Klimaerwärmung? Kältester April seit 40 Jahren erhöht Heizbedarf deutlich, CO2-Steuer verteuert zusätzlich Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Mai 2021 Verbraucher*innen mit Gasheizung zahlen 54 Euro mehr als im Vorjahresmonat (WK-intern) - Musterhaushalt mit Ölheizung muss 61 Euro bzw. 74 Prozent mehr zahlen als im April 2020 Familie zahlt zwischen 2021 und 2026 1.214 Euro (Gas) bzw. 1.608 Euro (Heizöl) für CO2-Abgabe Der April 2021 war so kalt wie in den vergangen 40 Jahren nicht.1) Daher mussten Verbraucher*innen 50 Prozent mehr Energie für das Heizen aufwenden als im Vorjahresmonat. Ein Haushalt mit Gasheizung zahlte im April 2021 54 Euro mehr als im Vorjahr.2;3) Ein Musterhaushalt mit Ölheizung musste sogar 61 Euro mehr für das Heizen zahlen als noch im April 2020. "Der kälteste April
OVG: Eine teilweise Verschattung des Solardaches sei hinzunehmen Behörden-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 3. Mai 2021 Schädlicher Schatten: Eigentümer einer Solaranlage wandte sich gegen seinen Nachbarn (WK-intern) - Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte. Er klagte dagegen vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit, denn hier liege ein Verstoß gegen das Gebot der Rücksichtnahme vor. Doch die Richter wiesen nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS darauf hin, dass die landesrechtlichen Abstandsvorschriften eingehalten worden seien. Sie dienten ja gerade dazu, die Nachbarn vor zu
Rechtsgutachten bestätigt teilweise Verfassungswidrigkeit des EEG 2021 Bioenergie Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Mai 2021 Mit Unterstützung des Fachverbands Biogas und des Netzwerks Flexperten haben mehrere Betreiber bei der renommierten Kanzlei von Bredow Valentin Herz eine rechtsgutachterliche Stellungnahme zum in letzter Minute des Gesetzgebungsverfahrens angepassten § 50a im EEG 2021 in Auftrag gegeben. (WK-intern) - Die Gutachter kommen dabei zu folgender Einschätzung: Der § 50a Absatz 1 Satz 2 EEG 2021 ist nicht nur äußerst unglücklich formuliert und einer Auslegung kaum zugänglich, sondern wegen Verstoßes gegen das Rückwirkungsverbot und den Gleichheitsgrundsatz auch verfassungswidrig. Die Rechtsfolge der einzig praktikablen Auslegung scheint, dass es den Flexzuschlag nunmehr nur für installierte Leistung, die in der Anschlussförderung zugebaut wird, gibt. Für alle
AC- oder DC-gekoppelt? – Wie funktioniert ein Photovoltaik Batteriespeicher? Dezentrale Energien Solarenergie Technik Verbraucherberatung 29. April 2021 Funktion Photovoltaik-Speicher – Wie funktioniert ein Photovoltaik Batteriespeicher? (WK-intern) - Und warum baut man mittlerweile so viele Anlagen mit Speicher? Photovoltaik-Speicher sind tatsächlich erst in den letzten Jahren interessant geworden, da es für Anlagen die Anfang der 2000er Jahre installiert wurden eine hohe Einspeisevergütung gab. Außerdem hat sich auch die Technologie in den letzten Jahren weiter entwickelt. Nun wird mindestens jede zweite Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher installiert. Eine Nachrüstung ist aber auch möglich. Batteriespeicher sind natürlich sehr gefragt, da man ohne Batteriespeicher die Sonnenenergie ja nur tagsüber direkt nutzen kann. Ein Batteriespeicher kann tagsüber den erzeugten Strom der Photovoltaikanlage speichern und stellt ihn abends/nachts, wenn
TU Ilmenau sucht Interviewpartner für Umfrage zu Windkraftprojekt Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks 28. April 2021 Die Technische Universität Ilmenau sucht für eine wissenschaftlichen Studie Bürgerinnen und Bürger aus der Thüringer Gemeinde Großschwabhausen und angrenzenden Gemeinden, die ihre Meinung zu einem im Landkreis Weimarer Land geplanten Windkraftprojekt äußern möchten. (WK-intern) - In einem ersten Schritt hatten die Ilmenauer Kommunikationswissenschaftler bereits die bisherige öffentliche Diskussion zu dem Windkraftprojekt analysiert und überraschende Erkenntnisse zu Tage gefördert. Die Interviews werden per Telefon geführt und dauern ca. 15 Minuten. Kontakt für interessierte Bürger der Region Großschwabhausen: E-Mail jens.wolling@tu-ilmenau.de | Telefon 03677 69-4654. Zu Beginn der wissenschaftlichen Studie zur öffentlichen Diskussion im Rahmen des Windkraftprojekts Großschwabhausen hatte das Fachgebiet Empirische Medienforschung und Politische Kommunikation
Emissionsbrief 04-2021: Infos aus der Praxis des EU-Emissionshandels und des nationale Brennstoff-Emissionshandels Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 27. April 2021 Staatliche Eingriffe treiben CO2 Preis bis fast 50 Euro/EUA – Pleitewelle der Anlagenbetreiber rollt durch (Ost-) Europa – Mitteilung zum Betrieb und dem börslichen- und bilateralen CO2-Handel (WK-intern) - Gas- und Öllieferanten (Gasversorger/Stadtwerke und Heizölfirmen) sind ab 01.01.2021 im neuen nationalen Emissionshandel BEHG, Informationen hier! Eine seit Jahren zunehmende Praxis der Aushöhlung der Integrität des EU-ETS fängt an, dramatische Auswirkungen zu zeigen. Die seit 2018 steil steigenden Preise für Emissionsrechte bringen immer mehr Anlagenbetreiber in die Situation einer nahenden Insolvenz bzw. befinden sich bereits in einer solchen. Wenn in diesen Fällen – die eher selten öffentlich werden – staatliche Stellen den betroffenen Betreibern durch Bürgschaften,
Die CO2-Steuer schlägt bei den Heizkosten richtig zu Ökologie Verbraucherberatung 27. April 202127. April 2021 Berliner Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern mit Ölheizung müssen mit deutlich steigenden Heizkosten rechnen. (WK-intern) - Das zeigt eine aktuelle Auswertung der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Heizen mit Öl in Berlin wird deutlich teurer CO2-Abgabe sorgt für hunderte Euro Mehrkosten pro Jahr in Ein- und Zweifamilienhäusern Ölheizungen in Berlin besonders alt Durch die CO2-Abgabe fallen für ein durchschnittliches Haus in diesem Jahr Mehrkosten von rund 203 Euro an. Der nach und nach steigende Preis sorgt dafür, dass die Kosten weiter wachsen: im Jahr 2025 um etwa 447 Euro. Ein weiterer Grund für unnötig hohe Heizkosten sind die in Berlin besonders alten Ölheizungen. Im Schnitt sind sie laut Bundesverband
Holz als Brennstoff: Um Schädlinge zurückzudrängen, werden Fichten großflächig abgeholzt Bioenergie Ökologie Verbraucherberatung 26. April 2021 Heizen gegen den Klimawandel (WK-intern) - Heiße Sommer, Trockenheit und Borkenkäfer - der deutsche Wald hat in den letzten Jahren stark gelitten. Und aufgrund der Dürre müssen auch in Laubwäldern schwache, geschädigte Bäume zum Schutz von Waldarbeitern und Spaziergängern gefällt werden. Zudem erhöht trockenes Holz, das liegen bleibt, die Brandgefahr. Ein positiver Aspekt: Durch das Fällen kommen wieder mehr Licht und Wasser auf den Waldboden, sodass neue Pflanzen und Bäume nachwachsen können. Da minderwertige Stämme sowie Kronenholz nicht für eine industrielle Verarbeitung geeignet sind, erläutert der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchengeräte e.V., welche Argumente Holz als Brennstoff bietet. Preisgünstige Energie Aufgrund einer seit Jahren
BEE fordert: CO2-Steuer soll sozial gerechter werden, Mieter nicht belasten! Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 26. April 2021 Soziale Ausgestaltung der CO2-Bepreisung sichert Akzeptanz – Koalition muss gerechte Lösung für Mieter finden (WK-intern) - Die Koalition findet bisher keinen Weg, um eine sachgerechte Ausgestaltung der Unterstützungssysteme zur CO2-Bepreisung im Bereich der Wohnungsmieten zu formulieren. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) setzt sich für eine soziale Ausgestaltung der CO2-Bepreisung ein, um die Akzeptanz des wirkungsvollen Lenkungsinstruments nicht zu gefährden. „Belastungen sind verursachergerecht zu verteilen. Deshalb braucht es eine Unterscheidung zwischen Mieter*innen und Eigentümer*innen, die sowohl Entlastungs- wie Unterstützungsinstrumente berücksichtigt. Auf diese Notwendigkeit haben wir bereits im Juli 2019 mit unserem Konzept zur CO2-Bepreisung hingewiesen“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Der CO2-Preis muss eine
GroKo vergisst Wahlversprechen: Kommunen Teilhabe an Einnahmen von Photovoltaik-Freilandanlagen zu ermöglichen Kooperationen Solarenergie Verbraucherberatung 25. April 2021 bne unterstützt den Offenen Brief von über 30 Unternehmen. (WK-intern) - Diese fordern einen Rechtsrahmen ein, welcher es ihnen ermöglicht, Kommunen an den Einnahmen von Photovoltaik-Freilandanlagen zu beteiligen. Der bne unterstützt die Initiative von über 30 Solarunternehmen, die sich für eine kommunale Beteiligung bei Photovoltaik-Freilandanlagen einsetzen. Die Große Koalition hatte in ihrem Koalitionsvertrag die finanzielle Beteiligung der Kommunen für erneuerbare Energien versprochen. Es wird höchste Zeit, dass die Union und SPD ihr Versprechen einer kommunalen Beteiligung einhalten“, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne). Dies kann entweder im Rahmen der ebenfalls versprochenen EEG-Novelle stehen oder durch den Erlass einer Verordnung. Die
Ich bin erleichtert, dass ich Ende des Jahres den letzten Atommeiler in Schleswig-Holstein vom Netz nehmen darf Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. April 2021 Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht zum 35. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl: „Ich bin erleichtert, dass ich Ende des Jahres den letzten Atommeiler in Schleswig-Holstein vom Netz nehmen darf“ (WK-intern) - KIEL. Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht hat anlässlich des 35. Jahrestags der Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 der Opfer gedacht und dazu aufgerufen, den Ausstieg aus der Atomkraft entschlossen und im internationalen Maßstab fortzusetzen. „Der Sarkophag über dem explodierten Reaktor ist ein dunkles Mahnmal des Atomzeitalters. Kernkraftwerke haben nach dem Zweiten Weltkrieg Energie für den industriellen Aufschwung in Europa geliefert. Doch ihr Betrieb birgt unkontrollierbare Risiken und geht mit der gefährlichen und
IG Windkraft fordert Voll-Versorgung mit Erneuerbaren in Zukunft Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 24. April 2021 35 Jahre nach der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl (WK-intern) - Atomkraftwerke sind teuer, brauchen enorm lange für die Errichtung und ihr Anteil an der Stromerzeugung ist seit Jahren im Sinkflug, berichtet der World Nuclear Industry Status Report 2020. „35 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl wird eines deutlich: Atomkraftwerke sind eine Technologie der Vergangenheit“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Die Erneuerbaren haben heute bereits eine hohe Bedeutung und in Zukunft wird die vollständige Versorgung durch Erneuerbare Energie Atom- und Fossil-Energie ersetzen. Ich hoffe auf eine beherzte Politik in Österreich, die nun rasch mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz die nötigen Rahmenbedingungen im Parlament beschließt.“ Nuclear Status