Meta ignoriert DSGVO-Recht auf einfachen Widerruf der Einwilligung Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung Verschiedenes 11. Januar 2024 Werbung Wer bei der Nutzung von Instagram und Facbook nicht getrackt werden will, muss seit Anfang November 2023 bis zu € 251,88 pro Jahr bezahlen. (WK-intern) - Während ein (kostenloser) Klick ausreicht, um dem Tracking zuzustimmen, muss man für den Widerruf einen komplizierten Prozess durchlaufen – und ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Die DSGVO besagt jedoch eindeutig, dass der Widerruf der Einwilligung “so einfach” sein muss wie die Erteilung. noyb hat deshalb eine Beschwerde bei der österreichischen Datenschutzbehörde eingebracht. Diese folgt einer Beschwerde vom November 2023, in der sich noyb auf die Einwilligung im Rahmen des “Pay or Okay”-Systems fokussierte. Neue Beschwerde gegen Meta
Österreicher nicht auf steigende Strom- und Gaspreise vorbereitet Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 9. Januar 2024 Werbung Energie-Studie: Verbraucher schrauben Energieverbrauch runter (WK-intern) - Laut der Simon-Kucher Energie-Studie fühlt sich mehr als jeder zweite Verbraucher in Österreich nicht ausreichend auf steigende Strom- und Gaspreise vorbereitet. Die Folge? Der Großteil schraubt seinen Energieverbrauch runter, viele reduzieren Ausgaben in anderen Bereichen. Fast jeder Dritte vergleicht bereits Anbieter, 14 Prozent haben Pläne, ihren Stromanbieter zu wechseln. 58 % der Verbraucher fühlen sich nicht ausreichend auf steigende Strom- und Gaspreise vorbereitet 95 % der Verbraucher passen ihr Verhalten bei steigenden Preisen an Reaktion: 65 % senken Energieverbrauch, 29 % vergleichen Anbieter, 39 % sparen in anderen Bereichen 14 % der Verbraucher planen in den nächsten 12 Monaten
Erderwärmung und Energiepreise: Gasverbrauch sinkt im Dezember 2023 um 21,8 Prozent Mitteilungen Verbraucherberatung 8. Januar 2024 Werbung HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz teilt mit: Schleswig-Holsteiner verbrauchten 2023 rund 16 Prozent weniger Erdgas verglichen mit dem Mittel der Jahre 2018 - 2022 (WK-intern) - Trotz Schnee und kälteren Temperaturen Anfang Dezember 2023 lag der Gasverbrauch in Schleswig-Holstein rund 12,4 Prozent unter dem des Vorjahresmonats. Wurden im Dezember 2022 noch 3.392 Gigawattstunden (GWh) verbraucht, lag der Wert im 12. Monat 2023 bei 2.970 GWh (- 422 GWh). Verglichen mit dem Mittelwert des Monats von 2018 - 2022 sind es sogar 828 GWh bzw. 21,8 Prozent weniger. Seit Anfang 2022 ist in den Erhebungen von HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz eine Tendenz zum sinkenden Gasverbrauch sichtbar. So wurden
Vollständige Energiesteuerentlastung für KWK wird 2024 gestrichen Dezentrale Energien Verbraucherberatung 7. Januar 2024 Werbung Die vollständige Energiesteuer-Entlastung für KWK-Anlagenbetreiber kann ab dem 1.1.2024 nicht mehr gewährt werden. (WK-intern) - Davon sind auch Bestandsanlagen betroffen. Es sind nur fünf Zeilen auf einer Seite des Bundesgesetzblattes in der Ausgabe vom 15. Dezember 2023. Die Auswirkungen indes für die KWK-Branche werden nach Auffassung des BHKW-Infozentrums groß sein. Denn in diesen wenigen Zeilen teilt das Bundesministerium der Finanzen im Bundesgesetzblatt 2023 I Nr. 361 mit, dass zum 31.12.2023 die Freistellungsanzeige für die vollständige Steuerentlastung für den Brennstoff-/Kraftstoffeinsatz in KWK-Anlagen ausgelaufen ist. Neuregelung für KWK-Anlagen im Energiesteuergesetz ab 2024 Eine vollständige Steuerentlastung gemäß § 53a Abs. 6 EnergieStG für den in KWK-Anlagen eingesetzten Brenn-
Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 2024 Werbung Am 1. Januar 2024 trat die überarbeitete Förderrichtlinie zu der BEG EM in Kraft. (WK-intern) - Die Änderungen betreffen auch die Antragstellung beim BAFA. Mit dem Gesetz für Erneuerbares Heizen (Gebäudeenergiegesetz – GEG) leitet Deutschland die Energiewende im Gebäudebereich ein. Seit 1. Januar 2024 ist der Umstieg auf Erneuerbare Energien beim Einbau neuer Heizungen verpflichtend. Schrittweise wird damit eine klimafreundliche Wärmeversorgung umgesetzt, die mittel- bis langfristig planbar, kostengünstig und stabil ist. Zeitgleich startet mit dem Jahreswechsel die neue Förderung: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM). Mit der neuen BEG EM gilt für die Antragstellung: Die Zuschüsse für den Heizungstausch (wie bspw. Wärmepumpen,
Neue Gebührenverordnung zum ElektroG und BattG in Kraft getreten Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 20245. Januar 2024 Werbung Die stiftung elektro-altgeräte register informiert über die neue Gebührenverordnung für ihre Leistungen nach dem ElektroG und dem BattG (ElektroGBattGGebV). (WK-intern) - Die ElektroGBattGGebV ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Erfreulicherweise konnten für viele Leistungen die Gebühren stabil gehalten oder sogar gesenkt werden, was zu einer finanziellen Entlastung führt. Quartalsgebühr wird angepasst Eine Ausnahme bildet die Quartalsgebühr, die leider angehoben werden musste. Begründet ist dies in der Erhöhung des Gesamtkommunikationsbudgets der stiftung ear und hier insbesondere in der Ausweitung der wichtigen Informationskampagne Plan E. Diese wird auf Wunsch verschiedener Akteure aus der Abfallwirtschaft, aus dem Kreis der Hersteller und vor allem auf Grund
Österreich hängt Deutschland beim Einbau von Green-Tech-Heizungen ab Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. Januar 2024 Werbung Im Wettlauf um klimafreundliches Heizen hat Österreich die deutschen Nachbarn hinter sich gelassen. (WK-intern) - Bei den Absatzzahlen von Wärmepumpen pro 1.000 Haushalte installierte das Land mit knapp 15 Geräten mehr als doppelt so viele Green-Tech Heizungen wie die privaten Haushalte in Deutschland (rund 7). Im europäischen Vergleich liegt Österreich im Mittelfeld, wie die Statistik der European Heat Pump Association (EHPA) zeigt. Der Bund erhöht ab Januar 2024 die Förderung für den Umstieg von fossilen Heizungen auf grüne Alternativen massiv. Bund erhöht Förderung ab Januar 2024 massiv „Im Vergleich zu Deutschland steht Österreich beim klimafreundlichen Heizungstausch gut da“, sagt Thomas Mader, Geschäftsführer des Haus-
Bundesnetzagentur veröffentlicht Zahlen zur Gasversorgung 2023 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Januar 2024 Werbung Die Bundesnetzagentur hat heute die Jahreszahlen zur Gasversorgung für das Jahr 2023 veröffentlicht. Gasimporte und Gasexporte (WK-intern) - Deutschland hat im Jahr 2023 nach vorläufigen Zahlen insgesamt 968 TWh (2022: 1.437 TWh) Erdgas importiert. Die größten Mengen kamen aus Norwegen (43 Prozent), den Niederlanden (26 Prozent) und Belgien (22 Prozent). Die Gasexporte in die Nachbarländer sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen: Insgesamt liegen die Gasexporte im Jahr 2023 bei 187 TWh (2022: 499 TWh). Mit 42 Prozent wurde der größte Anteil nach Tschechien exportiert, die Gasexporte in die Niederlande lagen bei 19 Prozent und nach Österreich bei 18 Prozent. Bereits im Dezember 2022
KSV1870 verdient Millionen mit (eigentlich) kostenlosen DSGVO-Rechten Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Januar 20244. Januar 2024 Werbung noyb hat heute eine Beschwerde und Anzeige gegen den Gläubigerschutzverband KSV1870 bei der österreichischen Datenschutzbehörde eingereicht. (WK-intern) - Obwohl die Auskunft nach Artikel 15 DSGVO eigentlich kostenlose wäre, macht der KSV1870 große Gewinne damit. Mithilfe irreführender Website-Designs werden Menschen dazu gedrängt, einen hochpreisigen “InfoPass” statt einer gratis Kopie zu erwerben. Ziel dieser Masche sind wohl vor allem ausländische Personen, da etwa die Wiener Einwanderungsbehörde (MA35) die KSV-Daten als Nachweis für die Solvenz verlangen. Der Schaden bei unwissenden Betroffenen dürfte in die Millionen gehen. Beschwerde und Anzeige gegen KSV1870 Bericht des Stadtrechnungshofs Wien Nachweis der Zahlungsfähigkeit. Wer ein österreichisches Visum beantragen oder seinen Aufenthaltstitel verlängern möchte,
AGBE: Energieverbrauch ist 2023 kräftig gesunken, Bevölkerung ist stark angestiegen, Industrie produziert weniger Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 2. Januar 20242. Januar 2024 Werbung Prognose der AG Energiebilanzen / Schwache Wirtschaft / Hohes Preisniveau (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2023 auf ein historisches Tief gefallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet mit einem Rückgang um 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit liegt der Verbrauch an Primärenergien in Deutschland um mehr als ein Viertel unter dem bisherigen Höchststand von 1990, teilte die AG Energiebilanzen mit. Den größten Einfluss auf den Rückgang des Energieverbrauchs hatte die zurückgehende wirtschaftliche Leistung in Deutschland. Vor allem die energieintensiven Industriezweige verzeichneten Produktionsrückgänge, was spürbare Auswirkungen auf den Energieverbrauch hat. Von der im Jahresverlauf gegenüber
Ampelkoalition schließt das Milliardenloch im Bundeshaushalt 2024 durch Anhebung der CO2-Steuer Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 2. Januar 2024 Werbung Haushaltbeschlüsse 2024 rücken die Bedeutung des CO2-Handels in den Vordergrund (WK-intern) - Die Ampelkoalition verhandelte in den Beratungen zum Haushalt 2024 und zu einem Fond für den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft über ein Einsparvolumen von rund 30 Milliarden Euro. Eine wesentliche Rolle für den Haushalt spielt die stärkere Anhebung der CO2-Steuer. Nach langen und zähen Verhandlungen hat die Ampelkoalition das Milliardenloch im Bundeshaushalt 2024 geschlossen, das nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts entstanden ist. Eine wichtige Rolle sowohl für den Haushalt 2024 als auch für die Politik der Ampelkoalition fällt der früheren und stärkeren Anhebung der CO2-Steuer zu, die auch den Handel mit CO2-Zertifikaten
Energiepreisbremse entfällt ab dem neuen Jahr – Strompreise verdoppeln sich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Dezember 202329. Dezember 2023 Werbung Inzwischen sind Pläne durchgesickert, dass sich die Strompreise bald verdoppeln sollen. / Quelle: Karlsruher Insider vom 19.12.2023 (WK-intern) - Das ist ein echter Schock für die Menschen in Deutschland. Viele fragen sich, wie sie das alles noch bezahlen sollen. Da der Bundesgerichtshof den Klimafonds für verfassungswidrig erklärt hat und dies auch auf den Wirtschaftsstabilisierungsfonds zutrifft, musste die Regierung für das Jahr 2024 einen Plan für den Haushalt erarbeiten, der das Loch von ca. 17 Milliarden Euro stopft. Für die Verbraucher bedeutet dies für das neue Jahr 2024 viele Preiserhöhungen. Eigentlich sollte die Energiepreisbremse bis März 2024 greifen, doch nun läuft sie zum 31. Dezember