VDMA zum 3. Entlastungspaket ist „Mehr Beruhigungspille als konsequentes Maßnahmenbündel“ Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 5. September 2022 Zum Entlastungspaket der Bundesregierung angesichts der hohen Energiepreise sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen: (WK-intern) - „Es ist richtig, dass die Bundesregierung mit diesem Entlastungspaket soziale Härten vermeiden will, die durch die enormen Energiepreissteigerungen entstanden sind. Und es ist gut, dass damit auch der Abbau der kalten Progression beschlossen wurde. Aber es ist sehr bedenklich, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und die damit verbundenen Arbeitsplätze keine wirkliche Rolle zu spielen scheinen. Das Paket ist nicht konsequent zu Ende gedacht worden und ist damit eher eine Beruhigungspille. Dabei wäre es so einfach gewesen, die Liquidität der Unternehmen zu unterstützen und gleichzeitig etwas für Innovation und Investitionen
Drohende fossil-atomare Energienot: EUROSOLAR unterbreitet Vorschlag Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. September 2022 Der Vorsitzende des Vorstands der deutschen Sektion von EUROSOLAR Dr. Axel Berg fordert gemeinsam mit Dr. Eicke R. Weber (FDP) und Hans-Josef Fell (Bündnis 90/ Die Grünen) in einem Brief an Bundesminister*in Dr. Robert Habeck noch in diesem Jahr das Amt eine Bundesbeauftragt*innen für Erneuerbare Energien in der Bundesregierung einzuführen. (WK-intern) - Sehr geehrtes Bundesminister*innen Habeck, vor dem Hintergrund der derzeitigen Energiekrise und dem weit unter den Möglichkeiten bleibenden Ausbau der Erneuerbaren Energien als entscheidende Lösungsstrategie tragen die Autoren dieses Briefes Dr. Eicke R. Weber, Dr. Axel Berg und Hans-Josef Fell, den Vorschlag an Sie heran, noch in diesem Jahr das Amt
BEE glaubt: Knappes Gas und kaputte AKW sind Verursacher hoher Strompreise, nicht der Strommarkt Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. September 2022 Angesichts der hohen Strompreise werden Kostendämpfungsmaßnahmen diskutiert, die von Eingriffen in den Strommarkt bis hin zu Änderungen am Fördermechanismus für Erneuerbare Energien reichen. (WK-intern) - Daran wird die Hoffnung geknüpft, dass sich damit Kosten einsparen und Stromkund:innen entlastet würden. Diese Hoffnungen werden nach Ansicht des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) aber nicht erfüllt, vielmehr drohen anderweitige Verwerfungen mit negativen Folgen auch für die Erneuerbaren. „Auch in Krisenzeiten ist ein nüchterner Blick auf die Zusammenhänge wichtig“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Die aktuelle Strompreiskrise wird durch die Krise der fossil-atomaren Versorgungskrise befeuert – von der Erdgasknappheit über die Probleme der Atomkraftwerke in Frankreich bis hin
Bundesnetzagentur: Preiserhöhungen ohne Wahrung der Ankündigungsfristen sind nicht gerechtfertigt Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. September 2022 Beanstandung von Preiserhöhungen durch Voxenergie GmbH und primastrom GmbH (WK-intern) - Präsident Müller: „Preiserhöhungen ohne Wahrung der Ankündigungsfristen sind nicht gerechtfertigt.“ Die Bundesnetzagentur hat die Voxenergie GmbH und die primastrom GmbH verpflichtet, rechtswidrige Preiserhöhungen gegenüber Haushaltskunden zurückzunehmen. Bei Missachtung hat die Bundesnetzagentur ein Zwangsgeld in Höhe von 100.000 Euro angedroht. „Lieferanten müssen Preiserhöhungen rechtzeitig ankündigen, damit sich Haushaltskunden darauf einstellen können und informierte Entscheidungen treffen können“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Preisänderungen ohne Beachtung der Ankündigungsfrist Die Bundesnetzagentur hat festgestellt, dass die Voxenergie GmbH und die primastrom GmbH im Dezember 2021 gegenüber Haushaltskunden Preisänderungen vorgenommen haben, ohne die gesetzlich vorgesehenen Ankündigungsfrist von einem Monat
Importpreise im Juli 2022: +28,9 % gegenüber Juli 2021 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 31. August 2022 Höchster Anstieg der Exportpreise seit Oktober 1974 Die Importpreise waren im Juli 2022 um 28,9 % höher als im Juli 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich der Anstieg somit im dritten Monat in Folge leicht abgeschwächt. Im Juni 2022 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr noch bei +29,9 % gelegen, im Mai 2022 bei +30,6 %. Gegenüber dem Vormonat Juni 2022 stiegen die Importpreise im Juli 2022 um 1,4 %. Starker Preisanstieg nach wie vor auf Energiepreisentwicklung zurückzuführen Energieeinfuhren waren im Juli 2022 um 131,7 % teurer als im Juli 2021 und 6,2 % teurer als im Juni 2022. Der
Klimaforschungsinstitut MCC: Wie Deutschland jetzt trotz Gas-Knappheit den sozialen Frieden sichern kann Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. August 2022 Die hohen Energiepreise infolge von Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und dem Ausfall russischer Energielieferungen gefährden den sozialen Frieden in Deutschland. (WK-intern) - Die absehbaren Mehrkosten für eine vierköpfige Familie mit Gasheizung belaufen sich auf 264 Euro im Monat, trotz der eingeleiteten Entlastungen. Doch ein zielgerichtetes weiteres Sozialpaket mit Pauschalzahlungen und einem zusätzlichen Volumen von knapp 30 Milliarden Euro könnte diese Last auf 133 Euro reduzieren – und im ärmsten Fünftel auf 66 Euro. Dies empfiehlt eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), die jetzt online verfügbar ist. Das MCC beleuchtet im Rahmen seiner Klimapolitik-Forschung seit
Bundesregierung sieht deutliche Fortschritte bei der Sicherstellung der Gasversorgung Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. August 2022 Speicherfüllstände plötzlich stärker gestiegen als erwartet – Ausspeicherpfad im Winter wird so wahrscheinlich möglich (WK-intern) - Trotz des schwierigen Umfeldes sieht die Bundesregierung bei der Sicherstellung der Gasversorgung für diesen Winter deutliche Fortschritte. Das betrifft die Speicherbefüllung, die Versorgung über andere Lieferwege als russische Pipelines und neue Anlandekapazitäten für Flüssiggas. Insbesondere die Gasspeicherfüllstände sind in den vergangenen Wochen dank der regulatorischen Vorsorgemaßnahmen der Bundesregierung und des aktiven Einkaufens von Gas mit von der Bundesregierung bereitgestelltem Geld stark gestiegen. Das Oktober-Speicherziel von 85 Prozent dürfte schon Anfang September erreicht werden. Damit kann im Winter planmäßig Gas aus den Speichern in den Markt gegeben werden, und
BDEW zur aktuellen Diskussion über die Gas-Umlage-Steuer Mitteilungen Verbraucherberatung 26. August 2022 Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) - „Die Handlungsfähigkeit der Gas-Importeure muss im Fall von Gaslieferkürzungen sehr kurzfristig gesichert werden, damit sie die für Haushalte und Wirtschaft erforderlichen Gasersatzmengen trotz extrem steigender Börsenpreise beschaffen und liefern können. Der beste Weg wäre eine Stützung der Gasimport-Unternehmen aus Bundesmitteln oder über Kreditabsicherungen gewesen. Aufgrund der enormen Belastungen für den Bundeshaushalt, der noch erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt ist, hat man den Weg der Umlage-Steuer gewählt, was die Lasten breiter verteilt. Die Gas-Umlage-Steuer ist in jedem Fall gerechter als der ursprüngliche Plan, die Ersatzbeschaffung für unterlassene russische Gaslieferungen nur den unmittelbar betroffenen Kundinnen und Kunden aufzubürden.
Aufgrund hoher Nachfrage: MVV verdoppelt Teilnehmerzahl für Gasbonus Mitteilungen Verbraucherberatung 26. August 2022 Das Energieunternehmen MVV weitet seinen Gasbonus aufgrund der starken Nachfrage aus und verdoppelt die Teilnehmerzahl auf 3.000. MVV weitet Gasbonus auf 3.000 Teilnehmer aus Gasbonus auch für Nicht-MVV-Kunden Bis zu 165 Euro Prämie Teil der Kampagne #MonnemSpartEnergie (WK-intern) - Mannheimerinnen und Mannheimer, die im Gas-Netzgebiet der MVV Netze GmbH oder in Heddesheim wohnen und über einen Gaszähler mit aktivem Liefervertrag verfügen, können bei der Aktion bis zu 165 Euro Gasbonus, fürs Gassparen kassieren. Der Gasbonus richtet sich auch an Gasverbraucher, die nicht Kunde von MVV sind. Zuletzt hatte das ZDF in den „heute“-Nachrichten über den Gasbonus von MVV berichtet. „Das Thema Energiesparen beschäftigt die Mannheimer Bevölkerung sichtlich.
Großes Interesse an Balkon-Photovoltaik Behörden-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 26. August 2022 Auf dem Energiegipfel in Rostock hat die Landesregierung beschlossen, Photovoltaikanlagen für Balkone zu fördern. (WK-intern) - Nicht nur in den Medien, sei die Nachricht auf großes Interesse gestoßen, erklärt der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus: „Seit der Ankündigung des 10 Mio. Euro Programms stehen die Telefone bei uns nicht mehr still. Die Menschen haben viele Fragen zu dem Thema und das belegt, dass der Bedarf groß ist. Meistens drehen sich die Fragen darum, wer was wann bekommen kann. Deswegen habe ich darum gebeten, die häufigsten Fragen in einem „FAQ“ zusammenzufassen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen.
DIE LINKE nimmt Stellung zur Gasumlagesteuer Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 25. August 2022 Zur aktuellen Diskussion um die Konstruktion der Gasumlage erklärt Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE: (WK-intern) - "Zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen, der Beschleunigung der Energiewende und damit Energiesicherheit fehlt es nicht an Geld, sondern am politischen Willen. Die Ampel-Parteien machen eine Politik zur Absicherung der Profite von Konzernen, nicht für die Mehrheit der Bevölkerung. Das zeigt sich besonders an der Gasumlagesteuer: Dass nur Unternehmen in finanzieller Notlage unterstützt werden, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Ampel kommt erst aufgrund massiven öffentlichen Drucks auf diese Idee. Die ganze Gasumlagesteuer der Bundesregierung gehört weg, sie ist in Zeiten explodierender Preise eine
Bundesregierung fördert die eAutos: TÜV-Verband gibt Tipps extra-Prämie zu beantragen E-Mobilität Verbraucherberatung 24. August 2022 TÜV-Verband gibt Tipps, wie Besitzer:innen von E-Autos beim Parken und Laden ihre Kosten reduzieren können (WK-intern) - Fahrzeughalter:innen können THG-Prämie beantragen Wer sich für ein Elektroauto entscheidet, kann viel Geld sparen und den Steuerzahlern in die Taschen greifen. Denn die Bundesregierung fördert die Stromer mit verschiedenen Maßnahmen. Käufer:innen erhalten bis Ende 2025 den „Umweltbonus“ auf bestimmte Fahrzeugmodelle, eine Förderprämie, die vom Staatsvolk und von den Herstellern getragen wird. Darüber hinaus sind neu zugelassene Wagen für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Aber auch während der normalen Nutzung können Fahrer:innen eines E-Autos ihre Kosten senken. „E-Auto-Besitzer können vor allem beim Parken und Laden sparen“,