Wind- und Bioenergie werden stark beschnitten, Photovoltaik festgehalten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Windenergie 28. November 201328. November 2013 Eine große vertane Chance Zum Koalitionsvertrag erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar: (WK-intern) - "Eine große vertane Chance! Statt die hohe Investitionsbereitschaft von Bürgern und Unternehmern in Erneuerbare Energien weiter zu nutzen und tatkräftig zu unterstützen, soll das Energiewende-Tempo der letzten Jahre im Stromsektor jetzt gedrosselt werden. Statt die Mindestziele aus der Zeit vor Fukushima deutlich anzuheben, werden sie nun auf gleichem Niveau eingefroren. Mit angezogener Handbremse lässt sich Deutschlands Technologieführerschaft in einer der wichtigsten Schlüsseltechnologien nicht verteidigen. Auch ist nicht erkennbar, wie die nächste Bundesregierung die Energiewende im Wärmesektor endlich einleiten will, um Deutschland unabhängiger von Energieimporten zu machen und den
Hochschulbewerbung für die DRIVE-E-Akademie 2014 nur noch bis zum 7.01.2014 E-Mobilität Mitteilungen 28. November 2013 Bewerbungsendspurt für die DRIVE-E-Akademie 2014 (WK-intern) - Noch bis zum 7. Januar 2014 können sich Studierende für DRIVE-E, das studentische Nachwuchsprogramm zur Elektromobilität, bewerben. Bonn/Berlin/Erlangen/Stuttgart – Noch bis zum 7. Januar 2014 (12 Uhr MEZ) können sich Studentinnen und Studenten aller deutschen Universitäten und Hochschulen für die fünfte Auflage des DRIVE-E-Programms von Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Fraunhofer-Gesellschaft bewerben. Die DRIVE-E-Akademie 2014 findet vom 31. März bis 4. April in Stuttgart statt. Für die rund 50 von einer Jury ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland gibt es eine Woche lang Elektromobilität pur. DRIVE-E-Akademie – Elektromobilität live erleben Jungen Talenten in technischen
Mobilize Financing for Sustainable Energy for All Mitteilungen Verbraucherberatung 28. November 2013 UN Secretary-General Ban Ki-moon and World Bank Group President Jim Yong Kim Outline Plans to Mobilize Financing for Sustainable Energy for All (WK-intern) - NEW YORK - United Nations Secretary General Ban Ki-moon and World Bank Group President Jim Yong Kim today announced a concerted effort by governments, international agencies, civil society and private sector to mobilize financing to deliver universal access to modern energy services such as lighting, clean cooking solutions, and power for productive uses in developing countries, as well as scaled-up energy efficiency, especially in the world’s highest-energy consuming countries. After a meeting of the Advisory Board of the
Energieverbrauch in Deutschland – Daten für das 1. – 3. Vierteljahr 2013 Mitteilungen 28. November 2013 Aktuelle Ausgabe des Quartalsberichts der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) ist jetzt abrufbar: http://www.ag-energiebilanzen.de/index.php?article_id=29&fileName=quartalsbericht_q3_2013_28112013.pdf (WK-intern) - Der Bericht knüpft an die Pressemitteilung der AGEB vom 4. November 2013 zur Entwicklung des Energieverbrauchs in den ersten neun Monaten des Jahres 2013 an. Er liefert eine aktuelle, verlässliche und umfängliche Zusammenstellung aller wichtigen Informationen. Ansprechpartner zu den einzelnen Energieträgern finden Sie auf der letzten Seite des Berichts. PM: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. c.o. - DEBRIV - Bundesverband Braunkohle
Die Neuordnung der Energiepolitik jetzt gelingen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. November 2013 Die Bürger wünschen sich verlässliche und transparente regionale Strukturen. Während der Pressekonferenz auf der Jahrestagung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) in Berlin haben heute Ivo Gönner, VKU-Präsident und Hans-Joachim Reck, VKU-Hauptgeschäftsführer, die wichtigen Eckpunkte für die neue Legislaturperiode erläutert. (WK-intern) - Ob die Energiewende gelingen wird, entscheidet sich jetzt. Gönner hob hervor, dass sich die kommunalen Unternehmen großer Zustimmung und Beliebtheit in der Bevölkerung erfreuen: "Die Bürger wünschen sich verlässliche und transparente regionale Strukturen." Gleichzeitig mahnte er, dass die neue Bundesregierung die kommunalen Strukturen in Brüssel verteidigen müsse. "Bei uns hat sich in über 100 Jahren eine Tradition gut funktionierender kommunaler Daseinsvorsorge entwickelt, die
BEE kritisiert die Energiebeschlüsse von CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag deutlich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. November 2013 Große Koalition tritt bei Energiewende auf die Bremse Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Beschlüsse von CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag deutlich. Insbesondere die Deckelung des Anteils der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 40 bis 45 Prozent im Jahr 2025 ist ein energie- und umweltpolitischer Fehler. (WK-intern) - „Mit diesem Ausbaukorridor wird Deutschland seine Klimaschutzziele in den kommenden Jahren verfehlen“, warnt BEE-Präsident Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde. Selbst wenn man den Wert von 45 Prozent annimmt, bedeutet das einen Zubau der Erneuerbaren von durchschnittlich 1,67 Prozent pro Jahr. Nach dem unteren Szenario von 40 Prozent sind es sogar nur 1,25 Prozent. Zum
Das Energiekapitel im Koalitionsvertrag CDU/CSU und SPD Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. November 2013 Info-Service der Agentur Zukunft - Das Energiekapitel im Koalitionsvertrag So lauten die ersten drei Sätze des “Energiekapitels” des heute in den frühen Morgenstunden verabschiedeten Koalitionsvertrags: (WK-intern) - “Für die Lebensqualität heutiger und zukünftiger Generationen sowie für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes ist die Energiewende eine der größten Herausforderungen. Sie schützt Umwelt und Klima, macht uns unabhängiger von Importen und sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Deutschland. Wir wollen sie zu einer Erfolgsgeschichte machen und Deutschland zu einem der modernsten Energiestandorte der Welt entwickeln.” Solarify dokumentiert das gesamte Kapitel: http://www.solarify.eu/2013/11/27/393aktuell-das-kapitel-energie-im-koalitionsvertrag/. Mitteilung: Info-Service der Agentur Zukunft
SRU: Umbau der Energieversorgung muss energisch fortgesetzt werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 27. November 2013 Sondergutachten "Den Strommarkt der Zukunft gestalten" veröffentlicht „Der Umbau der Energieversorgung muss energisch fortgesetzt werden“, mahnt der Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), Professor Dr. Martin Faulstich, anlässlich der Vorstellung des Sondergutachtens „Den Strommarkt der Zukunft gestalten“. (WK-intern) - Die langfristigen Ziele zum Klimaschutz, zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Energieeffizienz müssen Maßstab für die aktuellen Reformen bleiben. Das Sondergutachten "Den Strommarkt der Zukunft gestalten" sowie die Pressemitteilung "Das Ziel im Auge behalten - Neues Sondergutachten des SRU zur Energiewende" stehen auf der Website des Sachverständigenrates für Umweltfragen als Download zur Verfügung. Die englische Kurzfassung "Shaping the Electricity Market of the Future
LichtBlick senkt den Strompreis: Kunden profitieren von der Energiewende Mitteilungen Verbraucherberatung 27. November 2013 Umfrage: 37 Prozent der Deutschen wollen bei Preiserhöhung Anbieter wechseln Hamburg - Während zahlreiche Anbieter ihre Stromtarife anheben, können sich die Kunden des Ökostrom-Marktführers LichtBlick im kommenden Jahr über eine Preissenkung freuen. (WK-intern) - "Die Energiewende zahlt sich nun auch für Haushalte aus. Das steigende Angebot an Wind- und Sonnenstrom senkt die Einkaufspreise für Strom. Diese Ökostrom-Dividende geben wir in vollem Umfang an unsere Kunden weiter", erläutert Heiko von Tschischwitz, Vorsitzender der Geschäftsführung von LichtBlick. LichtBlick versorgt 530.000 Privat- und Firmenkunden mit Strom aus erneuerbaren Energien. Zwar muss LichtBlick wie alle Anbieter 2014 eine Steigerung der gesetzlichen EEG-Umlage an die Kunden weitergeben. Statt
Deutschland muss beim Klimaschutz ehrgeiziger vorangehen Behörden-Mitteilungen 27. November 2013 Umweltminister Robert Habeck eröffnet Ausstellung über das Moor als Klimaschützer KIEL. Schleswig-Holsteins Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck hat den Bund zu einer ehrgeizigeren Klimapolitik aufgefordert. (WK-intern) - „Die Klimakonferenz in Warschau hat uns wieder vor Augen geführt, dass der Klimawandel Realität ist. Ärmere Länder in anderen Teilen der Welt spüren ihn schon jetzt, und in Europa werden wir die Folgen in den kommenden Jahrzehnten ebenfalls sehen. Steigende Meeresspiegel, häufigere Hochwasser, zunehmende Extremwetter – damit muss auch Schleswig-Holstein rechnen. Deutschland und die EU sind aufgefordert, eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz wahrzunehmen. Dazu gehören ein EU-Ziel von mindestens 55 Prozent CO2-Reduktion bis 2030 und eine
Windreich: Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung am 22.11.2013 zurückgenommen Mitteilungen Offshore Windparks 26. November 2013 Windreich-Insolvenz geht in geregeltes Verfahren über Die Geschäftsführung der Windreich GmbH hat den Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung am 22.11.2013 zurückgenommen. (WK-intern) - Das zuständige Amtsgericht in Esslingen hat daraufhin die vorläufige Insolvenz im Regelverfahren angeordnet und den bisherigen vorläufigen Sachwalter Holger Blümle von der Kanzlei Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Werner Heer wird als Geschäftsführer der Windreich GmbH die Sanierung des Unternehmens zusammen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter fortsetzen. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird für Ende November erwartet. Parallel hat die Geschäftsführung für vier weitere Tochtergesellschaften Insolvenzantrag im Regelverfahren gestellt. Bei den Unternehmen handelt es sich um eine Zwischenholding sowie drei kleinere,
Studien von Fraunhofer-ISI und TU Wien über Klimaziele, Treibhausgase, Energiekosten Forschungs-Mitteilungen 26. November 201326. November 2013 Verbindliche Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030 senken Treibhausgase und Energiekosten Zwei neue Studien des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und der Technischen Universität Wien zeigen, dass ein Klimaziel alleine nicht ausreicht, um zusätzliche Energieeinsparungen zu realisieren und für eine kontinuierliche Weiterentwicklung erneuerbarer Energien zu sorgen. Bleiben hierbei weitere Anstrengungen aus, könnte die EU eine wichtige Gelegenheit verpassen, um Energieverschwendung sowie übermäßige Ausgaben für Energieimporte einzuschränken. Verbindliche Zielvorgaben für Energieeffizienz und erneuerbare Energien sollten deshalb mit einem möglichen europaweiten Klimaziel für das Jahr 2030 einhergehen. Dies ist notwendig, um eine ehrgeizige Reduzierung der Treibhausgasemissionen sicherzustellen, ohne