Fehmarnbeltquerung darf gebaut werden Mitteilungen Ökologie Technik 4. November 2020 Bundesverwaltungsgericht weist Klagen zum Bau des Ostseetunnels ab (WK-intern) - Heute hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den beklagten Planfeststellungsbeschluss zum Bau der festen Fehmarnbeltquerung für rechtskonform erklärt. Das Vorhaben kann gleichwohl wegen der übersehenen und hochgradig geschützten Riffe nicht ohne Planergänzungsverfahren umgesetzt werden. Dazu hatte die Planfeststellungsbehörde ein ergänzendes Verfahren zur Heilung dieses Fehlers angekündigt, dessen Erfordernis das Gericht im Urteil vorausgesetzt und heute sehr deutlich betont hat. Dass das Gericht trotz des notwendigen Planergänzungsverfahrens keine Rechtswidrigkeit des Planfeststellungsbeschlusses erkennt, ist eine Zäsur in der Rechtsprechung. "Das ist ein für uns enttäuschender Ausgang des Prozesses und ein schwarzer Tag für unsere Meere. Das Gericht
Crowdfunding für CO2-freie Energie aus Solar-Wasserstoff-Kraftwerken für Eigenheime Ökologie Solarenergie Technik 3. November 2020 HPS Home Power Solutions startet heute GLS Crowdfunding Finanzierung der Markteinführung des ersten Solar-Wasserstoff-Kraftwerks fürs Eigenheim Investition in grünen Wasserstoff mit attraktiver Verzinsung ab 250 € Zeichnungsfrist beginnt heute auf der Plattform GLS Crowd (WK-intern) - HPS Home Power Solutions GmbH (HPS), der Berliner Anbieter von Energielösungen für Ein- und Zweifamilienhäuser, der den Wunsch nach unabhängiger und CO2-freier Energie erfüllt, gibt den heutigen Start ihres Crowdfundings bekannt. Die Zeichnungsfrist über die Plattform GLS Crowd beginnt am heutigen 3. November 2020 um 10:30 Uhr. Privatpersonen können ab sofort über ein Nachrangdarlehen dem Unternehmen Beträge zwischen 250 € und 25.000 € zur Verfügung stellen. Das Nachrangdarlehen wird bei
EEG 2021 bewirkt 8 Milliarden Euro Schaden für Wirtschaft und Klima Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 3. November 2020 Marktforscher warnen gemeinsam mit Industrie und Handel vor gesetzlichen Einschnitten bei der Solartechnik: Vorliegender Regierungsentwurf zum EEG 2021 führt zu einem Investitionsrückgang bei gewerblichen Solardächern und einem damit verbundenen Schaden von knapp 8 Milliarden Euro bis 2030 Wirtschaftsverbände fordern Verzicht auf geplanten Systemwechsel bei der Solarstromförderung und erhalten dabei inzwischen Rückendeckung aus der Mehrzahl der Landesregierungen (WK-intern) - Industrie, Handel und Marktforscher warnen gemeinsam davor, dass künftig weniger Unternehmer von der Möglichkeit Gebrauch machen könnten, klimafreundlichen Solarstrom vom eigenen Firmendach zu ernten. Bei einer Umsetzung der derzeitigen Regierungspläne zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) werde die Errichtung einer eigenen Solarstromanlage für viele Unternehmen unattraktiv. Bis 2030
Neue Studie: Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 3. November 2020 Deutschlands Klimaschutzstrategie baut auf den Einsatz von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Doch wo soll der Wasserstoff herkommen, aus heimischer Produktion oder importiert aus dem Ausland? Eine neue Studie des Wuppertal Instituts und DIW Econ schafft einen Überblick über die aktuelle Datenlage und ermittelt Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte beider Strategien. Das Resümee: Es trifft nicht zu, dass importierter Wasserstoff allgemein günstiger ist, entscheidend sind je nach Herkunftsland die tatsächlich realisierbaren Strom- und Transportkosten. Wird der grüne Wasserstoff stattdessen im eigenen Land produziert, wird dies zudem eine positive Beschäftigungswirkung und Wertschöpfung entfalten. Mit der Erreichung der Klimaziele 2050 betrüge die zusätzliche Wertschöpfung bei
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen informiert über die aktuelle Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. November 20203. November 2020 Energieverbrauch in Deutschland bleibt weiter auf Talfahrt Daten für neun Monate Aktualisierte Schätzung für das Gesamtjahr (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um knapp 7 Prozent unter das Niveau des Vorjahres fallen und eine Höhe von 11.920 Petajoule (PJ) oder 406,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen, schätzt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der aktuellen Berechnungen für den Verbrauch in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres. Infolge des Verbrauchsrückgangs sowie weiteren Verschiebungen im Energiemix zugunsten der Erneuerbaren und des Erdgases rechnet die AG Energiebilanzen für 2020 mit einem Rückgang der energiebedingten CO2-Emissionen in einer Größenordnung
Nachhaltige Wasserstoffinfrastruktur gelingt nur mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Windenergie 3. November 2020 EWE-Chef Dohler: Nachhaltige Wasserstoffinfrastruktur gelingt nur mit Ausbau der Erneuerbaren (WK-intern) - Oldenburger Energiedienstleister plant Kooperation mit niederländischem Gasnetzbetreiber Gasunie Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kann nach Auffassung von EWE-Chef Stefan Dohler nur gelingen, wenn gleichzeitig Erneuerbare ausgebaut werden. Das sagte Dohler im Vorfeld des Treffens am Dienstag (3.11.) des niedersächsischen Wasserstoffnetzwerks im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Einen verstärkten Ausbau der Erneuerbaren gibt es laut Dohler allerdings nur dann, wenn die Bevölkerung umdenkt. "Gerade erst an diesem Montag hat es wieder Proteste gegen einen Atommülltransport gegeben. Wenn wir die vermeiden wollen, müssen wir akzeptieren, dass mehr Windräder in
Scania schafft weltweit den Übergang zur fossilfreien Produktion Mitteilungen Ökologie Technik 3. November 2020 Scania hat bekannt gegeben, dass alle zehn großen Produktionsstätten weltweit jetzt mit fossilfreier Elektrizität betrieben werden, dem für 2020 gesetzten Ziel. (WK-intern) - Die letzte große Produktionsanlage, die den Ausstieg aus fossiler Energie vollzieht, ist die Produktionsanlage von Scania im argentinischen Tucumán, die mit Strom aus einem Windpark versorgt wird. "Wir haben hart gearbeitet, um in diesem Jahr das Ziel zu erreichen, in unseren Industriebetrieben auf fossile Brennstoffe zu verzichten", sagt Leif Borgstedt, Senior Energy Advisor bei Scania. "Wir beziehen Strom von einer Vielzahl von Lieferanten mit Herkunftsnachweisen und anderen gleichwertigen Zertifikaten, die sicherstellen, dass er aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasser-, Wind- und
Equinor gibt heute bekannt, bis 2050 ein klimaneutrales Energieunternehmen werden zu wollen Finanzierungen Mitteilungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. November 2020 Equinor setzt sich ehrgeiziges Ziel: Netto-Null Emissionen bis 2050 (WK-intern) - Dieses Ziel schließt Emissionen aus der Förderung wie auch dem Endenergieverbrauch ein. Equinor gibt eine klare strategische Richtung vor und zeigt Equinors anhaltendes Engagement für eine langfristige Wertschöpfung im Rahmen der Klimaziele von Paris. Stavanger/Berlin "Equinor hat sich verpflichtet, bei der Energiewende eine Führungsrolle zu übernehmen. Es handelt sich um eine solide Geschäftsstrategie, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, während sich unsere Energiesysteme grundlegend wandeln und unser Gesellschaft klimaneutral werden möchte. In den kommenden Monaten werden wir unsere Strategie anpassen, um weiterhin Wert für unsere Aktionäre zu schaffen und dieses Ziel zu
Klimawandel bekämpfen und die Energieversorgung CO2-frei gestalten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 2. November 2020 Wie lässt sich die künftige Energieversorgung CO2-frei auslegen? (WK-intern) - Das erforschen Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler gemeinsam mit Partnern im Verbundprojekt ZO.RRO am Beispiel von Thüringen. Sie entwickeln ein komplexes IT-Ökosystem für die systemische Energiewende. Das Paket an IT-Lösungen soll dabei unterstützen, die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren. Das Augenmerk des Vorhabens liegt auf den Systemdienstleistungen, auf die bis zu 20 Prozent der CO2-Emissionen entfallen. Die Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien ist in Deutschland bereits gut vorangeschritten, die Energiewende geht in die zweite Phase und fokussiert unter anderem darauf, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Hier setzt das Verbundprojekt ZO.RRO (Zero Carbon Cross Energy System) an,
Verein Deutscher Ingenieure warnt: Einseitige Fokussierung auf Pkw mit Batterieantrieb gefährdet CO2-Ziele E-Mobilität Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. November 2020 VDI-Studie: In der aktuellen öffentlichen Diskussion um Pkw-Antriebskonzepte steht die Reduzierung von NO2- und insbesondere CO2-Ausstößen klar im Vordergrund. (WK-intern) - Damit dies gelingt, setzen Politik und Teile der Industrie voll auf den batterieelektrischen Antrieb. Die neue VDI-Studie "Ökobilanz von Pkws mit verschiedenen Antriebssystemen" zeigt jedoch, dass eine solche einseitige Fokussierung eher kontraproduktiv für die Umwelt ist. "Ein komplementäres Miteinander der Technologien ist unsere einzige Chance, die CO2-Ziele für 2030 zu erreichen", fasst VDI-Präsident Dr.-Ing. Volker Kefer das Ergebnis der Studie zusammen. Ob Batterie, Brennstoffzelle oder Verbrennungsmotor - alle Antriebskonzepte haben noch große Potenziale, signifikant zur CO2-Reduktion in der Mobilität beizutragen. "Wir unterstützen als
Ist die Kreislaufwirtschaft die Zukunft? Ökologie 31. Oktober 2020 (WK-news) - Nicht selten wird von Wissenschaftlern und Journalisten kritisiert, dass das Wirtschaftssystem zu verschwenderisch sei. Tatsächlich werden in der aktuellen Gesellschaft viele Rohstoffe verbraucht, genutzt und schließlich nicht mehr in den Materialkreislauf eingebracht. Der Ansatz der Kreislaufwirtschaft (oder auch Circular Economy) ist eine Möglichkeit, wie der vermeintlichen Verschwendung von Material entgegengewirkt werden soll. Der Ansatz von Kreislaufwirtschaft Die oben genannte Kritik ist selbstverständlich nicht unbegründet. Immer wieder hört man davon, dass die westliche Welt als eine Wegwerfgesellschaft zu bezeichnen ist. Hat ein technisches Gerät ausgedient, kommt es auf den Müll. Der Müll wird in der Form zwar getrennt gesammelt, jedoch selten
Mittelstandspräsident Ohoven: EEG-Novelle ist Frontalangriff auf den Mittelstand Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 31. Oktober 20201. November 2020 Zur Beratung im Bundestag des Entwurfs zur Änderung des EEG erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven: (WK-intern) - "Die EEG-Novelle kommt einem Frontalangriff auf den Mittelstand gleich. Wir lehnen vor allem den Ausschreibungszwang für kleinere Photovoltaik-Dachanlagen ab. Dieser mindert die Attraktivität von Investition in Erneuerbare Energien in besorgniserregendem Maße. Da große Anlagen kosteneffizienter hergestellt werden können, werden sie die Ausschreibungen gegen kleinere Anlagen immer gewinnen und somit die Fördermittel erhalten. Insbesondere Anlagen bis 1 MWp eignen sich jedoch perfekt für den Eigen- und Direktverbrauch im produzierenden Gewerbe sowie für Industrie und Handel. Die Grenze für die Ausschreibungspflicht sollte deshalb auf 1 MWp erhöht werden, was