Nicht Atomenergie und Kohlekraft, sondern erneuerbare Energien müssen unterstützt werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. März 2014 Erneuerbare Energie Österreich und Kleinwasserkraft Österreich: EU‐Vorschlag Energiebeihilfen nicht akzeptabel Umfrage zeigt große Unterstützung für Erneuerbaren‐Ausbau und Ablehnung für EU‐Kurs (WK-intern) - Wien – der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich nimmt heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Umweltorganisation GLOBAL2000 und dem Lebensministerium Stellung zur aktuellen EU‐Energiepolitik. Anlass sind die europäischen Pläne für eine Neuregelung der Beihilfen für Umweltschutz und erneuerbare Energien. „Wir machen uns Sorgen über die drohenden Verschlechterungen in der europäischen Klima‐ und Energiepolitik“, so EEÖ‐Präsident Josef Plank. „Nicht Atomenergie und Kohlekraft, sondern erneuerbare Energien müssen unterstützt werden.“ Bereits vor einigen Wochen hat die EU‐Kommission im Vorschlag zu den 2030‐Zielen gezeigt, in
Umweltschutz entwickelt sich zu einem treibenden Wirtschaftsfaktor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. März 2014 Laut einer Studie des Bundesumweltamtes (UBA) zum Thema „Wirtschaftfaktor Umweltschutz“ die dem Handelsblatt vorliegt, hat sich der Umweltschutz zu einem treibenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Deutschland sei mit einem Umsatz von 85 Milliarden Euro in diesem Wachstumsmarkt heute die weltweit führende Volkswirtschaft. (WK-intern) - Erstellt wurde die Studie vom niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer –Institut für System- und Innovationsforschung. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass in diesem Wirtschaftssektor noch Steigerungspotenzial besteht. Die globalen umweltpolitischen Herausforderungen wiesen auf eine expansive Marktentwicklung hin. Die 200 Seiten umfassende Studie liefere nach Ansicht des UBA starke Argumente für die Politik, um Umweltinvestitionen durch eine entsprechende Zielsetzung
Weltkulturerbe durch Klimawandel bedroht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. März 2014 Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney - vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. (WK-intern) - Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Die physikalischen Prozesse, die den weltweiten Anstieg der Weltmeere erzeugen, sind langsam - aber werden noch sehr lange anhalten“, sagt der Klimaforscher Ben Marzeion. „Davon wird auch das Weltkulturerbe betroffen sein.“ Für einen Zeitraum von 2000 Jahren haben die Wissenschaftler
EEG fördert weder Klimaschutz noch Innovationen – die These und ihre Inhalte Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. März 2014 Die Schlagzeilen, die EFI mit der These eines unwirksamen EEG erzielt hat, stehen leider in keinem Verhältnis zu der mageren Ausarbeitung und der schlechten Datenbasis, welcher dieser Aussage zu Grunde liegt. (WK-intern) - Letzte Woche schaffte es die These „EEG fördert weder Klimaschutz noch Innovationen“ der bis dato eher unbekannten „Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)“ auf die Titelseite vieler Tages- und Wochenzeitungen. Nimmt man das Medienecho als Maßstab, könnte man meinen, dass es sich bei dem Jahresbericht der Expertenkommission um eine großangelegte Studie zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) handelt. In Wirklichkeit wird das EEG aber auf gerade einmal zwei Seiten behandelt. Einige Hintergründe zur vermeintlich
Am 29. März startet um 20.30 Uhr die größte globale Klimaschutzaktion Ökologie Videos 4. März 2014 Earth Hour 2014 – auch in Flensburg! Am 29. März 2014 ist es wieder soweit: Die Welt macht das Licht aus. (WK-intern) - Ab 20:30 Uhr schalten weltweit Millionen von Menschen für eine Stunde die Lichter aus, um ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten zu setzen. Das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, die Dresdner Frauenkirche – im Dunkeln. Sydney’s Opernhaus, das Empire State Building in New York und das Kolosseum in Rom – im Dunkeln. Dafür strahlen verdunkelte Gebäude und tausende Kerzen an vielen verschiedenen Orten auf der Welt eine Botschaft aus: Schützt unser Klima und unsere Umwelt! Überall kommen Menschen zusammen,
CO2 aus Kraftwerken mit Kalk abtrennen, für nur 15 Euro je Tonne Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 27. Februar 2014 Die Rauchgase von Kohlekraftwerken enthalten große Mengen CO2. Dieses Treibhausgas lässt sich abscheiden. Forscher und Industrie erproben hierfür verschiedene Verfahren. (WK-intern) - Das BINE-Projektinfo „CO2-Abscheidung mit Kalk“ (01/2014) stellt das „Carbonate-Looping“ vor. Hierbei wird in einem Kohlekraftwerk CO2 mittels Kalk gebunden und anschließend mit Wärme wieder abgeschieden. Eine Tonne CO2 abzutrennen kostet dabei 15 Euro. Dieser Wert liegt deutlich unter den Kosten anderer nachrüstbarer Trennverfahren. Im ersten Teilprozess bindet Kalk in einem Wirbelschichtreaktor das CO2. Dabei wird eine große Menge Wärme frei, die für den Kraftwerksprozess nutzbar ist. Das CO2-freie Rauchgas geht dann in die Atmosphäre. Im zweiten Teilprozess wird das im Kalk
Von Parteien bisher geheim gehalten, die Wissenschaftler-Liste der Atommüll-Kommission Ökologie Verbraucherberatung 26. Februar 2014 Atommüll-Kommission: Liste der acht "Wissenschaftler" Von Parteien bisher geheim gehalten Mit den Personen wird Ergebnis vorbestimmt Zur geplanten Zusammensetzung der Atommüll-Kommission erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: (WK-intern) - „Seit Sommer 2013 gibt es bereits eine Liste von Personen, die die acht für die Wissenschaft reservierten Plätze in der Atommüll-Kommission einnehmen sollen. Auf diese acht Namen haben sich Union, SPD und Grüne vorläufig geeinigt, vermieden es aber bis heute, diese Liste öffentlich zu machen. Die politische Realität in der Atommüll-Debatte ist leider noch immer meilenweit von der angekündigten Transparenz und Beteiligung entfernt. So entsteht kein Vertrauen, sondern der Eindruck, dass bestimmte Personalien bewusst bis
Von der Nachfrage bis zu den Folgen für Umwelt und Klima Ökologie Technik 26. Februar 201426. Februar 2014 DLR-Forscher erstellen erstmals kombinierte Modelle zur Verkehrsentwicklung Viele Menschen reisen gern oder müssen jobbedingt täglich mobil sein. Mobilität, auch von Gütern, befriedigt individuelle Bedürfnisse, ermöglicht Wachstum sowie das arbeitsteilige Wirtschaften in einer globalisierten Welt und sichert Arbeitsplätze. (WK-intern) - Wie steht es jedoch um die Folgen unserer wachsenden Mobilitätsansprüche? Neben dem Flächenverbrauch sowie dem Ausstoß von CO2 und anderen Luftschadstoffen sind viele Menschen durch Lärm direkt oder indirekt von den negativen Auswirkungen des Verkehrs betroffen. Im Forschungsprojekt Verkehrsentwicklung und Umwelt fragen die DLR-Forscher, wie Mobilität sichergestellt und gleichzeitig negative Folgen für Umwelt und Wirtschaft vermindert werden können. Sie haben dabei erstmals Modelle entwickelt,
NRW-Klimaschutz heißt nachträgliche Legalisierung des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 Ökologie Verbraucherberatung 26. Februar 201426. Februar 2014 Landesplanung NRW: Rot-Grün rudert beim Klimaschutz zurück Landesregierung gibt wichtiges Planungsinstrument für Klimaschutz aus der Hand und erleichtert nachträgliche Legalisierung des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 (WK-intern) - Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) wirft der nordrhein-westfälischen Landesregierung vor, gegen den eigenen Koalitionsvertrag zu verstoßen. Hintergrund ist der im Entwurf vorliegende, neue Landesentwicklungsplan (LEP). Darin verlagert die rot-grüne Koalition die Entscheidungskompetenz für die Neuansiedlung von Großkraftwerken an Rhein und Ruhr auf die regionale Planungsebene. Nach Auffassung der DUH gefährdet die Regierung dadurch das Erreichen der selbstgesetzten Treibhausgasziele im Landesklimaschutzgesetz. Der LEP-Entwurf erlaubt künftig auch den Bau von Kohlemeilern außerhalb von eng umgrenzten Großkraftwerksstandorten. Dies schafft
Repowering von Biogasanlagen mit Auswirkung auf Energieausbeute und Flächenverbrauch Bioenergie Ökologie 26. Februar 2014 DBFZ-Studie bewertet unterschiedliche Repoweringmaßnahmen Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) untersucht im Rahmen einer bis Ende 2015 dauernden Studie den Status Quo von Repoweringmaßnahmen bei Biogasanlagen hinsichtlich ihrer energetischen und ökonomischen Effekte. (WK-intern) - Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), gefördert. Biogasanlagen unterliegen häufigen technischen und baulichen Änderungen. Auch die förderpolitischen Rahmenbedingungen können sich verändern. Vor diesem Hintergrund sehen viele Anlagenbetreiber deutlichen Handlungsbedarf zur Optimierung des Gesamtsystems „Biogasanlage“. Mittels eines optimalen Repowerings lässt sich aus dem Substrat mehr Energie gewinnen oder der Flächenbedarf für den Substratanbau bei gleicher Energieausbeute verringern. Im Rahmen
Umweltfreundliche Technologie: Saubere Schiffe fahren deutlich wirtschaftlicher Ökologie Technik 25. Februar 2014 Umweltfreundlich nachgerüstete Binnenschiffe "finanzieren" ihre Nachrüstung selbst Überschuss von bis zu 50.000 Euro in nur fünf Jahren erwirtschaftet (WK-intern) - Bislang kosteten Investitionen in umweltfreundliche Technologien immer viel Geld. Dass solche Investitionen auch Geld in die Kassen spülen können - und das im wahrsten Sinn des Wortes - hat das mittelständische Unternehmen exomission aus Troisdorf bei Bonn jetzt nachgewiesen. 110 Meter mal 11,45 Meter misst der 2322 t schwere Doppelhüllentanker, der auf den Namen TMS RUDOLF DEYMANN hört. Im März 2013 wurde das hochmoderne Binnenschiff in Betrieb genommen. Ausgestattet wurde der Tanker mit einer umweltfreundlichen Kraftstoff-Wasser-Emulsionstechnologie (KWE) von exomission. Am Prüfstand wurde nachgewiesen, dass
Erklärung der Wilhelmsburger Ärzteschaft zum Kohlekraftwerk Moorburg Aktuelles Ökologie 25. Februar 201425. Februar 2014 Nein zum Kohlekraftwerk in Hamburg Vattenfall will in Moorburg ein Steinkohlekraftwerk mit einer Leistung von 1640 Megawatt und damit das größte dieser Art in der gesamten Bundesrepublik bauen. (WK-intern) - Bei der Verbrennung von Steinkohle fallen gesundheitsschädigende Abfallprodukte an. Als Ärzte machen wir uns vor allem um die gesundheitlichen Folgen für die Hamburger Bevölkerung Sorgen. Luftverschmutzung in Form von Feinstaub, Schwefeldioxid, Ozon oder Stickoxiden hat ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit (WHO, 2006). Das geplante Kohlekraftwerk wird zu einer zusätzlichen Umweltbelastung für den Ballungsraum Hamburg führen. So wird z.B. ein Ausstoß von ca. 400 Tonnen Feinstaub und 8 Millionen Tonnen CO2 jährlich erwartet. Der