Werbung Bayern bangt um günstigen grünen Strom zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 25. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Mehr Tempo bei Ausbau, Netzen und Innovationen (WK-intern) – Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert anlässlich des Tags der Erneuerbaren Energien am 25. April ein höheres Tempo beim Ausbau aller erneuerbaren Energien sowie eine konsequente Synchronisierung mit dem Netzausbau. „Die aktuelle Lage unterstreicht erneut: Die Energiewende ist unumgänglich, um unsere riskante Abhängigkeit von fossilen Importen zu verringern. Wenn wir Klimaziele, Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Strompreise gleichermaßen erreichen wollen, müssen Ausbau und Systemintegration deutlich beschleunigt werden“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und ergänzt: „Bayern ist bei der Photovoltaik bereits auf einem guten Weg. Wir brauchen bei Windkraft, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie eine ähnliche Ausbaugeschwindigkeit.“ Besonders beim Ausbau der Windenergie besteht erheblicher Handlungsbedarf. „Viele Vorhaben stehen im Freistaat in den Startlöchern. Sie müssen nun auch bei Ausschreibungen zum Zuge kommen und realisiert werden“, so Brossardt. Insbesondere eine stärkere regionale Steuerung über gesonderte Ausschreibungssegmente kann dazu beitragen, bestehende Erzeugungslücken zu schließen, Netzengpässe zu reduzieren und die Systemkosten zu senken. Aus Sicht der vbw leisten erneuerbare Energien einen entscheidenden Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bayern. Ein hoher Anteil von günstigem grünen Strom wirkt langfristig preisdämpfend und wird zunehmend zu einem wichtigen Standortfaktor für Investitionen und Beschäftigung. Voraussetzung dafür ist jedoch ein zügiger Ausbau der Netzinfrastruktur. „Die sichere Verfügbarkeit von bezahlbarem nachhaltigen Strom entscheidet schon heute darüber, wo Unternehmen investieren, und wie viele Arbeitsplätze entstehen. Zusätzlich braucht es verlässliche innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, eine intensive Forschungsförderung sowie die rasche Digitalisierung der Energiewirtschaft“, betont Brossardt. PM: VBW Bayern bangt um günstigen grünen Strom zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit / Foto: HB Weitere Beiträge:Neues Gesetz kein Beitrag zur Verringerung von Pestizid-EinträgenOffshore-Häfen Nordsee SH: Optimale Voraussetzungen für die Offshore-LogistikÖsterreich: Sauberer, regionaler Strom aus dem Waldviertel