Chinaschilf macht als Energiepflanze und nachwachsender Rohstoff Furore Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 4. November 20124. November 2012 (WK-intern) - Miscanthus (Riesen-Chinaschilf) zählt zu den spektakulärsten neuen Nutzpflanzen. Wegen seines raschen Wachstums und seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten macht der nachwachsende Rohstoff Furore. Eine Tagung auf dem Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn blickt von Mittwoch bis Freitag, 7. bis 9. November 2012, auf 20 Jahre Forschung zu dieser Pflanze zurück. Prominenter Referent ist der Journalist und Umweltaktivist Dr. Franz Alt. Außerdem ist die neue Hackschnitzelheizanlage zu besichtigen, die den Campus mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt. Die Medien sind herzlich willkommen! Der Bedarf an erneuerbarer Energie nimmt stetig zu. „Neben Holzhackschnitzeln aus der begrenzten Ressource Wald rücken mehrjährige Energiepflanzen zunehmend in den Blickpunkt
Siemens steht weiterhin zur Desertec Industrie-Initiative Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Technik Veranstaltungen 4. November 2012 (WK-intern) - Siemens widerspricht FTD-Bericht über Dii Ein Sprecher der Siemens AG wies heute auf Anfrage entschieden die Darstellung der Financial Times Deutschland zurück, der Ausstieg von Siemens aus der Desertec Industrie-Initiative (Dii GmbH – www.dii-eumena.com) habe mit einem (im übrigens längst aufgeklärten) Compliance-Vorgang zu tun. Die FTD hatte in ihrer gestrigen Ausgabe behauptet, ein Compliance-Vorgang habe den Weltkonzern zur Beendigung seiner Gesellschaftereigenschaft bei der Dii veranlasst. Wörtlich hieß es in dem Artikel „Wüstenstrom-Initiative Desertec kämpft mit einer Verletzung der Compliance-Regeln“ – als Beleg zitierte die Zeitung aus einem vertraulichen Sitzungsprotokoll, das allerdings ein halbes Jahr zurück liegt, demzufolge Dii-CEO Paul van
Flexibel und nachhaltig, Carsharing liegt im Trend – besonders wenn die Autos mit Strom fahren E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 1. November 2012 (WK-intern) - Öko-Institut, ISOE und car2go starten Carsharing-Studie Carsharing liegt im Trend, gilt als flexibel und nachhaltig – besonders wenn die Autos mit Strom fahren. Doch wie umwelt- und nutzerfreundlich sind die Elektrofahrzeuge im Vergleich zu konventionellen Pkw beim Carsharing wirklich? Wer nutzt die Fahrzeuge und wie werden sie genutzt? Das untersuchen das Öko-Institut und das ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung jetzt am Beispiel des Daimler-Tochterunternehmens car2go, dem Pionier und Marktführer unter den flexiblen Carsharing-Konzepten. Die Begleitforschung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bringen. Als
40.000 neue Arbeitsstellen sind nur eine positive wirtschaftliche Auswirkungen der Energiewende Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 1. November 20121. November 2012 (WK-news) - Gutachten: Energiewende hat positive wirtschaftliche Auswirkungen Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, ZSW, hat im Auftrag des Umweltministeriums eine erste Abschätzung ausgewählter ökonomischer Wirkungen durch die Umsetzung der Klimaschutzziele in Baden-Württemberg vorgenommen. Basis der Untersuchung war das „Energieszenario Baden-Württemberg 2050“ (Gutachten zur Vorbereitung eines Klimaschutzgesetzes für Baden-Württemberg), das die Landesregierung im Februar vorgestellt hat. Betrachtet wurden insbesondere die Handlungsbereiche erneuerbare Strom- und Wärmebereitstellung, energetische Wohngebäudesanierung, sowie die Beschäftigungswirkung als ein resultierender gesamtwirtschaftlicher Effekt. Bei einer Gesamtbetrachtung der systemanalytischen Differenzkosten (Vergleich der Kosten erneuerbarer Energiebereitstellung mit Kosten der Energiebereitstellung auf konventioneller Basis) bis zum Jahr 2020 lassen sich die wesentlichen Ergebnisse
Umwelttechnik-Leitmesse: IndustrialGreenTec ist Herzstück der HANNOVER MESSE 2013 Erneuerbare & Ökologie Technik Veranstaltungen 1. November 2012 (WK-news) - HANNOVER MESSE 2013, 8. bis 12. April Bundesumweltminister Peter Altmaier übernimmt Schirmherrschaft Neueste Trends und innovative Verfahren rund um Umwelttechnik industrienah, umweltschonend und effizient Halle 6 neuer Standort der Umwelttechnik-Leitmesse Nach ihrer erfolgreichen Premiere wird die internationale Leitmesse IndustrialGreenTec unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Peter Altmaier auch im Rahmen der HANNOVER MESSE 2013 (8. bis 12. April) die breite Palette industrienaher Umwelttechnologien und damit einen äußerst dynamischen Wachstumssektor präsentieren. Die Leitmesse für Umwelttechnik wird 2013 konsequent an den Erfordernissen der Industrie und in enger Abstimmung mit globalen Marktführern ausgerichtet. Die IndustrialGreenTec zeigt auch im kommenden Jahr alle Facetten von umweltschonenden Produktionstechnologien
flexibel planen, optimal nutzen: Stromnetze für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 31. Oktober 2012 Zweite Stellungnahme der Deutschen Umwelthilfe zum Netzentwicklungsplan moniert mangelnde Prüfung technischer Alternativen Abregelung von Einspeisespitzen bei Wind und Sonne und Flexibilisierung des konventionellen Kraftwerksparks mindern Netzausbaubedarf und schaffen Platz für Erneuerbare Transparente Darstellung der Notwendigkeit jeder neuen Leitung als Voraussetzung für Akzeptanz Verlangsamung der Energiewende führt nicht zu geringeren Kosten Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat davor gewarnt, die Energiewende unter dem Deckmantel angeblicher Kostenersparnisse und wegen Verzögerungen beim Bau neuer Hochspannungs-Übertragungsleitungen künstlich auszubremsen. Vielmehr sei das künftige Stromübertragungsnetz so auszugestalten, dass der dynamische Zubau von Wind- und Sonnenenergie ohne Unterbrechung weitergehen könne. Die Netzplanung für die Energiewende müsse deshalb gezielt flankiert
Energiespeicher-Roadmap quantifiziert künftige Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Oktober 2012 (WK-intern) - Energiespeicher-Roadmap quantifiziert erstmals wesentliche Entwicklungen künftiger Batteriesysteme für Elektrofahrzeuge In der neuen Broschüre „Technologie-Roadmap Energiespeicher für die Elektromobilität 2030“ zeigt das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI erstmals die aussichtsreichsten und relevanten Energiespeichertechnologien für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) und rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge (BEV) und deren Entwicklung bis 2030 auf. Dabei werden Leistungsdaten und Schlüsselparameter für die künftige Entwicklung Lithium-basierter Batteriezellen und –systeme quantifiziert. Der Fokus der aktuellen Roadmap des Fraunhofer ISI liegt auf der Betrachtung zentraler Energiespeichertechnologien, die für den Einsatz in Elektrofahrzeugen bis 2030 als am aussichtsreichsten gelten. Zu den mittel- bis langfristig vielversprechendsten Anwendungen aus heutiger Sicht zählen PHEV
Ökostromspeicher: Größte Power-to-Gas-Anlage weltweit erzeugt Methan Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Oktober 2012 (WK-news) - Vorstufe für die industrielle Anwendung erreicht: Weltweit größte Power-to-Gas-Anlage zur Methan-Erzeugung geht in Betrieb ZSW stellt 250-Kilowatt-Forschungsanlage zur Ökostromspeicherung fertig. Baden-Württembergs Umweltminister Untersteller: „Anlage erfolgreicher Schritt zur Etablierung der neuen Technik.“ Eine weitere Hürde auf dem Weg zur Marktfähigkeit der Power-to-Gas-Technologie ist überwunden: Am 30. Oktober 2012 hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) eine Forschungsanlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von 250 Kilowatt eingeweiht. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Anlage wandelt Ökostrom in Wasserstoff und Methan um. Mit einer möglichen Methanproduktion von bis zu 300 Kubikmetern pro Tag ist sie die größte Anlage ihrer Art weltweit und zehnmal leistungsstärker
Protokollband: Nachhaltige Energieversorgung mit Passivhäusern Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik 30. Oktober 2012 (WK-news) - Protokollband der 46. Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser erschienen Wie können wir uns nachhaltig mit Energie versorgen und welchen Beitrag leisten Passivhäuser in einer nachhaltigen Energieversorgung der Zukunft? Das sind die Kernfragen, die im vorliegenden Protokollband 46. des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser thematisiert werden. Nachhaltig genutzt wird ein System dann, wenn es permanent, d.h. auch von nachfolgenden Generationen, in dieser Weise genutzt werden kann. Übertragen auf die Energieversorgung von Passivhäusern bedeutet dies, dass die Energieträger, die für die Versorgung benötigt werden, so aus der bereitstellenden Quelle entnommen werden müssen, dass diese Quelle auch langfristig nicht geschädigt wird oder versiegt. Mit dem Passivhaus ist
Molekularer Blick auf die solare Wasserspaltung – Auf der Jagd nach den Elektronenlöchern Forschungs-Mitteilungen Technik 29. Oktober 2012 (WK-intern) - Wasserstoff aus Sonnenlicht ist seit langem der Heilige Gral der nachhaltigen Energieversorgung. Eisenoxid ist ein viel versprechendes Elektrodenmaterial für die photoelektrochemische Wasserspaltung – nicht zuletzt, weil es billig, stabil, umweltfreundlich und in grossen Mengen verfügbar ist. Einem internationalen Forscherteam unter Leitung der Empa ist es nun gelungen, die molekularen Strukturänderungen einer Eisenoxidelektrode während der Wasserspaltung zu beobachten. Damit eröffnet sich die Möglichkeit zur günstigen Wasserstoffproduktion aus Sonnenenergie. Hämatit, die mineralische Form von Eisenoxid (oder, banal gesagt, Rost), ist ein viel versprechendes Anodenmaterial für photoelektrochemische Zellen (PEC), weil sich mit ihm Sonnenlicht in einem breiten Spektralbereich einfangen lässt. Obwohl Hämatit theoretisch bis
Joint Venture für „grüne“ Gebäudeklimatisierung auf Graphitbasis Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik 29. Oktober 2012 (WK-news) - SGL Group und Lindner Group gründen Joint Venture für „grüne“ Gebäudeklimatisierung auf Graphitbasis SGL Lindner GmbH & Co. KG zielt auf globalen Wachstumsmarkt für Kühldecken in „grüner“ Gebäudetechnik Win-Win-Situation: SGL bringt ECOPHIT®-Geschäft in das Joint Venture ein, Lindner die PLAFOTHERM® Systemkompetenz und Branchenexpertise Wiesbaden/Arnstorf - Die SGL Group – The Carbon Company – und die Lindner Group, der weltweit aktive Bauspezialist, haben heute die Gründung eines Joint Ventures für „grüne“ Gebäudeklimatechnik bekannt gegeben. Das Joint Venture, an dem die SGL Group 51 % und die Lindner Group 49 % halten werden, zielt auf den globalen Wachstumsmarkt für energieeffiziente und umweltfreundliche Gebäudeklimatisierung. Das
Der Schlüssel liegt in der dezentralen Erzeugung von Solarstrom zum Eigenverbrauch Dezentrale Energien Solarenergie Technik 29. Oktober 2012 (WK-news) - Energiewende nicht auf dem Rücken der Verbraucher - Eigenversorgung mit Solarstrom als Schlüssel. Die Energiewende muss nicht annähernd so teuer sein, wie Politik, Lobbyisten und Energieversorger den Verbrauchern glauben machen wollen. Der Schlüssel liegt in der dezentralen Erzeugung von Solarstrom zum Eigenverbrauch. Darauf weist DEGER hin. Im kommenden Jahr wird die sogenannte EEG-Umlage um etwa 50 Prozent auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde steigen. Damit sollen die Vergütungen finanziert werden, die Betreiber von Solaranlagen, Windrädern und Biogasanlagen für das Einspeisen ihrer „grünen“ Energie ins öffentliche Netz bekommen. Aktuell liegt der Aufschlag auf den Strompreis für die Förderung von Ökostrom bei 3,59