KIT wird Forschungshub für Fusionstechnologie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Juli 2026 Beim Aufbau eines Fusionsreaktors setzt die Bundesregierung auf die Expertise des KIT (WK-intern) - Für den geplanten Bau eines Fusionsreaktors in Deutschland richtet die Bundesregierung neue Forschungshubs ein. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Forschende entwickeln dort Schlüsseltechnologien für den Brennstoffkreislauf, leistungsfähige Materialien sowie zentrale Reaktorkomponenten. Damit bringt das KIT seine Expertise in die Umsetzung der Fusionstechnologie ein und gestaltet den Weg von der Grundlagenforschung zur Anwendung maßgeblich mit. Mit dem Aktionsplan Fusion treibt die Bundesregierung den Bau eines ersten Fusionsreaktors in Deutschland voran und richtet dafür drei Forschungshubs ein. Diese bündeln Kompetenzen aus Wissenschaft und Industrie, um zentrale
DIW Berlin: DIW-Konjunkturbarometer setzt Achterbahnfahrt im Juli fort Forschungs-Mitteilungen 29. Juli 2026 Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im Juli deutlich gefallen. (WK-intern) - Mit 91,3 Punkten liegt der Wert nun so niedrig wie seit Herbst 2025 nicht mehr und entfernt sich damit merklich von der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Wie volatil die Entwicklung ist, zeigt ein Blick auf den bisherigen Jahresverlauf: Seit Februar ist der Barometerwert monatlich abwechselnd gestiegen und wieder gefallen. „Die geopolitischen Unsicherheiten, vor allem bezüglich des Iran-Kriegs, spiegeln sich in der Achterbahnfahrt des DIW-Konjunkturbarometers wider“, sagt DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik. Besonders die geopolitische Lage bleibt weiter angespannt. Der Konflikt zwischen dem Iran und
Synhelion erhält deutsche Fördermittel für synthetische Kraftstoffe Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 29. Juli 2026 Synhelion erhält deutsche Fördermittel für den Bau einer kommerziellen Anlage für synthetische Kraftstoffe (WK-intern) - Synhelion wurde im Rahmen des Programms „Produktives.NRW“ des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) für eine Förderung ausgewählt. Diese unterstützt den Bau einer kommerziellen Demonstrationsanlage für erneuerbare synthetische Kraftstoffe im Brainergy Park in Jülich. Das Programm greift auf rund 90 Millionen Euro an EU-Mitteln aus dem „Just Transition Fund“ (Fonds für einen gerechten Übergang) zurück; diese Gelder werden auf neun ausgewählte Projekte verteilt, die industrielle Innovationen im Rheinischen Revier und im nördlichen Ruhrgebiet fördern. Die Anlage von Synhelion für synthetische Kraftstoffe ist eines von neun Projekten mit marktreifen Lösungen für nachhaltige Schlüsseltechnologien,
Bundesingenieurkammer gibt praktische Tipps für kühle Wohnungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 29. Juli 2026 Deutschland erlebt erneut eine Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad. (WK-intern) - Mit ihrer neuen Broschüre „Kühle Räume trotz Sommerhitze“ zeigt die Bundesingenieurkammer, wie sich Wohnräume auch ohne aufwendige Technik wirksam vor Überhitzung schützen lassen. Der kostenlose Ratgeber bündelt leicht umsetzbare Empfehlungen für den Alltag und erläutert zugleich verständlich die bauphysikalischen Hintergründe. Hitzewellen in Deutschland: Bundesingenieurkammer gibt praktische Tipps für kühle Wohnungen Neuer Ratgeber erklärt verständlich, wie Wohngebäude auch an heißen Tagen kühl bleiben, und warum manche vermeintlichen Tipps kaum helfen Deutschland erlebt erneut eine Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad. Hinzu kommen immer häufiger Tropennächte, in denen sich Gebäude kaum
Forscher entwickeln Lösungskonzepte für Propan-Wärmepumpen für Mehrfamilienhäuser Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 28. Juli 2026 Wärmepumpen können in Bestands-Mehrfamilienhäusern alte Gas- und Öl-heizungen ersetzen, wenn das gesamte System passend zum Gebäude ausgelegt wird. (WK-intern) - Das ist das Kernergebnis des Forschungsprojekts »LC R290«, in welchem das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit einem Konsortium von zwanzig Firmen aus der Heizungsbranche und Wohnungswirtschaft typische Lösungskonzepte für den Heizungstausch erarbeitet hat. Dabei setzte das Projektteam auf das Kältemittel Propan (R290). Im ersten Schritt untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Beispielgebäude aus dem Portfolio der beteiligten Wohnungsbaugesellschaften, um die Anforderungen an die Wärmepumpenlösungen abzuleiten. Die Heizlasten der Gebäude variierten zwischen 23 und 93 kW, erforderten also eine große Bandbreite an Wärmepumpenleistungen. In
Trainingshilfe unterstützt Gespräche über Windenergieprojekte in Kommunen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie Windparks 28. Juli 2026 Die Fachagentur Wind und Solar veröffentlicht praxisorientierte Empfehlungen und Übungen für Kommunen, Landesenergieagenturen und Projektträger. (WK-intern) - Berlin - Die Fachagentur Wind und Solar legt heute eine Trainingshilfe vor, die praxisnahe Empfehlungen und Übungen zur Kommunikation von Windenergieprojekten zusammenführt. Sie richtet sich an Mitarbeitende aus Kommunen, Landesenergieagenturen, Projektgesellschaften sowie Bürgerenergiegemeinschaften, die zu Windenergieprojekten kommunizieren möchten. Im Fokus steht, wie Personen angesprochen werden können, um Vertrauen zu stärken und Dialog zu ermöglichen. Grundlage bilden Erkenntnisse aus einem Forschungsprojekt, Kommunikationstrainings sowie den Erfahrungen aus der Praxis der Projektkommunikation. „Die Trainingshilfe zeigt, wie sich fachliche Informationen und kommunikative Methoden sinnvoll verbinden lassen, um Dialoge vor Ort konstruktiv
FWF: Wie aus Abgasen Rohstoff werden soll Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 27. Juli 2026 Kohlendioxid gilt als Klimaproblem. Es kann aber auch Rohstoff sein. (WK-intern) - Der Grazer Chemiker Johann Hlina untersucht, wie sich Kohlenoxide wieder in Kohlenwasserstoffe verwandeln lassen – also in Ausgangsmaterial für Treibstoffe, Kunststoffe und Medikamente. Helfen sollen dabei Seltenerdmetalle. Rund tausend Stamperl Kohlendioxid. So viel CO2 würde zusammenkommen, wenn man den unsichtbaren, geruchlosen Stoff aus der Luft eines durchschnittlich großen Zimmers herausfiltern und als Gas sammeln könnte. „Das ist eine ganz schöne Menge, das kann man sich sonst gar nicht so vorstellen“, sagt Johann Hlina, „wenn man das umwandelt, dann hat man ein Stamperl Treibstoff.“ Der Chemiker von der Universität Graz sieht in
25 Jahre Geothermieforschung am GFZ-Standort Groß Schönebeck Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 26. Juli 2026 An der wiederbelebten Erdgasbohrung in der Brandenburger Schorfheide werden Erkenntnisse gewonnen und Technologien entwickelt, die Industriepartner weltweit zur Nutzung von Erdwärme einsetzen. (WK-intern) - Zum Jubiläum wurden erfolgreiche Entwicklungen gewürdigt und aktuelle Forschungsprojekte präsentiert – u.a. zur Gewinnung von Lithium und Kupfer aus Thermalwässern und zum Potenzial der Nachnutzung alter Öl- und Gasbohrungen zur Erdwärmegewinnung. Derzeit testet der dänische Industriepartner Green Therma hier seine neu entwickelte Vakuum-Rohr-Technologie weltweit erstmals unter realen Bedingungen. Weiterführende Infos bieten eine Spotlight-Website und mehrere Podcasts mit GFZ-Forschenden. Der Geothermie-Forschungsstandort des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in Groß Schönebeck in der Brandenburgischen Schorfheide feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.
Unternehmen skeptisch gegenüber der EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Juli 2026 Obwohl die Frist zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht bereits im Juni 2026 abgelaufen ist und zentrale Transparenzpflichten grundsätzlich für alle Unternehmen gelten, hat sich bislang nur rund jedes fünfte Unternehmen intensiver mit den neuen Vorgaben auseinandergesetzt. (WK-intern) - Gleichzeitig traut lediglich eine kleine Minderheit der Richtlinie zu, ihr eigentliches Ziel zu erreichen: die Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern zu verringern. Stattdessen erwarten viele Unternehmen vor allem zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Das zeigt die Juli-Umfrage des German Business Panel (GBP) an der Universität Mannheim. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie soll sicherstellen, dass Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit gleich bezahlt werden. Anders als das bisherige deutsche Entgelttransparenzgesetz
Die Chemieindustrie ist eine tragende Säule der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 18. Juli 2026 Förderbescheid übergeben: Wissenschaftsminister Willingmann besucht Fraunhofer CBP (WK-intern) - Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, besuchte Prof. Dr. Armin Willingmann, Wissenschaftsminister Sachsen-Anhalts, im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP in Leuna. Im Gepäck hatte er EU-Fördermittel aus dem »Just Transition Fund«. Diese werden in die Forschungsinfrastruktur des Fraunhofer CBP investiert, um Leuna zu einem Nukleus für chemisch-biotechnologische Innovationen zu machen und damit die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der mitteldeutschen Chemieindustrie zu stärken. Globale Herausforderungen wie Klimawandel und geopolitische Instabilitäten machen auch der Chemieindustrie zu schaffen. Damit erforderliche Innovationen, etwa in neue energieeffiziente Verfahren auf Basis erneuerbarer Rohstoffe und ihrer Kreislaufführung, in
PIK-Direktor Ottmar Edenhofer zur Reform des Europäischen Emissionshandels Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. Juli 2026 Die EU-Kommission legte heute ihren Vorschlag für eine Reform des Europäischen Emissionshandels vor, der in der Energiewirtschaft, der energieintensiven Industrie und im europäischen Flugverkehr die CO₂-Emissionen bepreist. (WK-intern) - Hier ist die Bewertung von Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Laut dem Kommissionsvorschlag wird die Ausgabe neuer Ausstoßrechte pro Jahr langsamer reduziert als bislang geplant, es gibt auch länger Gratiszuteilungen an Firmen, die besonders im globalen Wettbewerb stehen – auf der Gegenseite stehen neue Investitionshebel, die die Industriewende beschleunigen sollen. Neu sind auch Gutschriften für Firmen, die CO₂ aus der Atmosphäre holen. PIK-Direktor Ottmar Edenhofer sagt dazu: „Die Kommission reagiert mit ihrem
Fünf Faktoren für den Erfolg von heimischem Lithium aus Geothermie E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Technik 16. Juli 2026 Bis zu 26,51 Millionen Tonnen Lithiummetall im deutschen Untergrund (WK-intern) - Brennstoffpreise, Versorgungssicherheit und Rohstoffabhängigkeit stellen Energieversorger vor neue Aufgaben. Forschende des Fraunhofer IEG untersuchen, wie sich Wärme und strategische Rohstoffe gleichzeitig aus dem Untergrund gewinnen lassen. Die Idee: Heißes Tiefenwasser liefert Wärme für Netze und Industrie – und zugleich Lithium für Batterien. Das senkt Kosten, stärkt regionale Wertschöpfung und macht die Wärmeversorgung zukunftsfest. Welche Schlüssel-Faktoren es für den Erfolg braucht, legen Fraunhofer IEG und Partner in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung im Fachmagazin Geothermics dar. »Wir wollen Geothermie doppelt wertvoll machen: Sie kann saubere Wärme und gleichzeitig strategische Rohstoffe wie Lithium liefern«, sagt Dr. Katharina