Regierungen in Berlin und NRW werden weiter Atomstrom aus Frankreich und Tschechien importieren Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. Januar 2022 NRW-Minister*innen: "Werden auch weiter Atomstrom aus der EU importieren" (WK-intern) - Laut NRW-Wirtschaftsminister*innen Pinkwart (FDP) werden Deutschland und NRW auch künftig Atomstrom aus der EU importieren. In gewissen Phasen werde man Atomstrom aus Ländern wie Frankreich und Tschechien importieren, um die Stabilität des Systems gewährleisten zu können, sagte NRW-Wirtschaftsminister*innen Pinkwart (FDP) der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung "Neue Westfälische" (Freitagsausgabe). Atomenergie leiste zur Energieversorgungssicherheit in Europa und damit auch in NRW auch künftig einen nicht "unwichtigen Beitrag" , das FDP-Politiker*innen. Wenn Deutschland als führendes Industrieland und größte europäische Wirtschaft darauf verzichten wollte, müsste es die eigene gesicherte Leistung durch weiteren Ausbau sauberer Gaskraftwerke deutlich
Die Maßnahmen gegen den Klimawandel werden uns teuer zu stehen kommen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 14. Januar 2022 Kann man nichts unternehmen, was bezahlbar ist? Doch, man kann! (WK-intern) - Autofahrer erlebten zu Beginn des neuen Jahres eine böse Überraschung: Benzin und Diesel sind wieder mal im Preis gestiegen. Autofahren in Deutschland wird mehr und mehr zu einem Luxuserlebnis. Die Ursache ist in der Energiewende zu finden. Durch die gesetzlich vorgeschriebene Beimischung von Biokraftstoff zu Benzin und Diesel sollen Treibhausgase reduziert werden. Allerdings sind die dazu erforderlichen Komponenten teuer. Diese Kosten geben die Ölkonzerne an die Zapfsäule weiter. Ein Ende des Preisanstiegs ist noch nicht zu sehen. Es ist im Gegenteil damit zu rechnen, dass Benzin und Diesel ständig teurer werden,
KWK-Index erreicht nie dagewesenen Höchstwert Dezentrale Energien Ökologie Technik Verbraucherberatung 14. Januar 2022 Zum Ende des letzten Quartals 2021 hat der durchschnittliche Baseload-Strompreis nochmals richtig an Fahrt aufgenommen. (WK-intern) - Der KWK-Index erreicht im vierten Quartal 2021 fast die 18 Cent-Marke. Der übliche Preis (KWK-Index) im letzten Quartal 2021 hat sich gegenüber dem vorletzten Quartal (9,814 Cent/kWh) nahezu verdoppelt. Der KWK-Index im vierten Quartal 2021 beträgt 17,897 Cent/kWh und erreicht damit einen nie zuvor erreichten Höchstwert. Gegenüber dem vierten Quartal 2020 beträgt der neue Wert fast das Fünffache. Der KWK-Index wird aus den durchschnittlichen Baseload-Preisen an der Strombörse eines Quartals gebildet. Ausschlaggebend für den neuen Höchstwert waren die Strompreise im Dezember 2021 mit rund 22,1 Cent/kWh. Aber
NATURSTROM AG liefert förderfreien Ökostrom aus über 330 Windrädern Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 13. Januar 2022 Die NATURSTROM AG hat für 2022 zahlreiche Direktlieferverträge, sogenannte PPAs, mit Betreibern ausgeförderter Windenergieanlagen abgeschlossen. (WK-intern) - Die Windräder produzieren somit auch nach Auslaufen ihrer zwanzigjährigen EEG-Einspeisevergütung weiterhin emissionsfreien Strom, der nun direkt an die Ökostromkundinnen und -kunden von NATURSTROM fließt. In über 200 Verträgen mit kleinen, unabhängigen Anlagenbetreibern wie Landwirten und Bürgerenergie-Gesellschaften bündelt NATURSTROM insgesamt 324 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 200 Megawatt. Strom aus weiteren elf Windparks mit ausgeförderten Anlagen von insgesamt 21 Megawatt bezieht NATURSTROM zudem über einen Rahmenvertrag mit dem Direktvermarkter QUADRA Energy. Die prognostizierte Jahreseinspeisung für die gesamten rund 220 Megawatt liegt bei ca. 300 Mio. Kilowattstunden, das
So reagieren deutsche Hausbesitzer auf steigende Energiepreise Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 13. Januar 2022 Jeder vierte Eigenheimbesitzer plant mit Solaranlage (WK-intern) - Strom, Gas und Heizöl werden immer teurer und haben 2021 neue Rekordhöhen erreicht. Zahlreiche Strom- und Gasversorger haben zum Jahreswechsel ihre Preise erhöht - für viele Verbraucher eine deutliche Mehrbelastung in der Haushaltskasse. Was deutsche Hausbesitzer planen, um sich in Zukunft gegen steigende Energiekosten abzusichern, untersucht eine neue Umfrage von Zolar, der digitalen Plattform für grüne Energie. 44 Prozent der Eigenheimbesitzer machen sich große Sorgen um die Mehrbelastung durch gestiegene Energiepreise Jeder vierte Hausbesitzer plant mit Solaranlage 66 Prozent der Befragten motivieren vor allem die steigenden Energiekosten etwas an ihrer Energieversorgung zu ändern Zahlreiche Haushalte müssen sich dieses Jahr
BMW kündigt Entwicklung einer neuen Generation von E-Fuels-Verbrennungsmotoren an Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Januar 2022 DHU kritisiert Klimaminister*innen für faktische Absage an Verbrenner-Ausstieg (WK-intern) - Die Ankündigung von BMW in der aktuellen Ausgabe von "auto motor und sport", neue Verbrennungsmotoren für alle Segmente entwickeln zu wollen, kommentiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DHU: "Nur wenige Tage, nachdem sich Bundeswirtschaftsminister Habeck in seiner Eröffnungsbilanz von vielen unbemerkt vom EU-weiten Verbrennerausstieg 2035 verabschiedet hat, verkündet der bayerische Automobilkonzern BMW die Entwicklung einer neuen Generation von Verbrennungsmotoren. Einmal mehr führen die deutschen Autobauer eindrucksvoll vor, wer in Deutschland die Richtlinien der Politik im Mobilitätsbereich bestimmt. So gelang es BMW, in den Koalitionsvertrag die weitere Zulassung von Pkw-Neuwagen über das Jahr 2035 hinaus
Greenhorn Landwirtschaftsminister*innen: Natürlich soll Fleisch kein Luxusprodukt werden Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Januar 2022 Schweinehaltung: Özdemir will Landwirte unterstützen, Fleisch soll teurer werden (WK-intern) - Das neue Bundeslandwirtschaftsminister*innen Özdemir will die Schweinehalter*innen in Deutschland unterstützen, die Tierhaltung zu verbessern. Das erklärte es im Interview mit dem ARD-Magazin "Panorama" (NDR). Die gegenwärtige Situation produziere nur Verlierer, so Özdemir - bei den Bäuer*innen, bei den Konsument*innen, aber vor allem auch bei den Tieren, die nicht artgerecht gehalten werden könnten. Außerdem bekräftigte das Grünen-Politiker*innen gegenüber "Panorama", dass dafür auch das Schweinefleisch teurer werden müsse. Ein System, das für mehr Klimaschutz, mehr Tierwohl und für einen besseren Verdienst von Bäuer*innen sorge und das nicht mehr koste, werde so nicht gehen. "Natürlich soll Fleisch
DIW erstaunt: Bauvolumen wächst trotz Corona-Krise kräftig – Preise schießen 2022 weiter in die Höhe Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 12. Januar 2022 DIW Bauvolumenrechnung: Umsätze im Bausektor werden weiter kräftig wachsen Wohnungsneubau erweist sich als besonders krisenfest Wirtschaftsbau und öffentliche Hand dürften aufholen Rapide steigende Produzentenpreise bleiben Herausforderung Konkrete mittel- und langfristige Investitionsplanung der neuen Bundesregierung könnte Perspektiven für Baugewerbe verbessern (WK-intern) - Die deutsche Bauwirtschaft erweist sich gegenüber den wirtschaftlichen Ausschlägen der Corona-Pandemie als weitgehend resistent und bleibt auf Wachstumskurs. Die Nachfrage insbesondere nach Wohnraum bleibt ungebrochen, obwohl die Preise für Bauleistungen nach oben schießen. Der Preisanstieg trug maßgeblich dazu bei, dass das nominale Bauvolumen nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im abgelaufenen Jahr um rund zehn Prozent auf einen historischen Höchstwert von 488 Milliarden
EU-Taxonomie: Mehr als 20 Demonstranten mit Masken ziehen vor das Bundeskanzler*innenamt Kooperationen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 11. Januar 2022 Das haben wir davon, Europarecht bricht Landesrecht (was ja nicht stimmt, nur das GG hat keine Rechtskraft mehr ...) (WK-intern) - Bündnis bringt seinen erfolgreichen Appell mit mehr als 20 Teilnehmern gegen die Taxonomie-Pläne der EU-Kommission zum Bundeskanzler*innenamt Über 220.000 Bürger*innen haben innerhalb von nur vier Tagen den Eil-Appell “Nein zu Atom und Gas” unterschrieben. Sie sprechen sich damit gegen die Pläne der EU-Kommission aus, Atomenergie und Erdgas in die Liste der nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten aufzunehmen. Die Bündnispartner BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Bürgerbewegung Finanzwende, Greenpeace, IPPNW, NABU, Umweltinstitut München und Uranium Network verwiesen am Dienstagmorgen mit einer Aktion vor dem Bundeskanzler*innenamt auf das eindrucksvolle
tragbare Stromaggregate: EcoFlow verdreifacht den Umsatz im Jahr 2021 im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr Dezentrale Energien Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 10. Januar 2022 Das Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von 200 Millionen Euro und baut seine Marktanteile aus (WK-intern) - EcoFlow, ein Anbieter von tragbaren Stromversorgungs- und erneuerbaren Energielösungen, gab diese Woche bekannt, dass sein Jahresumsatz im Jahr 2021 200 Millionen Euro erreicht und damit im Vergleich zum Vorjahr um 275 % gestiegen ist. Weltweit hat EcoFlow seinen Umsatz im zweiten Jahr in Folge mehr als verdreifacht und damit die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) des globalen Marktes für tragbare Stromaggregate von 42 % übertroffen. Vor allem in Europa hat sich der Umsatz von EcoFlow im Vergleich zum Vorjahr verzehnfacht. „Das beeindruckende Umsatzwachstum lässt sich auf mehrere Faktoren
EU Green Taxonomy setzt Erdgas im Wärmemarkt Grenzen Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 10. Januar 2022 Übergangstechnologie Erdgas nötig für flexible Stromproduktion (WK-intern) - Eine gute Stunde vor Mitternacht an Silvester versendete die EU-Kommission ihren Vorschlag, zumindest übergangsweise die Stromproduktion durch Kern- und auch Erdgaskraftwerke als „nachhaltig“ zu klassifizieren, um so Investitionen in diese Techniken als grüne Investitionen anerkennen zu können. Heizungshersteller Stiebel Eltron hält zumindest die Erdgas-Thematik für nachvollziehbar – der Standpunkt des Unternehmens: Natürlich wäre es wünschenswert, nur noch Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Leider ist das angesichts des schleppenden Ausbaus der Erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung in den letzten Jahren kurzfristig nicht umsetzbar. Langfristig muss und wird jede Regierung dieses Manko beheben – die Treibhausgasneutralität bis
Forscher*innen entwickeln Notfallkonzepte für flächendeckende Stromausfälle Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 8. Januar 2022 Die Bergische Universität Wuppertal hat im Dezember 2021 mit SISKIN (Großflächiger Stromausfall – Möglichkeiten zur Teilversorgung von kritischen Infrastrukturen) ein neues Forschungsprojekt begonnen. (WK-intern) - Es untersucht Blackouts und entwickelt vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen und zusätzlicher Automatisierungstechnik neuartige Notfallkonzepte, die auch auf andere Netze übertragbar sind. „Damit wären die Netzbetreiber in Zukunft in der Lage, drohende Blackouts besser zu beherrschen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek vom Wuppertaler Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik. Das Land NRW fördert das Projekt mit ca. zwei Millionen Euro. „Unsere Gesellschaft ist mehr denn je von einer funktionierenden Stromversorgung abhängig. Immer mehr Prozesse in der Wirtschaft,