Heizungsgesetz: Die Regierung löst scheinbar ein Problem, das sie selbst geschaffen hat Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 30. April 202630. April 2026 Die Bundesregierung hat heute eine vorläufige Einigung beim Gebäude-Modernisierungs-Gesetz verkündet. (WK-intern) - Der Einbau neuer Gasheizungen soll damit wieder ermöglicht werden. Weil die Koalition insbesondere bei Gasheizungen steigende Nebenkosten erwartet, sollen Vermietende zukünftig an der Last beteiligt werden. Diese gehen ein doppeltes Risiko ein: zum einen höhere Kosten, zum anderen könnten Stadtwerke in Zukunft Gasnetze stilllegen, wenn sie sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben lassen. Mit dem Gesetzesentwurf schafft die Regierung deshalb die Gefahr von Millionen Investitionsruinen in deutschen Heizungskellern. Till Irmisch, Referent für Energiepolitik am Umweltinstitut München, übt harte Kritik am Vorgehen der Koalition: „Die Regierung verkündet heute eine Einigung für ein Problem, dass sie
Kommunen sind bereit für die Energiewende – die gesellschaftlichen Bedingungen noch nicht Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 29. April 2026 Die Energiewende vor Ort scheitert selten am Willen der Verantwortlichen - sondern an fehlenden Netzkapazitäten, fehlendem Geld und komplizierten Verfahren. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kam eine bundesweite Befragung unter mehr als 600 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern durch die Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) und heimatwurzeln e.V. Während mit Netzanschlusspaket und Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes auf Bundesebene große Reformen auf den Weg gebracht werden sollen, mangelt es Deutschlands Kommunen an verlässlichen Rahmenbedingungen und kommunikativer Stringenz. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass in vielen Kommunen Projekte in allen Bereichen der Transformation von Energiewende über Wärme und Mobilität bis zur Klimaanpassung bereits umgesetzt und geplant werden oder grundsätzlich
Pilotprojekt von SH Netz senkt Stromnetz-Kosten: Erster flexibler Netzanschluss für Biogasanlage Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Neue Ideen ! Solarenergie 28. April 2026 Premiere im Norden: Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen den schnelleren Anschluss für Grünstrom-Einspeiser und die Verringerung der Netzausbaukosten (WK-intern) - Grünstrom immer dann einspeisen, wenn im Stromnetz Kapazitäten frei sind: Dieses einfache wie clevere Prinzip steckt hinter dem Begriff des „flexiblen Netzanschlussvertrags“. Seit kurzem ermöglicht das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) solche Verträge, etwa wenn das Stromnetz bereits stark ausgelastet ist und Abschaltungen oder Anschlussverzögerungen drohen. Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) und Bioenergie Kropp (Kreis Schleswig-Flensburg) haben nun den ersten derartigen Vertrag für Schleswig-Holstein unterzeichnet. „Flexible Netzanschlussverträge leisten einen wichtigen Beitrag zu einer bezahlbaren Energiewende, indem vorhandene Netzkapazitäten effizienter genutzt und kostenintensiver Netzausbau reduziert werden können. Wir freuen uns, dieses
Auch Kärnten erteilt Wasserkraft-Steuer jetzt eine klare Absage Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 25. April 2026 Landesrat Schuschnig kritisiert „Wasserzins“ des Finanzministeriums: (WK-intern) - „Eine zusätzliche Wasserkraft-Steuer ist ein Angriff auf die alpinen Bundesländer und gefährdet die Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts.“ KLAGENFURT - In Kärnten stoßen die Nachrichten aus Wien über Verhandlungen zu einer neuen Wasserkraft-Steuer auf Kritik und Verwunderung. Demnach soll ein sogenannter „Wasserzins“ – eine Besteuerung von Wasserkraftwerken – dem Finanzministerium zusätzliche Einnahmen aus den Ländern in die Kassen spülen. Wirtschafts- und Energielandesrat Sebastian Schuschnig sieht darin ein standortgefährdendes Vorhaben auf Kosten der alpinen Bundesländer und erteilt der neuen Steuer-Idee eine klare Absage. „Wasserkraft ist eine tragende Säule der erneuerbaren Energieversorgung in Kärnten. Eine Besteuerung wäre ein herber
Bayern bangt um günstigen grünen Strom zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 25. April 2026 Mehr Tempo bei Ausbau, Netzen und Innovationen (WK-intern) - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert anlässlich des Tags der Erneuerbaren Energien am 25. April ein höheres Tempo beim Ausbau aller erneuerbaren Energien sowie eine konsequente Synchronisierung mit dem Netzausbau. „Die aktuelle Lage unterstreicht erneut: Die Energiewende ist unumgänglich, um unsere riskante Abhängigkeit von fossilen Importen zu verringern. Wenn wir Klimaziele, Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Strompreise gleichermaßen erreichen wollen, müssen Ausbau und Systemintegration deutlich beschleunigt werden“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und ergänzt: „Bayern ist bei der Photovoltaik bereits auf einem guten Weg. Wir brauchen bei Windkraft, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie
LEE NRW warnt vor Folgen eines möglichen Stopps des Erneuerbaren-Ausbaus Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 24. April 2026 LEE NRW fordert Richtungswechsel in der Energiepolitik (WK-intern) - Anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien fordert der Landesverband Erneuerbare Energien NRW einen sofortigen Richtungswechsel in der Energiepolitik der Bundesregierung. „Die aktuellen Entwicklungen in der Energieversorgung, die finanziellen Belastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher und die nach wie vor viel zu große Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und ihren Exporteuren ist nicht länger hinnehmbar“, betont Christian Vossler, Geschäftsführer des LEE NRW. „Die letzten Wochen und Monate haben deutlich gezeigt, wie groß das geopolitische und ökonomische Risiko ist, das durch hohe Importanteile fossiler Energieträger hervorgerufen wird. Umso mehr fordern wir die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche auf, ihre bisherige fossile
THG-Quote ist ein positives Signal für mehr Klimaschutz und Energieversorgungssicherheit Bioenergie Erneuerbare & Ökologie 24. April 2026 Weiterentwicklung der THG-Quote (WK-intern) - Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) begrüßt die heute im Bundestag getroffene Einigung zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote). Insbesondere die THG-Quotenfortschreibung über das Jahr 2030 hinaus und die deutliche Anhebung der Anrechnungsobergrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse ist aus Sicht der Branche ein wichtiges und richtiges Signal für mehr Klimaschutz im Verkehr, Investitionssicherheit und für die Stärkung heimischer Wertschöpfungsketten. „Mit der heutigen Einigung setzen CDU/CSU und SPD beim Klimaschutz im Verkehr auf einen pragmatischen und realitätsnahen Ansatz, um die ambitionierten Klimaziele im Verkehrssektor tatsächlich zu erreichen“, betont Alois Gerig, Vorsitzender des BDBe. Nachhaltige Biokraftstoffe leisten aktuell einen unverzichtbaren Beitrag
DNV-Report: Spanien kann jetzt CO2-Emissionen bis 2050 bis zu 74 % senken Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Wasserstofftechnik Windenergie 21. April 2026 Spanien kann Emissionen bis 2050 um 74 % senken – aber schnelleres Handeln ist nötig, so ein DNV-Bericht. (WK-intern) - Madrid: DNV, der unabhängige Energieexperte und -prüfer, präsentiert auf der WindEurope eine nationale Analyse zur Energiewende in Spanien. Darin wird aufgezeigt, was das Land tun muss, um die Dekarbonisierung zu beschleunigen und die langfristigen Klimaziele zu erreichen. Der Bericht untersucht Emissionstrends, Elektrifizierungspotenzial, den Ausbau erneuerbarer Energien, den Infrastrukturbedarf und die Rolle der CO₂-Abscheidung – Spaniens Weg zur Dekarbonisierung. Spanien hat seit dem Emissionshöchststand im Jahr 2007 Fortschritte bei der Reduzierung seiner Emissionen erzielt, ist aber noch weit von seinem im Nationalen Energie- und Klimaplan
Vattenfall: Erneuerbare Energien schaffen krisensichere Versorgung Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windparks 21. April 2026 Iran-Krieg: Mehrheit sieht Erneuerbare, Netze und Speicher als Antwort auf fossile Verwundbarkeit (WK-intern) - Der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Netzen und Speichern ist für eine Mehrheit der Menschen in Deutschland die naheliegendste Reaktion auf fossile Verwundbarkeit und geopolitische Krisen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Vattenfall unter bundesweit 5.000 Personen hervor, die von Civey repräsentativ befragt wurden. Demnach beunruhigt die derzeitige Situation im Iran viele Menschen stark, insbesondere was die wirtschaftliche Lage in Deutschland und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen angeht. „Die Ergebnisse zeigen: Viele Menschen sind besorgt, denn sie erleben gerade sehr konkret, welche Energieabhängigkeiten bestehen und wie sie sich diese unmittelbar
ANDRITZ erhält Großauftrag zur Modernisierung von drei Wasserkraftwerken in Neuseeland Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 20. April 2026 GRAZ/WIEN - Mercury NZ Limited hat den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ mit der Lieferung von 9 neuen Turbinen und 13 neuen Generatoren für die umfassende Modernisierung der Wasserkraftwerke Maraetai I, Ātiamuri und Ōhakuri in Neuseeland beauftragt. (WK-intern) - Das Projekt wird eine zuverlässige Stromversorgung unterstützen, die Leistung der Kraftwerke deutlich erhöhen und damit die Nutzung erneuerbarer Energien in Neuseeland weiter stärken. Der Auftragswert liegt im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und ist im Auftragseingang von ANDRITZ für das erste Quartal 2026 enthalten. Mercury produziert mit seinen Anlagen nahezu 20 % des Stroms in Neuseeland – gänzlich aus erneuerbaren Energiequellen. Bereits heute stammen rund 85 % bis
BEE-Statement zu den Beschlüssen des Koalitionsausschusses Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 13. April 202613. April 2026 Die Spitzen von CDU/CSU und SPD haben sich auf Maßnahmen zur Entlastung angesichts der zweiten fossilen Preiskrise in knapp vier Jahren geeinigt. (WK-intern) - BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser kommentiert. Ursula Heinen-Esser: “Dass die Bundesregierung sich nach den Beratungen am Wochenende auf Entlastungen verständigt hat, ist zu begrüßen. Die volatile Lage an der Straße von Hormus und die dadurch bedingten hohen Belastungen für die Haushalte machen schnelle und wirksame Maßnahmen erforderlich. Das Bekenntnis zum ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien begrüßen wir. Erneuerbare senken unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, stärken damit unsere Resilienz und wirken preisdämpfend. Dies können wir aktuell bei den Strompreisen beobachten. Nur mit einer
Schweizer ADEV produzierte 2025 deutlich mehr Energie Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 12. April 202612. April 2026 Im vergangenen Jahr lieferte die ADEV rund 43 Gigawattstunden Strom und über 34 Gigawattstunden Wärme an ihre Kundinnen und Kunden. (WK-intern) - In beiden Bereichen konnte die Produktion gegenüber 2024 gesteigert werden. Die Erzeugung von Solarstrom wuchs sprunghaft um über 50 Prozent. Rekordhoher Zuwachs beim Solarstrom Mit 17,8 Gigawattstunden lag die Solarstromproduktion 2025 fast 55 Prozent über dem Vorjahr. Zum starken Wachstum trug bei, dass mehrere bereits 2024 in Betrieb genommenen Anlagen – unter anderem Stahl Gerlafingen, Gewerbezentrum Schlieren, Gewerbepark Effretikon sowie auf der Reithalle Aarau – erstmals über das gesamte Jahr hinweg am Netz waren. Auch die günstigere Witterung wirkte sich positiv auf den