Bioökonomie: Algen im Tank, Fischzucht im Keller Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Veranstaltungen 4. Juli 2019 Innovative Projekte schleswig-holsteinischer Firmen und Hochschulen vorgestellt (WK-intern) - Von der Energiewirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft – das ist das Ziel der Bioökonomie. Um die umfassende Nutzung von Rohstoffen aus der Land- und Nahrungsmittelwirtschaft ging es beim jüngsten Workshop der Veranstaltungsreihe „Werkstatt Wirtschaft Wissenschaft – Praxis der Biomassenutzung“. Sie wird von den schleswig-holsteinischen Unternehmens- und Wissenschaftsclustern EE.SH und EEK.SH sowie der Investitionsbank des Landes und drei regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften organisiert. Es ging um Bioraffinerien, in denen Fischzucht mit Salzpflanzenkulturen kombiniert wird, Wohnquartiere mit Vertical Farming und Wasseraufbereitung durch Algen. Aus den Algen, aus Gärresten von Biogasanlagen oder anderen pflanzlichen Reststoffen können Proteine und andere wertvollen
Schweizer Forschung erzielt neuen Rekord bei flexiblen Dünnschicht-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 4. Juli 20194. Juli 2019 CIGS-Solarzellen mit verbesserter Effizienz (WK-intern) - Noch nie wurde eine so effiziente flexible CIGS-Solarzelle geschaffen. Empa-Forschende erreichen erstmals einen Wirkungsgrad von 20.8% – und brechen damit ihren eigenen Rekordwert. Flexible Solarzelle mit noch nie erreichter Effizienz: Das Empa-Labor für Dünnschichten und Photovoltaik unter der Leitung von Ayodhya N. Tiwari hat seinen eigenen Rekordwert gebrochen. Die Forschenden verbesserten den Wirkungsgrad der Energieumwandlung bei CIGS-Solarzellen auf flexiblem Polymersubstrat auf 20.8%. Das ist 0.4% höher als die bisher erreichte Marke – die von derselben Gruppe gehalten wird. Die Technologie der Wahl ist Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (Cu(In,Ga)Se2) oder CIGS, die die Herstellung von flexiblen, leichten Solarzellen auf Polymerfolien ermöglicht.
DLR: Neuartige Flügel sollen Flugzeuge sparsamer machen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 4. Juli 20194. Juli 2019 EU-Projekt: DLR testet elastisches und aktiv gesteuertes Design Neuartige Flügel können Flugzeuge leichter machen Solche Flügel wurden in Göttingen getestet Schwerpunkte: Luftfahrt, Digitalisierung (WK-intern) - Zukünftige Flugzeuge sollen leichter und dadurch sparsamer im Kerosinverbrauch sein. Darum hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jetzt im Rahmen eines EU-Projekts zwei neuartige Flügel getestet, deren Bauweise bislang nicht möglich war. Die Reduzierung von Gewicht gilt neben sparsameren Triebwerken und schlankeren Flügeln als wichtigster Weg, den Treibstoffverbrauch im Luftverkehr zu verringern. Bei Flugzeugflügeln ist die Möglichkeit, mit herkömmlichen Bauweisen Gewicht einzusparen, praktisch ausgeschöpft. Da Flugzeugflügel hohen Belastungen standhalten müssen, sind sie besonders stabil gebaut. Früher bestanden sie
Temperieren für den Energiespeicher der Zukunft Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Juli 2019 Das Max-Planck-Institut in Magdeburg forscht an einem zukunftsfähigen Energiespeichersystem (WK-intern) - Die dazu nötige Temperierung liefert LAUDA Deutschland hat sich für die Energiewende viel vorgenommen: Bis 2050 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bei 80 Prozent liegen. Mit dem Ausbau von Windenergie, Photovoltaik und anderer regenerativer Energieträger sowie der zunehmenden Elektrifizierung der Gesellschaft stehen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft vor einer großen Herausforderung: Die dezentral gewonnene Energie muss bei Überproduktion möglichst effizient und vor allem nachhaltig gespeichert werden, um im Falle von Verbrauchsspitzen in das Energienetz eingespeist zu werden. Ein vielversprechendes energiewirtschaftliches Konzept nennt sich »Power to Gas«. Dabei wird mit Elektrolyse
Wind-Report: Installationszahlen bei der Windenergie an Land fallen mehr als die Hälfte geringer gegenüber 2017 aus Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Juli 2019 Windenergie Ausbau stagniert (WK-intern) - »Die erneuerbaren Erzeuger und speziell die Windenergie entwickeln sich mehr und mehr zu einem wichtigen Baustein unserer Stromversorgung. 35 Prozent der Bruttostromerzeugung 2018 lieferten erneuerbare Energien, davon lieferten etwa die Hälfte (17 Prozent) Windenergieanlagen an Land und auf See. Rückläufig sind jedoch die Ausbauzahlen 2018: Bei der Windenergie an Land sind diese mit etwa 2,5 GW um mehr als die Hälfte geringer im Vergleich mit den Installationszahlen aus 2017 (5,5 GW); auf See wurden mit 975 MW etwa 22 Prozent weniger als im Vorjahr (1249 MW) neu in Betrieb genommen. Diese Entwicklung gibt keinen Anlass zum Optimismus«, fasst
ISE: Solar- und Windenergieanlagen erzeugen im ersten Halbjahr 2019 mehr Strom als Kohlekraftwerke Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 3. Juli 2019 Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat heute Daten zur öffentlichen Nettostromerzeugung für das erste Halbjahr 2019 vorgestellt. (WK-intern) - Solar- und Windenergieanlagen speisten in dem Zeitraum gemeinsam ca. 92,6 Terawattstunden (TWh) in das öffentliche Netz ein, gegenüber 80,1 TWh im ersten Halbjahr 2018. Sie liegen damit auf dem ersten Platz unter den Stromquellen und erzeugten mehr Strom als Braunkohle und Steinkohle in Summe (79,4 TWh). Die Stromproduktion aus Braunkohle ging um 20,7 Prozent zurück, bei der Steinkohle betrug der Rückgang 23,7 Prozent. Die Windenergie war erstmals stärkste Energiequelle. Im Juni war die Solarenergie mit einer Erzeugung von 7,17 TWh erstmals stärkste Energiequelle
IWES stellt neuen Windatlas für Europa vor Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Juli 2019 Neuer Windatlas für Europa fertiggestellt (WK-intern) - Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa haben im Forschungsprojekt NEWA den Neuen Europäischen Windatlas fertiggestellt. Die Universität Oldenburg mit dem Zentrum für Windenergieforschung (ForWind), das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE und das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES bilden das deutsche Konsortium des europäischen Forschungsprojektes NEWA (Neuer Europäischer Windatlas). Gemeinsam mit ihren Partnern aus ganz Europa haben sie daran gearbeitet, neue Methoden zur Bewertung der Windverhältnisse zu entwickeln und zu validieren, um so bei der Suche nach optimalen Standorten für neue Windparks zu helfen. Der fertiggestellte Atlas wird der deutschen Windbranche am 2. Juli 2019 auf der
Professor Marc Wolfram wird neuer Direktor des IÖR Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 2019 Zum 1. Juli 2019 hat das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) einen neuen Direktor. Prof. Dr. Marc Wolfram übernimmt im Rahmen einer gemeinsamen Berufung mit der Technischen Universität Dresden zugleich auch die Professur für Raumentwicklung. Mit Prof. Dr. Marc Wolfram übernimmt ein international erfahrener Stadt- und Regionalplaner die Leitung des IÖR. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen vor dem Hintergrund der globalen ökologischen Krise insbesondere Fragen zur Dynamik und Steuerung des urbanen Wandels in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Nach dem Studium der Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart absolvierte Marc Wolfram ein Graduiertenstudium in europäischer Urbanistik an der Universitat Politècnica de Barcelona
Förderung des BMBF setzt neue Akzente in der Wasserstoffforschung und Klimapolitik Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Technik 28. Juni 2019 Karliczek: Innovation ist Kern wirksamer Klimapolitik (WK-intern) - Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, hat am heutigen Mittwoch die Klimaschutzprojekte ihres Hauses vorgestellt. Dazu erklärt Anja Karliczek: „Forschung, Innovation und Bildung sind Kernbestandteile einer wirksamen und glaubwürdigen Klimapolitik. Ohne intensive Forschung, Innovation und Bildung werden wir die Klimaziele nicht erreichen. Wir brauchen eine Mischung aus Reduktionszielen und Innovation. Unsere Art zu wirtschaften stößt an ihre natürlichen Grenzen. Um unseren Wohlstand, unsere Umwelt und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, müssen wir Wirtschaft neu denken – hin zu einer Kreislaufwirtschaft auf einer neuen technologischen Stufe einschließlich der Klimaneutralität. Das Ziel ist eine bessere Lebensqualität
DLR stärkt Technologiestandort Deutschland mit sieben neuen Instituten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 28. Juni 2019 Spitzen-Forschung für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen: Quantentechnologie, Weltraumwetter, Speichertechnologie für nachhaltige Energieversorgung, Sicherheit an Land, zu Wasser und in der Luft sowie unbemannte Luftfahrtsysteme (WK-intern) - Bundesregierung investiert jährlich 63 Millionen Euro in die neuen DLR-Einrichtungen in Hannover, Ulm, Oberpfaffenhofen, Neustrelitz, Cottbus und Zittau, Rhein-Sieg-Kreis und Cochstedt Internationale Gutachter bestätigen wissenschaftliche Konzeption Digitalisierung, Klimawandel und technologische Disruption prägen unsere Zukunft. Hier setzt die interdisziplinäre Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an. Mit dem Aufbau von sieben neuen Instituten und Einrichtungen stärkt das DLR den Technologiestandort Deutschland und schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze. Der Senat des DLR hat der Gründung am 27. Juni 2019
Faszinierende Eindrücke in die Zukunft: 3D-Betondrucker verwandelt Forschungsstahlgerüst in eine temporäre Skulptur Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 27. Juni 2019 Robotic Printed Morphologies: (WK-intern) - Im Bauhaus-Jubiläumsjahr können Besucherinnen und Besucher der Jahresschau summaery2019 eine einzigartige robotische Installation live erleben: In einem neuartigen 3D-Druckprozesses verarbeitet ein Seilroboter zementöses Material zu Modulen, die die Architektur des Forschungsbaus x.Stahl, eine offene Stahlstruktur, sukzessive mit einer temporären Verkleidung überziehen. Das Prinzip des Seilroboters ist den meisten Menschen wohl im Rahmen von Fußballübertragungen begegnet: an vier Kunstfaserseilen gelagert, kann sich der Roboter – hier mit einer Kamera bestückt – über große Strecken frei in der Luft bewegen und spektakuläre Perspektiven aufnehmen. Im Falle von »Robotic Printed Morphologies« kommt ein Betondrucker auf diese Art zum Einsatz. »Die Präsentation im
Forschungsprojekt Power2Power soll CO2-Emission global reduzieren Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik 27. Juni 2019 Einen ganz besonderen Förderbescheid übergab heute der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft in Erfurt. (WK-intern) - Die Firma X-FAB Semiconductor Foundries GmbH, sowie die TU Ilmenau und die Jenaer mi2-factory GmbH, eine Ausgründung aus der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH), sind Projektpartner in „Power2Power“ Projekt, welches durch die europäischen Programme H2020 und ECSEL, sowie nationale Fördergeber finanziert ist. Wolfgang Tiefensee überreichte die nationalen Förderungen, an denen das Land finanziell beteiligt ist, an die Thüringer Projektpartner. „Power2Power - The next-generation silicon-based power solutions in mobility, industry and grid for sustainable decarbonisation in the next decade“, so der vollständige Titel des Vorhabens, ist ein Verbundprojekt