Internet-Webcams verbessern Solarprognosen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 3. August 2018 Mit öffentlich zugänglichen Kameras wollen DLR-Forscher Stromnetze stabilisieren (WK-news) - Mit Schwankungen der Sonnenenergie umzugehen, ist eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten an einer Technologie, die es ermöglichen soll, Energienetze mit hohem Solaranteil stabiler und effizienter zu betreiben. Lesen Sie hier mehr.
Deutschlands Photovoltaik-Anlagen produzierten im Juli 2018 6,7 Terawattstunden Solarstrom Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 2. August 2018 Hohe Solarstromproduktion sorgt für stabile Versorgung (WK-intern) - Die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen produzierten im Juli 2018 6,7 Terawattstunden Solarstrom und stellten damit einen neuen Allzeitrekord auf. Das berichten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solar Energiesysteme ISE. Mit einem Anteil von 15,1 Prozent an der Stromerzeugung lag im Juli die Photovoltaik vor der Kernkraft (13,8 Prozent). Da Kern- und Kohlekraftwerke aktuell ihre Leistung drosseln, um die Erhöhung der Wassertemperatur durch das eingeleitete Kühlwasser zu begrenzen, erfüllt die Photovoltaik eine wichtige netzstabilisierende Funktion. »Solaranlagen brauchen keine Kühlung, die derzeitige Hitzewelle macht ihnen nichts aus. Damit sind sie zu einer unverzichtbaren Stromquelle geworden, ohne die unser Netz
Erneut kräftiger Rückgang bei Steinkohleverstromung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 31. Juli 2018 Rückgang des deutschen Energieverbrauchs bis zur Jahresmitte (WK-intern) - Erneuerbare Energien legen bei Stromproduktion weiter zu Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte zur Jahresmitte 2018 eine Höhe von 6.771 Petajoule (PJ) beziehungsweise 230,9 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) und lag damit gut 1 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Nach den ersten drei Monaten hatte der Zuwachs aufgrund der kühlen Witterung in den Monaten Februar und März noch bei mehr als 5 Prozent gelegen. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) verzeichneten sowohl das Erdgas als auch die Erneuerbaren ein Plus, beim Mineralöl sowie der Stein- und der Braunkohle kam es dagegen zu
Wissenschaftler entwickeln neuen Ansatz zur synthetischen Herstellung von Naturstoffen (Terpenen) Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Juli 2018 Terpene sind Naturstoffe, deren Nachbildung im Labor oft nur mühevoll gelingt. (WK-intern) - Chemiker der Universität zu Köln, Bonn und Basel haben eine der Natur nachempfundene Synthesemethode entwickelt. Das berichten die Forscher in der Fachzeitschrift «Nature Catalysis». Terpene bilden die grösste Klasse der in der Natur vorkommenden chemischen Verbindungen. Zu ihnen gehören zum Beispiel zahlreiche ätherische Öle, Steroide oder klinisch relevante Wirkstoffe wie das Malariamedikament Artemisinin oder das Krebstherapeutikum Taxol. Trotz stetig verfeinerten Synthesemethoden können Chemiker diese strukturell komplexen Verbindungen im Labor jedoch nur schwer nachbilden. Oft sind zahlreiche, nicht immer selektive Syntheseschritte nötig und die Ausbeuten gering. Die Natur macht es vor Teams
Eine vorindustrielle Quelle für Treibhausgas Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Juli 2018 Der Aufstieg von Tiefenwasser im Südpolarmeer könnte den CO2-Anstieg in der Atmosphäre im Holozän erklären (WK-intern) - Was nun immer mehr zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt wird, hat die menschliche Zivilisation in der Vergangenheit wahrscheinlich erst möglich gemacht. Denn schon vor dem massiven Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehalts durch menschliche Emissionen, erhöhte sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre leicht. Die Zunahme spielte möglicherweise eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Klimas im Holozän und damit auch für die Entwicklung der menschlichen Zivilisation. Woher das Treibhausgas kam, hat nun ein internationales Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Universität Princeton
Flettner-Rotor macht die Fehn Pollux zum Segelschiff Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Neue Ideen ! Offshore Technik Techniken-Windkraft Windenergie 30. Juli 2018 Die “Fehn Pollux“ segelt los (WK-intern) - Am Dienstag hat die "Fehn Pollux" die letzten Tests mit dem neu installierten Flettner-Rotors beendet. "Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung des Flettner-Rotors und der des Schiffs", sagte Ralf Oltmanns nach Beendigung der Testreihen in der Nordsee. Oltmanns ist eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt, einen Prototypen des Eco Flettners auf einem Frachtschiff zu installieren. "Nach drei intensiven Wochen sind wir sehr froh, unser Schiff wieder im Einsatz zu sehen", sagte Matthias Hesse, Geschäftsführer der Leeraner Reederei Fehn Ship Management. "Fehn Pollux" hatte am Montag den Hafen von Leer verlassen. "Ich muss zugeben, dass
Luft- und Raumfahrtkoordinator Jarzombek begrüßt Wiederwahl von ESA-Generaldirektor Wörner Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 30. Juli 2018 Der ESA-Rat hat heute auf einer Sondersitzung die Verlängerung von Herrn Prof. Jan Wörner als ESA-Generaldirektor für zunächst zwei weitere Jahre ab 1. Juli 2019 beschlossen. (WK-intern) - Dazu erklärt der Luft- und Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, Thomas Jarzombek: „Die erneute Wahl von Jan Wörner zum Generaldirektor der ESA (European Space Agency) ist ein hervorragendes Zeichen für die europäische Raumfahrt. Jan Wörner hat die Raumfahrt in den letzten Jahren europa- und weltweit vorangetrieben. Mit dem richtigen Blick für neue Technologien und Innovationen hat er den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Europa gestärkt und für eine erfolgreiche europäische Raumfahrt gearbeitet. Die Verlängerung seines Mandates ab 1. Juli
ERC Starting Grant: Erforschung des Neutrinos mit ultraleichten Detektoren Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 29. Juli 2018 Das Neutrino ist das leichteste und rätselhafteste aller Elementarteilchen. (WK-intern) - Ein besseres Verständnis seiner Eigenschaften soll Antworten auf die vielen ungeklärten Fragen zur Entstehung des Universums liefern. Um das scheue Teilchen effizient und kostengünstig zu untersuchen, hat Raimund Strauss, Wissenschaftler am Münchener Max-Planck-Institut für Physik (MPP), eine neue Methode entwickelt: Die Neutrino-Merkmale lassen sich künftig mit ultraleichten und hochempfindlichen Kristalldetektoren erforschen. Für diesen bahnbrechenden Ansatz erhält er jetzt einen mit 1,6 Millionen Euro dotierten Starting Grant des European Research Council (ERC). Neutrinos entstehen bei radioaktiven Zerfällen, bei Kernreaktionen, die Sterne zum Leuchten bringen – und beim Tod massereicher Sterne in Supernova-Explosionen. Sie wurden
Trends und Perspektiven der Energieforschung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 29. Juli 2018 Übergabe der Ergebnisberichte zum Strategischen Leitprojekt des BMWi (WK-intern) - Am 25.7.2018 wurden die Ergebnisberichte zum strategischen Leitprojekt des BMWi "Trends und Perspektiven der Energieforschung" an Staatssekretär Bareiß übergeben. Die überreichten Studienergebnisse dienen als wissenschaftliche Grundlage für das 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung. "Die Ergebnisse aus dem strategischen Leitprojekt 'Trends und Perspektiven der Energieforschung' liefern belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse zu Potenzialen innovativer Energietechnologien und damit wichtigen Input für das neue Energieforschungsprogramm der Bundesregierung", so Staatssekretär Bareiß. Das strategische Leitprojekt bestand aus den beiden Teilprojekten "Handlungsempfehlungen für die Energieforschungspolitik - Technik und Gesellschaft" und "Technologien für die Energiewende – Forschungsbedarfe und Markpotenziale". Konsortialführer der Forschungsverbünde waren einerseits
NOBEL GRID- Flexible und softwarebasierte Infrastrukturen für intelligente Stromnetze Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 27. Juli 2018 Mit welcher Infrastruktur können Stromkunden mit steuerbaren Lasten und Prosumer mit erneuerbaren Energieerzeugern kosteneffizient in intelligente Netze eingebunden werden? (WK-intern) - Dieser Frage hat sich in den letzten dreieinhalb Jahren ein internationales Konsortium mit Beteiligung des Fraunhofer IEE in einem Forschungs- und Demonstrationsprojekt gestellt, das von der Europäischen Union mit 11,7 Mio. Euro gefördert wurde. Die finalen Ergebnisse wurden am 25. Juli 2018 im spanischen Valencia der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Projektkonsortium mit 24 Partnern aus elf europäischen Ländern1, darunter Netzbetreiber, Forschungseinrichtungen, KMU und Kooperativen für Erneuerbare Energien hat unter der Leitung der spanischen ETRA-Gruppe eine Infrastruktur entwickelt, die auf drei wesentlichen Software-Komponenten basiert.
Forschungsprojekt REGEES untersucht Marktdesign & Netzbetriebsführung für die Stromnetze der Zukunft Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 27. Juli 2018 Bisher behandelt der liberalisierte Strommarkt das elektrische Netz als sogenannte „Kupferplatte“. (WK-intern) - Das heißt, der Markt geht davon aus, dass Strommengen weitestgehend frei gehandelt werden können, obwohl das dahinterliegende elektrische Netz physikalischen Grenzen unterliegt. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt „REGEES“ hat sich ein Konsortium aus Forschung und Industrie zusammengefunden, um neue und innovative Wege zu finden, wie ein solches erneuerbares und dezentrales Energiesystem betrieben werden muss. Allein im gesamten Jahr 2017 wurden laut Bundesnetzagentur über 20 Milliarden Kilowattstunden an Redispatch-Maßnahmen, das heißt ungeplante Eingriffe der zuständigen Übertragungsnetzbetreiber in die Stromproduktion von Kraftwerken, durchgeführt. Das entspricht in etwa
KIT Technik erzeugt synthetisches Erdgas aus der Kläranlage und Windstrom Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik Techniken-Windkraft Windenergie 27. Juli 2018 Pilotanlage bei Barcelona produziert synthetisches Erdgas aus erneuerbarer Elektrizität und Kohlendioxid (WK-intern) - Das Herzstück der Apparatur kommt von INERATEC, einem Spin-off des KIT Einen wichtigen Schritt zu einem geschlossenen Kohlendioxid-Kreislauf gehen die Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) INERATEC und das spanische Energieunter-nehmen GAS NATURAL FENOSA: Im katalonischen Sabadell haben sie eine Anlage errichtet, die aus klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) und erneuerbarem Wasserstoff synthetisches Erdgas erzeugt. Das Verfahren basiert auf der Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse und dessen Reaktion mit CO2 aus biogenen Quellen – zum Beispiel aus Klärschlamm. In der Kläranlage der 200.000-Einwohner-Stadt Sabadell im Großraum Barcelona sind die Grundstoffe reichlich vorhanden,