Forschung an Power-to-Methanol – Grünes Methanol am Fraunhofer ISE Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 8. Mai 2020 Echtzeit-Einblicke in die Methanolsynthese: Dynamischer Betrieb einer Miniplant-Anlage am Fraunhofer ISE (WK-intern) - Methanol wird als chemischer Energieträger im Zuge der Energiewende an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen des Projekts »Power-to-Methanol – Grünes Methanol« hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE im Dezember 2019 eine Miniplant-Anlage zur Methanolsynthese, also der Herstellung von Methanol aus Wasserstoff und CO2, erfolgreich in Betrieb genommen. Die Miniplant-Anlage zeichnet sich durch eine zeitlich und räumlich hochauflösende Messtechnik aus. Der Aufbau ermöglicht die Erforschung u.a. der Methanolsynthese im Rahmen sogenannter Power-to-Liquid-Prozesse im industrienahen Maßstab. Schwerpunkte der Untersuchungen sind hierbei der dynamische Reaktorbetrieb sowie unkonventionelle Gaszusammensetzungen aus der Kopplung von elektrolytischem
Zwei neue Promotionsprogramme für Windenergieforschung Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Mai 2020 Schwimmende Windenergieanlagen und laserbasierte Windmesstechnologien stehen im Mittelpunkt von zwei neuen, internationalen Promotionsprogrammen, an denen das Zentrum für Windenergieforschung (ForWind) der Universität Oldenburg beteiligt ist. (WK-intern) - Wie lässt sich die Windenergie noch effizienter nutzen? Das Promotionsprogramm „LIdar Knowledge Europe (LIKE)“ fördert 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an unterschiedlichen europäischen Standorten. Die Doktoranden forschen künftig daran, laserbasierte Windmesstechnologien für vielfältige neue Anwendungsmöglichkeiten im industriellen Bereich weiterzuentwickeln. Das Ziel des Aus- und Weiterbildungsprogramms „FLOAting Wind Energy netwoRk (FLOAWER)“ ist es hingegen, mittels leistungsstarker, schwimmender Windturbinen die Kosten für Windstrom zu senken. Das Programm fördert die Ausbildung von insgesamt 13 Doktoranden in sieben europäischen Ländern. Die
TUM und Framatome entwickeln neuen Brennstoff mit Uran-Molybdän-Legierung niedriger Anreicherung Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 7. Mai 2020 Pionierarbeit: Prototyp eines neuen Brennstoffs (WK-intern) - Neuer Brennstoff mit Uran-Molybdän-Legierung niedriger Anreicherung Die Technische Universität München (TUM) und Framatome arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines neuen Brennstoffs für die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibniz (FRM II). Der Brennstoff soll aus niedrig angereichertem Uran-Molybdän (U-Mo) bestehen. Die ersten Prototypen sollen Anfang 2021 hergestellt werden. Sind die Tests erfolgreich, könnte die Produktion bereits 2022 beginnen. Die Technische Universität München und der französische Brennelemente-Hersteller Framatome haben eine Zusammenarbeit mit dem Ziel vereinbart, neue niedrig angereicherte Brennelemente für die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz in Garching herzustellen. Der Vertrag sieht ein gemeinsames Pilotprojekt zur Fertigung eines monolithischen U-Mo-Brennstoffs mit einer Anreichung von
Bisheriger Windstromanteil 2020 schafft über 1/3 der deutschen Stromversorgung Forschungs-Mitteilungen News allgemein Offshore Produkte Windenergie Windparks Wirtschaft 6. Mai 2020 Strommarktanteile 2020: Windenergie liefert über ein Drittel des deutschen Stroms (WK-intern) - 2020 starten die Erneuerbaren Energien voll durch. Vor allem die Windenergiebranche sticht nach den ersten vier Monaten hervor: 61,5 TWh sauberen Strom speisten deutsche Windenergieanlagen laut Angaben von Fraunhofer ISE bisher ins Netz ein (Stand: 6. Mai 2020, 8:15 Uhr). Das entspricht 34,9 Prozent Anteil an der Nettostromerzeugung für das bisherige Jahr 2020. Gut ein Sechstel der Windstromerzeugung entfiel dabei auf den Offshore-Bereich. Insgesamt konnten die Erneuerbaren Energien einen Gesamtanteil von 56 Prozent am Strommix für das bisherige Jahr erreichen. Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, zeigte sich erfreut über die Leistung der
Analyse der Ausbausituation der Windenergie an Land im Frühjahr 2020 Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 5. Mai 20205. Mai 2020 Auswertung windenergiespezifischer Daten im Marktstammdatenregister für den Zeitraum Januar bis März 2020 (WK-intern) - Nach Ablauf der Registrierungsfristen für das erste Quartal lässt sich die Ausbau- und Genehmigungsentwicklung der ersten drei Monate nunmehr vollumfassend betrachten. Die Auswertung des Marktstammdatenregisters zeigt, dass die Inbetriebnahmen neuer Windturbinen verglichen mit dem ersten Quartal 2019 deutlich zugelegt haben. Dennoch sind die ersten drei Monate das zweischwächste Frühjahr für den Windenergieausbau seit zehn Jahren: 107 Anlagen mit 348 Megawatt Leistung wurden in zwölf Bundesländern in Betrieb genommen – das meiste davon in Brandenburg (24 WEA, 72 MW). Die Genehmigungsentwicklung stagniert im Vergleich zum letztjährigen Frühjahr: 119 Anlagen mit 493
Biotreibstoff vom Acker sollen Treibhausgas-Emissionen um bis zu 30 Prozent reduzieren Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 5. Mai 2020 Biosprit für den Schiffstank (WK-intern) - Die Verbrennung herkömmlicher Kraftstoffe trägt zu einem großen Teil des globalen CO2-Ausstoßes bei. Besonders in der Kritik stehen Kreuzfahrt- und Containerschiffe, die mit ihren schmutzigen Abgasen und gesundheitsschädlichen Treibstoffen die Umwelt stark belasten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT forschen an alternativen klimafreundlichen Kraftstoffen. Sie stellen Biotreibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen her, der zu Benzin, Diesel oder sogar Kerosin für Flugzeuge werden kann. Der synthetische Kraftstoff reduziert die Treibhausgas-Emissionen um bis zu 30 Prozent im Vergleich zu fossilem Sprit und verringert zudem Ruß-Emissionen. Schiffe zählen zu den größten Klimasündern. Millionen Tonnen verbrannter Schiffsdiesel verschmutzen
Erste Tests am Motorenprüfstand: Nockenwellenmodul aus Kunststoff senkt Co2-Emissionen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 5. Mai 20205. Mai 2020 Kunststoff im Auto reduziert das Gewicht. (WK-intern) - Doch Nockenwellenmodule als ein wichtiger Bestandteil des Antriebsstrangs werden bis dato noch immer aus Aluminium gefertigt. Einem Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT ist es jetzt gemeinsam mit Partnern gelungen, ein Nockenwellenmodul aus faserverstärkten Duromeren herzustellen. Das Leichtbauelement trägt zur Reduktion des Motorgewichts bei und senkt die Montagekosten. Es liegt derzeit als funktionsfähiger Demonstrator vor. Nockenwellen sorgen im Verbrennungsmotor dafür, dass die Ladungswechselventile zuverlässig und präzise geöffnet und geschlossen werden. Sie sind im Nockenwellenmodul gelagert, das standardmäßig noch aus dem Metall Aluminium gefertigt wird. Doch Automobilhersteller und Zulieferer unternehmen große Anstrengungen, den Antriebsstrang und seine Bestandteile
Fraunhofer LBF nimmt die E-Fahrzeug-Batterien in den Laborprüfstand E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 5. Mai 2020 Realistische Laborprüfung von E-Fahrzeug-Batterien (WK-intern) - Batterien müssen auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor sie Elektrofahrzeuge sicher und zuverlässig antreiben. Bisher waren die Tests in Laboren jedoch alles andere als realistisch. Eine neuartige Erprobungsumgebung von Fraunhofer-Forschenden verbindet die Komponenten mit rechnerischen Fahrzeugsimulationen und erlaubt somit erstmals die Erprobung der Batterien unter realen Bedingungen. Eine der zentralen Komponenten von Elektroautos sind die Batterien, genauer gesagt Traktionsbatterien. Sie müssen die »getankte« Energie nicht nur dauerhaft speichern und bei Bedarf bereitstellen, sondern auch elektrischen, mechanischen und thermischen Belastungen standhalten – seien es Fahren durch Serpentinen, das Rumpeln über schlaglochdurchsetzte Schotterpisten oder schwüle sommerliche Temperaturen. Bevor
Onlinebewerbung: Energy Efficiency Award 2020: dena startet neue Wettbewerbsrunde Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 2. Mai 2020 Die Deutsche Energie-Agentur (dena) sucht neue Erfolgsmuster, um Energieverbrauch und klimaschädliche Emissionen in Unternehmen zu senken. Bewerbung ab sofort in vier Kategorien möglich Gesucht werden Erfolgsprojekte und wegweisende Konzepte Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro (WK-intern) - Die Besten zeichnet sie mit dem Energy Efficiency Award 2020 aus. Private und öffentliche Betriebe sind deshalb aufgerufen, ihre Projekte und Konzepte bis 15. Juni 2020 digital unter www.EnergyEfficiencyAward.de einzureichen. Mit Energieressourcen effizienter zu wirtschaften und Emissionen zu reduzieren, ist Kernthema des Energy Efficiency Award, der so als Impulsgeber für die Energiewende fungiert. „Der Wettbewerb dient Unternehmen, die herausragende Leistungen bei der Steigerung ihrer Energieeffizienz vorweisen können, als Plattform. Ihre
Bauer TorqueControl4.0 setzt 130 Jahre alte Technologie in einen intelligenten Antrieb um Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 1. Mai 2020 Der Käfigläufer-Asynchronmotor wurde 1889 erfunden; 130 Jahre später ist er noch immer eine der am häufigsten verwendeten Bauarten bei Elektromotoren für industrielle Standardanwendungen. (WK-intern) - Mit TorqueControl4.0 verwandelt Bauer einen passiven Asynchron-Getriebemotor in einen intelligenten Antrieb, der wertvolle Daten über IO-Link kommuniziert. Durch die Integration von Getriebemotoren in das Industrial Internet of Things (IIoT) profitieren Betreiber von höherer Präzision, Energieeffizienz und reduzierten Wartungskosten. Die Vorteile des IIoT sind gut dokumentiert und Hersteller auf der ganzen Welt investieren in intelligente Fabriken, um Produktionsabläufe zu verbessern. Die meisten kleinen und mittleren Fertigungsunternehmen haben jedoch nicht die Ressourcen, um Millionen von Euro für den kompletten Neuaufbau
Die 3D-Revolution: TU Graz entwickelte LEDquellen zur additiven Fertigung von Metallteilen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! News allgemein Technik 30. April 2020 LED statt Laser oder Elektronenstrahl: Neue Technologie revolutioniert 3D-Metalldruck (WK-intern) - Eine an der TU Graz entwickelte Technologie nutzt LED- statt Laserquellen zur additiven Fertigung von Metallteilen und optimiert den 3D-Metalldruck hinsichtlich Bauzeit, Metallpulververbrauch, Gerätekosten und Nachbearbeitungsaufwand. Selective LED based Melting (SLEDM) – also das gezielte Schmelzen von Metallpulver mittels Hochleistungs-LED-Lichtquellen – nennt sich die neue Technologie, die ein Team rund um den Leiter des Instituts für Fertigungstechnik der TU Graz Franz Haas für den 3D-Metalldruck entwickelt und nun zum Patent angemeldet hat. Die Technologie ähnelt dem Selektiven Laser- (SLM, Selective Laser Melting) oder Elektronenstrahlschmelzen (EBM, Electron Beam Melting), bei dem Metallpulver mittels Laser-
EWiNo verbessert Windfeldmodellierung und Windparkbetrieb im komplexen Gelände Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. April 2020 Das Forschungsprojekt EWiNo erforscht den Einsatz neuer Technologien zur Verbesserung der Windmodellierung und der Optimierung von Windparks im komplexen Gelände. (WK-intern) - Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Windenergiesysteme IWES arbeiten ENERTRAG, GEO-NET und weitere renommierte Partner aus der Industrie zusammen, um neue Ideen und Forschungsansätze in die Praxis zu überführen, damit zukünftig Wind nicht nur im Norden geerntet werden kann. Mit den neuen Generationen von Windturbinen lassen sich inzwischen auch Standorte im Mittelgebirge und in Wäldern erschließen, die bisher einen wirtschaftlichen Windparkbetrieb nicht erlaubt hätten. Allerdings steigen mit den immer größeren Rotoren, den größeren Nabenhöhen, und den komplexen Strömungsverhältnissen über Wäldern, Bergen