Forschungsprojekt Renewbility II: Klimaschutz im Verkehr, legt Potenziale bis 2030 offen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 2012 (WK-intern) - Bis 2030 kann der Verkehrssektor seine Treibhausgasemissionen um 37 Prozent im Vergleich zu 2005 reduzieren. Das entspricht etwa 84 Millionen Tonnen Treibhausgas-Äquivalenten. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt Renewbility II, an dem das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Öko-Institut und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung gemeinsam arbeiten. Gefördert wurde das Projekt vom Umweltbundesamt sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Diese Prognose kann freilich nur erreicht werden, wenn auch alle im Klimaszenario enthaltenen Maßnahmen umgesetzt werden. Zu den wichtigsten klimaschonenden Maßnahmen gehören der Einsatz effizienterer Fahrzeuge, die Verlagerung auf energieeffiziente Verkehrsmittel, die
Die Novelle des ElektroG bringt neue Rahmenbedingungen für die Entsorgungswirtschaft Ökologie Verbraucherberatung 8. November 2012 (WK-news) - E-Schrott-Sammlung: Rücknahmesysteme müssen einfach und bürgernah sein Mit der Novelle des ElektroG kommen neue Rahmenbedingungen auf die Entsorgungswirtschaft zu. Aber auch die Verbraucher, Hersteller und Kommunen werden von den Änderungen betroffen sein. Im Rahmen seines 11. Elektro(nik)-Altgerätetages Ende Oktober nutze der bvse die Chance, sich mit den betroffenen Interessenvertretern über die Zukunft der Sammlung auszutauschen. Dabei wurde deutlich: Der Erfolg eines Rücknahmesystems steht und fällt mit dem Verbraucher. „Die Bürger trennen ihren Abfall sehr ordentlich. An mangelnder Bereitschaft kann es also nicht liegen, dass 20 Millionen alte Computer und 83 Millionen alte Handys in deutschen Haushalten verstauben und viele Kleingeräte
Maritime Experten lernen von den norwegischen Gas-Pionieren Mitteilungen Ökologie Schleswig-Holstein 7. November 2012 (WK-intern) - Deutsche maritime Branche rüstet sich für LNG Norweger weisen den Weg bei der LNG Study Tour in Bergen. Brunsbüttel Ports schreitet weiter voran bei Planung einer LNGBunkerstation. Gasnor erschließt deutschen Markt durch Brunsbüttel Ports. In Norwegen gehört LNG bereits seit über 10 Jahren zum Tagesgeschäft für Reeder, Terminalbetreiber und Logistiker. In Deutschland hingegen gibt es noch viele Fragen rund um Herstellung, Lagerung und Handling. Reeder müssen sich mit Umrüstungsmöglichkeiten auseinandersetzen, Häfen prüfen die Errichtung einer Bunkerstation. Dabei läuft der Countdown: Vor dem Hintergrund der neuen Schwefelobergrenze in der Nord- und Ostsee zum 1. Januar 2015, wird die LNG-Verbreitung in den kommenden Jahren
Umweltverbände fordern Änderung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes nicht zu verabschieden News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 7. November 2012 (WK-news) - Umweltverbände: Stopp des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes Vor der entscheidenden Abstimmung in dieser Woche haben der Deutsche Naturschutzring (DNR) und seine Mitgliedsverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Abgeordneten des Bundestages aufgefordert, den vorliegenden Entwurf zur Änderung des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes nicht zu verabschieden. Der Gesetzentwurf ist eine Reaktion auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 12. Mai 2011. Darin wurde das derzeitige Gesetz als europarechtswidrig eingestuft. Der EuGH hatte klargestellt, dass Umweltverbänden ein weiterer Zugang zu einer vollumfänglichen gerichtlichen Überprüfung von umweltrelevantem Verwaltungshandeln gewährt werden muss. Diesen Anforderungen wird der neue Entwurf nicht gerecht. DNR-Geschäftsführer, Dr. Helmut
Studie: Deutschland entgehen bis zu 17 Milliarden Euro im Emissionshandel Mitteilungen Ökologie 7. November 20127. November 2012 (WK-news) - Schwaches EU-Klimaziel verursacht Milliardenausfälle Neue Studie von WWF und Greenpeace: Deutschland entgehen bis zu 17 Milliarden Euro Am 13. Dezember treffen sich die EU-Mitgliedsstaaten, um eine Lösung gegen den Preisverfall im europäischen Emissionshandel zu finden. Bisher konnte sich die Bundesregierung nicht auf eine Position einigen. Doch wenn die Europäische Union sich weiterhin nicht auf höhere Klimaschutzziele verständigt, wird dies bis zum Jahr 2020 in allen Mitgliedsstaaten zu Einnahmeausfällen im Emissionshandel von bis zu 78 Mrd. Euro führen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace und WWF. Demnach werden die Ausfälle für Deutschland bis 2020
Kupferrückgewinnung aus Altbeizsäuren und kupferhaltigen Abfallströmen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2012 (WK-news) - Ziel des neu gestarteten bifa-Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines Verfahrens zur kombinierten Verwertung der beiden Abfallströme Altbeizsäuren (aus den Produktionsprozessen der Wieland-Werke AG) und Composite-Verpackungen (aus der Knittel GmbH Abfallentsorgung) zur Gewinnung von Wertstoffen wie Kupfer, Aluminiumhydroxid und Polyethylen (PE). Untersucht werden optimale Prozessbedingungen wie pH-Wert, Verweildauer und Chloridzudosierung sowie der optimale Zerkleinerungsgrad. Die Umsetzung des Verfahrens in einen großtechnischen Maßstab führt über Voruntersuchungen und Laborversuche, auf deren Basis eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt wird. Als Zwischenschritte sind die Konzeption und der Bau einer Pilotanlage im Technikumsmaßstab erforderlich, bevor aus den Pilotversuchen die Parameter für die Auslegung einer großtechnischen Anlage
Ernteerträge in Zeiten der Klimaerwärmung: Hitzetod oder Zusatzdüngung? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2012 (WK-intern) - Getreide im Klima der Zukunft: Weltweit erstmals Feldstudien zur Wechselwirkung von Hitzeperioden und CO2-reicherer Atmosphäre bei Weizen Globale und regionale Klimamodelle stimmen darin überein, dass es im Zuge des Klimawandels nicht nur durchschnittlich wärmer wird, sondern dass auch die Anzahl heißer Tage während der Vegetationszeit deutlich zunimmt. Heiße Tage sind definitionsgemäß die Tage, an denen die Nachmittagstemperaturen oberhalb von 30 °C liegen. Extremtemperaturen wirken sich stark auf das reproduktive Wachstum bzw. die geschlechtliche Vermehrung von Kulturpflanzen aus. Aus Laborversuchen und aus einigen Feldbeobachtungen ist bekannt, dass Getreidepflanzen wie Weizen oder Reis besonders während der Blüte sehr temperaturempfindlich sind und auf Werte
Keine Überprüfung des Rücknahmesystems von Energiesparlampen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 5. November 20125. November 2012 (WK-news) - Bundesregierung: Vorerst keine Überprüfung des Rücknahmesystems von Energiesparlampen Berlin - Die Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Überprüfung der Rücknahmemöglichkeiten von Energiesparlampen. Wie die Bundesregierung in einer Antwort (17/10891) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/10691) schreibt, werden die Energiesparlampen hauptsächlich über den dafür vorgesehenen Weg der separaten Erfassung bei Handel, Handwerk und Kommunen entsorgt. Wie die Regierung weiter schreibt, seien „lediglich ganz vereinzelt Energiesparlampen in Rest- oder Wertstoffabfallströmen zu finden“. Nach Angaben der Regierung hat sich die Anzahl der Rückgabemöglichkeiten im Handel innerhalb eines Jahres fast vervierfacht. Bis Anfang September 2012 wurden 5.500 Sammelstellen im Handel
Messung der Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 4. November 2012 (WK-intern) - Ökonomen fragen: Was ist uns Klimaschutz wert? Experten diskutieren statistische Methoden in Leipzig – Ziel: Messung der Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz Leipzig – An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) treffen sich am 1. und 2. November Wirtschaftswissenschaftler aus Leipzig, Bochum, Berlin, Mannheim und Frankfurt/Oder zu einem zweitägigen Workshop. Thema sind „Empirische Methoden zur Messung der Zahlungsbereitschaft für globalen Klimaschutz“. Der Workshop wird im Rahmen des BMBF-Projektes „Gerechtigkeit und die Zahlungsbereitschaft für das globale öffentliche Gut Klimaschutz – eine empirische und theoretische Analyse (FairPayClim)“ durchgeführt. Die Forscher treffen sich in Leipzig, um aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen und um
Flexibel und nachhaltig, Carsharing liegt im Trend – besonders wenn die Autos mit Strom fahren E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 1. November 2012 (WK-intern) - Öko-Institut, ISOE und car2go starten Carsharing-Studie Carsharing liegt im Trend, gilt als flexibel und nachhaltig – besonders wenn die Autos mit Strom fahren. Doch wie umwelt- und nutzerfreundlich sind die Elektrofahrzeuge im Vergleich zu konventionellen Pkw beim Carsharing wirklich? Wer nutzt die Fahrzeuge und wie werden sie genutzt? Das untersuchen das Öko-Institut und das ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung jetzt am Beispiel des Daimler-Tochterunternehmens car2go, dem Pionier und Marktführer unter den flexiblen Carsharing-Konzepten. Die Begleitforschung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bringen. Als
Studie: Grundlage für die Neuausrichtung der Energie- und Klimaschutzpolitik Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. November 2012 (WK-news) - Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg Der Klimawandel stellt eine massive Bedrohung unserer Lebensgrundlagen dar. Bei ungebremstem Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen muss mit einer weiteren Erwärmung um zunächst 1,4 bis 5,8 ° C bis zum Jahr 2100 gerechnet werden, verbunden mit ernsten Folgen für Mensch und Natur. An vielen Orten der Welt kann man den bereits stattfindenden Klimawandel schon beobachten in Form von Dürren, Überschwemmungen, weiteren Extremereignissen und abschmelzenden Gletschern. Auch Baden-Württemberg (Broschüre Klimawandel [PDF, 11,4 MB] ist in besonderer Weise betroffen von den Veränderungen durch den Klimawandel. Der Anteil Baden-Württembergs an den weltweiten Treibhausgasemissionen liegt bei ca. 0,3 Prozent. Damit verantwortet unsere Region wie andere Industrieregionen
flexibel planen, optimal nutzen: Stromnetze für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 31. Oktober 2012 Zweite Stellungnahme der Deutschen Umwelthilfe zum Netzentwicklungsplan moniert mangelnde Prüfung technischer Alternativen Abregelung von Einspeisespitzen bei Wind und Sonne und Flexibilisierung des konventionellen Kraftwerksparks mindern Netzausbaubedarf und schaffen Platz für Erneuerbare Transparente Darstellung der Notwendigkeit jeder neuen Leitung als Voraussetzung für Akzeptanz Verlangsamung der Energiewende führt nicht zu geringeren Kosten Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat davor gewarnt, die Energiewende unter dem Deckmantel angeblicher Kostenersparnisse und wegen Verzögerungen beim Bau neuer Hochspannungs-Übertragungsleitungen künstlich auszubremsen. Vielmehr sei das künftige Stromübertragungsnetz so auszugestalten, dass der dynamische Zubau von Wind- und Sonnenenergie ohne Unterbrechung weitergehen könne. Die Netzplanung für die Energiewende müsse deshalb gezielt flankiert