Die Entdeckung des Elektromagnetismus durch Ørsted vor 200 Jahren hat die Welt verändert E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 21. Juli 2020 Die Entdeckung des Elektromagnetismus durch Hans Christian Ørsted jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal (WK-intern) - Vor 200 Jahren, im Jahr 1820, beobachtete der dänische Physiker Hans Christian Ørsted während einer Vorlesung die Ablenkung einer Kompassnadel durch einen stromdurchflossenen Draht und entdeckte somit die magnetische Wirkung des elektrischen Stroms. Den sogenannten Elektromagnetismus. Am 21. Juli, 1820 veröffentlichte H.C. Ørsted seine Experimente in einem Artikel mit dem Titel: "Experimente zu den Auswirkungen des elektrischen Wechselschlags auf die Kompassnadel". Die Entdeckung des Elektromagnetismus war eine bahnbrechende Erkenntnis, die den Weg für viele weitere Technologien – wie die elektrische Energieproduktion – geebnet hat. Im Zuge
Bahnbrechende Alternative zu Oberleitungen für LKW auf Autobahnen und Fernstraßen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 21. Juli 202021. Juli 2020 Die Elektromobilität wird immer weiter ausgebaut und das, obwohl die Akku-Technologie eine große finanzielle und ökologische Hürde darstellt. (WK-intern) - Mit einer in den Straßenbelag eingelassenen Stromschiene bieten wir für dieses Problem eine effiziente Lösung. Die darüber fahrenden Fahrzeuge (PKW, Bus, LKW) werden über einen am Fahrzeugunterboden angebrachten Schleifkontakt mit Strom versorgt. Externe Energieversorgung für alle Fahrzeugarten (PKW, LKW, Bus) Akkuladen während der Fahrt ermöglicht Akkus mit kleiner Reichweite Nonstop Fernverkehr Weitgehenden Verzicht auf Ladestationen in Städten Gleichzeitig dient dieser Stromnabnehmer zur Lenkung und Steuerung des Fahrzeugabstands. Das Ein- und Ausfädeln erfolgt dabei automatisch mit setzen des Blinkers, wobei die flache Ausführung der Stromschiene ein problemloses Überfahren ermöglicht. Durch
TenCate Geosynthetics: Gletscherschutz aus Österreich! Mitteilungen Ökologie Technik 21. Juli 2020 Durch den Klimawandel ziehen sich die Gletscher weltweit dramatisch zurück. (WK-intern) - Forscher suchen energisch nach Maßnahmen, um die Eisschmelze hinaus zu zögern. TenCate Geosynthetics, weltweit führender Hersteller von Geosynthetics – liefert die Lösung: Eine Gletscher-schutzmatte der Marke TenCate Toptex®, die eine Reduzierung der Eis- und Schneeschmelze um 60 Prozent bewirkt und das Ökosystem der Berge aufrecht erhält. Zuletzt wurden über 100.000 Quadratmeter am Presena-Gletscher in Norditalien mit der GLS Schtuzmatte aus Linz abgedeckt. In den letzten Jahren haben sich aufgrund des Klimawandels Gletscher zusehends verkleinert. Besonders betroffen sind Gletscher in Europa, Zentralasien sowie in den Anden. Diese dramatische Entwicklung bedroht in vielen
Forschungskonsortium will Stromversorgung in ländlichen Gebieten in Afrika verbessern Forschungs-Mitteilungen Geothermie Kooperationen Solarenergie Technik 21. Juli 2020 Solaranlage für die lokale Wirtschaft (WK-intern) - Ein Großteil der Menschen in Subsahara-Afrika hat keinen Zugang zu Strom. Darüber hinaus ist die Wasser- und Ernährungssicherheit kritisch. Mit einem Pilotprojekt in Niger will die TH Köln zusammen mit internationalen Partnern zeigen, dass eine Solaranlage nicht nur die Wasser-, Strom- und Nahrungsversorgung verbessert, sondern auch die ländliche Wirtschaft stärkt und für einheimische Investoren ein lohnendes Geschäftsmodell ist. „In Niger haben nach Angaben der dortigen Stromversorgungsbehörde nur 25 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Strom. In den ländlichen Gebieten, in denen rund 84 Prozent der Menschen leben, beträgt der Anteil sogar nur acht Prozent“, erläutert Prof. Dr. Ramchandra
Erstes Schachtkraftwerk mit Fischschutz am Netz – Neues Wasserkraftwerk verbindet Klima- und Naturschutz Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Technik Videos 20. Juli 2020 Im bayerischen Fluss Loisach ist das weltweit erste Schachtwasserkraftwerk in Betrieb gegangen. (WK-intern) - Es produziert klimafreundlich Strom und schont gleichzeitig die Natur stärker als konventionelle Wasserkraftwerke. Die Turbine wird in einem Schacht im Flussbett versteckt. Fische können über das Kraftwerk hinweg flussabwärts wandern. Entwickelt wurde der neue Anlagentyp an der Technischen Universität München (TUM). Wasserkraftwerke tragen mit erneuerbarer Energie zum Klimaschutz bei, verursachen aber gleichzeitig ökologische Probleme: Bei herkömmlichen Flusskraftwerken wird das Wasser durch ein Maschinenhaus umgeleitet, um die Turbine anzutreiben. Von der Strömung können Fische zum Kraftwerk getrieben und an Turbine und Gittern tödlich verletzt werden. Natürliche Lebensräume, Fischwanderwege und Uferlandschaft
VARTA AG legt Grundstein für Erweiterung der Lithium-Ionen-Produktion in Nördlingen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Die VARTA AG hat heute offiziell den Grundstein für die Erweiterung ihrer Produktion am Standort Nördlingen gelegt. (WK-intern) - Der Neubau, der direkt an das bestehende Gebäude anschließt, wird eine Produktionsfläche von mehr als 15.000 Quadratmetern auf zwei Etagen umfassen. Ab Anfang kommenden Jahres werden dort Lithium-Ionen Zellen der neusten Generation mit hochautomatisierten Fertigungslinien hergestellt. „In Nördlingen entsteht die modernste Lithium-Ionen Batteriezellenfabrik für den großen Wachstumsmarkt der Wearables und des Internet of Things", sagt der Vorstandsvorsitzende der VARTA AG, Herbert Schein. „Sie ist einzigartig in der Welt. Hier werden wir die CoinPower-Zellenproduktion am Standort Nördlingen nochmals ausdehnen. Mittels innovativer Fabrikplanung, unter anderem unter
Ohne jegliche Förderung wird der neuste und größte Solarpark Polens von BayWa r.e. gebaut Mitteilungen Solarenergie Technik 20. Juli 2020 BayWa r.e. hat mit dem Bau des größten Solarpark Polens begonnen. (WK-intern) - Das Projekt wird ohne jegliche Förderung auskommen. Der erzeugte Strom wird über einen langjährigen Stromabnahmevertrag an einen Industriekunden vor Ort verkauft werden. Dazu ist das Unternehmen bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit einem potenziellen Partner. Die 64,6 MWp-Anlage entsteht in der Nähe der Gemeinde Witnica unweit der deutschen Grenze zwischen Posen und Berlin und soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Es ist der erste Solarpark von BayWa r.e. in Polen. Dr. Benedikt Ortmann, Global Director of Solar Projects bei der BayWa r.e., kommentiert den Baustart des ersten Solarparks in Polen: „Die Netzparität
Supraleitung: Kuprat-ähnliches Verhalten in einem Nickeloxid-Film Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Supraleiter können Strom verlustfrei beliebig weit übertragen und spielen eine wichtige Rolle in Quantencomputern und der Medizin. (WK-intern) - Doch die Stars unter den elektrischen Leitern funktionieren meist nur bei extremer Kälte. Seit der Entdeckung der Hochtemperatur-Supraleitung 1986 in Kupraten versucht die Wissenschaft, ähnliches Verhalten in anderen Materialklassen zu realisieren. Erst 2019 wurde Supraleitung in einem Nickeloxid-Film nachgewiesen, doch worauf sie dort beruht, ist noch unklar. Theoretische Physiker vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die elektronischen Eigenschaften des Materials untersucht und eine mögliche Erklärung gefunden. Da das Volumenmaterial des Neodym-Nickeloxids (NdNiO2), welches dieselbe Atomstruktur und Anzahl Valenzelektronen wie viele Kuprate
Fraunhofer und Universität gründen interdisziplinäres Zentrum für 3D-Druck in Bayreuth Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Die additive Fertigung (3D-Druck) ist eine Zukunftstechnologie, die in allen Industriezweigen eine zentrale Bedeutung gewinnt. (WK-intern) - Für die Erforschung, Weiterentwicklung und Nutzung dieser Technologie hat die Universität Bayreuth zusammen mit der Projektgruppe Prozessinnovation des Fraunhofer IPA im April 2020 die Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen (CA.I) gegründet. Wissenschaftler aus fünf Fakultäten mit mehr als 26 Lehrstühlen der Uni sowie vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiten gemeinsam an innovativen Lösungen. Zugleich werden sie als Anlaufstelle für alle Fragen der additiven Fertigung branchenübergreifend mit Unternehmen im regionalen Umfeld kooperieren. »Die additive Fertigung wird in der nationalen und internationalen Forschungslandschaft meistens durch die Brille eines Ingenieurs betrachtet. Doch nur wenn
7C Solarparken AG hat ihre erste schwimmende PV-Anlage in Betrieb genommen Kooperationen Solarenergie Technik 19. Juli 2020 7C Solarparken AG (WKN: A11QW6 / ISIN: DE000A11QW68) investiert zum ersten Mal in eine schwimmende PV-Anlage. (WK-intern) - Der Park in der Nähe von Salzwedel hat eine installierte Leistung von 729 kWp und ist ausgestattet mit LONGi PV-Modulen und Huawei Wechselrichtern. Solar WO Engineering GmbH hat, als langjähriger EPC-Vertragspartner, das Projekt errichtet und für die Unterkonstruktion Ciel & Terre, ein souveräner Marktführer mit fast 200 schwimmenden Installationen, gewählt. Die PV-Anlage "schwimmt" in einem See, der von dem lokalen Abwasserzweckverband als Wasserspeicher genutzt wird. Bojen halten die Installation auf der Wasseroberfläche. Auf Grund der überdurchschnittlichen Kühlbedingungen sollte der Park eine relativ hohe Performance Ratio
Nachhaltigkeit durch Nutzung nachwachsender Rohstoffe: Rübenschnitzel für neue Werkstoffe Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. Juli 2020 Bei der deutschen Zuckerproduktion fallen Zuckerrübenschnitzel in großen Mengen als Nebenprodukt an. (WK-intern) - Kann man daraus Verbundwerkstoffe herstellen? Diese Frage prüften die Fraunhofer Institute WKI und UMSICHT in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Partnern aus der Industrie und Landwirtschaft. Sie fanden heraus, dass Rübenschnitzel beispielsweise für leicht abbaubare Mulchfolien oder mitteldichte und hochdichte Holzfaserplatten mit reduziertem Klebstoffanteil verwendet werden können. Die Forschenden verfolgten im Projekt das Ziel, Rübenschnitzel in höherwertige Anwendungen jenseits des Energie- und Futtermittelmarkts zu bringen. Während der Rübenernte und Verarbeitung fallen allein bei den großen deutschen Zuckerherstellern Rübenschnitzel im siebenstelligen Tonnenbereich an. Diese sogenannten Pressschnitzel werden derzeit regional als Milchviehfutter oder
16 Millionen Euro für neues EU-Projekt sollen Batterieentwicklung beschleunigen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 18. Juli 2020 In der europäischen Initiative BATTERY 2030+ startet eine neuartige Batterieentwicklungsstrategie – Forschungsplattform CELEST mit KIT und Universität Ulm beteiligt (WK-intern) - Das von der Europäischen Union (EU) geförderte Projekt BIG-MAP soll die Geschwindigkeit, mit der neue Batterietypen entwickelt werden können, erheblich beschleunigen – und das mit einem besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit. Über die Forschungsplattform CELEST beteiligen sich daran das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Ulm. Gleichzeitig verstärkt das Projekt die Forschungsaktivitäten im gemeinsamen Exzellenzcluster POLiS. Um die von der EU und Deutschland angestrebte Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, müssen unter anderem die Treibhausgasemissionen aus dem Straßenverkehr drastisch sinken. Wesentlich dazu