Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen vorläufige Netzentgelte für 2024 Mitteilungen Verbraucherberatung 6. Oktober 2023 Weiterhin hohe Kosten für Systemdienstleistungen als Folge der Preissteigerungen auf den Energiemärkten Zuschuss der Bundesregierung in Höhe von 5,5 Milliarden soll zusätzliche Belastungen der Stromverbraucher vermeiden Die Übertragungsnetzentgelte im Stromtransportnetz bleiben nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr: im Mittel ein sehr geringer Anstieg um rund 2 Prozent auf 3,19 Cent pro Kilowattstunde das kommende Jahr haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) – Amprion, 50Hertz, TenneT und TransnetBW – heute gemeinsam bundeseinheitliche Übertragungsnetzentgelte veröffentlicht. (WK-intern) - Die ÜNB begrüßen, dass die Übertragungsnetzentgelte mit einem Zuschuss der Bundesregierung in Höhe von 5,5 Milliarden Euro nahezu konstant gehalten werden sollen. Auf dieser Basis liegen die vorläufigen
Bundregierung will den Bau bezahlbarer, klimaneutraler Wohnungen massiv ankurbeln Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 5. Oktober 20235. Oktober 2023 Für mehr bezahlbaren und klimagerechten Wohnungsbau (WK-intern) - Mit besserer Förderung und einheitlichen Bauordnungen für serielles Bauen. Kanzler*in Scholz und Bauminister*in Geywitz stellten dafür ein Maßnahmenpaket vor. Die wichtigsten Details im Überblick. „In Deutschland müssen mehr bezahlbare Wohnungen gebaut werden, damit all die jungen Familien und all die Bürger*innen die nach Wohnungen suchen, auch eine gute Gelegenheit haben, eine zu finden“, sagte das Kanzler*in am Montag. Es sei daher gut, sich wieder mit dem Bündnis bezahlbarer Wohnraum zu treffen, um den Wohnungsbau gemeinsam voranzubringen, so Scholz. Die Bundregierung wolle alles tun, um auch die notwendige Geschwindigkeit zu erreichen, sagte Scholz. Der Wohnungsbau gehöre deshalb zu
Festhalten an Merit-Order, Mehrwertsteuererhöhung und Auslaufen der Energiepreisbremsen kommen zur Unzeit Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Oktober 2023 Gemeinsamer Brief von vzbv und BDEW zu Energiepreisen: (WK-intern) - „Vorgezogene Erhöhung der Mehrwertsteuer und Auslaufen der Energiepreisbremsen zum Jahreswechsel kämen zur Unzeit“ BDEW und vzbv fordern Klarheit zum Auslaufen der Energiepreis-Entlastungen In einem gemeinsamen Brief an die Fraktionsvorsitzenden des Deutschen Bundestages und die Abgeordneten der zuständigen Bundestagsausschüsse haben sich der Verbraucherschutzzentrale Bundesverband (vzbv) und der Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) für ein synchrones Auslaufen der Energiepreisbremsen und der Mehrwertsteuersenkung auf Gas und Fernwärme zu Ende März 2024 – sowie eine rechtzeitige verbindliche Entscheidung dazu – ausgesprochen. „Das wichtigste gemeinsame Interesse von Politik, Energiewirtschaft sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern sollte es sein, die schwierige
Bundesrechnungshof: 29 Sondervermögen gibt es zurzeit auf Bundesebene Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Oktober 2023 Die ältesten stammen noch aus den 1950er Jahren, die jüngsten wurden im vergangenen Jahr eingerichtet. (WK-intern) - Hierzu zählen beispielsweise das Sondervermögen von 100 Mrd. Euro für die Bundeswehr und der Wirtschaftsstabilisierungsfonds in der Energiekrise von 200 Mrd. Euro. In unserem aktuellen Beratungsbericht an das BMF setzen wir uns kritisch mit dem Instrument der Sondervermögen auseinander. Sondervermögen haben in der Haushaltswirtschaft des Bundes eine erhebliche Bedeutung. Ihr finanzieller Umfang beträgt insgesamt rund 869 Mrd. Euro – alleine für die aktuell bestehenden größeren Sondervermögen. Allerdings ist nur rund ein Zehntel der größeren Sondervermögen werthaltig. Der weit überwiegende Teil ist kreditfinanziert. Das Verschuldungspotenzial der Sondervermögen lag
Die öffentliche Konsultation der Bundesnetzagentur zum Klimaneutralitätsnetz hat begonnen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Offshore Technik Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 5. Oktober 2023 Das Energiewendeminister*in Goldschmidt: „Auf Schleswig-Holstein kommt viel neuer Netzausbau zu. Es ist wichtig, dass die Beteiligungsmöglichkeiten jetzt genutzt werden.“ (WK-intern) - Am 8. September 2023 hat die Bundesnetzagentur ihre Prüfergebnisse zum Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom (NEP Strom) der Übertragungsnetzbetreiber veröffentlicht. Der NEP Strom untersucht, welche Höchstspannungsleitungen im Jahr 2037 notwendig sein werden und gibt zudem erstmals einen Ausblick auf das Jahr 2045. Er beschreibt ein sogenanntes Klimaneutralitätsnetz, das heißt ein Strom-Übertragungsnetz, mit dem bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden soll, indem unser Energie- und Wirtschaftssystem vollständig auf Erneuerbare Energien umgestellt wird. Wie viele Hochspannungsleitungen benötigen wir in Zukunft dafür und wo? Die Öffentlichkeit und die
Gebäudeenergiegesetz: Moderne Einzelraumfeuerungen sind Bestandteil der Wärmewende Behörden-Mitteilungen Bioenergie Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. Oktober 2023 Nach dem vom Bundestag beschlossenen Gesetz zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) soll ab 2024 jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien (EE) betrieben werden. (WK-intern) - Das gilt ab 2024 zuerst nur unmittelbar für Neubaugebiete. Sobald die regionale Wärmeplanung abgeschlossen ist, gilt die 65 Prozent Vorgabe auch für Bestandsgebäude. Für Besitzer von Einzelraumfeuerstätten wie Kamin- und Kachelöfen, Heizkaminen sowie Pelletöfen ist es besonders wichtig zu wissen, dass sie ihre Einzelraumfeuerstätten auch in Zukunft uneingeschränkt betreiben dürfen, wenn sie die Vorgaben der 2. Stufe der 1.BImSchV erfüllen. Mehr noch - die Wärme des Holzfeuers kann sogar für die Erfüllung der
Bildungsoffensive der ampelgelenkten KfW: Effektiver Zinssatz 9,01% beim KfW-Studienkredit Aktuelles Behörden-Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 2. Oktober 20232. Oktober 2023 Zum neuen Effektivzinssatz von 9,01 Prozent beim KfW-Studienkredit seit 1.10.2023 erklärt Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks Besondere Förderung im Bildungssystem mit eingebauter Schuldenfalle Presse-Statement des Deutschen Studierendenwerks (WK-intern) - „Es ist schon abenteuerlich: Der Zinssatz beim Studienkredit einer öffentlich-rechtlichen Förderbank steigt in schwindelerregende Höhen. Den Studierenden kann man derzeit nur zu höchster Vorsicht beim KfW-Studienkredit raten. Hier droht eine Schuldenfalle. Der Zinssatz für diesen Kredit ist doppelt so hoch wie ein Immobilienkredit. Das ist ein echter sozialpolitischer Skandal. Schon jetzt haben die Sozialberatungen der Studierendenwerke viel mit jungen Menschen zu tun, die der Kredit finanziell überfordert. Diese Situation wird sich weiter verschärfen. Die Studienfinanzierung in Deutschland
Disruption bei Wohnen und Energie für eine lebenswerte Zukunft Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Neue Ideen ! Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung 2. Oktober 2023 Durch Synergieeffekte, modernste Technik und Kostenoptimierung Disruption in zwei für unsere Zukunft entscheidenden Gebieten: Wohnen und Energie. (WK-intern) - Bericht für neue Anleger Wir sind die Gegenbewegung Viele Menschen haben das Gefühl, es gäbe in vielen Bereichen eine Entwicklung in die falsche Richtung. Wir sind mehr als nur ein innovatives Produkt, wir sind die Gegenbewegung. Hauseigentum billiger als Mietwohnung Jeder versteht, dass ein Smartphone von 2022 viel billiger als die ersten Mobilfunkgeräte von 1990 ist und gleichzeitig viel mehr kann. Wir zeigen, das geht auch bei Häusern. Unsere Vorschläge und Diskussionsthemen an die Politik Die Politik kann nur mit dem arbeiten, was nach dem Stand der Technik
Steuereinnahmen sprudeln über rasant gestiegene Energiepreise Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 2. Oktober 2023 Statistisches Bundesamt: Gas- und Strompreise für Haushalte im 1. Halbjahr 2023 deutlich gestiegen Gaspreise, 1. Halbjahr 2023 zum 2. Halbjahr 2022 private Haushalte: +31,3 % Nicht-Haushaltskunden: -4,6 % Strompreise, 1. Halbjahr 2023 zum 2. Halbjahr 2022 private Haushalte: +21,0 % Nicht-Haushaltskunden: -0,1 % Die privaten Haushalte in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2023 im Durchschnitt 12,26 Cent je Kilowattstunde Erdgas gezahlt. Strom kostete die Verbraucherinnen und Verbraucher durchschnittlich 42,29 Cent je Kilowattstunde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Gaspreise damit gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 um 31,3 %, die Strompreise um 21,0 %. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 lagen die Gaspreise um 52,5 %,
IGW: Windparks kosten der Gesellschaft derzeit keinen Cent Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 29. September 2023 Neue Warteschlange beim Windkraftausbau in Österreich (WK-intern) - Anpassung der EAG Förderbedingungen ist Gebot der Stunde Knapp zwei Drittel der ausgeschriebenen Windkraftleistung konnten im letzten Jahr nicht vergeben werden. Aufgrund der gestiegen Anlagenpreise um 40 Prozent, der Zinssteigerungen und der hohen Inflation müssen jetzt rasch die Förderbedingungen angepasst werden“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. 100 fertig genehmigte Windkraftanlagen mit einer Leistung von 450 MW können dadurch derzeit nicht gebaut werden. „In Zeiten der Gaskrise genehmigte Windräder in die Schublade zu legen ist absurd“, bemerkt Fritz Herzog, Obmann der IG Windkraft: „Wir brauchen die Windräder dringend zur Absicherung unseres Wirtschaftsstandortes und zur
Das politische Versagen beim Netzausbau soll jetzt zu unterschiedlichen Strompreiszonen in Deutschland führen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Verbraucherberatung Windenergie 29. September 2023 BEE warnt vor Aufteilung der bundeseinheitlichen Strompreiszone (WK-intern) - Anlässlich der Vorstellung der Studie von “Aurora Energy Research” zur Aufteilung der einheitlichen deutschen Strompreiszone hat der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) seine Kritik an mehreren Preiszonen erneuert. „Eine Aufteilung würde den Ausbau Erneuerbarer Energien und die dringend zu beschleunigende Sektorenkopplung deutlich verlangsamen“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Kleinere Preiszonen führten nach Einschätzung des BEE zu höheren Preisschwankungen im Strommarkt und gefährdeten Investitionen sowohl in Erneuerbare Energien als auch in Flexibilitätsoptionen, die zum Ausgleich von Wind- und Solareinspeisung dringend benötigt würden. „Die häufig vorgebrachte These, eine Aufteilung der Preiszone würde Kosten für den Redispatch –
Deutsche Privathaushalte haben im Jahr 2022 ihren Heizenergiebedarf um fünf Prozent reduziert Verbraucherberatung 27. September 2023 (WK-intern) - Sowohl beim (temperaturbereinigten) Heizenergiebedarf als auch bei den CO2-Emissionen gab es 2022 im Bundesdurchschnitt Einsparungen von fünf Prozent – Der Norden hat dabei überdurchschnittlich viel gespart – Hohe Einsparungen korrespondieren aber nicht in allen Fällen mit stark gestiegenen Heizenergiepreisen – Grundsätzlich ist der Heizenergiebedarf im Osten Deutschland immer noch geringer als im Westen Mit rasant gestiegenen Preisen für Erdgas und Heizöl haben die deutschen Privathaushalte im vergangenen Jahr deutlich weniger geheizt. Temperaturbereinigt wurden im Bundesdurchschnitt fünf Prozent weniger Heizenergie verbraucht. Dies ist das Ergebnis des diesjährigen Wärmemonitors, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten