Strom aus Meereswellen, Schiffsemissionen und das große Schmelzen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juni 2017 Hamburgs zweiter Schülerkongress „MeerKlima entdecken“ im Zeichen des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane (WK-intern) - An der Universität Hamburg heißt es am 8. Juni 2017 „Meerklima entdecken“. Hamburgs zweiter Schülerkongress richtet sich an über 650 Oberstufenschüler und will im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane aktuelle Forschungsthemen wie Meeresspiegelanstieg und Ozeanversauerung aufgreifen. Es gilt, für die Herausforderungen des Klimawandels und des Meeresschutzes zu sensibilisieren und die Relevanz der Naturwissenschaften und Technik als Problemlöser zu verdeutlichen. Das Besondere dabei: Der Kongress wird von Schülerinnen und Schülern der zehnten bis zwölften Klasse aus dem NAT Schülerbeirat geplant und organisiert. Er findet auf Einladung der Universität Hamburg
Effiziente Gebäude als Energiespeicher helfen bei der Energiewende Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Juni 2017 Durch den Ausbau von Wind- und Solarstrom entstehen zunehmend größere Schwankungen in der Stromerzeugung. (WK-intern) - Der regenerativ erzeugte Strom unterliegt klimatischen Bedingungen, die der Mensch nicht beeinflussen kann: Viel Sonne, viel Wind, viel Energie. Nicht immer passt dieser Überschuss zum gerade benötigten Bedarf. Um die aus erneuerbaren Quellen erzeugte Energie besser ausschöpfen zu können, muss der Verbrauch also an die Energieerzeugung angepasst werden. Aber welche Möglichkeiten gibt es hierfür? Mit dieser Fragestellung hat sich Richard Höfer, Student der Hochschule Biberach in seinem Bachelor-Studium des Energie-Ingenieurwesens beschäftigt. In einer Seminararbeit betreut von Professor Axel Bretzke untersuchte er die Möglichkeit, thermische Speichermasse von energetisch hocheffizienten
Ohne die USA muss der Rest der Welt nun stärker beim Thema Klimaschutz zusammenarbeiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juni 2017 Der US-Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ist eine Bürde für die internationale Klimapolitik, aber nicht deren Ende. (WK-intern) - Den Paradigmenwechsel, der mit dem Paris Agreement eingeleitet wurde, wird auch Trump nicht revidieren können. Am Ende könnten die USA selbst als größter Verlierer dastehen. Für die internationalen Verhandlungen ist nun die Reaktion der Staatengemeinschaft entscheidend. Als Gastgeber des G20-Gipfels kommt Deutschland dabei eine entscheidende Rolle zu. Mittelfristig könnte der Schulterschluss mit ambitionierten Bundesstaaten – allen voran Kalifornien – den Schaden begrenzen. Entscheidend für die Zukunft der internationalen Klimapolitik wird nun die Reaktion der Weltöffentlichkeit sein. "Hier gibt es bislang positive Signale", sagt Prof. Dr.
Studenten bauen Auto mit einem Verbrauch von ca. 0,17 Litern auf 100 km Forschungs-Mitteilungen 4. Juni 2017 579,2 km mit nur einem Liter Benzin (WK-intern) - Studentisches Team der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft bei weltweit größtem Energieeffizienzwettbewerb in London erfolgreich KARLSRUHE, LONDON. Vom 25. bis 28. Mai 2017 fand im Queen Elizabeth Olympic Parc in London der diesjährige Shell Eco-marathon statt, der weltweit größte Energieeffizienzwettbewerb. Er wird jedes Jahr sowohl in Europa als auch in Singapur (Asien) und den Detroit (USA) ausgetragen. Wettbewerbsaufgabe ist die Entwicklung und Konstruktion eines Fahrzeugs, das mit einem Liter Kraftstoff die größtmögliche Entfernung zurücklegt. Gestartet wird in zwei Kategorien, den „Prototypen“ mit nur wenigen konstruktiven Vorgaben und den „Urban-Concept“-Fahrzeugen, die für den öffentlichen
Touristische Elektromobilität auf Mallorca E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 2. Juni 2017 Im Rahmen des Forschungsprojekts „Touristische Elektromobilität auf Mallorca“ untersucht Prof. Dr. Thomas M. Cerbe vom Institut für Verkehrsmanagement der Ostfalia Hochschule derzeit die touristische Nutzung von Elektrofahrzeugen auf der spanischen Insel Mallorca. (WK-intern) - Die Untersuchungen sollen zunächst Aufschluss über den aktuellen Stand der Elektromobilität auf der Urlaubsinsel geben, vor allem aber Perspektiven aufzeigen, wie die touristische Mobilität auf Mallorca zukünftig verstärkt durch regenerative Energie stattfinden kann. Die Voraussetzungen sind gut: Mit durchschnittlich acht Sonnenstunden pro Tag und begrenzten Entfernungen bietet Mallorca großes Potenzial für den Einsatz von Elektrofahrzeugen. Die Analysen des Professors konzentrieren sich deshalb auf das Mietwagengeschäft, das gerade zu den
Elektromobilität erleben: 7. Tag der Elektromobilität an der THI E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 2. Juni 2017 Neue E-Fahrzeuge besichtigen und zur Probe fahren – Festvortrag „In 80 Tagen um die Welt mit dem Tesla Model S“ (WK-intern) - Elektromobilität zum Anfassen: Beim 7. Tag der Elektromobilität an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI), der gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ausgerichtet wurde, konnten die Besucher neue Elektroautos besichtigen und größtenteils auch zur Probe fahren. Mehrere Hundert Interessierte nutzten diese Gelegenheit, darunter auch zahlreiche Studierende. Neben dem Besuchermagneten, dem futuristischen Rennwagen des Formel-E-Teams von ABT Schäffler Audi Sport, zogen auch die ausgestellten Elektroautos, E-Bikes und E-Roller einige Blicke auf sich. Darüber hinaus präsentierte die Studierendengruppe Schanzer Racing Electric, die bereits
Forschungsflugzeug „D-IBUF“ aus Braunschweig untersucht zum dritten Mal Offshore-Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 2. Juni 20172. Juni 2017 Auf Augenhöhe mit den Windrädern Forschungsflugzeug „D-IBUF“ bei dritter Messkampagne an der Nordsee (WK-intern) - Ein Forschungsteam des Instituts für Flugführung der Technischen Universität Braunschweig ist mit seinem Forschungsflugzeug „D-IBUF“ zurzeit an der Nordsee und führt Messflüge hinter Offshore-Windparks durch. Die Messungen sind Teil des Verbundprojektes „WIPAFF – Windpark-Fernfeld“ zur Erforschung der Auswirkungen von Offshore-Windenergieanlagen auf das Klima. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, den weiteren Ausbau der Windkraftnutzung in der Nordsee möglichst effizient und umweltverträglich zu gestalten. Bei den bisherigen Ergebnissen der Messflüge stellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine reduzierte Windgeschwindigkeit und erhöhte Turbulenz hinter den Windparks fest. „Die ersten Messergebnisse sind sehr vielversprechend
Zweiflügliger Windenergieanlage-Prototyp am Teststand des CWD Aachen erfolgreich Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 1. Juni 20171. Juni 2017 RECASE testet Prototypenanlage am CWD Aachen (WK-intern) - Die RECASE Regenerative Energien GmbH hat den Full-Scale Test einer zweiflügligen SCD 3 MW am Center for Wind Power Drives (CWD) der RWTH Aachen im Auftrag der aerodyn engineering GmbH durchgeführt. Der getestete WEA-Prototyp wurde von aerodyn im Auftrag der japanischen Regierung entwickelt und soll auf einem schwimmenden Fundament als Demonstrator ab Sommer 2018 im Offshore-Testfeld von Kitakyushu im Süden Japans erprobt werden. RECASE wurde damit beauftragt, die Entwicklung des elektrotechnischen Designs der WEA zu unterstützen und den aufgebauten Prototypen im Vorfeld seines Transports nach Japan innerhalb eines für etwa 3 Wochen angelegten Großversuchs in
DNV GL-Bericht zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 1. Juni 20171. Juni 2017 DNV GL veröffentlicht PV Module Reliability Scorecard 2017 Diesjähriger Bericht zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen bewertet mehr als 50 verschiedene Modelle Bericht identifiziert die 20 besten Hersteller, darunter mehrere erstmals genannte Hersteller im „High Performers“-Ranking Getestete Module wurden in 10 verschiedenen Ländern gefertigt, was die globale Verteilung der Herstellung widerspiegelt (WK-intern) - DNV GL, der weltweit größte Anbieter unabhängiger Energieexpertise und Zertifizierungen, hat seinen dritten Jahresbericht zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen (PV Module Reliability Scorecard) veröffentlicht. Dieser Bericht gilt als der umfassendste öffentlich zugängliche Vergleich von Testergebnissen zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen. Obwohl das Wachstum der Photovoltaikbranche in den vergangenen Jahren durch die stark gesunkenen Modulpreise begünstigt wurde, bestehen
Power-to-Gas: Energiewendetechnologien mit den geringsten CO2-Vermeidungskosten müssen Vorrang haben Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Windenergie 1. Juni 2017 DVGW fordert Beschleunigung der Sektorenkopplung mit Gas (WK-intern) - „Um unser Energiesystem stabil zu halten, Stromüberschüsse zu nutzen und Netzengpässe zu vermeiden, spielen Gas und Gasinfrastrukturen eine entscheidende Rolle. Denn mit Technologien wie Power-to-Gas ist das Gas-System in der Lage, erneuerbaren Strom langfristig zu speichern, zu transportieren und bedarfsgenau zur Verfügung zu stellen. Durch die Kopplung bislang weitgehend getrennter Sektoren können erneuerbare Energien in allen Sektoren zum Einsatz kommen. Das heißt: Mehr Klimaschutz mit Gas und Strom für Wärme, Verkehr und Industrie.“ Dies sagte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW), Prof. Dr. Gerald Linke, heute auf der DVGW-Konferenz „Sektorenkopplung –
Wege in ein nachhaltiges Energiesystem der Zukunft Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Juni 2017 Kick-off für UN-Projekt (WK-intern) - Um die gesteckten Klimaziele zu erreichen, müssen jetzt die Weichen dafür gestellt werden. Der Faktor Energie nimmt dabei einen besonders hohen Stellenwert ein. Ein international besetztes Projekt der UNECE (United Nations Economic Commission for Europe), an dem Fraunhofer UMSICHT mitwirkt, hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Wege in ein weltweit nachhaltiges Energiesystem auszuloten. Das Projekt ist mit einem Kick-off Workshop am 30. Mai bei UMSICHT in Oberhausen offiziell gestartet. Bezahlbare, verlässliche und vor allem nachhaltige Energie ist der Schlüssel zum Wandel in eine moderne Gesellschaft. Als wichtigen Meilenstein der internationalen Nachhaltigkeitspolitik haben die Vereinten Nationen 2015 die UN Sustainable Development
Leitfaden zur Energiewende für Kommunen und Stadtwerke Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Mai 2017 Der Strategieleitfaden »Akzente setzen durch Energieausgleich: Flexibilisierung der Energieversorgung« informiert kommunale Fachplaner und Fachplanerinnen sowie lokale Energieversorger über die Chancen von Energieausgleich und unterstützt sie bei der Planung von eigenen Konzepten vor Ort mit konkreten Anregungen und Hilfestellungen. (WK-intern) - Der kostenfrei erhältliche Leitfaden für Kommunen und Stadtwerke fasst zentrale Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts »Akzente – Gesellschaftliche Akzeptanz von Energieausgleichsoptionen und ihre Bedeutung bei der Transformation des Energiesystems« zusammen. Im Stromsektor sollen laut Energiekonzept der Bundesregierung im Jahr 2050 mindestens 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Dies erfordert eine signifikante Änderung des Stromsystems