Klimafreundlicher Virus? CoronaVirus senkt CO2 Ausstoß Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 11. März 2020 Statista prognostiziert COVID-19 Auswirkungen auf die Weltwirtschaft (WK-intern) - Der Markt für Privatfahrzeuge schrumpfte in China im Februar um 80 Prozent. Ein heute von Statista veröffentlichtes Whitepaper befasst sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des neuartigen Coronavirus und untersucht mögliche globale Konsequenzen, insbesondere im Automobil- und Tourismussektor. Angesichts des Ausbruchs in China werden die Auswirkungen auf die dortigen Unternehmen, die sich unter Quarantäne befinden, untersucht. Die überraschenden Nutznießer der aktuellen Situation sind dabei die Online-Lieferdienste. Das Whitepaper konzentriert sich auf die wirtschaftliche Entwicklung in zwei Szenarien: entweder eine stabilisierte oder eine pandemische Ausbreitung von COVID-19. Die Auswirkungen in China sind bereits spürbar: Mit beinahe 80
Solarzellen: Neues Herstellungsverfahren für Perowskit-Zellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 9. März 2020 Die Empa Forschung: Der Halbleiter Perowskit gilt als neue Hoffnung, den Herstellungspreis für Solarzellen unter denjenigen des bislang verwendeten Siliziums zu drücken. (WK-intern) - Die Empa entwickelt neue Herstellungsverfahren, um Perowskit-Solarzellen nicht nur günstiger, sondern auch schneller zu produzieren und fit für die Industrie zu machen. Seit der Entwicklung der ersten Perowskit-Solarzelle im Jahr 2009 liegt deren Wirkungsgrad mittlerweile gleichauf mit demjenigen einer herkömmlichen Silizium-Zelle. Doch sie wies anfangs noch einige Schwächen auf; so reagiert sie beispielsweise Aufgrund ihres Aufbaus und der verwendeten Materialien sehr empfindlich auf Feuchtigkeit, Sauerstoff, Hitze, UV-Licht und mechanische Belastung. Dadurch wird die Zelle weniger lange haltbar. Eine Lösung
Beirat des Schlüsseltechnologie-Zentrums für Batterietechnik gegründet E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 7. März 20207. März 2020 Beirat des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik an der Universität Bayreuth gegründet (WK-intern) - Namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft beraten das BayBatt und dessen Leiter Prof. Dr. Michael Danzer künftig beim Aufbau des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik an der Universität Bayreuth (BayBatt). Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan. Zusätzliche Dynamik erfährt das BayBatt durch die Ankündigung des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, das BayBatt mit insgesamt zwölf Professuren und knapp 55 weiteren Stellen auszustatten. Elf Experten aus der Industrie und der Wissenschaft werden den Aufbau des BayBatt fortan begleiten. Sie setzen Schwerpunkte bei der strategischen Ausrichtung des BayBatt. „Batterien sind eine Schlüsseltechnologie der Energie-
Forschungsprojekt: Big Data in der Windenergie – wie Digitalisierung Windstrom günstiger machen kann Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 7. März 2020 Interdisziplinäres Forscherteam entwickelt virtuellen Assistenten für Windparks (WK-intern) - Windräder sind eine reichhaltige Datenquelle. Wie sich diese Informationen besser nutzen lassen, ist Thema des Forschungsprojekts WiSA big data („Wind farm virtual Site Assistant for O&M decision support – advanced methods for big data analysis“). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Vorhaben über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 2,6 Millionen Euro. Im Rahmen von WiSA big data analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Institutionen zusammen mit Partnern aus der Industrie große Mengen an zeitlich hochaufgelösten Betriebsdaten von Windenergieanlagen. Neue und erweiterte Analyseverfahren sollen helfen, Fehler im Betrieb der Windenergieanlagen frühzeitig
Think-Tank Prof. Dr. Uwe Schneidewind verlässt das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. März 2020 Die Landesregierung dankt für zehn prägende Jahre an der Spitze des Instituts (WK-intern) - Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, wird seine Tätigkeit am Wuppertal Institut am 30. April 2020 beenden. Darauf haben sich das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Uwe Schneidewind einvernehmlich verständigt. Zum 1. Mai 2020 kehrt Uwe Schneidewind an die Bergische Universität Wuppertal zurück und nimmt dort seine Professur für „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit" wieder auf. Mit der Beendigung des Dienstverhältnisses am Wuppertal Institut soll jeder Interessenskonflikt zwischen der Kandidatur Schneidewinds bei der Oberbürgermeisterwahl in Wuppertal und der politik-beratenden wissenschaftlichen Arbeit
Forschungsinstitut erweitert für Lithium-Ionen-Zellen für die Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 5. März 2020 Batterien für die Elektromobilität aus Ulm (WK-intern) - ZSW erweitert Forschungsproduktion für Lithium-Ionen-Zellen Batterien sind eine Schlüsseltechnologie für die wachsende Zahl der Elektrofahrzeuge und spielen für die Wertschöpfung eine wichtige Rolle. Derzeit findet die Fertigung hauptsächlich in Asien und Nordamerika statt. Mit dem Projekt ZellkoBatt soll sich das ändern: In dem im März 2020 gestarteten Vorhaben wollen Forscherinnen und Forscher des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) großformatige Lithium-Ionen-Zellen für automobile Anwendungen optimieren und gleichzeitig die Kosten von Komponenten und Fertigungsprozessen senken. Die Ergebnisse sollen auf die bereits seit dem Jahr 2014 betriebene, seriennahe ZSW-Forschungsproduktionslinie übertragen und auf einen massentauglichen Maßstab gebracht
Forscherteam forscht Flugzeugoberflächen schnell und umweltschonend zu enteisen Forschungs-Mitteilungen Technik 5. März 2020 Eis auf Flugzeugoberflächen birgt potenzielle Gefahren: (WK-intern) - Der Kraftstoffverbrauch steigt, die Aerodynamik wird gestört und der erzeugte Auftrieb sinkt – die Funktionsfähigkeit des Flugzeugs wird beeinträchtigt. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS haben gemeinsam mit Airbus und der TU Dresden ein Laserverfahren entwickelt, das zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Zum einen fällt das Eis von alleine ab und zum anderen ist eine geringere Heizleistung beim Enteisen erforderlich. Mit der Direkten Laserinterferenzstrukturierung lassen sich Oberflächenstrukturen gestalten, die Anti-Icing effektiv ermöglichen. Die Bildung von Eis stellt im Flugverkehr ein Sicherheitsrisiko dar. Setzt sich eine dünne Frostschicht auf den Tragflächen oder
PIK Statement zum Entwurf der EU-Kommission für ein Klima-Gesetz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. März 2020 Heute soll die EU-Kommission einen Entwurf für ein Klimagesetz vorlegen, mit Regelungen zur Umsetzung von Teilen ihres Green Deal. (WK-intern) - Dazu Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Klima-Ökonomie an der Technischen Universität Berlin, Deutschland: "Um zur Stabilisierung des Klimas beizutragen, schlägt die Europäische Kommission jetzt ein Klimagesetz vor. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung - für die Sicherung nachhaltigen Wohlstands ist es an der Zeit, nicht mehr herum trippeln, sondern sich in Bewegung zu setzen. Es genügt aber nicht, die richtigen Ziele zu setzen. Wir brauchen klar definierte Wege und kurzfristige Einstiegspunkte, um die Ziele
Einsparpotenziale: Fraunhofer wollen Zukunft des Leichtbaus effizient und bezahlbar machen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 3. März 2020 Leichtbau ist und bleibt eine Schlüsseltechnologie für zahlreiche Industrien, von der Fahrzeug- und Flugzeugtechnik über den Schiffbau bis zur Raumfahrt. (WK-intern) - Gleichzeitig bietet er durch den Ansatz der Gewichtsreduktion hohe Einsparpotenziale im Hinblick auf klimaschädliche Emissionen. Ein Hemmnis stellen bisher die vergleichsweise hohen Kosten dar. Im EU-Projekt ALLIANCE haben sich Autohersteller, Zulieferer und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um dies zu ändern – koordiniert von Daimler und dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF. Das positive Ergebnis: Bis zu 33 Prozent leichtere Komponenten bei nicht einmal drei Euro Mehrkosten pro eingespartem Kilogramm lassen sich tatsächlich realisieren. Angesichts des Klimawandels gilt es, schädliche Emissionen von Autos zu
Forschung: Sonnenstrom für Fassaden Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 3. März 2020 Photovoltaikelemente befinden sich meist auf Hausdächern – schließlich ist dort die Sonneneinstrahlung am höchsten. (WK-intern) - PV-Elemente an Fassaden können die Energieversorgung jedoch sinnvoll ergänzen, wie Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP herausgefunden haben: Sie lassen sich ansehnlich integrieren und liefern 50 Prozent mehr Energie als bislang dort montierte Elemente. Selbst Betonwände sind geeignet. Photovoltaikelemente gehören aufs Dach – schließlich bekommen sie dort am meisten Sonnenlicht ab. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit: Sinnvoll ist es darüber hinaus, PV-Elemente an den Fassaden anzubringen. Zum einen gibt es dort viel ungenutzte Fläche, zum anderen kann der dort gewonnene Strom die Energieversorgung
Damit man das Balsaholz aus Rotorblättern zurückgewinnen und wiederverwerten kann Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft 3. März 2020 Balsaholz intelligent zurückgewinnen und wiederverwerten (WK-intern) - 30 000 Windenergieräder drehen sich in Deutschland. Viele von ihnen kommen langsam in die Jahre. 2019 mussten 2000 Rotorblätter entsorgt werden, 2024 werden es schon 15 000 sein. Doch wohin mit den bis zu 90 Meter langen und rund 15 Tonnen schweren Ungetümen? Eine Lösung haben Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI parat: Mithilfe einer neuen Recyclingtechnik ist es ihnen gelungen, das in den Rotorblättern enthaltene Balsaholz zurückzugewinnen und etwa zu Dämmstoffmatten für Gebäude zu verarbeiten. Alte Windkraftanlagen müssen entsorgt werden – wegen Materialermüdung oder einfach, weil sie noch größeren und effizienteren Anlagen weichen.
Methan ist ein Gas, das in der Klimadebatte mehr Aufmerksamkeit verdient Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 1. März 2020 Methan ist ein Gas, das in der Klimadebatte mehr Aufmerksamkeit verdient, da es kurzfristig zu fast der Hälfte der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung beiträgt. (WK-intern) - Eine neue IIASA-Studie zeigt, dass durch die Implementierung verfügbarer Technologien, die die Methanfreisetzung in die Atmosphäre begrenzen, ein wesentlicher Beitrag zur Verringerung der globalen Erwärmung geleistet werden kann. Containing methane and its contribution to global warming Methane is a gas that deserves more attention in the climate debate as it contributes to almost half of human-made global warming in the short-term. A new IIASA study shows that it is possible to significantly contribute to reduced global