Aurora Energy Research: Produktionskosten für Wasserstoff sinken erst 2050 auf 2 Euro pro Kilo Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen Wasserstofftechnik 23. Februar 2022 Grüner Wasserstoff: Produktionskosten in Europa sinken erst 2050 auf 2 Euro pro Kilo, Kostenparität mit blauem Wasserstoff ab 2030 realistisch (heute Webinar zur Studie von Aurora Energy Research) (WK-intern) - Studie von Aurora Energy Research: Grüner Wasserstoff aus Elektrolyseuren kann im Jahr 2030 in einzelnen europäischen Ländern für rund 3 Euro pro Kilogramm hergestellt werden und kommt so in den Bereich der Kosten von konventionell erzeugtem Wasserstoff. Das vielfach propagierte Kostenziel von 2 Euro pro Kilogramm wird in Europa dagegen erst um das Jahr 2050 erreicht. Norwegen wird in den 2030er-Jahren die niedrigsten Elektrolysekosten aufweisen, gefolgt von Spanien und Großbritannien. Deutschland gehört unter
Energiequelle GmbH eröffnet neuen Standort in Spremberg Mitteilungen Wasserstofftechnik 22. Februar 2022 Energiequelles Unternehmensstrategie sieht starkes Wachstum, unter anderem in der Lausitz, vor (WK-intern) - Kallinchen/Spremberg - Die Energiequelle GmbH hat zum 1. Februar neue Büroräume in Spremberg bezogen. Mit zunächst sieben geplanten Mitarbeitern soll von hier aus der Strukturwandel in der Lausitz unterstützt werden. Grund dieser Entscheidung sind die seit 2018 laufenden Planungen für das Referenzkraftwerk Lausitz (RefLau), an dem die Energiequelle GmbH neben dem Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe und der Enertrag AG maßgeblich beteiligt ist. Das RefLau ist einer der Gewinner im Ideenwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums „Reallabore der Energiewende“. Mit seinem Konzept des „Wasserstoff-Speicherkraftwerkes“ bietet es eine konkrete Perspektive für die Transformation der braunkohlebasierten
Neuer Chef bei ENERTRAG-Wasserstoffprojekten in der Lausitz und Mitteldeutschland ist Peter Agoston Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 18. Februar 2022 Dr. Peter Agoston ab jetzt zuständig für ENERTRAG-Wasserstoffprojekte in der Lausitz und Mitteldeutschland (WK-intern) - Seit Januar 2022 verantwortet Dr. Peter Agoston als Gruppenleiter Lausitz und Mitteldeutschland die Planung und Umsetzung von Sektorkopplungsprojekten in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Der promovierte Diplomingenieur ist bereits seit 2020 für ENERTRAG tätig und leitet zukünftig PtX-Projekte zur Produktion von grünem Wasserstoff und Windwärme. Hierzu zählen unter anderem ein Teilprojekt des IPCEI-Vorhabens „Elektrolysekorridor Ostdeutschland“ sowie das Referenzkraftwerk Lausitz („RefLau“), das ENERTRAG in Kooperation mit dem Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) und Energiequelle errichtet. In der Region plant ENERTRAG die Eröffnung eines weiteren Standorts sowie einen weiteren personellen
Energie Steiermark setzt auf PEM-Elektrolyseur von H-TEC SYSTEMS E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 17. Februar 2022 Power-to-Gas Projekt: PEM-Elektrolyseur ME450/1400 für grünen Wasserstoff kommt im Forschungsprojekt „Renewable Gasfield“ in Gabersdorf zum Einsatz. (WK-intern) - Im Rahmen des Forschungsprojekts „Renewable Gasfield“ setzt Energie Steiermark einen PEM-Elektrolyseur ME450/1400 der Firma H-TEC SYSTEMS zur Erzeugung von grünem Wasserstoff ein. Der emissionsfreie Energieträger soll direkt in Fahrzeugen verwendet und als grünes Gas in das Netz eingespeist werden. Zudem findet der grüne Wasserstoff auch in der regionalen Industrie Anwendung. Ein Bergbauunternehmen aus der Region wird künftig bis zu 70 Tonnen Wasserstoff pro Jahr von der Anlage beziehen. So will das Unternehmen seine Produktion in Zukunft noch nachhaltiger machen. Der Elektrolyseur soll bereits Mitte des Jahres
Weltweit größte private Investition in grünen Wasserstoff E-Mobilität Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 17. Februar 2022 Hy24, Mirova, CDPQ und Technip Energies investieren gemeinsam 200 Millionen Euro in den grünen Wasserstoffpionier Hy2gen AG Das Kapital wird für E-Kraftstoffe eingesetzt, um die Industrie und den Verkehrssektor zu dekarbonisieren (WK-intern) - Die Hy2gen AG, ein Produzent von grünem Wasserstoff, gibt heute den erfolgreichen Abschluss einer Investitionsrunde in Höhe von 200 Millionen Euro bekannt. Das Kapital wird für den Bau von Anlagen in verschiedenen Regionen, darunter auch Europa, verwendet, die auf grünem Wasserstoff basierende Kraftstoffe – oder „E-Fuels“ – für den See- und Landverkehr, die Luftfahrt und industrielle Anwendungen produzieren. Die Investition, welche die bisher größte private Kapitalerhöhung im Bereich grüner Wasserstoff ist,[1]
Offshore-Pilotprojekt: H2opZee startet mit RWE und Neptune Energy Kooperationen Mitteilungen Offshore Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Februar 2022 RWE und Neptune Energy treiben gemeinsam die Produktion von grünem Wasserstoff in der niederländischen Nordsee voran H2opZee -Pilotprojekt mit Elektrolyseur-Kapazität von 300 bis 500 Megawatt in Kombination mit bestehender Pipeline Start Machbarkeitsstudie im 2. Quartal 2022 Projekt soll Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in den Niederlanden und niederländische Energiewende unterstützen (WK-intern) - RWE und Neptune Energy haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um bis 2030 das Offshore-Pilotprojekt für grünen Wasserstoff „H2opZee“ gemeinsam zu realisieren. H2opZee ist ein Demonstrationsprojekt mit dem Ziel, eine Elektrolyseur-Kapazität von 300 bis 500 Megawatt (MW) weit vor der Küste in der niederländischen Nordsee zu bauen, um grünen Wasserstoff mittels Strom aus Offshore-Windkraft zu erzeugen. Der Wasserstoff
Schweiz macht sich auf den Weg: Mit Wind und Sonne gegen emissionsreichen Importstrom Ökologie Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 11. Februar 2022 Mehr Wärmepumpen in Gebäuden und mehr Elektroautos auf den Strassen führen künftig zu einem Anstieg des Stromverbrauchs in der Schweiz. (WK-intern) - Zur Deckung dieses steigenden Bedarfs sind wir auf Stromimporte angewiesen, die allerdings häufig einen grossen CO2-Fussabdruck aufweisen, da sie etwa aus Gas- oder Kohlekraftwerken stammen. In einer neuen Studie zeigen Forschende der Empa und der Universität Genf anhand verschiedener Szenarien auf, wie die Schweiz mit einem diversifizierten Zubau von erneuerbaren Energien diese CO2-belasteten Stromimporte reduzieren kann. Die Schweiz will bis 2050 klimaneutral werden – unter dem Strich also keine Treibhausgase mehr ausstossen. Viele Strategien auf diesem Weg zu «Netto Null» beinhalten
Markthochlauf von grünem Wasserstoff E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 11. Februar 2022 Kurzstudie zeigt: Markthochlauf von grünem Wasserstoff beim derzeitigen Ausbau der Erneuerbaren Energien erst 2035 (WK-intern) - Prof. Dr. Andreas Luczak bringt neue Kurzstudie "Zukünftige Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff in Schleswig-Holstein: Abschätzung der CO2-Vermeidungskosten" raus. Der Experte für Energiewendethemen von der Fachhochschul Kiel ermittelt die CO2-Vermeidungskosten beim Einsatz von grünem Wasserstoff, um die optimale Hochlaufkurve der Wasserstofferzeugnis zu bestimmen. Gefördert wurde die Kurzstudie von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH). Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Frank Osterwald erläutert: „Effizienter Klimaschutz setzt Mehrkosten und Emissionseinsparungen von Klimaschutzmaßnahmen ins Verhältnis.“ Herausgebracht wurde die Studie von dem unter dem Dach der EKSH arbeitenden Landeskompetenzzentrum für
Offshore-Wind-Wasserstoffwirtschaft: TÜV SÜD beteiligt sich am Leuchtturmprojekt AquaVentus Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 10. Februar 2022 TÜV SÜD ist dem AquaVentus-Förderverein beigetreten, um das Leuchtturmprojekt der deutschen Offshore-Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen. (WK-intern) - Der internationale Prüf- und Zertifizierungsdienstleister verbindet langjährige Erfahrungen in der Offshore-Windenergie mit umfassenden Wasserstoffkompetenzen. Die Europäische Union und Deutschland haben sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein. Bei der Transformation der Energieversorgung spielt grüner Wasserstoff als Speichermedium für Erneuerbare Energien eine zentrale Rolle. Dazu will die AquaVentus-Initiative einen wichtigen Beitrag leisten: Bis zum Jahr 2035 sollen in der deutschen Nordsee mit einer Elektrolyseleistung von 10 Gigawatt bis zu 1 Million Tonnen grüner Wasserstoff erzeugt werden. Im AquaVentus-Förderverein haben sich über 90 Organisationen zusammengeschlossen, um dieses Ziel
Fraunhofer ISE liefert detaillierte Kostenanalyse für Wasserelektrolyse-Systeme Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 10. Februar 2022 Die Erzeugung von grünem Wasserstoff durch Wasserelektrolyse hat in den letzten Jahren enorm an Interesse gewonnen, und in der Elektrolysebranche werden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Zellen und Stacks zu vergrößern und die Produktionskapazitäten deutlich zu erhöhen. (WK-intern) - Parallel dazu ist die aktuelle Diskussion über die Kosten von Elektrolyseanlagen von widersprüchlichen Aussagen mit einer großen Bandbreite an Preisprognosen geprägt, was eine verlässliche Bewertung von Elektrolyseuren erschwert. Um in dieser Diskussion um die Investitionskosten der Wasserelektrolyse die notwendige Transparenz zu schaffen, hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag der NGO Clean Air Task Force (CATF) ein Bottom-up-Kostenmodell erstellt und eine Kostenstudie
Power-to-Gas-Spezialisten Electrochaeaholt Aafko Scheringa an Bord Bioenergie Technik Wasserstofftechnik 8. Februar 2022 Electrochaea stärkt globalen Vertrieb und holt Aafko Scheringa als neuen Senior Director Sales (WK-intern) - Aafko Scheringa ist neuer Senior Director Sales des Power-to-Gas-Spezialisten Electrochaea. Mit der Berufung setzt das Unternehmen die Kommerzialisierung und das globale Roll-Out seiner einzigartigen Power-to-Methane-Technologie konsequent fort. Es handelt sich um eine neugeschaffene Position, die erstmalig besetzt wird. Electrochaea hat ein Verfahren entwickelt und zur Marktreife geführt, das durch Biomethanisierung klimaneutrales Gas unter Wiederverwendung von CO2 und grünem Wasserstoff erzeugt. Das auf diese Weise hergestellte Gas kann herkömmliches Erdgas ersetzen. Dadurch können die Treibhausgasemissionen erheblich reduziert, Energie aus erneuerbaren Quellen in großen Mengen gespeichert und Investitionen in die
Nachhaltigkeitsbericht von Ørsted: Erneuerbare Energien als Antreiber eines positiven Wandels Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 8. Februar 2022 Im neuen Nachhaltigkeitsbericht zeigt das Unternehmen, wie nachhaltiges Wirtschaften über den Klimaschutz hinaus positive Veränderungen für Mensch und Natur mit sich bringen kann. (WK-intern) - Der Bericht steht jetzt zum Download zur Verfügung. Mit einem zunehmend stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien steigen auch die Herausforderungen, dies nachhaltig umzusetzen. Um unter dem 1,5°C-Ziel zu bleiben und die globale Dekarbonisierung voranzutreiben sei eine Verzehnfachung der weltweit installierten Kapazität bis 2050 notwendig, heißt es etwa von Seiten der Internationalen Energieagentur (IEA). Als grünes Energieunternehmen ist Ørsted unmittelbar an dieser globalen Energiewende beteiligt. Und der Kampf gegen den Klimawandel hat Auswirkungen auf diverse Bereiche, die davon beeinflusst