DUH: Bundesregierung kämpft in Brüssel für lautere Sportwagen und führt Lärmschutz ad absurdum Ökologie 10. September 2012 (WK-news) - Deutsche Umwelthilfe und Arbeitsring Lärm kritisieren Eintreten der deutschen Bundesregierung für mehr Lärm im Straßenverkehr Lärmschutzgrenzwerte sollen für hochmotorisierte Fahrzeuge um bis zu fünf Dezibel angehoben werden Der Vorstoß unterläuft die Pläne der EU Kommission sowie die eigene, nationale Zielsetzung und ignoriert den Bundesratsbeschluss zur Senkung der Lärmbelastung Bundesregierung einmal mehr in der Rolle der Erfüllungsgehilfin der deutschen Automobilindustrie Der Arbeitsring Lärm (ALD) der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) und die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) werfen der deutschen Bundesregierung vor, das derzeitige Verfahren zur Senkung des Straßenverkehrslärms zugunsten der deutschen Automobilindustrie zu missbrauchen. Aus Sicht der beiden Organisationen gefährdet
WEGE ZUR NACHHALTIGKEIT – Klimaschutz und Umweltpolitik in Freiburg Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. September 2012 (WK-news) - Freiburg darf sich mit einigem Recht als eine der Geburtsstätten der Umweltschutzbewegung bezeichnen. Der erfolgreiche Kampf gegen das Kernkraftwerk Wyhl, einer der Gründungsmythen der grün-alternativen Bewegung, mobilisierte und formierte vor über 30 Jahren jene bunte Koalition aus Studenten-, Antiatomkraft-und neuen sozialen Bewegungen auf der einen und dem wertkonservativen Freiburger Bürgertum auf der anderen Seite, die bis heute Gesellschaft und Politik in der Stadt prägt. Anfangs waren es nur einzelne Visionäre und Bastler, Grüppchen und Vereine, die nach Alternativen zur Atomenergie suchten. Aber schon 1986, im Jahr von Tschernobyl, bekannte sich der Gemeinderat zum Ausstieg aus der Atomenergie und zur Sonnenkraft als
Passivhäuser sind rund um den Globus auf dem Vormarsch Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. September 2012 (WK-intern) - Passivhäuser der Zukunft planen. Dabei muss das Klima der entsprechenden Länder bei dieser speziellen Bauweise berücksichtigt werden. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP hat jetzt in Kooperation mit dem Passive House Institute US (PHIUS) die Planungssoftware WUFI® Passive für Passivhäuser in Nordamerika entwickelt. Grundlage dafür war das am Fraunhofer IBP entwickelte hygrothermische Gebäudesimulationsprogramm WUFI® Plus.Passivhäuser zeichnen sich durch einen extrem niedrigen Energiebedarf aus. Strenge Zertifizierungsrichtlinien regeln beispielsweise die Grenzwerte für den Primärenergiebedarf oder die Luftdichtheit eines Gebäudes. In Zeiten schwindender fossiler Energieträger und eines nachhaltigen Einsatzes erneuerbarer Energien werden solche Standards in der Gebäudeplanung wichtiger denn je. Passivhäuser belegen, dass eine zukunftsfähige Lösung
EKD Studie: Patentierbarkeit von Pflanzen und Tieren Mitteilungen Ökologie 6. September 2012 (WK-news) - EKD legt Studie zu Biopatenten und Ernährungssicherung vor „Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist“ Die Frage der Patentierbarkeit von Pflanzen und Tieren beschäftigt nach wie vor deutsche und europäische Institutionen und Unternehmen. Mitte August 2012 zog das Europäische Patentamt ein bereits erteiltes Patent auf eine bestimmte Tierzuchtmethode zurück. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) legt jetzt eine Studie der Kammer für nachhaltige Entwicklung der EKD zu diesem Thema vor. Sie wird heute unter dem Titel „Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist. Biopatente und Ernährungssicherung aus christlicher Perspektive“ als Nr. 115 in der Reihe EKD-Texte veröffentlicht. „Beim
BUND: Verrat am Klimaschutz – EU will kein 30 Prozent CO2-Reduktionsziel News allgemein Ökologie 6. September 2012 (WK-intern) - Berlin - Der BUND hat die Aussage der Europäischen Union, ihre Klimaziele bis auf weiteres nicht verschärfen zu wollen, als inakzeptabel kritisiert. "Das ist Verrat am Klimaschutz. Der Klimawandel schreitet ungebremst voran, doch die EU lehnt sich zurück und will weiter machen wie bisher", kritisierte Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender. Die EU habe zum heutigen Ende der kleinen Klimakonferenz in Bangkok verlautbart, ihr CO2-Reduktionsziel vorerst auf minus 20 Prozent bis 2020 zu belassen und es nicht, wie von Klimawissenschaftlern gefordert, auf minus 30 Prozent anzuheben. Kurz vor der Klimakonferenz in Doha, auf der über ein Fortführen des Kyoto-Protokolls und einen Weltklimavertrag ab 2015
Energie Plus Gebäude bei der RENEXPO® Austria 2012 Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 4. September 201217. Oktober 2012 (WK-intern) - Das Gebäude als Kraftwerk Messeschwerpunkt „Energie Plus Gebäude“ bei der RENEXPO® Austria 2012 In Österreich wird bereits seit dem Jahr 1999 im Rahmen von „Haus der Zukunft“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Energieeffizienz von Gebäuden und dem Einsatz von erneuerbaren Energieträgern geforscht. Seit 2008 hat sich das Projekt „Haus der Zukunft Plus“ zum Ziel gesetzt, technologischen Voraussetzungen zu schaffen, die Gebäude von Verbrauchern zu Erzeugern von Energie machen. Innovativen Gebäudekonzepten wie dem sogenannten „Haus der Zukunft Plus“, oder anders benannt, dem „Energie Plus Gebäude“ gehört die Zukunft - deshalb betrachtet die 4. Internationale Fachmesse und
BSH startet mit dem Forschungsschiff CELTIC EXPLORER 15. Gesamtaufnahme der Nordsee Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. August 2012 Hamburg - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) startet am 7. August 2012 in Hamburg seine 15. Gesamtaufnahme der Nordsee. Der erste Abschnitt der Reise mit dem irischen Forschungsschiff CELTIC EXPLORER endet am 29. August im norwegischen Bergen, der zweite Abschnitt endet am 9. September in Hamburg. Elf Wissenschaftler und Techniker erfassen aktuelle ozeanographische und chemische Daten sowie die Konzentration ausgewählter künstlicher Radionuklide im Seewasser. Die Daten dienen einer aktuellen Zustandsbewertung und dokumentieren klimabedingte Veränderungen in der Nordsee. Ferner sind die Erhebungen notwendig, um Auskunft über die Effektivität von internationalen Übereinkommen zum Schutz der Meere zu überprüfen. Zudem dienen sie zur Validierung
Ökostrom kaum noch teurer als konventioneller Strom Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 6. August 2012 (WK-intern) - Preiswerter Ökostrom kostet rund 17 Prozent weniger als Grundversorgung und kaum mehr als günstiger „grauer“ Strom Wechsel aus Grundversorgung zu „grüner“ Energie schont Umwelt und spart im bundesweiten Schnitt 284 Euro pro Jahr ein Berlin – Das Interesse an Ökostrom ist ungebrochen und steigt stetig an. Parallel dazu nimmt auch der Anteil der „grünen“ Energie am Gesamtstrommix beständig zu. Mit 67,9 Millionen Kilowattstunden deckte Strom aus erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2012 nach Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW e.V.) erstmals mehr als ein Viertel des deutschen Strombedarfs.* Das ist in zweierlei Hinsicht erfreulich: Strom aus erneuerbaren
Plastikmüll in Umwelt und Gewässern Ökologie 4. August 2012 (WK-intern) - Plastikmüll landet oft in Gewässern und verbleibt dort mit ungewissen Folgen für das Ökosystem. Weil diese Kontamination nun erstmals präzise analysiert werden kann, lassen sich auch die Auswirkungen auf Mensch und Tier besser untersuchen. Synthetische Kunststoffe sind fester Bestandteil des modernen Lebens - nicht zuletzt als kaum abbaubarer Abfall. Ein Großteil davon gelangt über die Flüsse ins Meer. Im Nordpazifik etwa hat sich mit dem „Great Pacific Garbage Patch“ ein gigantischer schwimmender Teppich aus Plastikmüll gebildet, der eine Gefahr für die dort lebenden Organismen darstellt. Werden die bunten Kunststoffteile mit natürlicher Nahrung verwechselt und gefressen, können sie den Verdauungstrakt blockieren oder
1. Fachkongress Energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden Bayern Ökologie Technik Veranstaltungen 3. August 2012 (WK-intern) - Moderne Gebäudetechnik und Wärmedämmung für historische Fassaden? Denkmalschutz und Energieeffizienz scheinen für viele nicht vereinbar zu sein. In der Tat verlangt die energetische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude viel Fingerspitzengefühl und Fachkenntnis; Standardlösungen sind hier fehl am Platz. Gelungene Beispiele erfolgreich sanierter Baudenkmäler zeigen jedoch, dass sich der Aufwand lohnt. Im Rahmen des „1. Fachkongress Energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden“ am 28.09.2012 in Augsburg berichten Denkmalschützer und Bauexperten von umgesetzten Projekten, gesetzlichen Anforderungen und geeigneten Produkten. PM: Renexpo News expo@renexpo.de www.renexpo.de
Nachhaltiges aus dem Öko-Institut E-Mobilität Ökologie 30. Juli 2012 (WK-news) - Elektromobilität: Ihre Potenziale, ihre Nutzung Neues e-paper Juli 2012 erschinen Inhaltsverzeichnis KLEINE WUNDER: Der elektrische Bote - eLastenräder von Urban-e EDITORIAL: Von Michael Sailer -Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Instituts NEUE TATEN: Aktuelles im Überblick Darin: Neues Forschungsvorhaben untersucht Rahmenbedingungen für die Energiewende. Und: Deutschland stellt sich der Endlagersuche GROSSES THEMA | WISSEN Pflichtpartner: Erneuerbar: Was kann Elektromobilität für Umwelt und Klima leisten? Ein Baustein, der passt Elektromobilität aus Verbrauchersicht GROSSES THEMA | WERTEN „Irgendwann wird der Aufwand zu groß sein, die noch vorhandenen Ressourcen zu erschließen“ Im Interview: Prof. Dr. Armin Reller, Professor für Ressourcenstrategie an der Universität Augsburg GROSSES THEMA | WÜNSCHEN Drei Persönlichkeiten im Porträt Florian Hacker, Experte für Elektromobilität am Öko-Institut,
Wie die Transformation des Energiesystems gelingen kann Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 30. Juli 2012 (WK-news) - Energiewende – Gut vernetzt? Donnerstag, 13. September 2012 KfW Bankengruppe, Berlin Tagungsprogramm als pdf | Online-Anmeldeformular Energiewende jetzt! Die Energiepolitik in Deutschland steht nach Fukushima und dem Beschluss zum Ausstieg aus der Kernenergie vor Richtungsentscheidungen: Die Leitplanken für den Klimaschutz sind gesetzt; der Umbau des Kraftwerksparks und die damit verbundenen Anforderungen an die Strominfrastruktur stehen bevor; Bürgerinnen und Bürger beobachten die Umsetzung der Energiewende kritisch. Weitere Fragen nach der Finanzierung des Netzumbaus oder nach der Ausgestaltung der Energiemärkte der Zukunft sind offen. Im Spannungsfeld dieser Herausforderungen gilt es, das Energiesystem auf Effizienz und emissionsfreie Energieträger umzustellen. Nur dann verdient die „Energiewende“ ihren Namen. Nur