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Ökostrom für nachhaltige Elektromobilität

Das VDE-Institut ist vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) als Technischer Dienst benannt und ist in den WP.29-Gremien an der Entwicklung der ECE-Regelungen für Elektromobilität beteiligt / Foto: HB
Das VDE-Institut ist vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) als Technischer Dienst benannt und ist in den WP.29-Gremien an der Entwicklung der ECE-Regelungen für Elektromobilität beteiligt / Foto: HB
Elektromobilität  / Foto: HB

(WK-intern) – Windwärts sorgt für erneuerbaren Fahrstrom im Schaufenster Elektromobilität

Hannover – Die Windwärts Energie GmbH aus Hannover wird in den kommenden Jahren intensiv daran arbeiten, den Klimaschutz durch die Nutzung erneuerbarer Energien für Elektromobilität voranzubringen.

Dafür hat das Unternehmen Ende Oktober den Zuwendungsbescheid des Bundesumweltministeriums für ein Projekt bekommen, das es ab dem 1. Januar 2013 im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg durchführen wird.

Um das Ziel einer klimaneutralen Mobilität zu erreichen, verfolgt Windwärts zwei Ansätze. Zum einen soll die Stellung Niedersachsens als Deutschlands führendes Windenergieland genutzt werden, um die in Deutschland zu erwartenden Elektro-Fahrzeuge mit umweltfreundlichem Fahrstrom zu versorgen. Die Projektentwickler aus Hannover planen, dafür neue Windparks mit insgesamt etwa 40 Windenergieanlagen der 3 Megawatt-Klasse für das Projekt zu errichten. Die durch diese Anlagen produzierte jährliche Strommenge von ca. 225 Millionen Kilowattstunden genügt, um bilanziell den Verbrauch der 100.000 Elektrofahrzeuge zu decken, die laut Prognosen 2016 auf Deutschlands Straßen unterwegs sein werden.

Durch das zweite Teilprojekt möchte Windwärts Erkenntnisse darüber gewinnen, wie erneuerbare Energien mit Hilfe eines gesteuerten Ladens und Entladens von Elektrofahrzeugen besser in das System der Stromversorgung und -stabilität integriert werden können. Das konkrete Projekt besteht darin, eine Photovoltaik-Dachanlage am Unternehmenssitz, dem Hanomaghof in Hannover-Linden, zu installieren, an die eine in beide Richtungen funktionierende Ladesäule angeschlossen wird. Der durch die PV-Anlage erzeugte Strom wird dazu dienen, zwei Elektro- und zwei Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge mit Strom zu versorgen, die als Firmenwagen genutzt werden. Gleichzeitig soll untersucht werden, wie durch die Möglichkeit der Teilentladung der Autobatterien in das Stromnetz Elektrofahrzeuge als Kurzzeitspeicher für Strom und zum Abbau von Lastspitzen genutzt werden können.

“Elektrisch betriebene Fahrzeuge tragen nur dann zum Klimaschutz bei, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt”, so Prof. Dr. Norbert Lanfer, der Projektverantwortliche bei Windwärts. “Es liegt nun an uns, zu zeigen, dass eine Versorgung aus Wind- und Solarenergie nicht nur machbar ist, sondern sogar zur Stabilität der gesamten Stromversorgung beitragen kann.”

Die von Windwärts geplanten Projekte werden über einen Zeitraum von drei Jahren vom Bundesumweltministerium mit einem Betrag von 167.000 Euro gefördert. Das entspricht 35% des Gesamtvolumens von 477.000 Euro. Den größeren Anteil der Kosten trägt Windwärts.

Über Windwärts Energie:

  • Gründung 1994 mit Sitz in Hannover
  • Geschäftsfelder: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Windenergie- und Photovoltaikprojekten, Initiatorin von Kapitalanlagen im Bereich des nachhaltigen Investments
  • Realisierte Projekte: 144 Windenergie- und 34 Photovoltaikanlagen sowie eine Biogasanlage mit einer Gesamtleistung von 280 Megawatt und einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 420 Mio. Euro
  • 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Tochterunternehmen in Frankreich, Italien und Griechenland

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