KI: Ministerpräsident*in und die Resilienz autonomer intelligenter Systeme Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Technik 7. Oktober 2022 Spatenstich für Institutsgebäude des Fraunhofer IKS (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS steht für sichere Künstliche Intelligenz und die Resilienz autonomer intelligenter Systeme. Am Fraunhofer-Campus in Garching bei München erhalten die Forschenden nun ein neues Institutsgebäude. Der heutige Spatenstich mit Bayerns Ministerpräsident*in Söder und Wirtschaftsminister*in Aiwanger, markiert den offiziellen Baubeginn und bildet den Auftakt für ein internationales Zentrum für Safe-Intelligence-Forschung. Autonomes Fahren, Medizintechnik oder Industrie 4.0: KI-basierte Systeme müssen für den Einsatz in sicherheitskritischen Bereichen vertrauenswürdig, beherrschbar und adaptierbar sein. Dieser Herausforderung stellen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IKS Tag für Tag: Die Experten-Teams entwickeln Methoden, um KI sicherer und
EU-Übertragungsnetzbetreiber aktivieren Plattform zur manuellen Netz-Frequenzwiederherstellungsreserve Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Oktober 2022 MARI: Europäisches Implementierungsprojekt zur Schaffung der europäischen Plattform für manuelle Frequenzwiederherstellungsreserven (mFRR). (WK-intern) - Die Stromübertragungsnetzbetreiber (ÜNB) der Platform for the Manually Activated Reserves Initiative (MARI) freuen sich bekannt zu geben, dass die Plattform am 5. Oktober 2022 mit dem Beitritt von 5 ÜNB erfolgreich in Betrieb genommen wurde. Der Start der MARI-Plattform markiert den Beginn einer europaweiten Kopplung nationaler Regelenergiemärkte für Frequenzwiederherstellungsreserven mit manueller Aktivierung (mFRR) durch den Einsatz von beispielsweise Standardprodukten, harmonisierten Regelenergie-Gate-Closure-Zeiten, ein gemeinsames Verdienst Auftragsliste, eine zentrale Aktivierungsoptimierungsfunktion, Merit-Order-Aktivierung und eine harmonisierte Bepreisung von Ausgleichsenergie. CEPS und die deutschen ÜNB (TenneT DE, 50Hertz, Amprion und TransnetBW) haben als
DIW-Schätzmodell von DIW-Ökonom*innen soll EZB-Banker*innen beruhigen Behörden-Mitteilungen 6. Oktober 2022 Neues Notfallprogramm der EZB zu Inflation, Zinsentwicklung, Marktirrationalitäten, Risikobewertung, Euro-Finanzkrise, Transmission Protection Instrument, Herdendynamik, muss aktuell nicht aktiviert werden (WK-intern) - Die EZB-Banker*innen fürchten uneinheitliche Entwicklung der Anleiherenditen durch straffere Geldpolitik und kündigen schon das nächste Notfallprogramm TPI an. Das DIW-Ökonom*innen-Schätzmodell untersucht aktuelle Treiber der unterschiedlichen Zinsentwicklung im Euroraum und kann bisher keine Marktirrationalitäten erkennen: Zinsen werden durch länderspezifische Fundamentaldaten und allgemeine Risikobewertung getrieben. Die Anleiherenditen im Euroraum entwickeln sich bisher nicht so besorgniserregend, dass das neue Notfallprogramm der Europäischen Zentralbank schon zum Einsatz kommen müsste. Am 21. Juli hatte die EZB-Banker*innen angekündigt, gezielt Anleihen von Krisenländern anzukaufen, wenn deren Renditen wie in
Liquiditätsengpässe: Stadtwerke geraten in Schieflage, Land will mit Steuergeldern helfen Behörden-Mitteilungen 4. Oktober 20224. Oktober 2022 Landesregierung spannt 250 Millionen Schutzschirm für Stadtwerke Die gigantische Kompetenz vorausschauend zu handeln, wenn alle Preise steigen, wird es mehr Steuereinnahmen geben. Auf diese zukünftigen Mehreinnahmen werden schon mal die neuen Schulden aufgenommen ... (WK-intern) - Energieminister*in Goldschmidt: „Das Land stemmt sich mit aller Macht gegen Putins Energiekrieg“ KIEL. Das Land Schleswig-Holstein spannt einen Schutzschirm für Stadtwerke auf. Ab sofort können in finanzielle Schwierigkeiten geratene kommunale Energieversorger staatliche Garantien zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen erhalten. Damit regiert die Landesregierung auf Verwerfungen an den europäischen Energiemärkten. Durch das Ausbleiben von Gaslieferungen im Zuge der russischen Aggression auf die Ukraine ist es zu einer erheblichen Zunahme der
EU-Strompreisbremse – Rückwirkende Maßnahmen riskieren Stopp von Neuinvestitionen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 2. Oktober 2022 „Der EU-Ministerrat hat heute den Rahmen für die Umsetzung der Strompreisbremse in den Mitgliedsstaaten vorgegeben. (WK-intern) - Jetzt ist es an der Bundesregierung, ihn auszufüllen“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Ein vorschneller Eingriff droht Fehlanreize und Marktverwerfungen zu schaffen. Das würde die Energieknappheit weiter verschärfen.“ Der Ministerrat hat sich bei seiner heutigen Sitzung darauf geeinigt, die Stromerzeuger für Stromerzeuger einschließlich der Zwischenhändler auf 180 Euro/MWh zu begrenzen. „Der fossile Preisknall hat die europäische Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger massiven finanziellen Belastungen ausgesetzt. Es ist richtig, dass die Politik hier gegensteuert und für Entlastung sorgt. Auch die Erneuerbaren Branche ist sich ihrer Verantwortung bewusst“,
Die dänischen Behörden ordnen den Betrieb der Öl- und Kohlekraftwerke von Ørsted an Behörden-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 2. Oktober 2022 Um die Sicherheit der Stromversorgung in Dänemark zu gewährleisten, haben die dänischen Behörden beschlossen, Ørsted anzuweisen, den Betrieb von drei seiner Kraftwerksblöcke, die Öl und Kohle als Brennstoffe verwenden, fortzusetzen und wieder aufzunehmen. (WK-intern) - Dies gilt für Block 3 des Kraftwerks Esbjerg und Block 4 des Kraftwerks Studstrup, die beide Kohle als Hauptbrennstoffquelle verwenden, sowie Block 21 des Kraftwerks Kyndby Peak Load, das Öl als Brennstoff verwendet. Die beiden letztgenannten Blöcke wurden bereits stillgelegt und konserviert, während das Kraftwerk Esbjerg am 31. März 2023 stillgelegt werden sollte. Mads Nipper, Group President und CEO von Ørsted, sagt: „Um die Sicherheit der Stromversorgung zu gewährleisten,
Österreich stellt neues Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz-Anreizsystem endlich fertig Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Oktober 2022 Mehr als 1.000 Tage ohne Windkraftverträge beendet (WK-intern) - Heute wurde die Einigung der Regierung über die letzte entscheidende Verordnung auf Basis des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) kommuniziert. Erst damit kann das Marktprämiensystem des EAG wirksam werden. Nach dem Inkrafttreten können nach mehr als 1.000 Tagen endlich Verträge für neue Windkraftanlagen vergeben werden. „Damit eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien bis 2030 gelingen kann, liegt es nunmehr an den Bundesländern rasch neue Flächen auszuweisen, weiteres Personal in den Genehmigungsbehörden anzustellen und die Genehmigungsverfahren zu optimieren“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Heute wurde die Einigung der Regierung über die EAG-Marktprämienverordnung kommuniziert. „Es ist
Erklärung des Nordatlantikrates zu den Schäden an Gaspipelines Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 30. September 202230. September 2022 Die NATO-Eingeladenen schließen sich dieser Erklärung an. (WK-intern) - Die Schäden an den Pipelines Nordstream 1 und Nordstream 2 in internationalen Gewässern der Ostsee geben Anlass zu großer Sorge. Alle derzeit verfügbaren Informationen deuten darauf hin, dass es sich um vorsätzliche, rücksichtslose und verantwortungslose Sabotageakte handelt. Diese Lecks verursachen Risiken für die Schifffahrt und erhebliche Umweltschäden. Wir unterstützen die laufenden Ermittlungen zur Feststellung der Schadensursache. Als Bündnispartner haben wir uns verpflichtet, uns auf den erzwungenen Einsatz von Energie und andere hybride Taktiken durch staatliche und nichtstaatliche Akteure vorzubereiten, sie abzuwehren und uns dagegen zu verteidigen. Jeder vorsätzliche Angriff auf die kritische Infrastruktur der Alliierten
Wasserstoffeinsatz in der Stahlindustrie Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 30. September 2022 NWR legt Handlungsempfehlungen zu Forschungs- und Entwicklungsbedarfen vor (WK-intern) - Der Nationale Wasserstoffrat hat am 16. September 2022 ein neues Papier veröffentlicht, welches die Forschungs- und Entwicklungsbedarfe für den Wasserstoffeinsatz in der Stahlindustrie aufzeigt und konkrete Handlungsempfehlungen gibt. Zentral sind dabei u. a. der flexible H2-Einsatz in den Direktreduktionsanlagen sowie Materialfragen. Die Stahlindustrie steht vor der großen Herausforderung, fossile Eingangsstoffe und Energieträger auf klimaneutrale Alternativen umzustellen. Der Einsatz von Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen, z. B. in Form von wasserstoffreichen Gasen im Hochofenprozess sowie in der wasserstoffbasierten Direktreduktion des Eisenerzes. Diese Transformation der Stahlindustrie, die damit verbundenen Investitionen, aber auch die
Gasversorgung muss für Haushalte beschränkt werden Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. September 2022 Gasverbrauch der Haushalte steigt im Moment zu stark an, obwohl der Winter nicht mal da ist und wir uns mitten in der Klimaerwärmung befinden (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur veröffentlicht ab heute wöchentlich Zahlen zum Gasverbrauch in Deutschland. Besonders während einer Klimaerwärmung wird viel Gas zum Heizen gebraucht „Der Gasverbrauch von Haushalten und Gewerbe in der letzten Woche lag deutlich über dem durchschnittlichen Verbrauch der Vorjahre. Die Zahlen dieser Woche sind damit sehr ernüchternd. Ohne erhebliche Einsparungen auch im privaten Bereich wird es schwer, eine Gasmangellage im Winter zu vermeiden. Zwar war die letzte Woche kälter als die Vorjahreswochen und die Verbräuche sind immer Momentaufnahmen
Bewirtschaftungskonzept für schwimmende LNG-Terminals sollen schon bis 2024 im Einklang mit den Regulierungszielen stehen Behörden-Mitteilungen Technik 29. September 2022 Die Bundesnetzagentur sieht das Bewirtschaftungskonzept von RWE und Uniper für die vom Bund gecharterten Floating Storage and Regasification Units (FSRUs – schwimmende LNG-Regasifizierungsterminals) an den Standorten Brunsbüttel und Wilhelmshaven für eine Übergangszeit bis Ende März 2024 im Einklang mit den Regulierungszielen. "Die von RWE und Uniper betriebenen FSRUs tragen schon ab dem Winter 2022/2023 zur Sicherstellung der Gasversorgung bei. Das Bewirtschaftungskonzept der Unternehmen geht für eine Übergangszeit konform mit dem Regulierungsrahmen", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Beitrag zur Sicherstellung der Gasversorgung In der Startphase der FSRUs bis Ende März 2024 ist eine ausschließliche Nutzung der LNG-Terminals durch Flüssiggas-Mengen vorgesehen, die von den
Bundesnetzagentur bereitet sich als Bundeslastverteiler auf Notfallstufe vor Behörden-Mitteilungen 29. September 2022 Sicherheitsplattform Gas ist heute gestartet (WK-intern) - Der Marktgebietsverantwortliche, die Trading Hub Europe GmbH (THE) stellt ab heute die Sicherheitsplattform Gas online. Damit können sich die 2.500 größten Gasverbraucher, die Bilanzkreisverantwortlichen sowie die Gasnetzbetreiber zunächst registrieren und später deren aktuelle Daten erfassen. Lasst mich nicht erfrieren! “Die Sicherheitsplattform Gas versetzt uns noch besser in die Lage, zielgerichtete und angemessene Maßnahmen im Falle der Notfallstufe zu ergreifen“, so Müller, Präsident*in der Bundesnetzagentur. „Unser Ziel ist die durch unser Eingreifen bei den Industriekunden entstehenden volkswirtschaftlichen wie auch betriebswirtschaftlichen Schäden so gering wie möglich zu halten.“ Die Sicherheitsplattform Gas Es handelt sich um eine neue digitale Informationsplattform auf welcher