Huber: Ökologische Wasserkraftnutzung im Dialog ausbauen – Dialogforum Ökologische-Wasserkraft gestartet Bayern Ökologie Technik 17. März 201216. März 2012 Bayern will die Nutzung der Wasserkraft auf ökologisch verträgliche Art ausbauen. Dazu fand heute auf Einladung des bayerischen Umweltministers Dr. Marcel Huber in München die Auftaktveranstaltung zum Forum „Ökologische Wasserkraft“ statt. Huber: „Wir bringen alle Beteiligten an einen Tisch. So wollen wir gesellschaftlich akzeptierte Lösungen für eine ökologisch verträgliche Steigerung der Wasserkraftnutzung finden. Wir brauchen einen gemeinsamen Kompass für das Erreichen der Ausbauziele.“ Das Forum stelle den Beginn eines langfristig angelegten Dialogs dar, so Huber. Die Wasserkraft sei wichtiger Bestandteil des Energiemixes und unerlässlich für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Im Rahmen der Veranstaltung fand ein reger Meinungsaustausch statt, bei dem sich die
Neue Brennstoffzelle sorgt für Wärme und Strom Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 17. März 201216. März 2012 Umweltschonende Energieerzeugung im Schwetzinger Luther-Haus geht in die nächste Runde Schwetzingen. Eine Brennstoffzelle der neuesten Gerätegeneration wurde heute (Donnerstag) im Luther-Haus Schwetzingen offiziell in Betrieb genommen. Damit setzen die Stadt Schwetzingen, die evangelische Kirchengemeinde, die EnBW Energie Baden-Württemberg AG sowie die Stadtwerke Schwetzingen ihre gemeinsame Pionierarbeit für diese Zukunftstechnologie weiter fort. Die neue Anlage vom Typ „BAXI Innotech Gamma 1.0“ ist bereits die dritte Brennstoffzelle im Luther-Haus seit dem Start der Testphase im November 2006. Wesentliche Pluspunkte: Die neue Gerätegeneration ist deutlich kleiner, leichter und effizienter als ihre Vorgänger. Die Brennstoffzelle weist eine elektrische Leistung von maximal 1 Kilowatt und eine Wärmeleistung von
Jeder dritte Hauseigentümer plant Umstieg auf Solarwärme Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 16. März 2012 Umfrage: 34 Prozent der Hausbesitzer denken über die Investition in eine Solarwärmeanlage in den kommenden drei Jahren nach Jeder Siebte nutzt Sonnenwärme bereits / Solarwärme von Förderkürzung nicht betroffen Solarwärme ist im Kommen: Gut jeder dritte Eigenheimbesitzer (34 Prozent) denkt über die Anschaffung einer solarthermischen Anlage zur Heizungsunterstützung oder zur Wassererwärmung nach. Das belegt eine repräsentative Befragung von Hauseigentümern. „Die Investitionsbereitschaft in die langfristig kostengünstige Solarwärme ist sehr groß. Immer mehr Menschen wollen sich von steigenden Öl- und Gaspreise unabhängiger machen“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Etwa jeder siebte Hausbesitzer in Deutschland kann schon jetzt relativ entspannt auf die Heizkostenabrechnung
Innovation im Achental: Holzvergasungsanlage mit effizienter Heatpipe-Technologie geht in Betrieb Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 14. März 201214. März 2012 Der moderne Holzvergaser ermöglicht die Energiegewinnung aus biogenen Abfallstoffen und ist damit beispielhaft für eine dezentrale ökologische und zugleich wirtschaftliche Energieversorgung in ländlichen Regionen. Grassau - Das Achental im südlichen Oberbayern präsentiert ein neues Wahrzeichen für die effiziente Nutzung von Bioenergie auf dem Gelände des Biomassehofs in Grassau: eine Vergasungsanlage, die sich mit Biokraftstoffen der zweiten Generation wie Landschaftspflegeholz und Reststoffen aus der Forstwirtschaft selbst in einer kleinen Anlage wirtschaftlich betreiben lässt. Die beachtliche Leistung des Wirbelschichtvergasers von 380 kW Strom und 630 kW Wärmeenergie mit einem Wirkungsgrad von insgesamt 80 Prozent konnte bislang nur im Betrieb von Großanlagen erreicht werden. Doch dank des
Geothermie: Harzer Forscher kooperieren mit Universität in Rom Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 14. März 201213. März 2012 Deutsch-italienische Partnerschaft: Die TU Clausthal und das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) arbeiten künftig mit dem Department of Chemical Engineering der La Sapienza Universität zusammen. Unterzeichnet wurde das Kooperationsabkommen im Zuge der Rom-Reise des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das Thema Geothermie. „Erdwärme ist im Gegensatz zu Sonne und Wind grundlastfähig und steht nicht in einem Wettbewerb zu Nahrungsmitteln oder Ackerflächen. Das Erdwärmepotenzial ist sehr hoch. Es besteht jedoch noch erheblicher Forschungsbedarf, um es nutzen zu können“, sagte der Clausthaler Professor und EFZN-Chef Hans-Peter Beck. Neben ihm unterschrieb auf Clausthaler Seite Professorin Gioia Falcone und für die Italiener Fakultätspräsident Professor Claudio
Wasserstoffantrieb in der Praxis: sauber und energieeffizient Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 14. März 201213. März 2012 Seit 2009 wird ein wasserstoffbetriebenes Kehrfahrzeug auf Basels Strassen erprobt. Das Projekt soll den Wasserstoffantrieb «vom Labor auf die Strasse» bringen, um Praxiserfahrung sammeln zu können. Fazit des Pilotversuchs: Wasserstoff als Treibstoff für Kommunalfahrzeuge spart Energie, schont die Umwelt und ist technisch machbar. Um rentabel zu sein, müssen Brennstoffzelle, Druckspeichertank und Elektroantrieb allerdings noch deutlich günstiger werden. Einen Prototypen zu entwickeln und diesen auch gleich noch im Alltagsbetrieb einzusetzen, ist kein einfaches Unterfangen – und meist mit Rückschlägen verbunden. Das nach rund einjähriger Entwicklungsarbeit 2009 in Basel in Betrieb genommene wasserstoffbetriebene Kehrfahrzeug ist keine Ausnahme. «Es stellte sich relativ schnell heraus, dass das Brennstoffzellensystem
Röttgen: Effiziente Speichertechnologien wichtig für Energieversorgung aus erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Veranstaltungen 13. März 2012 Bundesumweltminister hält Rede auf Energiespeicher-Konferenz in Düsseldorf „Deutschland hat die Chance zu beweisen, dass wirtschaftliches Wachstum einhergehen kann, ja einhergehen muss mit Umweltschonung und effizienter Nutzung von Ressourcen!“, erklärte Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen am 13. März auf dem Energy Storage – International Summit for the Storage of Renewable Energies in Düsseldorf. Aus der Energiewende ein Erfolgsmodell In seiner Grundsatzrede vor rund 350 Energieexperten aus 29 Ländern betonte Röttgen die Vorreiterrolle Deutschlands bei einer zukunftsorientierten Energiepolitik: „Die Welt schaut darauf, dass unser Land aus der Energiewende ein Erfolgsmodell macht.“ Schließlich sei Deutschland die erste große Industrienation, die nach dem Reaktorunglück von Fukushima den freiwilligen Entschluss
SWM Vision: Fernwärmeversorgung bis 2040 zu 100 % aus erneuerbaren Energien Bayern Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 13. März 2012 • München belegt bei der umweltschonenden Fernwärmeversorgung aus KWK schon heute einen Spitzenplatz in Europa • Nachfrage ungebrochen: Erneut Rekordanschlusswert 2011 • SWM nutzen geologischen Standortvorteil und erschließen weitere geothermische Potenziale für die Fernwärme • SWM wollen als erste deutsche Großstadt eine Fernwärmeversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien Wie schon beim Ausbau der erneuerbaren Energien 1) nehmen die SWM auch bei der umweltschonenden Fernwärmeerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) europaweit einen Spitzenplatz ein. Heute zählt das Münchner Fernwärmenetz mit rund 800 Kilometern Länge zu einem der größten Europas. Im Bundes- sowie im EU-Durchschnitt liegt der KWK-Anteil der Stromproduktion bei 12 Prozent. Die SWM hingegen erzeugen rund 70
Wirtschaftsministerium wertet ersten Entwurf des Geothermie-Mediationspapiers positiv Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 13. März 2012 „Der Dialog zwischen den Parteien über die Nutzung der Tiefen Geothermie in der Vorderpfalz war umfassend, sachlich und beispielhaft fair“, lobte Wirtschaftsstaatssekretär Ernst-Christoph Stolper in der achten Mediationssitzung zur Geothermie in Speyer Bürgerinitiativen und Unternehmen. Zwar bestünden weiterhin unterschiedliche Auffassungen was die ökonomische und ökologische Bewertung der Geothermie anginge. Aus dem Entwurf des Abschlussdokuments ginge jedoch ebenfalls deutlich hervor, dass Lösungen für mehr Transparenz und Beteiligung der Bevölkerung gefunden wurden, die bestehende Konflikte lösen könnten und die Ausweisung zukünftiger Projekte erleichtern würden. „Die Landesregierung begrüßt die angesprochenen Möglichkeiten, die Öffentlichkeit in Zukunft beim Thema Geothermie umfassend und rechtzeitig einzubinden. Auch mit der
Neues Isolierungssystem für Warmwasserspeicher punktet mit Patenten Dezentrale Energien Technik 12. März 2012 ECOTHERM baut Produktion selbst entwickelter Faservliesisolierung mit patentierter Verschlussleiste und patentierten Abdeckrossetten in neuer Fertigungshalle aus. ECOTHERM hat ein Isolierungssystem für Warmwasserspeicher von 200 bis 20.000 Liter Fassungsvermögen mit einer Faservliesisolierung und einer patentierten Verschlussleiste entwickelt. Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase wurde die Produktion der neuartigen Isolierungslösung in der Zentrale in Hartkirchen nun in der neuen Fertigungshalle ausgebaut. Projektleiter Ing. Christof Lehner über den wichtigsten Vorteil: „Das Isolierungssystem mit Polyesterfaservlies bietet im Vergleich zu herkömmlichen Isolierungen um bis zu 30 Prozent weniger Wärmeverluste im Standby-Modus.“ Die patentierte Aluminium-Verschlussleiste ermöglicht ein einfaches und rasches Öffnen der Außenmantelfläche durch nur eine Person. Die neu entwickelten, patentierten
Ein Jahr nach Fukushima: Atomausstieg macht noch keine Energiewende. Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 12. März 2012 dena-Chef Kohler fordert mehr Engagement für Gebäudesanierung und Stromsparen. „Ein Atomausstieg macht noch keine Energiewende, er kann aber ein zusätzlicher Antrieb sein“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), zum Stand der Energiewende ein Jahr nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima. „Das Ziel der Energiewende ist die Umgestaltung der Energieversorgung hin zu einem intelligenten Energiesystem, in dem sich Energieeffizienz und erneuerbare Energien ergänzen. Dafür benötigen wir in der Energiepolitik einen klaren Paradigmenwechsel: Einsparung muss künftig vor Erzeugung gehen. Deshalb sollten wir die Priorität entschlossen auf die Themen setzen, auf die es wirklich ankommt: Energieeffizienz, Energieeffizienz, Energieeffizienz – und der
Überhitzter Wasserdampf trocknet Lebensmittel Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. März 2012 Zur Trocknung von Lebensmitteln kommt meist energieaufwendige Heißluft zum Einsatz. Am Fraunhofer IGB wurde ein Verfahren zur Trocknung mit überhitztem Wasserdampf entwickelt und in einer kontinuierlichen Anlage realisiert, die bei Atmosphärendruck arbeitet. Damit kann der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent und die Trocknungszeit um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Das zu trocknende Gut wird zudem hygienisiert. Für die Herstellung von Trockenobst, Kartoffelchips, Instantprodukten und Trockenfutter muss den Nahrungsmitteln Wasser entzogen werden. In der Regel werden die Lebensmittel in großen Trocknungsanlagen mit Heißluft getrocknet. Doch hierbei wird viel Energie verbraucht: Allein die Trocknung kann bis zu 90 Prozent der gesamten für die