Windbranchen-CEOs fordern G20 auf, das Potential der erneuerbaren Energien voll auszuschöpfen Ökologie Veranstaltungen Windenergie 19. Juli 2021 Eine Allianz der führenden CEOs der globalen Windindustrie fordert die G20-Mitglieder auf, in der Klimakrise Führungsstärke zu zeigen, indem sie sich ambitioniertere nationale Ziele für die Produktion von Windenergie setzen und dringend die benötigten konkreten Pläne dafür vorlegen, wie sie fossile Brennstoffe ersetzen wollen. (WK-intern) - Die 23 CEOs haben stellvertretend für die Global Wind Energy Coalition for COP26 einen offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20 geschickt. Darin weisen sie darauf hin, dass zwar Fortschritte bei der Energiewende zu verzeichnen sind, die aktuellen Klimazusagen der G20-Länder aber immer noch zu einer Erwärmung von 2,4°C führen werden. Dieser Wert geht weit
Der Kohleausstieg schreitet mit großen Schritten voran Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Juli 2021 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat gestern die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde zur Stilllegung von Steinkohlekraftwerken und Braunkohle-Kleinanlagen auf Basis des Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes (KVBG) bekannt gegeben. Bezuschlagt wurde insgesamt ein Umfang von rund 2,1 Gigawatt (GW) Kohlekraftwerkskapazität. Die bezuschlagten Anlagen reichen von sehr kleinen Kraftwerken bis hin zu großen Steinkohleblöcken mit mehreren Hundert MW Leistung. „Auch die dritte Ausschreibungsrunde ist erfolgreich verlaufen. Mit diesen weiteren gut zwei Gigawatt Stilllegungen zeigt der Energiesektor einmal mehr: Wir halten Wort! Der deutsche Kohleausstieg schreitet mit großen Schritten voran, die Branche hält das Kapazitätsreduktionsziel 2022 ein und trägt so massiv zur Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele bei“,
EU-Kommission legt wegweisendes Klimapaket vor, springt aber an wichtigen Stellen zu kurz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 15. Juli 2021 (WK-intern) - "Fit-for-55"-Paket wichtiger Schritt in richtige Richtung / Aber es fehlen Garantiemechanismus zur Erreichung des 2030-Klimaziels, überzeugendes Konzept zur Wahrung der sozialen Gerechtigkeit und notwendiger Schub bei Zielen zu Erneuerbaren Energien Berlin/Brüssel (14. Juli 2021). Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bewertet die heute veröffentlichten Klima-Vorschläge der EU-Kommission grundsätzlich positiv. „Bei diesem wegweisenden Paket stimmt die Richtung um die EU-Klimaziele zu erreichen. Aber ohne einen Garantiemechanismus zum Umsetzen der Klimaziele – auch für den Fall dass die Wälder als CO2-Senken ausfallen - ist das Erreichen der Ziele nicht ausreichend sichergestellt. Die Kommission will den Trödelklimaschutz der vergangenen Jahrzehnte beenden, springt aber
BDEW zur Strombedarfs-Abschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums Erneuerbare & Ökologie Ökologie 13. Juli 2021 (WK-intern) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat heute eine erste Neuschätzung des Stromverbrauchs 2030 vorgelegt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Eine realistischere Prognose des Strombedarfs ist längst überfällig. Es ist schon seit Langem klar, dass mehr Strom benötigt wird, wenn Millionen E-Autos und Wärmepumpen auf dem Markt sind und immer mehr grüner Wasserstoff produziert wird. Die Bundesregierung hätte ihre Prognose schon viel früher anpassen können. Die neuen CO2-Minderungsziele des novellierten Bundes-Klimaschutzgesetzes haben den Handlungsdruck jedoch noch einmal deutlich verschärft: Der BDEW geht von einem noch größeren Strombedarf in Höhe von etwa 700 TWh aus. Aus unserer Sicht ist zudem ein
Siemens realisiert in Wunsiedel eine der größten CO 2-freien Wasserstoffproduktionen Deutschlands Kooperationen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 10. Juli 2021 Ministerpräsident*innen Söder gibt Startsignal für H 2-Leuchtturmprojekt für die Energiewende in Deutschland (WK-intern) - Mit 8,75 Megawatt elektrische Leistung entsteht eine der größten CO 2-freien Wasserstofferzeugungsanlagen in Deutschland Siemens Financial Services, Rießner Gase GmbH und SWW Wunsiedel GmbH investieren als Betreibergesellschaft WUN H2 in Wunsiedel Inbetriebnahme erfolgt im Sommer 2022 mit einer jährlichen Erzeugung von bis zu 1.350 Tonnen Wasserstoff und CO 2-Einsparungen von bis zu 13.500 Tonnen WUN H2 versorgt Raum Nordbayern, Thüringen und angrenzenden Bereich in Tschechien mit Wasserstoff Startschuss für eines der größten grünen Wasserstoffprojekte in Deutschland: Mit dem offiziellen Spatenstich in Wunsiedel begannen die Bauarbeiten für eine Wasserstofferzeugungsanlage mit einer Anschlussleistung
Energiewende mit nachhaltigen Brennstoffen: Altholzverbrennung als Konzept für Steinkohlekraftwerk Ökologie Technik 9. Juli 2021 CO2 einsparen – Holz statt Kohle feuern! (WK-intern) - Die Tractebel Konzeptstudie zeigt, wie das norddeutsche Kohlekraftwerk Bremen-Farge schon 2024 auf Altholzverbrennung umstellen kann. Kohlenstoffdioxid (CO2) gilt als Hauptursache des Klimawandels. Tractebel sucht daher nach Lösungen zur Einsparung des Treibhausgases. Einen innovativen Weg will das Kohlekraftwerk im Bremer Stadtteil Farge einschlagen. Altholz soll als Brennstoff die CO2-emissionsintensive Steinkohle ersetzen. Mit der Umstellung auf Holzfeuerung möchte der Betreiber, die ONYX Kraftwerk Farge GmbH & Co. KGaA (vormals ENGIE Kraftwerk Farge GmbH & Co. KGaA), den Standort und die Arbeitsplätze sichern. Kohlekraftwerk findet Wege für den Umstieg auf Altholz Im Frühjahr 2020 beauftragte das Kraftwerk Farge Tractebel
Forscher der Erneuerbare Energien: Bergpanorama mit Windrad unerwünscht Forschungs-Mitteilungen Ökologie Windenergie 9. Juli 2021 Forschende des KIT beziffern die Energiesystemkosten bei Ausbaustopps für die Windenergie in schönen Landschaften (WK-intern) - Ob Alpenvorland, Mittelgebirge oder Meeresküste – in den schönsten Landschaften Deutschlands stößt der Windkraftausbau häufig auf Ablehnung. Was genau das für die Energiewende bedeutet, das haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern aus Großbritannien und Dänemark untersucht. In der Fachzeitschrift Patterns rechnen sie vor, dass die Kosten für eine Kilowattstunde um bis zu sieben Cent sowie die CO2-Emissionen um bis zu 200 Gramm steigen könnten. (DOI: 10.1016/j.patter.2021.100301) Für die Energiewende in Deutschland hat die Windenergie eine herausragende Bedeutung – mit aktuell rund 24 Prozent
Kopernikus-Projekt Ariadne: Wie sich die EU vor Carbon Leakage schützen kann, durch höhere Steuern auf CO2 Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Juli 2021 Wettbewerbsfähigkeit und internationaler Klimaschutz im „Fit for 55“-Paket (WK-intern) - Wenn die Europäische Union ihr „Fit for 55“-Paket vorstellt, ist klar: CO2-Emissionen müssen teurer werden. Doch die Industrie steht im Spannungsfeld von Klimaschutz und Wettbewerb. Was also tun, wenn zwar der Klimawandel keine Grenzen kennt, wohl aber nationale Klimapolitiken und der internationale Handel? Fachleute des Kopernikus-Projekts Ariadne haben jetzt durchleuchtet, wie die EU Carbon Leakage vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie erhalten kann. Ihre neue Studie analysiert Chancen wie Risiken und zeigt auf, warum Europa bei der schwierigen Frage des Grenzausgleichs vor einer grundlegenden strategischen Entscheidung steht. Mit dem so genannten Carbon Border Adjustment
Nachhaltige Immobilienwirtschaft: Das sind die 6 wichtigsten Trends bis 2030 Dezentrale Energien Ökologie Solarenergie Technik 9. Juli 2021 Der Immobilienmarkt befindet sich nicht erst seit der Coronakrise im rasanten Wandel. (WK-intern) - Vor allem die Klimaziele und Big Data verändern die Branche. Die auf nachhaltige Revitalisierung von Immobilien spezialisierte Schwaiger Group zeigt nachfolgend die wichtigsten sechs Trends für die Zukunft der Branche. Klimawandel und Coronakrise verändern Immobilienwirtschaft nachhaltig Trend geht hin zu gemischter Objektnutzung Revitalisierung in Zeiten knapper Ressourcen immer wichtiger Digitalisierung, nachhaltige Energieversorgung und Mobilitätskonzepte zentral 1. Trend zu Mixed-Use-Immobilien Die Coronakrise hat anschaulich gezeigt, wie schnell sich wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen wandeln können: Viele Büro- und Gewerbeimmobilien in der Münchner Innenstadt stehen plötzlich leer. „Wem als Eigentümer Stabilität bei seiner Rendite wichtig ist, sollte
Wie Proteste, Pioniere & Politiker das größte Naturschutzgebiet Mitteleuropas schufen Mitteilungen Ökologie 9. Juli 2021 NATIONALPARK HOHE TAUERN: 50 JAHRE IM DIENSTE DES NATURSCHUTZES (WK-intern) - Großkirchheim, Matrei, Mittersill – Vor 50 Jahren wurde mit der sogenannten „Heiligenbluter Vereinbarung“ der formelle Grundstein für die Gründung des Nationalparks Hohe Tauern gelegt. Welches Engagement einzelner Personen dazu führte und wie auf diesem Grundstein ein Nationalpark mit höchster internationaler Anerkennung entstand, erleben derzeit 10 ausgesuchte JournalistInnen. Dabei lernen diese nicht nur viel über PionierInnen der ersten Stunden, sondern auch über Kooperationen mit der im Nationalparkgebiet ansässigen Bevölkerung, moderne Berufsbilder, Bildungsarbeit und die sanfte Lenkung von Besucherströmen. Der Nationalpark Hohe Tauern gehörte schon immer zu den großartigsten Hochgebirgslandschaften unserer Erde. Doch am Beginn
Factsheet: Warum die Industrie entscheidend für die Klimawende ist Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. Juli 2021 Seit kurzem ist es amtlich: Deutschland erhöht seine Klimaschutzziele. E(WK-intern) - ine Novellierung des Klimaschutzgesetzes von 2013 passierte Ende Juni 2021 Bundestag und Bundesrat. Am 1. Juli ratifizierte auch NRW als erstes Bundesland eine entsprechende Verschärfung auf Landesebene. Doch Ziele allein bewirken noch keine Treibhausgasreduktion. Und für Industrieländer wie Nordrhein-Westfalen ist die Kraftanstrengung erheblich. Die folgenden Zahlen und Fakten geben Antworten auf einige der wichtigsten Fragen rund um das Thema Industrietransformation. Welche Ziele wurden in der Novelle des Klimaschutzgesetzes im Sommer 2021 definiert? Zu den wichtigsten Zielen gehört die Einsparung von Emissionen, um die globale Erwärmung - wie 2016 im Paris-Abkommen von 195 Ländern ratifiziert
RWE schaltet die Steinkohlekraftwerke in Hamm und Ibbenbüren ab Mitteilungen Ökologie 9. Juli 2021 Ende einer Ära: RWE Steinkohlekraftwerke in Hamm und Ibbenbüren gehen endgültig vom Netz Ausstieg von RWE aus der Steinkohle in Deutschland damit abgeschlossen Stilllegung unterstreicht CO2-Minderungsstrategie / RWE-Ziel: klimaneutral bis 2040 (WK-intern) - Roger Miesen, Vorstandsvorsitzender der RWE Generation: „Heute endet für unser Unternehmen das Zeitalter der Steinkohle in Deutschland. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für RWE in Richtung Klimaneutralität bis 2040. Diesen Weg gehen wir konsequent und tragen zugleich die Verantwortung für unsere Kolleginnen und Kollegen an beiden Standorten. Ihnen gilt Respekt und Dank. Schicht für Schicht haben sie als Team hart für eine zuverlässige Stromversorgung in Deutschland gearbeitet.“ In der Nacht vom 7.