Agora-Energiewende benennt Sechs Vorschläge, damit die Windkraft wieder durchstarten kann Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. November 2020 Agora Energiewende legt „Sofortprogramm Windenergie an Land“ vor. (WK-intern) - Höhere Ausschreibungsmengen, mehr Flächen und ein verlässlicheres Genehmigungsrecht sollen dafür sorgen, dass Deutschland im Jahr 2030 genug klimaneutralen Strom produziert, um seine Energie- und Klimaziele zu erreichen. Damit das Stromsystem, Haushalte, Verkehr und Industrie klimaneutral werden können, muss der Ausbau der Windenergie in den kommenden Jahren deutlich beschleunigt werden. Gemessen am aktuellen EEG-Entwurf werden in Summe bis zum Jahr 2028 etwa 12 Gigawatt Windenergieleistung zu wenig ausgeschrieben, um im Jahr 2030 auf einen Anteil Erneuerbarer Energien von 75 Prozent am Stromverbrauch zu kommen. Der Fehlbetrag entspricht mehr als dem Zehnfachen der Windkraftleistung, die
Nur mit genügend Ökostrom kann die Industrie CO₂-frei werden Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 19. November 2020 Wie die europäische Stahl-, Zement- und Chemieindustrie CO₂-frei wird (WK-intern) - Durch den Einsatz klimaneutraler Technik könnten die Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 die nötigen Treibhausgasminderungen für alle im europäischen Emissionshandel erfassten Industriesektoren erfüllen. Bislang werden diese Schlüsseltechnologien in der europäischen Diskussion jedoch vernachlässigt. Damit gefährdet die EU ihre langfristigen Klimaziele. Die in der EU diskutierten technischen Lösungen zur Minderung von Treibhausgasemissionen in der europäischen Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 verfehlen das langfristige Ziel der Klimaneutralität. So lässt die Europäische Kommission den Einsatz von klimaneutraler Technik in Stahl-, Zement- und Chemiefabriken bislang fast vollkommen außer Acht: Laut Climate Impact Assessment der Kommission,
Studie: Corona-Konjunkturpakete in G20-Staaten drohen in vielen Fällen Klimaschutz zu bremsen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. November 202018. November 2020 Neuer Climate Transparency-Report zeigt: Klimapolitik in G20-Staaten beginnt zu wirken: 2019 erstmals leichter Rückgang der energiebedingten CO2-Emissionen ohne Wirtschaftskrise Boom bei Erneuerbaren Energien Dennoch sind 20 größte Volkswirtschaften noch nicht auf Kurs zu Pariser Klimazielen - durch Corona-Konjunkturpakete drohen Rückschläge Deutschland schwach bei Verkehrsemissionen und Kohleausstieg (WK-intern) - Trotz eines anhaltenden Booms bei den Erneuerbaren Energien befinden sich die 20 größten Volkswirtschaften der Welt (G20) noch nicht auf einem mit den Pariser Klimazielen zu vereinbarenden Kurs. Die Corona-Konjunkturpakete der meisten G20-Staaten stellen dabei ein zusätzliches Risiko dar: Sie sind in vielen Fällen so angelegt, dass sie den dringend notwendigen Ausstieg aus fossilen Energien zu verzögern drohen. Andererseits
Fördermittel-Verordnung der EU-Taxonomie: Wie ein Nachhaltigkeitsfilter funktionieren kann Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 16. November 2020 WWF und Wuppertal Institut haben einen Leitfaden entwickelt, um Konjunktur- und Förderprogramme nachhaltig zu gestalten (WK-intern) - Eine klare Ausrichtung brauchen Investitionen und Fördermittel für einen Transformationsschub der Wirtschaft. Bisher hat die Bundesregierung keine nachhaltigen Leitplanken an die Konjunkturpakete zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gesetzt. Ministerien und Behörden müssen aber Gelder gezielt an die Qualität und Leistung koppeln, um die Transformation - etwa in der Autoindustrie - zu beschleunigen. Wie dies in der Praxis funktioniert, haben der WWF Deutschland und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in dem vierstufigen Leitfaden "Nachhaltigkeitsfilter für öffentliche Mittel" ausgearbeitet. "Die milliardenschweren Konjunkturpakete sind letztlich Steuergelder
Energieplanwirtschaft der GroKo: Sonnensteuer, Stilllegung funktionsfähiger Solar-Anlagen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 16. November 202016. November 2020 Vorzeitiges Aus für halbe Million Solar-Anlagen (WK-intern) - Marktforscher: Gesetzesentwurf zum EEG 2021 führt bis 2030 zur Stilllegung von bis zu 447.000 Solarstromanlagen in Deutschland und zu erheblichem wirtschaftlichen Schaden Solarwirtschaft und Bundesrat fordern Verzicht auf Marktbarrieren In den kommenden zehn Jahren droht die Stilllegung von bis zu 447.000 noch funktionsfähigen Solarstromanlagen in Deutschland. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im Auftrag der Solar- und Speicherbranche untersuchten die Wissenschaftler, welche Auswirkungen der vorliegende Gesetzesentwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf den Weiterbetrieb ausgeförderter Solarstromanlagen hat. Dr. Martin Ammon, Studienleiter und Geschäftsführer von EUPD Research: „Die Mehrzahl der Betreiber werden ihre Solaranlagen abschalten, sobald
TU Darmstadt entwickelt die nächste Generation Energiespeicher E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 13. November 2020 TU Darmstadt: EU fördert Projekt „SIMBA“ mit acht Millionen Euro (WK-intern) - Ein Konsortium unter Leitung der TU geht neue Wege zur nachhaltigen Energiespeicherung. Das Projekt „SIMBA“ strebt die Entwicklung einer sicheren, kostengünstigen und umweltschonenden Natrium-Festkörperbatterie für den stationären Einsatz an, die ein wesentliches Problem der Energiewende lösen helfen könnte. Die EU fördert nach einer kompetitiven Ausschreibung SIMBA mit acht Millionen Euro im Rahmen des „Horizon 2020“-Programms. Das Projekt SIMBA („Sodium-Ion and sodium Metal Batteries for efficient and sustainable next-generation energy storage“) wird von einem internationalen Konsortium getragen und am Institut für Materialwissenschaft der TU Darmstadt von Professor Ralf Riedel und Dr. Magdalena Graczyk-Zajac
TÜV warnt vor schlechter Holzpellet-Qualität Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 13. November 2020 TÜV Rheinland: Minderwertige Holzpellets können Heizsystem blockieren Prüfung und Zertifizierung von Holzpellets nach internationalen Normen Prüfzeichen als wichtiges Kaufkriterium Holzpellets geschützt und trocken lagern Informationen unter www.dincertco.de (WK-intern) - Pelletheizungen sind eine umweltschonende Alternative zu mit Öl oder Gas betriebenen Heizsystemen. Sofern das Brennmaterial hochwertig ist und aus nachhaltiger Produktion stammt. Verbraucher sollten daher beim Kauf von Holzpellets unbedingt auf Prüfsiegel wie das „DINplus“-Zeichen von TÜV Rheinland achten. Darüber hinaus belegen das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) oder das „DIN-Geprüft nach ISO 38200“-Zeichen, dass das verwendete Holz aus nachhaltigem Anbau stammt. „Holzpellets mit unserem DINplus-Zeichen werden nach strengeren Anforderungen zertifiziert, als sie die Norm für diese Produkte vorschreibt“,
Quantron bietet Batterielösungen ohne Kobalt und Nickel E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 13. November 202013. November 2020 Die Batterien der Quantron AG sind Kobalt- und Nickelfrei und sorgen mit der LFP-Technologie für die nötige Sicherheit (WK-intern) - Auch in Sachen Batterie kann die QuantronAG ihren Kunden individuelle Lösungen anbieten und den Nachhaltigkeitsgedanken durch Second-Life-Anwendungen weiter verfolgen. Standardbatterien der Quantron AG Die Quantron AG setzt auf Nachhaltigkeit und gemäß diesem Grundsatz sind auch die Batterien, welche gemeinsam mit dem Partner CATL (Contemporary Amperex Technology) vertrieben werden, frei von den umstrittenen Werkstoffen Kobalt und Nickel. Laut einer Prognose soll der EU-weite jährliche Bedarf an Nickel zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien im Jahr 2030 bei 112 Tonnen liegen. Im Jahr 2018 waren es noch
Windkraft-Forscher leisten Pionierarbeit für die künftige Sicherung der Netzstabilität Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 13. November 2020 Forschungsprojekt »GridLoads« zeigt: Windenergieanlagen können Momentanreserve liefern (WK-intern) - Mit dem Abschalten konventioneller Kraftwerke geht die Massenträgheit der Synchrongeneratoren verloren, die das Stromnetz stabilisieren. Hier könnten Windenergieanlagen einspringen. Doch halten sie den dadurch entstehenden mechanischen Belastungen stand? Das erfolgreich abgeschlossene Forschungsprojekt »GridLoads«vom Fraunhofer IEE und der MesH Engineering GmbH zeigt jetzt deutlich: Die Anlagen kommen damit grundsätzlich gut zurecht – vorausgesetzt, die Regelungsmodule der Anlagen werden zuvor für die neue Aufgabe gerüstet. Um die auftretenden elektromechanischen Schwingungsmoden zu analysieren, haben die Forscher komplexe Simulationen durchgeführt. »Weniger konventionelle Kraftwerke im Netz bedeuten weniger Trägheit im System – die Versorgungssicherheit ist gefährdet, wenn dem nicht begegnet
TU Graz startet Christian Doppler-Labor für Festkörperbatterien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 12. November 2020 Im Fokus des neuen CD-Labors steht die Reduktion der Grenzflächenwiderstände innerhalb der Festkörperbatterie. (WK-intern) - So soll dieser besonders sichere Energiespeicher fit werden für E-Fahrzeuge und andere Hochenergieanwendungen. Intensiv wurde in den vergangenen Jahren an Festkörperelektrolyten geforscht und Materialien entwickelt, die eine ähnlich hohe Ionen-Leitfähigkeit besitzen wie Flüssigelektrolyte. Das Ziel vor Augen war stets klar: Batterien mit festen Elektrolyten, etwa aus Keramiken, erreichen ungemein höhere Energie- und Leistungsdichten als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien mit Flüssigelektrolyt, und wären obendrein feuerfest. „Festkörperbatterien wären ein Riesenschritt in Richtung flächendeckende E-Mobilität“, betont Daniel Rettenwander vom Institut für Chemische Technologien von Materialien der TU Graz. Grenzflächen im Fokus des Interesses Bei der
Verbrennungsmotoren mit elektrisch gesteuerten Ventilen sind sauberer und sparsamer Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Neue Ideen ! Ökologie Technik Wasserstofftechnik 12. November 2020 Die Intelligent Valve Technology (iVT) bietet erhebliche Vorteile für den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen von Pkw, Lkw und Schwerlastanwendungen und ersetzt die mechanische Nockenwelle eines Motors durch elektrische Stellantriebe (WK-intern) - Der erste Schwerpunkt liegt auf der Erhöhung der Anzahl fortschrittlicher Einzel- und Mehrzylinder-Forschungs- und Entwicklungsmotoren, die von führenden OEMs und Tier 1-Unternehmen eingesetzt werden CAMCON AUTO PARTNERS WITH DRIVE SYSTEM DESIGN TO ACCELERATE DEVELOPMENT OF INTELLIGENT VALVE TECHNOLOGY Intelligent Valve Technology (iVT) brings significant fuel consumption and emissions benefits for cars, trucks and heavy-duty applications, replacing the mechanical camshaft in an engine with electric actuators Partnership with Drive System Design will ramp up
Grundsatzpapier H2vorOrt veröffentlicht: Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Mitteilungen Veranstaltungen Wasserstofftechnik 12. November 2020 Gasverteilnetze sind das Rückgrat einer dezentralen und regionalen Energiewende Energiewende vor Ort umsetzen Wasserstoff für alle nutzbar machen Sicherheit und Bezahlbarkeit gewährleisten (WK-intern) - Über 30 Gasverteilnetzbetreiber haben heute in einer Online-Konferenz ein Grundsatzpapier „H2vorOrt“ der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Darin zeigen sie ein Szenario auf, wie eine regionale und sichere Versorgung mit klimaneutralen Gasen in Zukunft bundesweit konkret ausgestaltet werden kann und welche technologischen und ordnungspolitischen Weichen hierfür gestellt werden müssen. Im Fokus steht Wasserstoff als klimaneutraler Energieträger. „H2vorOrt“ liefert den Fahrplan, wie die Gasverteilnetze in verschiedenen Etappen mit sofort beginnenden Aktivitäten und über Zwischenschritte fit gemacht werden sollen für Wasserstoff und klimaneutrale Gase. Geleitet wurde das