Bayern – Bürgerentscheid mit Signalwirkung: Die Menschen sagen Ja zur Energiewende Ökologie Windenergie Windparks 16. Mai 2021 Beim Bürgerentscheid in Ebersberg haben sich die Bürgerinnen und Bürger mit einer Mehrheit von rund 53 Prozent für den Bau von fünf Windrädern im Ebersberger Forst entschieden. (WK-intern) - Das Ergebnis mit Signalwirkung für die Klimapolitik in ganz Bayern kommentiert Thomas von Sarnowski, Parteivorsitzender der bayerischen GRÜNEN: „Die Menschen sagen deutlich Ja zu mehr Klimaschutz und zur Energiewende – und zwar so laut, dass selbst die Staatsregierung es hören muss. Der Bürgerentscheid in Ebersberg ist ein Stimmungstest mit Signalwirkung für ganz Bayern – und das Ergebnis ist klar: Die Bevölkerung ist viel weiter als die Söder-Regierung, die sich an ihre 10H-Regel klammert und Windkraft
Greenpeace-Recherche belegt: fehlerhafte Milliardenentschädigung für Braunkohlekonzerne Ökologie Verbraucherberatung 16. Mai 2021 Zahlungen des Wirtschaftsministeriums verstoßen gegen EU-Beihilferecht (WK-intern) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) verschenkt vier Milliarden Euro Steuergeld an Kohlekonzerne. Statt 4,35 Milliarden Euro Entschädigung für den Kohleausstieg stehen den Energiekonzernen RWE und LEAG maximal 343 Millionen Euro zu. Zu diesem Ergebnis kommen die Wirtschaftsanalysten des Klima-Think-Tanks EMBER, die zusammen mit Greenpeace die bislang unter Verschluss gehaltenen Berechnungsformel des Bundeswirtschaftsministeriums entschlüsselt haben. Auch die EU-Wettbewerbskommission äußert Zweifel und hat bereits ein förmliches Verfahren zur Überprüfung der vom BMWi ermittelten Milliardenzahlungen an LEAG und RWE eingeleitet. "Wirtschaftsminister Altmaier hatte die Formel zur Berechnung der Entschädigungen bewusst zur Verschlusssache erklärt", sagt Greenpeace-Energieexperte Karsten Smid. "Die realitätsfernen
FDP-Chef Lindner will Subventionen beim Klimaschutz abbauen Mitteilungen Ökologie Videos 16. Mai 2021 Der FDP-Parteivorsitzende Christian Lindner sieht im europäischen CO2-Zertifikatehandel die zentrale Maßnahme für einen erfolgreichen Klimaschutz. (WK-intern) - Im phoenix-Interview sagte Lindner am Rande des FDP-Parteitags: "Der hat ganz verlässlich und garantiert seine Klimaziele erreicht, das würden wir gerne auf Deutschland und auf alle Sektoren übertragen." Gleichzeitig spricht sich Lindner für den Abbau von "überzogenen" Subventionen und von Technologieverboten aus. Es dürfe es keine Festlegungen mehr geben. Dies sei wichtig, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können. Lindner fordert "mehr Offenheit für neue Technologien, die es uns erleichtern können, Wohlstand und Freiheit zu verbinden mit dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen." Mit Blick auf die
Österreich erreichte mit 51 Prozent den höchsten Windstromanteil in ganz Europa Finanzierungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Mai 2021 Unbeständiger Mai bringt Windstromrekord (WK-intern) - Letzten Donnerstag war Österreich Europas Windstromland Nummer 1. „Dabei wurde deutlich, welches Potential in der Windkraft in Österreich steckt“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und fordert: „Bei den Verhandlungen über das EAG im Parlament müssen die Stolpersteine beseitigt werden, damit die Stopp-Taste beim Windkraftausbau der letzten eineinhalb Jahre endlich wieder gelöst werden kann." Am vergangenen Donnerstag erzeugten die österreichischen Windräder 73,3 Millionen Kilowattstunden (kWh) Windstrom und somit 50,5 Prozent des gesamten österreichischen Stromverbrauches. Damit war an diesem Tag der Windstromanteil in Österreich der höchste in ganz Europa. Alle erneuerbaren Energien zusammen erzeugten sogar 133 Prozent des
Überhitzt: Die Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Mai 2021 Was der Klimawandel mit uns macht (WK-intern) - Die Auswirkungen der globalen Klima- und Umweltkrise sind inzwischen immer stärker zu spüren. Das Buch „Überhitzt: Die Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit. Was wir tun können“ zeigt anschaulich, wie sie auch unmittelbar unsere Gesundheit betreffen, körperlich wie seelisch. Es wird immer wieder klar, dass wir Wege finden müssen, um „klimaresilienter“ zu werden – und dass der Klimawandel aufgehalten werden muss, um die Bewohnbarkeit der Erde zu erhalten. „Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde“, so beschließt Dr. Eckart von Hirschhausen, der sich selbst als Arzt und Wissenschaftsjournalist seit Jahren für die Klimabewegung einsetzt,
E.DIS testet nachhaltiges Isoliermedium SF6 beim Umspannwerk Ketzin Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 14. Mai 202114. Mai 2021 Umweltschutz am Stromnetz in Brandenburg (WK-intern) - Bisheriges Isoliergas wird für den Test durch getrocknete Luft ersetzt. Netzbetreiber sammelt Erfahrungen mit nachhaltiger Alternative. Klimaschutz, Stromnetze und Netzstabilität unter: www.e-dis.de. Fürstenwalde/Spree. Als Betreiber der Stromnetze und Gasnetze in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern setzt E.DIS ein besonderes Augenmerk auf den Umweltschutz in der Region. Vor diesem Hintergrund testet der Netzbetreiber aktuell den Einsatz von getrockneter Luft als Isoliermedium für eine Mittelspannungsschaltanlage an seinem Umspannwerk in Brandenburg. Bislang ist es technischer Standard, Schwefelhexafluorid (SF6) als Isoliergas einzusetzen. Da dieses jedoch das stärkste bekannte Treibhausgas ist - etwa 25.000-mal stärker als CO2 - sucht E.DIS nach klimafreundlichen Alternativen.
Weltklimarat sieht weiter die Erderwärmung als Bedrohung der Welt an Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 14. Mai 2021 Nur noch wenige realistische Szenarien bleiben zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C gemäß dem Pariser Abkommen, so eine neue Studie. Um dieses ehrgeizige Klimaziel zu erreichen, müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, einige davon in einem herausfordernden Maße. Zu diesen Hebeln zählt neben dem Energie-Sektor insbesondere auch die Land-Nutzung. Unrealistisch optimistische Szenarien neigen dazu, beispielsweise die Potenziale der Kohlenstoffabscheidung und -speicherung zu überschätzen. Wenige realistische Szenarien bleiben zur Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5°C (WK-intern) - Von den mehr als 400 Klimaszenarien, die im 1,5°C-Bericht des Weltklimarats IPCC ausgewertet wurden, vermeiden nur etwa 50 Szenarien ein deutliches Überschreiten von 1,5°C globaler Erwärmung. Das zeigt
Laut GlobalData wird die Kernenergie bis 2030 die dominierende Stromerzeugungsquelle in Bulgarien bleiben Mitteilungen Ökologie 13. Mai 202113. Mai 2021 Der Strombedarf in Bulgarien belief sich 2020 auf 30,9 TWh, von denen mehr als die Hälfte durch die Kernenergieerzeugung gedeckt wird. (WK-intern) - Die Kernenergie wird bis 2030 die dominierende Quelle für die Stromerzeugung im Land bleiben und 14,1 TWh ausmachen, obwohl die Regierung plant, sie durch erneuerbare Energiekapazitäten zu ersetzen, sagt GlobalData, ein führendes Daten- und Analyseunternehmen. Pavan Vyakaranam, Leiter der Praxis bei GlobalData, kommentiert: „Der bulgarische Strommarkt befindet sich derzeit im Übergang. Die Regierung verringert langsam ihre Kohlekraftkapazität, um ihn durch erneuerbare Energiekapazität zu ersetzen. Während dieser Verschiebung plant die Regierung, sich auf die Kernenergieerzeugung zu verlassen, um den großen
Biozidprodukte gegen Nagetiere, Mücken, Schadmikroben sind bald nicht mehr frei verkäuflich Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 12. Mai 202112. Mai 2021 Bundesregierung beschließt strengere Regeln für die Abgabe von Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung Biozidprodukte, die gegen Überträger von Pandemien eingesetzt werden sind dann unangreifbar (WK-intern) - Biozidprodukte, wie z.B. Mittel für Insektenbekämpfung, Holzschutz oder Antifouling, können bei unsachgemäßer Anwendung eine Gefahr für die Umwelt und die menschliche Gesundheit sein. Daher hat das Bundeskabinett heute auf Vorschlag der Bundesumweltministerin strengere Regeln für den Verkauf von Biozidprodukten beschlossen. Künftig unterliegen bestimmte Biozidprodukte einem Selbstbedienungsverbot und dürfen nur nach Beratung durch Fachpersonal abgegeben werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die neuen Regeln zur Abgabe von Biozidprodukten schützen die Umwelt, vor allem Insekten, und die menschliche Gesundheit vor negativen Auswirkungen. Mit dem heutigen
AfD fassungslos: Klimaschutzgesetz ist Sargnagel für Wohlstand und Wirtschaftskraft Mitteilungen Ökologie 12. Mai 2021 Zur Verabschiedung des Entwurfs für ein verschärftes "Klimaschutzgesetz" durch das Bundeskabinett erklären die Fraktionsvorsitzenden der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel und Alexander Gauland: (WK-intern) - "Das Klimaschutzgesetz der Koalition ist ein weiterer Sargnagel für Wohlstand und Wirtschaftskraft in unserem Land. Unter dem Vorwand des 'Klimaschutzes' betreiben Union und SPD vor allem eine massive Ausweitung von Staatseingriffen und Planwirtschaft, während das vermeintliche Patentrezept 'CO2-Bepreisung' nichts anderes bedeutet als erdrückende Steuererhöhungen. Die Planvorgaben zum Kohleausstieg und zur sogenannten 'CO2-Neutralität' sind weltfremd und aus der Luft gegriffen. Die drastischen Reduktionsziele für die Energiewirtschaft gefährden die Versorgungssicherheit und werden die deutschen Strompreise, die ohnehin die höchsten
CDU/CSU feiert: Neue Klimaziele sichern Generationengerechtigkeit Mitteilungen Ökologie 12. Mai 2021 Deutschland drückt beim Klimaschutz aufs Tempo Sofortprogramm 2022 bis zu acht Milliarden Euro für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen (WK-intern) - Die Bundesregierung hat am heutigen Mittwoch mit der Novelle des Bundes-Klimaschutzgesetzes das Ziel der Klimaneutralität 2045 und ein höheres nationales Klimaziel 2030 auf den Weg gebracht. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Stephan Stracke: "Deutschland drückt beim Klimaschutz aufs Tempo: Wir schreiben ein klimaneutrales Deutschland schon für 2045 fest - und damit fünf Jahre früher als bisher geplant. Wir stecken den Weg dorthin klar ab und erhöhen das nationale Klimaziel 2030 deutlich von bisher 55 auf 65 Prozent Emissionseinsparung im Vergleich zu 1990. Das heißt
BDEW fordert mehr Investitionen in EE-Anlagen Ökologie Solarenergie Windenergie 12. Mai 2021 BDEW zum Klimaschutz-Gesetz im Bundeskabinett (WK-intern) - Das Bundeskabinett befasst ich heute mit der Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Klimaschutz entsteht nicht durch Ziele, sondern durch Investitionen. Das muss nun zwingend folgen. Was schon seit langem völlig fehlt, ist die Übersetzung der Ziele in konkrete Instrumente, die das Erreichen ambitionierter Vorgaben auch wirklich ermöglichen. Aktuell klemmt es überall: Investitionen in den Ausbau der Windenergie an Land stocken, weil Flächen fehlen und Genehmigungsverfahren viel zu lange dauern. Wir brauchen außerdem Strategien für einen echten Photovoltaik-Boom. Zu den ungelösten Problemen gehört auch, wie in den kommenden Jahren Kohlekapazitäten durch regelbare CO2-arme Erzeugungskapazitäten