Bundesregierung: Der Ausbau der Offshore-Windenergie wird beschleunigt Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Juli 20228. Juli 2022 Bis 2035 ist eine installierte Leistung von mindestens 40 GW geplant. (WK-intern) - Der Ausbau der Offshore-Windenergie soll beschleunigt werden. Vorgesehen ist eine installierte Leistung von Offshore-Windenergie-Anlagen bis zum Jahr 2030 von mindestens 30 Gigawatt und mindestens 40 GW bis 2035. Im Jahr 2045 sollen dann mindestens 70 GW erzeugt werden. Der Bundestag hat die Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetz heute beschlossen. Die Offshore-Windparks vor den deutschen Küsten haben 2020 rund 27 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespeist. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2030 auf 80 Prozent und danach kontinuierlich weiter steigen. Für das Gelingen dieses Ziels ist die Offshore-Windenergie ein wesentlicher
Stromrichter können das Verbundnetz auch mit sehr hohen Anteilen erneuerbarer Energien stabil halten Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Windenergie 7. Juli 2022 Das Stromversorgungssystem kann zukünftig auch ohne die stabilisierende Wirkung der Synchrongeneratoren konventioneller Kraftwerke betrieben werden. (WK-intern) - Das stellten die Fachexperten des Verbundprojektes „Netzregelung 2.0“ heute gemeinsam auf der Abschlusskonferenz in Kassel fest. Das Forschungsprojekt konnte zeigen, dass Anlagen mit netzbildenden Stromrichtern Momentanreserve bereitstellen und damit auch in Extremsituationen das System stabilisieren können. Zum Abschluss des Projekts diskutieren Stromnetzbetreiber mit Fachexperten und Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und der Bundesnetzagentur die Detailergebnisse und Fragen zur Einführung der neuen Technologie. Bislang sorgen vor allem die Synchrongeneratoren von Großkraftwerken dafür, dass die Anforderungen an Frequenz und Spannung im Stromnetz eingehalten werden. Mit der Energiewende
CETA-Ratifizierung: Demokratie-Fachverband droht mit erneuter Klage Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Juli 2022 Zur heutigen (06.07.) Einbringung des CETA-Ratifizierungsgesetz in den Bundestag durch die Ampel-Koalition, äußert sich Roman Huber, geschäftsführender Bundesvorstand von Mehr Demokratie: “Wenn umfassende Sonderklagerechte für Konzerne und undemokratische Ausschüsse Teil von CETA bleiben, ziehen wir erneut vor das Bundesverfassungsgericht.” (WK-intern) - Der Demokratie-Fachverband kritisiert die für Herbst geplante vollständige Ratifizierung des Abkommens. So seien weite Teile des Handelsabkommens, wie Zollsenkungen und Marktzugänge, bereits seit 2017 im Rahmen der vorläufigen Anwendung in Kraft. Bei der vollständigen Ratifikation ginge es also nicht mehr darum, den internationalen Handel weiter zu stärken, sondern um Sonderklagerechte für Konzerne und die Einrichtung von Ausschüssen, die ohne Rückbindung an die
Westfälische Hochschule veröffentlicht Positionspapier zur Energie- und Klimawende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Juli 2022 Sieben Instituts-Professoren des Westfälischen Energieinstituts (WEI) legen heute nach intensiver Forschungsarbeit ein Positionspapier zur Energie- und Klimawende vor. (WK-intern) - Unter dem Titel „Energie- und Klimawende zwischen Anspruch, Wunschdenken und Wirklichkeit“ kommen Heinz-J. Bontrup, Michael Brodmann, Christian Fieberg, Markus Löffler, Ralf-M. Marquardt, Andreas Schneider und Andreas Wichtmann zu den folgenden Befunden: Gelsenkirchen. Die sich verschärfende Klimakrise kann nur durch eine verstärkte internationale Kooperation gelöst werden. Deutschland, mit einem Anteil von rund 2 % der weltweiten CO2-Emissionen, wird dazu nur einen marginalen Beitrag leisten können. Dennoch müssen wir als eines der reichsten Länder der Erde überproportionale Anstrengungen zur CO2-Neutralität unternehmen. Die bisherigen Bemühungen waren dazu
Von 60 GW auf 215 GW – Bundestag setzt Solarzeitalter-Meilenstein Behörden-Mitteilungen Solarenergie 7. Juli 2022 Bundestag beschließt EEG 2023 Reform setzt richtige Ziele und bringt erste Verbesserungen für Solarparks und Photovoltaik-Prosumer auf den Weg Solarbranche mahnt: Momentum nicht verstreichen lassen und jetzt Bürokratie abbauen (WK-intern) - Als einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg ins Solarzeitalter bezeichnet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) die vom Deutschen Bundestag am heutigen Donnerstag auf den Weg gebrachte Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023). Die Vervielfachung der Photovoltaik-Ausbauziele sei ein unübersehbares Zeichen des Aufbruchs, zugleich aber auch eine Messlatte für die Energie- und Klimaschutzpolitik der kommenden Jahre, so der Branchenverband. Das EEG 2023 sieht vor, die solare Kraftwerkskapazität in Deutschland von heute rund 60 Gigawatt bis zum Jahr
Stimmungsbild der Bevölkerung im Hinblick auf die Machbarkeit der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 7. Juli 2022 Ambivalentes Stimmungsbild zur Energiewende (WK-intern) - NRL-Gesellschaftsstudie bestätigt hohen Rückhalt in der Bevölkerung, dennoch droht ein Vertrauensverlust durch schwindenden Glauben an die Machbarkeit Hamburg – Wie ist das aktuelle Stimmungsbild der Bevölkerung im Hinblick auf die Machbarkeit der Energiewende? Und inwiefern beeinflusst der Ukraine-Krieg und die drohende Versorgungskrise diese Einschätzung? Diesen und weiteren Fragen hat das Großprojekt Norddeutsches Reallabor eine Gesellschaftsstudie zur Energiewende gewidmet. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verschiebung in der Bewertung von Gemeinwohlzielen und persönlichen Auswirkungen der Energiewende – und eine große Skepsis gegenüber der Machbarkeit. Zugleich ist die Dringlichkeit einer schnellen Umstellung der Energieversorgung in den Köpfen der Bürger*innen angekommen. Die
Gebäudeenergiegesetz: Endlich praktikabler Schritt für mehr Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 7. Juli 2022 Neues Gebäudeenergiegesetz mit Fokus auf erneuerbare Energie, weg von reiner Dämmung (WK-intern) - Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen bewertet die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) grundsätzlich als positiv. „Mit der Fokussierung auf erneuerbare Energien und weg von immer dickeren Wänden wird endlich ein entscheidender und vor allem praktikabler Schritt für mehr Klimaschutz gemacht“, erklärte BFW-Präsident Dirk Salewski in Berlin. „Studien belegen seit Langem, dass immer mehr Dämmung an den Wänden kaum zu mehr Energieeffizienz führt, sondern nur zu mehr Materialeinsatz und höheren Kosten. Der wirtschaftliche Grenznutzen ist mit den bestehenden ordnungspolitischen Vorgaben längst erreicht. Es ist gut, dass die Regierungskoalition endlich den notwendigen
BEE stellt sich neu auf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 7. Juli 2022 BEE wird zentraler Verband der modernen Energiewirtschaft (WK-intern) - Mit der heutigen BEE-Delegiertenversammlung ist ein weiterer Schritt zur Stärkung der politischen und fachlichen Interessenvertretung der Erneuerbaren Energien vollzogen. Für alle Fragen der modernen Energieversorgung bietet er Politik, Medien, Unternehmen und Gesellschaft eine Anlaufstelle. Gemeinsam vertreten die beteiligen Verbände aus dem Haus der Erneuerbaren Energien auf dem innovativen EUREF-Campus in Berlin ihre Interessen. Nach den Satzungsänderungen im Dezember wurde heute das erste Mal die BEE-Delegiertenversammlung abgehalten. Sie kennzeichnet den Neuaufbruch des Verbandes durch die Wahl eines deutlich verbreiterten Vorstandes. Erstmals werden damit die Landesstrukturen der Erneuerbaren Energien im Vorstand des Bundesverbandes abgebildet. Der BEE unterstreicht
Agri-PV: 500m-Streifen für PV-Anlagen gehen zu Lasten der Landwirtschaft Mitteilungen Solarenergie 6. Juli 2022 DBV-Generalsekretär Krüsken zur EEG-Novelle im Bundestag (WK-intern) - (DBV) Zum Beschluss der Regierungskoalition im Bundestag über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG ("Osterpaket") am Donnerstag erklärt Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes: "Bei den Freiflächen-Photovoltaikanlagen sehen wir die erneute Ausweitung der Streifen an Autobahnen und Eisenbahnen auf nun 500 Meter außerordentlich kritisch. Das führt zu agrarstrukturell nachteiligen Flächenzerschneidungen und fördert den Verlust hochproduktiver Agrarflächen. Stattdessen sollten PV-Freiflächenanlagen vorrangig auf ertragsschwachen Flächen und Standorten errichtet werden. Die Möglichkeit, Agri-PV auch auf Grünland zu errichten, bewerten wir positiv. Gleiches gilt für die verbesserten und vereinfachten Förderbedingungen für PV-Dachanlagen." Enttäuschend sind aus Sicht des DBV die Entscheidungen bei
Energiesicherungsgesetz: Bundesregierung wappnet sich weiter für eine Zuspitzung der Lage auf den Energiemärkten Behörden-Mitteilungen 6. Juli 20226. Juli 2022 Bundeskabinett beschließt Anpassung des Energiesicherungsgesetzes (WK-intern) - Die Bundesregierung wappnet sich weiter für eine Zuspitzung der Lage auf den Energiemärkten. Dazu hat das Bundeskabinett heute in einem schriftlichen Umlaufverfahren eine Formulierungshilfe für eine Anpassung des Energiesicherungsgesetzes und weiterer Folgeänderungen, u.a. des Energiewirtschaftsgesetzes beschlossen. Die Formulierungshilfe wird in einem nächsten Schritt über die Fraktionen der Regierungskoalition in den Bundestag eingebracht. Ziel ist ein schneller Abschluss des parlamentarischen Verfahrens. Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck erklärte dazu: „Die Lage am Gasmarkt ist angespannt und wir können eine Verschlechterung der Situation leider nicht ausschließen. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass sich die Lage zuspitzt. Deshalb schärfen
Ampel-Monitor: Energiewende muss erheblich beschleunigt werden E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 6. Juli 2022 WissenschaftlerInnen des DIW Berlin haben „Ampel-Monitor Energiewende“ entwickelt Monitor verfolgt, inwiefern energiepolitische Agenda der Regierung umgesetzt wird Immense Anstrengungen nötig, um Lücke zwischen avisierten Zielen und aktuellem Stand zu schließen (WK-intern) - Will die Bundesregierung ihre energiepolitischen Ziele erreichen, muss sie aufs Tempo drücken. Besonders große Lücken zwischen der aktuellen Entwicklung und den Zielen klaffen bei grünem Wasserstoff, Elektromobilität und erneuerbarer Wärme, wie der „Ampel-Monitor Energiewende“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt. DIW-WissenschaftlerInnen haben den Monitor entwickelt, um anhand von 15 Indikatoren den Fortgang der Energiewende auf dem Weg zur Klimaneutralität zu verfolgen. Der Monitor, der sich auf offene Daten stützt, begleitet die
Bundesverband Solarwirtschaft nimmt Stellung zum EEG 2023 mit Investitionsbremsen Mitteilungen Solarenergie 6. Juli 2022 EEG 2023: Solar-Fesseln gelockert, nicht gelöst (WK-intern) - Das am Donnerstag zur Beschlussfassung im Bundestag anstehende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) strebt für den künftigen Ausbau der Solarenergie ehrgeizige Ziele an. In seinen Reformen bleibt es aber hinter den Erwartungen der Solarwirtschaft zurück. „Dies kann nur der erste Schritt zur Entfesselung der Solarenergie gewesen sein. Die Fesseln wurden gelockert, aber noch nicht vollständig gelöst.“ So kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), die am heutigen Abend dem Ausschuss für Klimaschutz und Energie im Rahmen des sogenannten energiepolitischen „Osterpaketes“ zur Beschlussfassung vorgelegte Gesetzesreform. Erfreut zeigt sich die Solarbranche über die deutliche Heraufsetzung der Photovoltaik-Ausbauziele. Demnach soll