungsrunde (6,06 Cent/kWh) und damit knapp 24 Prozent unter dem gesetzlich festgelegten Höchstwert von 7,25 Cent/kWh. BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek erklärt: „Die starke Überzeichnung zeigt klar: Die Genehmigungen sind vorhanden und die Investoren
Bundesnetzagentur meldet Überzeichnung bei der Ausschreibung für Wind an Land Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 31. März 2026 Unterzeichnung bei der Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen zum 1. Februar 2026 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Februar 2026 veröffentlicht. "Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war wie in der vorherigen Gebotsrunde stark überzeichnet. Die Zuschlagswerte sanken abermals deutlich", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. "Bei der Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen lag die eingereichte Gebotsmenge unterhalb des ausgeschriebenen Volumens, die Zuschlagswerte blieben dennoch stabil." Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land Bei einer ausgeschriebenen Menge von 3.445 Megawatt (MW) wurden 924 Gebote mit einer Gebotsmenge von 7.858 MW eingereicht. Dies entsprach in
Windenergie an Land: Schleswig-Holstein muss 3 % der Landesfläche ausweisen Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. März 2026 Schleswig-Holstein muss nach den Vorgaben des Bundes seine Flächen für die Nutzung von Windenergie von zwei auf rund drei Prozent der Landesfläche ausweiten. (WK-intern) - Um weitere Flächen auszuweisen und die Leistung aus Windenergie bis 2030 auf 15 Gigawatt zu erhöhen, schreibt das Land seine Raumordnungspläne fort. Zunächst muss der Landesentwicklungsplan (LEP) geändert werden, in dem vor allem die Kriterien für Vorranggebiete sowie für gemeindliche Windenergiegebiete als Ziele und Grundsätze der Raumordnung in Form von Ausschlusskriterien (Ziele der Raumordnung) und Vorgaben für nachfolgende Abwägungs- oder Ermessensentscheidungen (Grundsätze) vorgegeben werden. Zum dritten Entwurf der LEP-Teilfortschreibung Windenergie an Land lief vom 28. November 2025 bis
Smart Meter-Rollout – Tempo zieht weiter an Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. März 2026 Die Bundesnetzagentur hat die Smart Meter-Rolloutquote für das Jahr 2025 vorgestellt. (WK-intern) - Sie zeigt die weiteren Fortschritte allein im letzten Quartal 2025. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen: Die Unternehmen sind auf dem Weg. Die gesetzlich vorgesehene Rollout-Quote 2025 wird mit 23,3 Prozent im Durchschnitt über alle Unternehmen hinweg erfüllt – wenn auch nicht von jedem einzelnen Unternehmen. Lag gemäß der BNetzA-Auswertungen die erreichte Anzahl an intelligenten Messsystemen im 2. Quartal 2025 über alle grundzuständigen Messstellenbetreiber hinweg noch bei 760.000, so stieg sie im 3. Quartal auf rund 941.000 und im 4. Quartal auf rund 1,1 Millionen
Bundesnetzagentur leitet 77 Verfahren beim Smart Meter-Rollout ein Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 27. März 2026 Die Bundesnetzagentur hat heute 77 Verfahren gegenüber Unternehmen eingeleitet, die die gesetzlich festgelegte 20-Prozentquote für den Rollout von intelligenten Messsystemen nicht einhalten. (WK-intern) - „Der Einbau von Smart Metern spielt eine zentrale Rolle für die Digitalisierung unseres Stromsystems. Wir stellen fest, dass viele Unternehmen die gesetzlichen Ausbauziele nicht erfüllen. In einem ersten Schritt leiten wir heute Verfahren gegen die Unternehmen ein, die mit dem Rollout noch nicht begonnen haben. Die Bundesnetzagentur verfolgt die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben mit Nachdruck“ sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Einleitung von zunächst 77 Verfahren Trotz wiederholter Hinweise durch die Bundesnetzagentur haben zahlreiche Unternehmen ihre Verpflichtungen beim Smart Meter-Rollout bislang
BSH genehmigt Bau von Offshore-Windparks NC 3 und NC 4 Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. März 2026 Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Weg frei gemacht für die Realisierung der Offshore-Windparks NC 3 und NC 4. (WK-intern) - Die entsprechenden Plangenehmigungen wurden am 27. März 2026 an die zum RWE-Konzern gehörende Nordseecluster B GmbH & Co. KG übergeben, die beide Offshore-Windparks errichten und betreiben wird. Die neuen Offshore-Windparks sollen nördlich der ostfriesischen Inseln entstehen. BSH-Präsident Helge Heegewaldt sagt: „Das BSH sorgt damit für Planungssicherheit bei Investitionen der Wirtschaft.“ Das BSH hat die Plangenehmigungen für die Offshore-Windparks NC 3 und NC 4 erteilt und am 27. März 2026 an die Nordseecluster B GmbH & Co. KG übergeben. Die zum
Risiko für Einfuhrstopps: Registrierungsfrist für CBAM-Anmelder läuft am 31. März 2026 aus Aktuelles Behörden-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 27. März 2026 Aluminiumwaren aus Australien, Schrauben aus China – seit Anfang des Jahres müssen Unternehmen, die bestimmte Güter in die EU einführen und hier weiterverkaufen, im Rahmen des CBAM CO₂-Steuerabgaben anmelden und in ihrer Preisgestaltung einkalkulieren. (WK-intern) - Fristen, Prozesse und Kostenkalkulationen können vor allem kleine und mittlere Unternehmen schon jetzt vor Herausforderungen stellen. Unsere Experten Andreas Clouth und Ilija Jovanovic ordnen die aktuelle Entwicklung ein. Am 1. Januar dieses Jahres ist der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) nach Beendigung der Testphase in Kraft getreten; am 31. März 2026 endet die Frist für Unternehmen zum Registrieren als CBAM-Anmelder. Sollten Unternehmen diese Frist ungenutzt verstreichen lassen,
Risikobewertung: Abschätzung von IT-Sicherheitsvorfällen in der Energieversorgung Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 26. März 2026 Systemische Folgeabschätzung von IT-Sicherheitsvorfällen in der Energieversorgung für die Bundesnetzagentur (WK-intern) - Ilmenau/Bonn - Die Energieversorgung ist zunehmend von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) abhängig – entsprechend steigen die Risiken, dass Cyberangriffe die Versorgungssicherheit gefährden. Neben der Gestaltung des regulatorischen Rahmens für die Informationssicherheit im Sektor Energie gehört mit dem Gesetz zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung auch die Durchführung energiesystemischer Auswirkungsanalysen zu den Aufgaben der BNetzA. Im Auftrag der BNetzA hat das Fraunhofer IOSB-AST eine Studie vorgelegt, die die methodischen Grundlagen schafft, um Sicherheitsmeldungen gemäß NIS-2-Richtlinie ganzheitlich hinsichtlich ihrer Folgen für das Energiesystem zu bewerten. Aktuell