GroKo kann energiepolitisches Versprechen und verfehlt Planziel nicht halten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Offshore Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 31. März 2021 Erstes Quartal ist um, Koalition bricht energiepolitische Zusagen (WK-intern) - Im Entschließungsantrag zum EEG 2021 hatten die Regierungsfraktionen angekündigt, noch im ersten Quartal 2021 weitreichende Anpassungen am EEG vorzunehmen und Themen wie Ausbauziele, Genehmigungen und schnelleres Planungsrecht anzupacken. Die Diskussion um die Mandatswahrnehmung in einer Regierungsfraktion brachte die EEG-Verhandlungen Mitte März zum Erliegen. Die Koalition bricht mit Verstreichen der letzten März-Tage ihre Zusage. „Die Bundesregierung und die Regierungsfraktionen haben es verpasst, in der letzten Sitzungswoche des ersten Quartals wichtige Themen rund um Ausbauziele, Genehmigungen, schnelleres Planungsrecht und Repowering zu bearbeiten. Damit verzögern sich wichtige Weichenstellungen für die Branche weiter. Dies gefährdet den im
Bundesrechnungshof sieht Energiewende und Versorgungssicherheit wegen politischer Untätigkeit und falscher Annahmen in Gefahr Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 31. März 202131. März 2021 Bund steuert Energiewende weiterhin unzureichend - Erfolg der Energiewende nicht gefährden: BMWi muss umfassend steuern (WK-intern) - Sichere und bezahlbare Stromversorgung zunehmend in Gefahr „Seit unserer letzten Bilanz in 2018 hat sich zu wenig getan, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Das ist ernüchternd. Die Bundesregierung steuert den Transformationsprozess weiterhin unzureichend. Das gefährdet eine sichere und bezahlbare Stromversorgung. Mehr noch: Die Energiewende droht Privathaushalte und Unternehmen finanziell zu überfordern“, bilanziert der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller anlässlich der Zuleitung eines Berichts an den Deutschen Bundestag über die Umsetzung der Energiewende durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). „Die Bezahlbarkeit ist noch immer
Deutschlands Stromnetz benötigt mehr Flexibilität um die Energiewende erfolgreich zu meistern Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 31. März 2021 Deutschland braucht 94,3 Gigawatt Strom aus flexiblen Anlagen – um möglichst kostengünstig komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen (WK-intern) - Wärtsilä bringt den 34SG Balancer-Motor auf den Markt. Dieser kann in zwei Minuten eine Leistung von über 10 Megawatt (MW) erreichen – und damit die deutsche Energiewende entscheidend beschleunigen. Deutschland will die Energiewende und zukünftig vollständig auf erneuerbare Energien setzen – doch dafür muss es noch deutlich flexibler werden. Der Energiekonzern Wärtsilä hat errechnet: Flexible Anlagen mit einer Produktionskapazität von 94,3 Gigawatt (GW) werden benötigt. Davon müssen rund 41,7 GW müssen aus Energiespeichern kommen und 52,6 GW aus Anlagen, die mit flexiblem Gasantrieb laufen
Wirtschaftliche Nachteile durch CO2-Steuer sollen durch finanzielle Kompensation aufgehoben werden Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 31. März 2021 Bundesregierung beschließt Verordnung zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen (WK-intern) - Ausgleichsmaßnahmen zur CO2-Bepreisung im nationalen Brennstoffemissionshandel setzen Impulse für stärkeren Klimaschutz Das Bundeskabinett hat heute die Verordnung über Maßnahmen zur Vermeidung von Carbon-Leakage beim nationalen Brennstoffemissionshandel beschlossen. Die von der Bundesumweltministerin vorgelegte Verordnung stellt sicher, dass Unternehmen, die dem Brennstoffemissionshandel unterliegen, künftig eine finanzielle Kompensation erhalten, wenn die CO2-Bepreisung zu einer Benachteiligung im grenzüberschreitenden Wettbewerb führt. Der Großteil dieser Mittel muss wiederum in den Klimaschutz investiert werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der nationale Brennstoffemissionshandel, der zu Beginn diesen Jahres gestartet ist, wird eine Lenkungswirkung hin zu klimafreundlichen Technologien und Produkten auslösen. Dabei ist es
Innovationsbeauftragter für „Grünen Wasserstoff“ besucht das ZSW Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 31. März 2021 ZSW als Impulsgeber für die Industrie - Stefan Kaufmann besucht das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (WK-intern) - Berlin hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) fest im Blick. „Ich halte die Flagge hoch für die Stärkung der Forschung und habe das ZSW immer im Blickfeld“, erklärte Dr. Stefan Kaufmann, Bundestagsabgeordneter und Innovationsbeauftragter für „Grünen Wasserstoff“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung während seines Besuchs in Stuttgart. Am ZSW informierte er sich am 30. März 2021 über die Forschungsaktivitäten im Bereich „Grüner Wasserstoff“ mit den Schwerpunkten Elektrolysetechnologieentwicklung und -fertigung, Brennstoffzellentechnologie und der systemanalytischen Begleitung der erforderlichen Transformationsprozesse in der Industrie. Diskutiert
Experten verständigen sich auf einheitliche Berechnungsmethoden von Windlasten für Solarstromanlagen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 30. März 2021 Photovoltaik-Windlasten: Berechnungsmethoden vereinheitlicht (WK-intern) - Experten verständigen sich erstmals auf einheitliche Berechnungsmethoden von Windlasten für Solarstromanlagen auf Flachdächern -Ergebnispräsentation in neuem BSW-Hinweispapier und Intersolar-Webinar Unter der Leitung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW) haben sich Branchenexperten erstmals auf vereinheitlichte Berechnungsmethoden für Windlasten von Solarstromanlagen auf Flachdächern geeinigt und diese in einem neuen Hinweispapier des Verbandes publiziert, das am 11. Mai 2021 in einem Webinar vorgestellt wird. Photovoltaikanlagen auf Flachdächern werden in der Regel nur durch ihr Eigengewicht und zusätzlichen Ballast an Ort und Stelle gehalten, vor allem um die Dachhaut nicht zu beschädigen. Dabei muss der Planer allerdings oft zwischen der Sicherheit gegen Windsog
Solarstrom immer interessanter Dezentrale Energien Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Verbraucherberatung 30. März 2021 Solarstrom immer interessanter, vor allem für E-Mobilität und Wärmepumpe. (WK-intern) - Mittlerweile sind die Einsatzmöglichkeiten für selbsterzeugten Strom vielseitiger als noch vor ein paar Jahren. Das ist vor allem den Entwicklungen der letzten Jahre geschuldet. So werden neue Photovoltaikanlagen nicht mehr als Volleinspeiseanlagen sondern als Eigenverbrauchsanlagen installiert. Ein Grund dafür ist die gesunkene Einspeisevergütung, ein Anderer die größere Nutzbarkeit des selbstproduzierten Stroms. So kann der Strom, der nicht sofort selbstverbraucht wird in einen Batteriespeicher gespeist, die Wärmepumpe mit dem Strom versorgt und auch noch das E-Mobil damit betankt werden. Das gestaltet die Nutzung des eigens produzierten Solarstroms immer attraktiver. Mehr Informationen über die Planung
Berlin, Mercedes-Benz und Siemens schließen strategische Partnerschaft für eine nachhaltige Automobilproduktion E-Mobilität Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik 30. März 202130. März 2021 Mercedes-Benz und Siemens werden mit Unterstützung des Landes Berlin bei der nachhaltigen Digitalisierung und Automatisierung der Automobilindustrie zusammenarbeiten. Mercedes-Benz und Siemens wollen basierend auf der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich Engineering und Produktion die Digitalisierung nachhaltiger Produktionsmethoden ausbauen Partnerschaftliche Entwicklung innovativer Lösungen zur Qualifizierung von Beschäftigten, Digitalisierung und Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion (WK-intern) - Die Mercedes-Benz AG strebt die Digitalisierung ihrer Produktionsprozesse an. Als ein führender Anbieter im Bereich der Automatisierung, industriellen Software und intelligenten Infrastruktur bringt Siemens hierfür sein Know-how und Technologien in die Partnerschaft ein, um gemeinsam mit Mercedes-Benz eine hochflexible, effiziente und nachhaltige Automobilproduktion zu entwickeln. Jörg Burzer, Mitglied des
Technische Hochschule Köln berechnet Ermüdungsverhalten von Faserverbundstoffen Forschungs-Mitteilungen Produkte Technik 29. März 202129. März 2021 Forschungsprojekt entwickelt mathematisches Modell (WK-intern) - Faserverbundmaterialien werden aufgrund ihres Gewichtsvorteils in immer mehr Branchen eingesetzt, etwa in der Automobilfertigung. Bislang gibt es aber noch keine zuverlässigen Prognoseverfahren für die Lebensdauer solcher Bauteile, so dass diese aus Sicherheitsgründen oftmals überdimensioniert werden. In einem Forschungsprojekt haben die TH Köln und die Structural Engineering GmbH & Co. KG jetzt ein allgemeingültiges Berechnungsmodell entwickelt. „Faserverbundbauteile kommen häufig an Stellen zum Einsatz, an denen sie zyklischen Belastungen ausgesetzt sind. Es gibt zwar bereits einfache Richtlinien, die eine konservative Abschätzung derartiger Bauteile ermöglichen, eine umfassende Lebensdauervorhersage, die für jede Art der Faserverbundarchitektur Gültigkeit hat, ist jedoch heute noch nicht
CO2-Steuer und Brennstoff-Emissionshandelsgesetz lassen Erdgaspreise exlodieren Mitteilungen Verbraucherberatung 29. März 2021 Erdgaspreise steigen um fast 25 Prozent: VEA-Erdgaspreisvergleich zeigt dennoch große Unterschiede (WK-intern) - Hannover - In den letzten sechs Monaten (seit Oktober 2020) sind die Preise für Erdgas in Deutschland im Durchschnitt um 24,3 Prozent angestiegen, wie der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) in seinem jüngsten Preisvergleich feststellt. „Als ursächlich für diese massive Preiserhöhung können relativ klar die Belastungen aus dem Großhandel und dem Brennstoff-emissionshandelsgesetz ausgemacht werden“, erklärt Volker Stuke, VEA-Hauptgeschäftsführer. Deshalb seien die Preise auch überall in Deutschland angestiegen. Die größte Preissteigerung mit 28,7 Prozent weist Osthessen Netz mit Sitz in Fulda aus, gefolgt von Westnetz mit Sitz in Dortmund (27,4 Prozent) und
Meereswellenenergie: Zusammenfassung der neuen Studie der City, University of London Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Offshore 29. März 2021 Professor Qingwei Ma will das Potenzial der Meereswellenenergie erschließen (WK-intern) - City-Wissenschaftler wird die Entwicklung einer neuen Generation von Modellierungssoftware leiten, die Techniken des maschinellen Lernens für die Überlebensfähigkeit von Wellenenergiekonvertern in mariner Umgebung kombiniert. Qingwei Ma, Professor für Hydrodynamik an der City, University of London, wird Großbritannien dabei helfen, sein Netto-Null-CO2-Emissionsziel durch die Entwicklung innovativer neuer Wellenenergietechnologien zu erreichen. Mit Unterstützung eines Forschungsstipendiums des Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) in Höhe von 1 Mio. GBP, das Teil der britischen UK Research and Innovation (UKRI) ist, wird Professor Ma die WavE-Suite entwickeln, eine Modellierungssuite der neuen Generation für die Überlebensfähigkeit von
Forscher haben Elektromagnetische Felder von Nanostrukturen erstmals in 3D abgebildet Forschungs-Mitteilungen Technik 29. März 2021 Forschern der TU Graz und Universität Graz ist es gemeinsam mit Fachleuten aus Frankreich gelungen, sogenannte Oberflächenphononen erstmals dreidimensional abzubilden. (WK-intern) - Der Forschungserfolg könnte die Entwicklung neuer, effizienter Nanotechnologien beschleunigen. Ob für die Mikroskopie, die Datenspeicherung oder die Sensorik: Viele fortgeschrittene technologische Anwendungen, die spezifische Funktionen erfordern, beruhen auf der Struktur des elektromagnetischen Feldes in der Nähe der Oberflächen von Materialien. An Nanosystemen tragen sogenannte Oberflächenphononen, also zeitliche Verzerrungen des Atomgitters, entscheidend zu den physikalischen und thermodynamischen Eigenschaften bei. Könnte man Oberflächenphononen gezielt manipulieren, könnte man eine bessere Wärmeleitung bzw. Wärmeübertragung zwischen zwei Bauteilen mit Nanooberflächen erwirken – was beispielsweise für Detektoren, Sensoren