DIW sieht Deutschlands Bruttoinlandsprodukt im anhaltend kräftigen Aufwärtsschwung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. September 2021 DIW Konjunkturbarometer September: Ruhe vor dem Sturm (WK-intern) - Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hält sich im September bei kräftigen 108 Punkten, deutlich oberhalb der Expansionsschwelle von 100 Punkten. Für das zu Ende gehende dritte Quartal ist damit ein kräftiger Schub zu erwarten – das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Vergleich zum zweiten Quartal dieses Jahres um etwa anderthalb Prozent zulegen. Beflügelt wird die Entwicklung von einem Zwischenhoch bei den Dienstleister*innen, im verarbeitenden Gewerbe hält dagegen der Abwärtstrend an. Die Industrie schwächelt allerdings nur, weil es im internationalen Warenverkehr nach wie vor klemmt und die hohen Auftragsbestände mangels nötiger Vorleistungsgüter nicht abgearbeitet
Verbrenner werden plötzlich höher gehandelt als erwartet E-Mobilität Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 29. September 2021 AutoScout24: Neues Allzeithoch bei Gebrauchtwagenpreisen im September Durchschnittspreise für Gebrauchtwagen mit knapp 24.000 Euro höher als je zuvor Vor allem Fahrzeuge der Kompaktklasse und 5 bis 10 Jahre alte Gebrauchte verteuern sich (WK-intern) - Die Kurve bei den Gebrauchtwagenpreisen kennt seit Jahresbeginn nur eine Richtung: Aufwärts. Auch im September sind die Preise erneut deutlich gestiegen, wie aus dem aktuellen AutoScout24 Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) hervorgeht. So ziehen die Kosten für Gebrauchte im Vergleich zum August um rund 500 Euro an. Vor allem Fahrzeuge der Kompaktklasse und fünf bis zehn Jahre alte Gebrauchte legen preislich zu. Mit Blick auf das Vorjahr wird die Entwicklung noch deutlicher: 23.728 Euro
Energiepreise und CO2-Steuer: Experten sehen voraussichtlich plus 44 Prozent mehr Heizkosten für 2021 Mitteilungen Verbraucherberatung 29. September 2021 Verbraucher müssen mit stark steigenden Heizkosten rechnen. Das geht aus dem neuen Heizspiegel (www.heizspiegel.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hervor. (WK-intern) - Die umfangreiche Datenanalyse zeigt, dass die Heizkosten zwar im vergangenen Jahr gesunken sind: bei einer durchschnittlichen Wohnung um 35 Euro (5 Prozent). Für das laufende Jahr sind allerdings deutliche Mehrkosten zu erwarten: durchschnittlich 90 Euro (13 Prozent). Gründe dafür sind steigende Energiepreise, kühleres Wetter und der CO2-Steuer. Heizen mit Öl: im Schnitt über 40 Prozent teurer Hauptgrund für die unterschiedlichen Heizkosten sind Schwankungen bei den Energiepreisen. Vor allem der Preis für Heizöl ist erst gefallen und nun wieder kräftig angestiegen. Das wirkt sich
Die Technik ist seit Jahren ausgereift – Schulen in Deutschland bauen jetzt erst Lüftungen wegen Corona-Risiken fest ein Ökologie Technik Verbraucherberatung 29. September 2021 Ansteckungsgefahr im Herbst senken (WK-intern) - Frische Luft für Klassenräume: Nach dem Ende der Sommerferien sind in ersten Schulen automatische Lüftungsanlagen in Betrieb gegangen. Die Institutionen werden bei der Corona-Prävention teilweise von staatlicher Förderung unterstützt – benötigen aber Experten-Know-how. „Die Luft im Klassenraum wird jetzt von der neuen Anlage innerhalb einer Schulstunde je nach Bedarf bis zu vier Mal komplett ausgetauscht“, berichtet Nicolay Loges, Schulleiter der Grundschule Marienmünster in Nordrheinwestfalen. „Das ständige Öffnen und Schließen der Fenster während der Unterrichtszeit hat damit endlich ein Ende gefunden – gerade vor dem Beginn der kalten Jahreszeit eine sehr gute Nachricht.“ Heizkosten und Ansteckungsrisiko sinken Der Einbau neuer Lüftungsanlagen
Netzüberlastung? Ein funktionierendes Stromnetzwerk ist Grundvoraussetzung für die Mobilität E-Mobilität Mitteilungen Verbraucherberatung 28. September 2021 Stromrationierung für Elektroautos? Drosselung? Zwangsabschaltung? - Spitzenglättung beim Laden (WK-intern) - Ein funktionierendes Stromnetzwerk ist Grundvoraussetzung für die Mobilität, in der Ladestrom überall und jederzeit dezentral zur Verfügung steht. Je mehr Ladestationen für Elektroautos zum Einsatz kommen, umso größer ist die Gefahr einer temporären Netzüberlastung. Daher besteht die Notwendigkeit, bei zeitweiliger Überbeanspruchung des Netzes die Ladespitzen zu glätten. In Großbritannien ist ab Mai 2022 geplant, private Ladestationen für 9 Stunden am Tag den Ladevorgang per Fernsteuerung zu blockieren. Zwischen 8 und 11 Uhr vormittags sowie 16 bis 22 Uhr. Aktuell gibt es erst ca. 300.000 Elektroautos in Großbritannien und dennoch werden jetzt schon
Eine Energiezentrale ohne Stromspeicher wurde zum BHKW des Monats September gekürt Bioenergie Dezentrale Energien Solarenergie Technik Verbraucherberatung 28. September 2021 „ENVER“ – der Energieverbund Freilassing – liefert Wärme und Strom für eine Reihe von Liegenschaften. (WK-intern) - In der Energiezentrale wurde auf einen Batteriespeicher verzichtet. Im Rahmen der Energiewende spielen hocheffiziente KWK-Anlagen eine wichtige Rolle. Das BHKW-Infozentrum veröffentlicht jeden Monat das von der Fachzeitschrift „Energie&Management“ gekürte „BHKW des Monats“. BHKW des Monats September 2021 In Freilassing werden einige kommunale Liegenschaften mit Strom und Wärme über ein stadteigenes Niederspannungsleitungsnetz versorgt, ohne dabei einen Batteriespeicher einzusetzen. Das System besteht aus drei Blockheizkraftwerken und einem Gasbrennwertkessel von Viessmann und Funke, fünf Photovoltaikanlagen, einer Hackschnitzelheizung und einem Klärgas- sowie Wärmepufferspeicher. Wissenschaftlich begleitet wird das Energiesystem vom Institut für
Landesverfassungsgericht: Durchsetzung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung Wind unzulässig Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks 28. September 2021 Volksinitiative „Für die Durchsetzung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung Wind“ unzulässig (WK-intern) - Das Schleswig-Holsteinische Landesverfassungsgericht hat mit heute verkündetem Urteil einstimmig festgestellt, dass die Volksinitiative „Für die Durchsetzung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung Wind“ unzulässig ist (Az. LVerfG 1/18). Der Gesetzentwurf der Volksinitiative verstoße gegen das Rechtsstaatsgebot und damit gegen Art. 48 Abs. 1 Satz 2 der Landesverfassung (LV). Ziel der Volksinitiative war die Aufnahme einer Vorschrift in das Landesplanungsgesetz, nach der bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen keine Flächen für die Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Windenergie vorgesehen werden dürfen, wenn sich die betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften dagegen ausgesprochen haben und anderweitig genügend
Tücken bei Stromtarifen mit negativem Börsenstrompreis Mitteilungen Verbraucherberatung 27. September 2021 Gerade schießt der Börsenstrompreis durch die Decke. (WK-intern) - Das ist schlecht für Stromkunden, die bei ihren Tarifen auf negative Strompreise an der Börse gesetzt haben. Sie sparen im günstigsten Fall wenig und dem Klima tut es auch nicht gut. Die Regel, dass niedrige Börsenstrompreis viel Ökostrom im Netz bedeuten funktioniert nicht immer und mit steigendem Strombedarf durch E-Mobilität und neuer Wärme ist das Börsenstrom-Tarifmodell ein gefährliches Spiel. Setzen Sie lieber auf Nachhaltigkeit! Zukunftsweisend und sicher Nachhaltige, dynamische Ökostromtarife der STROMDAO GmbH für Verbrauchstrom, E-Mobilität und Wärme bieten: Intensive Nutzung von regionalem Ökostrom Aufbau von Eigenversorgung mit PV-Anteilen Vergünstigte Tarife für Wärme- und Autostrom Reststromversorgung für Photovoltaikanlagenbetreiber 100 % Ökostrom
TenneT bietet zum Ersatzneubau Pirach-Pleinting Infoveranstaltungen an Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 25. September 2021 TenneT modernisiert und verstärkt Versorgungsleitung zwischen dem Vilshofener Umspannwerk Pleinting und dem Umspannwerk Pirach Erste Präsenzveranstaltung nach den Coronabeschränkungen: TenneT informiert zum Ersatzneubau der 70 Jahre alten Versorgungsleitung zwischen den Umspannwerken Pirach und Pleinting TenneT-Projektteam steht Rede und Antwort zu aktuellem Planungsstand und möglichen Trassenkorridoren Persönliche Gespräche jeweils von 15 bis 19:30 Uhr im Bürgersaal in Marktl am 29. September und in der Mehrzweckhalle in Mehring am 30. September für alle Interessierten möglich. Keine vorherige Anmeldung (WK-intern) - Der in Bayern beheimatete Übertragungsnetzbetreiber TenneT modernisiert und verstärkt im Auftrag von Bundestag und Bundesrat die jahrzehntealte Versorgungsleitung zwischen dem Vilshofener Umspannwerk Pleinting und dem Umspannwerk
CO2-Steuer und Abgaben auf Benzin, Diesel und Heizöl verteuern exorbitant die Lebenserhaltungskosten Verbraucherberatung 22. September 2021 Die Spritpreise befinden sich weiter auf Höhenflug (WK-intern) - Diesel im Schnitt über 2 Cent teurer als in der Vorwoche Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, stieg der bundesweite Durchschnittspreis für einen Liter Diesel im Schnitt um 2,2 Cent und lag zuletzt bei 1,420 Euro. Auch Super E10 verteuerte sich im Vergleich zur Vorwoche um 0,7 Cent auf 1,573 Euro je Liter. Damit wurde in dieser Woche beim Super E10-Kraftstoff ein neuer Jahreshöchststand erreicht, und auch Diesel stieg auf einen vorläufigen Spitzenwert für 2021. Anhaltend teures Rohöl auf dem Weltmarkt sowie die saisonal steigende Heizölnachfrage sind wichtige Rahmenbedingungen der aktuellen Marktentwicklung. Angesichts des
Dieser Heiz-Winter wird teuer Technik Verbraucherberatung 22. September 2021 Millionen Haushalte sind betroffen von den Rekordpreisen für Gas und Strom und dem stark gestiegenen Heizölpreis. (WK-intern) - Doch es gibt ein bisher wenig bekanntes Einsparpotenzial: die Senkung des Energieverbrauchs bei der Trinkwassererwärmung. Gas, Strom und Öl werden nicht nur für die Heizung selbst benötigt, sondern auch zum Erwärmen des Wassers zum Duschen oder für den Abwasch. Auf die Trinkwasseranlage entfallen je nach Energiestandard zwischen 20 % und 50 % des Energiebedarfs eines Gebäudes. Mit dem digitalen Regelsystem PAUL lassen sich davon bis zu 25 % einsparen. PAUL sorgt automatisiert dafür, dass die energieintensiven Temperaturschwankungen in der Trinkwasseranlage aufhören und durch eine digital
Bundesnetzagentur ist politisch zuständig für Blockchain-Technologie Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. September 2021 Bundesnetzagentur veröffentlicht Entscheidungshilfe zur Blockchain-Technologie (WK-intern) - Präsident Homann: "Wir bieten eine konkrete Hilfestellung zum Einsatz der Blockchain-Technologie" Die Bundesnetzagentur hat heute einen Leitfaden für den Einsatz der Blockchain-Technologie veröffentlicht. „Die Potenziale und Herausforderungen der Blockchain-Technologie werden in allen Wirtschaftssektoren und auch in der öffentlichen Verwaltung bereits seit einigen Jahren intensiv diskutiert“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Unser Leitfaden bietet eine konkrete Hilfestellung für die Frage, für wen Blockchain tatsächliche Mehrwerte bieten kann.“ Anhand eines Fragenkatalogs können die Interessierten prüfen, ob die Blockchain-Technologie Potenziale für sie bietet. Darüber hinaus enthält der Leitfaden Hinweise dazu, inwiefern eine Kombination von Blockchain mit anderen digitalen Technologien