Gebäudemodernisierungsgesetz: Effekte von Energieeffizienz-Vorgaben bei Nichtwohngebäuden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 8. Juni 20268. Juni 2026 Es gibt viele Nichtwohngebäude mit großem Potenzial, Energiekosten zu sparen. (WK-intern) - Mindesteffizienzstandards schärfen den Fokus des Politik-Mix auf diese Gebäude. Das zeigt ein neuer Report des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne. Forschende untersuchen am Beispiel von Büroimmobilien und Kindertagesstätten, was die künftigen Vorgaben für Eigentümerinnen und Eigentümer von Gewerbeimmobilien bedeuten können. Sie halten fest: Um die Effizienz auf die vorgesehenen Mindeststandards zu steigern, reichen in den meisten Gebäuden einfache Maßnahmen aus, die sich schnell refinanzieren. Die EU-Gebäuderichtlinie schreibt ihren Mitgliedsstaaten vor, für einen effizienten Energieeinsatz in Nichtwohngebäuden künftig Effizienz-Anforderungen an Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer zu stellen. Bis 2030 sollen 16
Die EEX Group veröffentlicht ihre Handelsergebnisse für den Monat Mai. Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 6. Juni 2026 Im Mai belief sich das Handelsvolumen an den globalen Strommärkten der EEX Group auf insgesamt 909,7 TWh (-11 % im Jahresvergleich). (WK-intern) - Von Januar bis Mai erreichten die Handelsvolumina insgesamt 6.331 TWh, was einem Plus von 7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. An den europäischen Strom-Spotmärkten, betrieben von EPEX SPOT, stiegen die Volumina um 16 % im Jahresvergleich auf 86,3 TWh. An den europäischen Strom-Terminmärkten wurde ein Gesamtvolumen von 569,1 TWh gehandelt. Der Handel in den EEX Nordic Power Futures wuchs um 756 % im Jahresvergleich. Das Open Interest* für Systempreis-Kontrakte stieg weiter an (+176 % im Jahresvergleich und +4 % im Monatsvergleich), der EEX-Marktanteil
Grüner Stahl aus der Aufbereitungsanlage für zerkleinerten Stahl- und Eisenschrott Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 5. Juni 2026 Ressourcenschonende Produktion von hochqualitativem grünem Stahl - 2,8 Millionen Euro für innovative Pilotanlage zur Scherenschrottaufbereitung aus dem Umweltinnovationsprogramm (WK-intern) - Die ROGESA Roheisen- und Rohstoffgesellschaft Saar mbH plant in Dillingen/Saar eine innovative Aufbereitungsanlage für zerkleinerten Stahl- und Eisenschrott (sog. Scherenschrott), mit der hochwertiger „grüner“ Stahl ressourcenschonend hergestellt werden soll. Hierfür muss der im Schrott enthaltene Kupferanteil möglichst gering sein. Die neue Anlage, die in der zweiten Jahreshälfte 2028 an den Start geht, reduziert den Kupfereintrag dank einer neuartigen Kombination aus Materialvorbereitung, Objekterkennung mit KI-Unterstützung und röntgenbasierter Analytik im Vergleich zu marktüblichen Verfahren effizienter und verbraucht deutlich weniger Ressourcen. So lassen sich jährlich bis
Versorgungssicherheit: Lidl-Reederei Tailwind Shipping Lines setzt auf Deutsche Flagge Aktuelles Behörden-Mitteilungen 5. Juni 2026 Die zur Lidl Stiftung & Co. KG gehörende Reederei Tailwind Shipping Lines hat diese Woche ein klares Zeichen für den Schifffahrtsstandort Deutschland gesetzt: Einflaggung der Reederei belegt die Attraktivität der deutschen Flaggenstaatverwaltung Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Maßnahme stärkt Deutschlands Versorgungssicherheit“ Tailwind sichert Lieferketten des Lebensmitteleinzelhändlers ab (WK-intern) - Ihr Containerschiff Panda 001 mit einer Ladekapazität von 5.527 TEU fährt jetzt unter Schwarz-Rot-Gold. Dieser Schritt ist auch ein Ergebnis der in den vergangenen Jahren angestoßenen Reform der deutschen Flaggenstaatverwaltung. „In Zeiten geopolitischer Spannungen und fragiler globaler Lieferketten ist die Wahl der Deutschen Flagge ein Zeichen von Verantwortung, Zusammenarbeit und strategischer Handlungsfähigkeit. Jedes weitere Schiff unter Deutscher Flagge stärkt
BAM: Innovative Schweißzusätze verlängern die Lebensdauer von Offshore Türmen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 5. Juni 2026 Schweißnähte gehören zu den besonders belasteten Bereichen von Offshore-Windenergieanlagen. (WK-intern) - Forschende der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) haben nun gezeigt, dass spezielle Schweißzusätze ihre Ermüdungsfestigkeit deutlich erhöhen können. In Untersuchungen an hochfesten Stahlbauteilen stieg sie je nach Ausführung und Nahtgeometrie um 50 bis 140 Prozent gegenüber konventionellen Schweißungen. Offshore Windanlagen bestehen aus zahlreichen verschweißten Einzelteilen und sind extremen Belastungen durch Wind und Wellen ausgesetzt. Diese führen zu zyklischen Beanspruchungen, die besonders die Schweißnähte betreffen. Bislang galten sie gerade bei hochfesten Stählen als kritischer Faktor, da ausgerechnet der Schweißprozess das Werkstoffgefüge verändert und schädliche Zugeigenspannungen erzeugt. Aus Sicherheitsgründen dürfen entsprechende Regelwerke das
Die Wuppermann-Gruppe kündigt einen Wechsel in der Unternehmensführung an Mitteilungen Technik 5. Juni 2026 Wechsel im Vorstand beim Stahlverarbeiter Wuppermann (WK-intern) - Leverkusen - Ulrike Claus tritt zum 1. September 2026 in den Vorstand der Wuppermann AG ein. Herr Dr. Arndt Laßmann wird die Unternehmensgruppe zum 31. Juli 2026 auf eigenen Wunsch verlassen und in den Ruhestand treten. Frau Claus übernimmt als CFO sämtliche Ressorts und Verantwortungsbereiche, die bislang von Dr. Laßmann verantwortet wurden, dazu zählen das Controlling, Finanz- und Rechnungswesen sowie die Bereiche IT, Recht und Personal. Ulrike Claus begann ihre berufliche Laufbahn im Jahr 2001 bei der Thyssenkrupp AG in Essen und wurde innerhalb des Konzerns 2016 zur Geschäftsführerin ernannt. Drei Jahre später übernahm die Diplom-Kauffrau
Deutsche Wehrtechnik (DWT)-Tagung: Energieversorgung der Bundeswehr sichern und resilient gestalten Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 5. Juni 2026 In der vergangenen Woche nahm der Bundesverband Regenerative Mobilität und Versorgungssicherheit an der Bundeswehr-Technologietagung des DWT in Bonn teil. (WK-intern) - Der Verband war mit einem eigenen Messestand vertreten und stellte dort gemeinsam mit seinen Mitgliedern innovative Konzepte zur resilienten Energieversorgung vor. Vorgestellt wurden Konzepte zur Ausstattung von Solarparks mit mobilen Batteriecontainern. Diese können sowohl zur Absicherung von Kommunen als auch zur Energieversorgung militärischer Einrichtungen wie Kasernen eingesetzt werden. Im Krisenfall oder bei Ausfällen kritischer Infrastruktur können die Batteriesysteme flexibel verlegt und vor Ort zur Stromversorgung genutzt werden. Aktuell werden technische Lösungen entwickelt, die einen Transport mittels Hakenliftsystemen und geeigneter Zugmaschinen ermöglichen. Ein wichtiges
greentech erweitert Dienstleistungsspektrum um Co-Location Potentialanalyse Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 4. Juni 2026 Reine Photovoltaik-Projekte sind wirtschaftlich zunehmend unter Druck. (WK-intern) - Die Erweiterung um einen Batteriespeicher kann hier ein entscheidender Hebel sein, um das Projekt zurück in die Wirtschaftlichkeit zu führen. Mit einem neuen Dienstleistungsprodukt nimmt greentech geplante oder bestehende PV-Projekte individuell unter die Lupe und prüft, unter welchen Parametern die BESS-Integration sinnvoll ist. Konkret beinhaltet die Co-Location Potenzialanalyse die projektspezifische Prüfung der netz- und genehmigungsseitigen sowie technischen Rahmenbedingungen für eine Erweiterung der bestehenden oder geplanten PV-Anlage um einen Batteriespeicher. greentech bewertet dabei mehrere Auslegungsvarianten, rechnet die Wirtschaftlichkeit transparent und nachvollziehbar durch und leitet daraus eine klare Handlungsempfehlung für die nächsten Schritte ab. „In diesem Produkt
RWE schließt Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Euro erfolgreich ab Mitteilungen 4. Juni 2026 Die RWE AG hat heute ihr im November 2024 gestartetes Aktienrückkaufprogramm erfolgreich und im Rahmen des avisierten Zeitrahmens von 18 Monaten abgeschlossen. (WK-intern) - Das Gesamtvolumen des Aktienrückkaufprogramms betrug 1,5 Mrd. €. Damit wurde das Gesamterwerbsvolumen vollständig ausgeschöpft und somit die angekündigte Maßnahme zur Optimierung der Kapitalallokation zielgerichtet umgesetzt. Im Zeitraum vom 28. November 2024 bis zum 3. Juni 2026 wurden in drei Tranchen zu einem Kaufpreis von je rund 500 Mio. € (ohne Erwerbsnebenkosten) Aktien erworben. Insgesamt wurden rund 38 Mio. Aktien der RWE AG zurückgekauft. Unter Berücksichtigung der während der Laufzeit an die ausführenden Banken gezahlten bzw. von den Banken erhaltenen Ausgleichsbeträge beträgt der
EEX wird zum Dealer für Emissionsrechte in Europa Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. Juni 2026 EEX erhält Zuschlag für die Durchführung der europaweiten Auktionen von Emissionsrechten im Rahmen von CAP4 (WK-intern) - Die European Energy Exchange AG (EEX) wurde von der Europäischen Kommission beauftragt, die gemeinsame europäische Plattform für die vierte Phase (CAP4) der Auktionen innerhalb des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS), beginnend im Januar 2027, zu betreiben. Die Vertragslaufzeit beträgt fünf Jahre. Das CAP4-Mandat wird die Auktionen innerhalb des EU-EHS 1 für 25 EU-Mitgliedstaaten, drei EWR-EFTA-Staaten sowie die bereits in der dritten Phase der gemeinsamen Auktionsplattform (CAP3) enthaltenen Fonds umfassen. Separat wird es die neuen EU-EHS 2 Auktionen für 27 EU-Mitgliedstaaten, die drei EWR-EFTA-Staaten sowie den Klima-Sozialfonds abdecken, wodurch zusätzliche
DIW verlangt EU-Vorschrift zur Gleichschaltung der Herstellung von PV-Anlagen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 3. Juni 20263. Juni 2026 EU-weite Herstellung von Photovoltaikanlagen benötigt einheitliche Regeln EU will Herstellung von Photovoltaikanlagen durch neue Gesetzgebung resilienter und unabhängiger machen Mitgliedstaaten dürfen Förderung an nicht preisbezogene Kriterien wie CO₂‑Fußabdruck knüpfen Ansätze sind EU-weit sehr heterogen und Modellanalyse zeigt, dass dadurch hohe Kosten entstehen EU‑weite Harmonisierungs-Vorschriften würde Produktionskosten senken und Wettbewerbsfähigkeit stärken (WK-intern) - Die Europäische Union will ihre Herstellung von Photovoltaikanlagen "stärken", um die Versorgung mit klimafreundlichem Strom resilienter zu machen. Angesichts der hohen strategischen Bedeutung von Photovoltaik‑Technologien erlaubt der Net Zero Industry Act (NZIA) den Mitgliedstaaten, Förderprogramme für PV‑Projekte an nicht preisbezogene Kriterien zu knüpfen. Dabei nutzen EU-Staaten zum Beispiel den CO₂‑Fußabdruck oder die Energieeffizienz als
Schneider Electric: „Trägheit ist Europas größtes Energierisiko” Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 3. Juni 2026 24 % Preisanstieg weltweit – Europa zahlt weiter drauf: Energie ist weiterhin deutlich teurer als in anderen Wirtschaftsregionen. (WK-intern) - Bis zu 250 Mrd. Euro jährlich möglich: Effizienz und Elektrifizierung könnten bis 2040 erhebliche Einsparpotenziale Schneider Electric, ein global führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie, appelliert an die Europäische Union (EU), den Ausbau von Energieeffizienz und Elektrifizierung deutlich zu beschleunigen. Beide gelten als einzige skalierbare, heimische und resiliente Antwort auf die anhaltende Volatilität der Energiepreise. Angesichts eines erwarteten globalen Anstiegs der Energiepreise um 24 Prozent, dem stärksten Zuwachs seit 2022, steht Europa besonders unter Druck. Die Energiekosten liegen hier in der Regel zwei- bis viermal