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Vattenfall: Erneuerbare Energien schaffen krisensichere Versorgung

Erneuerbare Energien / Fotos: HB
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Iran-Krieg: Mehrheit sieht Erneuerbare, Netze und Speicher als Antwort auf fossile Verwundbarkeit

(WK-intern) – Der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Netzen und Speichern ist für eine Mehrheit der Menschen in Deutschland die naheliegendste Reaktion auf fossile Verwundbarkeit und geopolitische Krisen.

Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Vattenfall unter bundesweit 5.000 Personen hervor, die von Civey repräsentativ befragt wurden.

Demnach beunruhigt die derzeitige Situation im Iran viele Menschen stark, insbesondere was die wirtschaftliche Lage in Deutschland und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen angeht.

„Die Ergebnisse zeigen: Viele Menschen sind besorgt, denn sie erleben gerade sehr konkret, welche Energieabhängigkeiten bestehen und wie sie sich diese unmittelbar auf Preise im Alltag auswirken – bei Kraftstoffen ebenso wie bei Gas“, fasst Robert Zurawski, Deutschlandchef von Vattenfall, die Ergebnisse zusammen. Konkret geben 81 Prozent der Befragten an, aufgrund der aktuellen Situation im Iran stark oder sehr stark beunruhigt zu sein, was die wirtschaftliche Lage in Deutschland angeht. Neun Prozent sind unentschieden, zehn Prozent weniger oder gar nicht besorgt.

Weiterhin sage 94 Prozent der Menschen, Deutschland sei in internationalen Krisen bei Energiepreisen und -versorgung verwundbar, nur zwei Prozent verneinen dies. „Die Wahrheit ist: Dies ist eine fossile Verwundbarkeit“, so Zurawski. „Denn schon vor dem jüngsten Kriegsbeginn waren fossile Brennstoffe wie Erdöl, LNG oder Steinkohle in Deutschland und Europa deutlich teurer als in anderen Erdteilen, weil sie importiert werden müssen. Der Krieg im Iran verstärkt diesen Wettbewerbsnachteil nun noch weiter.“

Laut der KfW gibt Deutschland seit 2008 durchschnittlich rund 81 Milliarden Euro pro Jahr für den Import fossiler Brennstoffe aus[1]. Laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sind die Kosten für den Import fossiler Brennstoffe bereits in den ersten 44 Tagen seit Beginn des Iran-Kriegs EU-weit auf 22 Milliarden Euro angestiegen. „Diese hohen und volatilen Kosten fossiler Energien belasten Industrie, Verbraucher und öffentliche Haushalte, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die Schwierigkeiten haben, ihre Sprit- oder Heizkosten zu tragen“, sagt Zurawski.

Die Folge: Eine Mehrheit von 91 Prozent der Befragten gibt an, dass weltweit schwankende Energiepreise die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen sehr stark oder stark gefährden. Nur 3 Prozent teilen diese Auffassung nicht. „Ich bin überzeugt: Nur ein dekarbonisiertes Deutschland und Europa wird langfristig wettbewerbsfähig sein – und zudem auch unabhängiger und resilienter“, unterstreicht der Deutschland-Chef von Vattenfall.

Auf die Frage, wie Deutschland bei der Energieversorgung in geopolitischen Krisen unabhängiger werden kann, geben 62 Prozent der Befragten den Ausbau von Energienetzen und -speichern an. 56 Prozent nennen den Ausbau erneuerbarer Energiequellen. „Viele Menschen spüren: Angesichts geopolitischer Verwerfungen und weltweiter Spannungen kann sich Deutschland weniger Energiewende langfristig nicht leisten“, so Zurawski. „Wenn wir statt fossiler Energieimporte gezielt in Erneuerbare, Netze und Speicher investieren, gewinnen wir weit mehr als nur verlässliche Energie: nämlich Unabhängigkeit, langfristig stabilere und günstigere Preise sowie eine tragfähige Infrastruktur für Jahrzehnte.“, sagt Zurawski.

Rund 38 Prozent der Befragten sehen jedoch auch in mehr konventionellen Kraftwerken in Deutschland eine Lösung für mehr Unabhängigkeit, 25 Prozent wollen gar explizit an fossilen Energien festhalten. Es folgen Energieeinsparungen im Alltag (18 Prozent) sowie staatliche Eingriffe in den Energiemarkt (15 Prozent).

Dennoch verändert der Konflikt im Nahen Osten den Blick vieler Menschen auf Energiepolitik: Seit Beginn des Iran-Krieges hält eine Mehrheit von 58 Prozent der Befragten den Ausbau erneuerbarer Energien für deutlich wichtiger oder wichtiger als vorher, lediglich 18 Prozent für deutlich unwichtiger oder unwichtiger.

[1] Jedes Jahr importiert Deutschland fossile Brennstoffe im Wert von Ø 81 Mrd. EUR

PM: Vattenfall

Vattenfall: Erneuerbare Energien schaffen krisensichere Versorgung / Fotos: HB








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